באר מים חיים

May 2, 2017

Fountain at the Court of the Augsburg Synagogue

באר מים חיים

a well of living water

4.15 – שיר השירים


Augsburg Synagogue snowy in late April

April 18, 2017

After Passover and Easter, snow in Augsburg


Mark Twain: “Münchens beste Zeitung kommt aus Augsburg”

September 22, 2016

mark-twain-1871-wikipedia

Wenn man einen Münchner Bürger fragt, welches die beste Münchner Tageszeitung sei, wir er einem unweigerlich antworten, dass es nur eine einzige gute Münchner Tageszeitung gäbe, und dass sie in Augsburg erscheine. Das ist ungefähr so, als würde man sagen, die beste New Yorker Zeitung erscheine irgendwo draußen in New Jersey.“

(Mark Twain in München 1879, zitiert aus Michael Klein – Mark Twain in Bayern, Erzählungen, Reiseberichte, Briefe)

According to Mark Twain, who live some months in Munich, the best Munich paper was from Augsburg.


Dr. Richard Grünfeld

August 4, 2016

מורנו הרב

ר יצחק בן ר אליעזר ליפמן זל

נפטר ביום יט תשרי תרצב

תנצבה

 

Dr. Richard Grünfeld

1863 – 1931

Großherzoglicher Kreisrabbiner in Bingen am Rhein 1889 –  1910

Bezirksrabbiner in Augsburg 1910 – 1929

Caecilie Lilli Grünfeld geborene Stein

1871 – 1934

תנצבה

Rabbiner Richard Grünfeld Augsburg Grabstein gravemarker

The Hebrew inscription mentions Richard Grünfeld by his Hebrew name Itzchak son of Elieser Lipman as well as the day of his death which was the 19th of Tishri.


Synagoge Augsburg

July 7, 2016

The Synagogue of Augsburg in Halderstr. in summer 1916 (officially inaugurated in April 1917):

Synagoge Augsburg Halderstr.  1917 בית הכנסת אוגסבורג, חודשים לפני החנוכה באביב 1917


Keine Auswanderung ohne Sprachkenntnisse

June 29, 2016

(Heute wieder aktuell ..?)

Keine Auswanderung ohne Sprachkenntnisse

Der Hilfsverein der Juden in Deutschland teilt mit:

Die verstärkte Auswanderung nach Übersee, die im Herbst 1935 eingesetzt hat, hält unvermindert an. Bei den meisten Ländern könnte man die Aussichten unserer Auswanderer als verhältnismäßig günstig bezeichnen, zumal die großen ausländischen Organisationen bei der Unterbringung der Neu-Eingewanderten unschätzbare Hilfe leisten. Demgegenüber mehren sich aber in letzter Zeit immer stärker die Klagen, dass unsere Auswanderer selbst verhängnisvolle Fehler begehen, die nicht nur ihr wirtschaftliches Fortkommen erschweren, sondern auch eine unerträgliche Belastung für die Arbeit der Hilfskomitees im Ausland darstellen.

Dass es die Pflicht des jüdischen Auswanderers ist, sich im Einwanderungslande jeder politischen Tätigkeit strikt zu enthalten, ist vom Hilfsverein wie von den zuständigen ausländischen Organisationen mehrfach betont worden und muss auch an dieser Stelle mit allen Nachdruck wiederholt werden.

Jüdische Auswanderung 1936 September 1936 Korrespondenzblatt Südamerika Hilfsverein

Ein sehr viel allgemeineres Verschulden unserer Auswanderer liegt indes in ihrem mangelnden Eifer zur Erlernung der künftigen Landessprache. Es liegt auf der Hand , dass der Einwanderer auf wirtschaftlichen Erfolg in der Regel nur rechnen kann, wenn er die Sprache seiner neuen Heimat von Anfang an wenigstens einigermaßen beherrscht und sich im Lande selbst möglichst rasch in ihr vervollkommnet. Dies gilt natürlich im besonderen Maße für die Angehörigen der kaufmännischen und akademischen Berufe, die ohne Beherrschung der Landessprache als Arbeitskräfte meistens geradezu unbrauchbar sind. Trotzdem wird immer häufiger aus überseeischen Ländern berichtet, dass kaum ein kleiner Teil der Einwanderer auch nur über die bescheidensten Sprachkenntnisse verfügt, und dass viele sich einfach darauf verlassen, sie würden die Sprache schon im Einwanderungslande sozusagen von selbst lernen. Allein innerhalb der letzten Tage sind dem Hilfsverein aus Südafrika, aus Kolumbien, aus Argentinien, Uruguay und Brasilien heftige Klagen über die Trägheit vieler Auswanderer in dieser Hinsicht zugegangen.

Zu gleicher Zeit klagt das Hilfskomitee in Bogota (Kolumbien), es müsse immer wieder feststellen, dass die Einwanderer fast ausnahmslos sprachlich, psychisch und beruflich völlig unvorbereitet dahin kämen und sich so „selbst die allergrößten Hindernisse für ihr Vorwärtskommen“ bereiteten.

Andererseits erhält der Hilfsverein aber auch immer wieder Briefe von früheren Auswanderern, die zufrieden darüber berichten, wie schnell sie dank ihrer früheren Sprachstudien Stellung gefunden haben, und welch unschätzbaren Vorteil es für den Einwanderer, wenn er die Landessprache, und möglichst außerdem noch eine Sprache beherrscht. Es verdient nachdrücklichste Betonung, dass die Kenntnis der englischen Sprache auch für Auswanderer nach Südamerika eine außerordentliche Hilfe bedeutet; noch wichtiger ist allerdings die Kenntnis der jeweiligen Landessprache, d.h. im allgemeinen des Spanischen und für Brasilien des Portugiesischen. Es ist deshalb unbedingt notwendig, dass jeder einzelne Auswanderer, ganz besonders wenn er öffentliche Mittel in Anspruch nimmt, schon in Deutschland die Sprache seiner voraussichtlichen Heimat studiert.

 

Der Artikel erschien am 15. Juni 1936 in Heft 12 der „Bayerischen israelitischen Gemeindezeitung“, also vor recht genau 80 Jahren.


אשר, אפרים און מנשה

June 1, 2016

בילד פון די שבטים פון ישראל, אשר, אפרים און מנשה

אין בית הכנסת פון אוגסבורג, בייערן

פון היינריך לעמפּל (1877-1951) פֿאַר פריץ לאַנדאַוער 100 יאר צוריק, קאָליר דיזיינד דורך חנה טאַוסענדפעלס

Synagogue Augsburg Asher Menashe EphraimAsher, Menashe & Ephraim