Bild: „Talmudist macht sich einen Pharisäer“

August 3, 2017

Pharisäer heißen im Christentum die Rechtsgelehrten rabbinischer Talmudschulen und ihre Schüler (die Talmidim). In den Evangelien werden sie als Kontrahenten des Jesus karikiert, mit denen er zur Zeit der römischen Militärbesatzung in eigenartiger Weise darüber herumstreitet, ob man am Schabbes Kranke heilen (!) darf (ja sicher) oder ob man Becher außen und innen sauber halten soll.

Im Christentum ist der latinisierte „Phariseus“ zum Synonym für Heuchelei geworden, was als Pauschalisierung durchaus antisemitisch ist. Der griechisch-lateinische Begriff Pharisäer nun basiert auf dem hebräischen Ausdruck פרושי (pruschi), was auf das Verb פרש (parasch) zurückgeht und (sich) zurückziehen, absondern, usw. heißt. Im Lateinischen wäre das in etwa „privat“, von privare = abgetrennt, eigen, etc.

Kurz und gut: Ein Pharisäer ist im Wortsinn ein Privatmann.

Wegen der christlichen Nebenbedeutung des Heuchlers haben es Pharisäer auch auf die Speisekarte von Cafés geschafft. Dort ist ein Pharisäer nun ein Kaffee mit Rum und Schlagsahne. Traditionell serviert in einer stilgerechten Tasse trinkt man den Pharisäer durch die Sahne.

Da der Rum in der Tasse versteckt und mit Sahne bedeckt gut getarnt ist, ergab sich der Legende nach ausreichend Grund, um den versteckten Alkoholkonsum als Pharisäertum zu betiteln. Angeblich soll dies „im 19. Jahrhundert“ auf einen nordfriesischen Inselpfarrer zurückgehen, wie man bei Wikipedia nachlesen kann. Dort steht auch, dass sich 1981 ein deutsches Amtsgericht mit dem Pharisäer befasst habe. Ein Pharisäer ist demnach erst dann „echt“, wenn er 4 cl „Flensburger Rum“ enthält, wie der Baedeker Reiseführer „Deutsche Nordseeküste“ zu berichten weiß: „Rum wurde traditionell von den Antillen an die Nordseeküste importiert, doch war er durch den Handelsweg sehr teuer und wurde daher mit preiswerterem einheimischen Schnaps gemischt und als »Flensburger Rum« bekannt.

Wurde der Rum der Legende nach versteckt und war der Genuss des versteckten Alkohols Anlass von Heuchelei zu sprechen, so wurde nun vor Gericht ein ordentliches Mindestmaß an Heuchelei, … respektive Schnaps verbindlich festgelegt.

Wie man sieht, hat sich wie vieles in der christlichen Welt auch hier einiges mehrfach ins Gegenteil gekehrt und so verschroben verschoben, dass man als Außenstehender etwas Mühe hat, die eigentliche Sache im Blick zu bewahren. Die Sahnehaube als Tarnung ist so gesehen durchaus charakteristisch.

Was soll man als Talmudist nun damit anfangen? Eine kürzlich als Schnäppchen erworbenes Tassen mit der Aufschrift Pharisäer und dazugehörigem Untersetzer bot Gelegenheit und Anreiz, als Privatmann ml einen Pharisäer auszuprobieren:

Kaffee zu bereiten ist das einfachste: stark, pur, heiß, simpel (neither Shnick nor Shnack)

Da es hierzulande mit חלב ישראל schlecht bestellt ist und ich (wegen meiner chronischen Treife-Intoleranz) ohnehin seit langem כושר פרווה – bzw. „vegan“ esse und trinke, besorgte ich eine Dose Soy Whip Soya Spray Cream von Soyatoo, zu Deutsch Sprühsahne aus Soja, die zugleich glutenfree ist und laut Beschreibung (warum auch immer) auch keinen Knoblauch oder Senf enthält, noch nicht mal Erdnüsse!

Was nun „Flensburger Rum“ betrifft, so fühle ich mich dieser offenbaren Panscherei aus Rum und billigerem Schnaps nicht verpflichtet und nahm stattdessen Gin (nicht: الجن ), weil ich letztens von Jubiläumsgästen aus den USA eine Flasche Gordon’s London Dry geschenkt bekam (warum auch immer) und davon mehr als die vom Flensburger Amtsgericht verordnete Menge vorrätig war (… ähm und noch ist!). Der Alkoholgehalt ist mit 37.5 % auch ordentlich hoch.

Kurz und gut: das Rezept war mit Kaffee, Sojasahne-Spray und 6cl Dry Gin einfach zu realisieren. Sozusagen eine koscher-vegane Pharisäer-Variante. Das Ergebnis ist auf dem Photo zu sehen. Mehr freilich nicht, was aber in der Natur der Sache liegt.

Und? „Smegt gut“, wie die Mutter meiner Tochter zu sagen pflegt.

Fehlt nur noch ein Jesus für Innen-Rum-Außen-Rum-Diskussionen.

אבל; אני מעדיף פלפל במקום קרם

  •  * * *

Pharisee as Christian Gospel relate is known as a synonym for hypocrits. As generalization of Rabbinic and Talmudic Judaism it is mere antisemtism. It Northern Germany however a “Fairy-Sayer” was introduced as a cup of coffee whit whipped cream topping in order to conceal the rum in it. Since Christians in their self-assesment are free of hypocrisy they called the speciality coffee a Pharisee. Why? Because it was hypocrisy to camouflage the alcohol with cream topping. In 1981 however a German district court ruled that a “real” Pharisee at least must contain the amount of 4 cl of rum. Traditionally “Flensburg Rum”, a blended rum.

Since I had acquired a Pharisee cup at a flea market the other day I now had to try it out: A Talmud Jew does his own, kosher parve Pharisee drink with soy cream and Dry Gin instead of Rum.


Buch: Humor, Wucher, Weltverschwörung

March 23, 2017

Das neue Buch ist soeben erschienen:

Humor Wucher Weltverschwörung Yehuda Shenef

Humor, Wucher, Weltverschwörung: Die geläufigsten Vorurteile gegenüber Juden und was es mit diesen auf sich hat

260 Seiten – 13.00 EURO   /  ISBN: 978-3-7431-8120-5

Wissen Sie,

  • was das Wort „deutsch“ eigentlich bedeutet?
    warum Jesus im Talmud nicht mal erwähnt wird?
    was es mit Hostienschändungen und Ritualmordlegenden auf sich hat?
    warum niemand Schweinemilch trinkt?
    warum Juden ihre Bar-Mitzwa im Alter von 13 Jahren feiern?
    was im Wörterbuch der Gebrüder Grimm als Judenbeeren, Judenkirschen oder Judenpech bezeichnet wurde?
    dass die Pfandgebühren mittelalterlicher jüdischer Geldhändler nicht höher waren als heute?
    welchen Ursprung der beliebte jüdische Humor hat?
    was genau nun eigentlich Antisemitismus ist?

 Die mitunter überraschenden Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich im Buch.

 

erhältlich im Buchhandel, oder bei Amazon & Co., auch als E-book erhältlich

https://www.amazon.de/Humor-Wucher-Weltverschw%C3%B6rung-gel%C3%A4ufigsten-Voruteile/dp/3743181207/ref=sr_1_11?s=books&ie=UTF8&qid=1490307795&sr=1-11

 


Reflections on 15th of Shvat

January 15, 2016

This year Tu or 15 of Shvat is on 25th of January, the New Year of the Trees

The Talmudic Festival today also is regarded sort of ecological awareness day, and trees are planted in Israel

 ט״ו בשבט

(just 47 hits since May 2015)

Tu b’ Shevat Kabbalah


Sonnenfinsternis in Augsburg 2015

March 20, 2015

Am Sonntag hatten wir erst Meteoriten (oder waren’s wie manche meinten Meteore, Kometen oder gar grüne UFOs ..?) und nun zum Abschluss der Woche noch eine Sonnenfinsternis. Sie war zwar “nur” partiell die Sonnenfinsternis, oder wie schwäbisch eben am Rathausplatz auch zu hören war “bazijel”, dafür bei warmen Frühlingswetter. Wenn man bedenkt wie eine solche “Konstellation” vor dreihundert oder vierhundert Jahren in der Stadtbevölkerung aufgefasst worden wäre (und ist, es gibt Belege), dann ist das heutzutage schon recht entspannt, beim Straßen-Kaffee am Straßen-Cafe…  Fast so rational wie im Talmud, wo es heißt, dass man vor Sonnenfinsternissen, Kometen und dergleichen keine Angst zu haben braucht.

Manche Beobachter waren freilich etwas enttäuscht, weil es dann doch nicht für ein paar Minuten Mitternacht wurde. Ein schon etwas älterer Schüler erklärte das (seiner Oma?), dass es “ja nur zu 87 % finster” wird (was immer das im Wortsinn heißen mag). Für die restlichen 13 % hatten sich viele Beobachter spezielle Brillen gekauft, so dass dann doch jemand einen praktischen Nutzen hatte, denn die gewöhnlichen Sonnenbrillen, die viele ja sowieso aufhaben, schützt ja nur vor dem vollen Sonnenlicht, nicht vor dem bazielen.

Ein “jüdischer” Aspekt bei Sonnenfinsternissen ist übrigens, dass sie – weil eben “Neumond” logischer Weise immer mit dem Beginn eines neuen (Mond-)Monats einhergehen, dieses mal mit dem Nissan (der formell aber erst mit Schabbes, heut abend beginnt), was heißt: in 2 Wochen bereits ist Pessach.

Augsburg Rathaus Sonnenfinsternis 2015

Bazijele Sonn’nfinschternis beim Augschburger Rathaus – partial solar eclipse at Augsburg townhall

Augsburg Sonnenfinsternis 2015 Synagoge Kuppel

Kuppel der Augsburger Synagoge durch das Treppenfenster “der Bank” gesehen (Schrannenstraße)

Sonnenfinsternis 2015 Augsburg Am Judenberg

Sonnenfinsternis am Judenberg in Augsburg


Josef Schuster warnt Juden vorm Tragen der Kippa in Deutschland

February 27, 2015

Der neue Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland (ein politisches, kein religiöses Gremium) warnt Juden davor in bestimmten Vierteln oder Gegenden in der Öffentlichkeit eine Kippa zu tragen, damit als Jude erkennbar und womöglich auch angreifbar zu sein. Dass dies nicht ganz grundlos ist, belegen seit einigen Jahren diverse Nachrichten über Juden, darunter auch Rabbiner, die in Berlin, Frankfurt oder Offenbach zum Teil mit Messer angegriffen und mitunter ernsthafter verletzt wurden. Die Einzeltäter waren immer Muslime, meist eher jugendlich, meist eher mit nahöstlichem oder türkischer Herkunft. Ihre vorgeschobene Motivation Juden anzugreifen besteht in der Sympathie” mit den Philistern, den Palästinensern, die angeblich unter Israelis so sehr zu leiden hätten. Was das mit einen deutschen oder aus Russland stammenden Juden zu tun hätte …? Und ob man ebenso dünn begründet einen türkischen Muslim angreifen könnte, weil in Nigeria Christen getötet oder entführt werden? Oder in Syrien? Oder in Pakistan? Oder wegen Anschlägen islamistischer Terroristen in Paris, in Kopenhagen, in Australien, Kanada, Israel oder sonstwo?

Schuster Zentralrat Warnung Kippa Deutschland Muslime
Nachrichtensammlung auf Google.news “235 weitere Artikel” – offenbar alle im selben Wortlaut mehr oder minder, was aber bei anderen Themen kaum anders ist, heutzutage. Stereotypen entstehen so auch nicht ganz zufällig.

Was wollen wir also sagen zur Kippa-Warnung?

Eine Kippa zu tragen ist kein religiöses Gebot. Es stammt weder aus der Tora noch aus dem Talmud, sondern aus dem spätmittelalterlichen Deutschland, wie so manches im Judentum. Es ist nur eine Konvention, die im Judentum üblich ist oder nicht. Insbesondere für sog. “liberale” Juden ist es (neben den Halskettchen aber oft das wichtigste Indiz des “Jude-Seins”, vielleicht weil es mit am einfachsten zu befolgen ist und man es aufsetzen und abnehmen kann, nach Belieben – was mit einer Vorhaut übrigens schon schwieriger wäre. Auf Friedhöfen, in Museen, ja sogar bei Vorträgen zu jüdischen Themen, selbst wenn sie in Kirchenräumen stattfinden scheinen Kippot vielen unentbehrlich. Mit Talmud-Tora hat das aber wenig am Hut. Und für Ohr-todoxe reichen ggf. ja auch Ohr-Stöpsel, außer man gehört einer Sek, ähm einem Franchi… hau-äwer

Im Mittelalter war der Vorläufer der Kippa der sog. Judenhut, keine negative Diskriminierung, wohl aber ein Merkmal für Vertreter der Juden. Die Judenhüte kennzeichneten Gemeindevorsteher, manchmal auch Rabbiner. Vergleichbar mit der Mütze eines Bischofs bei Christen oder Imam oder Mufti im Islam, die auch Yarmulke ähnliches Zeugs am Kopf haben.

Judenhut Augsburg Yehuda Shenef
the medieval Judenhut instead of Kippa is far more safe, have a try

Die negative Diskriminierung von Juden (wie auch Christen und Schwarzen!) stammt tatsächlich aus dem Islam, wurde aber zu deren Schutz gerechtfertigt. Innerhalb der islamischen Gesellschaft mussten sie Abzeichen an ihren Gewändern tragen (meist gelb!). Eine (Un-)Sitte die Christen sodann in ihren Herrschaftsgebieten nachahmten, wobei es dazu eher Juden traf als “Mohammedaner”.

* * *

The political head of the German Jewry (who has bodyguards of course) warns Jews in Germany to wear kippot in public, at least in some areas where are many Muslims. In recent years actually were a number of attacks by young Turks or Msulims from Middle East countries on Jews in Germany, among the attacked also were some rabbis, even liberal ones. However, to wear a kippa is no mitzva like keeping Shabbat, eating kosher, practise circumcision or welfare, study Talmud, and the like. But to many liberal Jews it is the easiest custom, since you can put in on or off like TV.


Simon ben Sanwil Ulmo (1645-1720)

February 6, 2015

Yehuda Shenef as Simon ben Sanwil Ulmo of Pfersee Augsburg 1645 - 1720

yehuda shenef as simon sanwil ulmo of pfersee

 

Rabbi Simon ben Sanwil Ulmo (1645-1720) was head of the renowned Jewish community of Pfersee and owner of the not less famous Talmudic script, which by experts is regarded as oldest surviving almost complete handwriting of the Talmud Babli, later known as “Pferseer Handschrift”,  lost in 1803 when Simons offspring Ber Ulmo (1751-1837) was in prison under false allegations, and at least from 1880s is in possession of the Bavarian State library (BSB) in Munich.

Rabbi Simon Ulmo lived in Pfersee next to the synagogue and was court agent of Austrian as well as Bavarian rulers and head of the Swabian Jewry “Medinat Schwaben”. He also was author of a small Hebrew book on human traits, such as desire (תשוקה), fixation (הקבוע) or vanity (הגנדרנות), which we currently translate in modern German and what likely will be released this summer. He is buried at the Jewish cemetery of Kriegshaber/Pfersee in the north-western part of Augsburg, which from 1945 until 1998 was surrounded by US army housing facilities (Centerville, Cramerton).

To honor R. Simon Ulmo already we captured the costume which he was wearing as court agent in Vienna which is in late baroque style (about 1690).  The costume was manufactured by master tailor Margit Hummel, Friedberg.

Simon ben Sanwil Ulmo Pfersee 1645 - 1720 Yehuda Shenef

יהודה שנף לבוש כהרב שמעון בן זאנוול אולמא מפערשי ליד אוגסבורג

הבארוק מאוחר
רב שמעון אולמא היה ראש היהדים במדינת שוואבען

בביתו בפערשי היה הכתב יד המפורסם של התלמוד בבלי שהיום במינכן

רב שמעון אולמא כתב ספר קטן ששת פרקי על תכונות אנושיות

זאנוול = שמואל


Die Unterstützung jüdischer Siedler – support for Jewish settlers

July 16, 2014

„Ägypten. Der Bau der protestantischen Kapelle schreitet rasch vorwärts. Einstweilen ist ein Haus gemietet; die anglikanische Liturgie ist ins Hebräische übersetz und gedruckt worden, und der Missionar Nikolapson sieht täglich etwa 4000 Juden in dem von ihm seinem Gehülfen Pieritz geleiteten Gottesdienst, von denen sich etwa 100 zum Christentum bekennen. Auch von der englischen Religionsgesellschaft ist bereits ein förmliches Institut für Konvertiten eingerichtet, und man will ein hebräisches Gebetbuch herausgeben.

Daneben strebt man unablässig, Palästina durch jüdische Einwanderungen zu kolonisieren. Der englische Konsul bemüht sich, die Juden für den Anbau des Landes ihrer Väter, unter Begünstigung von Seiten Mohamed Ali’s, zu gewinnen, und es sind für fremde Einwanderer bedeutende Qualitäten Feld gekauft worden. Es soll irgendwo ein talmudischer Ausspruch sein, dass wenn im heiligen Land wieder 25.000 jüdische Einwohner sein würden, diejenigen Gesetze und Einrichtungen wieder in Wirksamkeit treten müssten, welche zu jener Zeit galten, als Palästina noch ein jüdischer Staat war.

Die Rabbiner in der Türkei arbeiten dahin, durch Kolonisierung des heiligen Landes diese volle Zahl herbeizuschaffen, was auch wirklich durch den kräftigen Schutz Englands nicht schwer wird. Einige reiche Juden in London und Italien gehen damit um, in Jerusalem und einigen anderen bedeutenden Städten Palästina’s unter englischen Schutz Faktoreien und Fabriken anzulegen. Die englische Regierung hat in Jerusalem einen Vizekonsul für ganz Palästina angestellt.“

Der recht interessante Artikel findet sich in der “Augsburger Postzeitung“, No. 148 vom Mittwoch, den 27. Mai 1840. Rund 20 Jahre vor der Theodor Herzls Geburt im ungarischen Pest, und 55 Jahre vor seinem “Judenstaat“, wird hier recht eindeutig für die erneute und verstärkte jüdische Besiedlung Israels geworben. Christen aus England, die durchaus auch missionarische Motive haben, sehen aber trotzdem als eigentlichen Zweck, die Wiedereinsetzung alten biblisch-talmudischen Rechts im Vordergrund. Schwäbische Juden der Familien Ulmo und Wertheimer aus Pfersee und Kriegshaber verfolgten bereits seit dem 16. Jahrhundert eine organisierte Einwanderung nach Israel. 1838 gab es auch in England erstmals ernst zunehmende Unterstützer.

Siehe auch: http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/106400

 

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Augsburg Synagoge Yehuda Ruven

An article by the “Augsburger Postzeitung” from May 1840 reports from the ongoing effort to colonize  and support Jewish settlers in Israel (“Palestine”), 55 years before Herzls “Judenstaat” was written (1904/5). Although the Anglican Christians  have clear missionary motifs as well, their actual focus was the reinforcement of Talmudic laws in the historical land of the bible. Without doubt they supported Jewish settlers, what of course can be a shining example for Christians in England, Germany and elsewhere in the world, some 175 years later, today. Don’t hesitate, it’s your better tradition.