Buch: Humor, Wucher, Weltverschwörung

March 23, 2017

Das neue Buch ist soeben erschienen:

Humor Wucher Weltverschwörung Yehuda Shenef

Humor, Wucher, Weltverschwörung: Die geläufigsten Vorurteile gegenüber Juden und was es mit diesen auf sich hat

260 Seiten – 13.00 EURO   /  ISBN: 978-3-7431-8120-5

Wissen Sie,

  • was das Wort „deutsch“ eigentlich bedeutet?
    warum Jesus im Talmud nicht mal erwähnt wird?
    was es mit Hostienschändungen und Ritualmordlegenden auf sich hat?
    warum niemand Schweinemilch trinkt?
    warum Juden ihre Bar-Mitzwa im Alter von 13 Jahren feiern?
    was im Wörterbuch der Gebrüder Grimm als Judenbeeren, Judenkirschen oder Judenpech bezeichnet wurde?
    dass die Pfandgebühren mittelalterlicher jüdischer Geldhändler nicht höher waren als heute?
    welchen Ursprung der beliebte jüdische Humor hat?
    was genau nun eigentlich Antisemitismus ist?

 Die mitunter überraschenden Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich im Buch.

 

erhältlich im Buchhandel, oder bei Amazon & Co., auch als E-book erhältlich

https://www.amazon.de/Humor-Wucher-Weltverschw%C3%B6rung-gel%C3%A4ufigsten-Voruteile/dp/3743181207/ref=sr_1_11?s=books&ie=UTF8&qid=1490307795&sr=1-11

 


שבטים רובן ויהודה – les tribus d’Israël de Ruven et Yehuda

June 5, 2016

Représentation des tribus d’Israël de Ruven et Yehuda à la synagogue d’Augsbourg, conçu par Heinrich Lömpl (1877-1951) pour Fritz Landauer, en l’an 1916, peint par Chana Tausendfels en 2010

Augsburg Synagoge Yehuda Ruvenשבטי יהודה ורובן של בית הכנסת באוגסבורג


The Angel of Dead

October 31, 2008

A sort of solitude

 

Caused me to listen

To an unheard voice

 

The language of stones

Whispered illegible

Invisible, thrice

 

Stoned silence

Yells in the air

Each letter a siren

 

The fragments of life

Shattered in the mud

Faded dim-light stories

Of three flower buds

 

 

 

The Dead

They have chosen me

The Dead

They’ve singled me out

From the Living

To be

 

To be

their speaker

their messenger

their angel

 

Each of them

Is telling me

History

To be told

The Rabbis, the babies

The young and the old

 

Tell them

They say

Tell them:

I was someone

 

Tell them

They dun me

To tell you:

There has never been

Another time

 

The Dead do not praise

Neither the voiceless*

 

So I speak

Their plain speech of desire

So I speak words of wisdom

Although their voice

Never will be mine

 

Everything

I am speaking of

I am not

 

Since I am still alive

I am nothing

 

Even tough I speak

Because I speak

 

My hands are tied

My tongue is tired

 

 

————————————– 

(Yehuda Schenef,

 dedicated to the Deads of Kriegshaber, Pfersee and Steppach at the Jewish Cemetery of Kriegshaber,

7th of Av 5768 )

 

(* Psalm 115.17)


Der Status der Juden im Augsburger Stadtrecht von 1276

August 17, 2008

Anders als das Stadtrecht von 1156, das älteste in Deutschland, ist das „Stadtbuch“ von 1276 in deutscher Sprache verfasst. Es ist eine der ältesten mittelhochdeutschen Urkunden und eine wahre Fundgrube für alle, die Rechtsgeschichte oder die schöne Sprache studieren. Es mutet deshalb etwas seltsam an, dass das Dokument bis heute noch nicht vollständig ins Hochdeutsche übertragen wurde. Erst 1872 erschien eine Druckausgabe des handschriftlichen Textes, die jedoch nur Anmerkungen, aber keine Übersetzung bietet. Die städtische Verfassung war unter Rudolf von Habsburg entstanden und von einem vierköpfigen Gremium städtischer Räte ausgearbeitet, das auch Geistliche zu Rate zog. Sie verfügten mit kaiserlicher Zustimmung eine Vielzahl von Bereichen wie Zoll, Steuern, Anordnungen über die Nutzung von Gewässern, Wegen, Münz-, Prozess- und Strafrecht. Als Berater für das Judenrecht stand allem Anschein nach Rabbi Meir zur Seite, von 1246 bis 1250 selbst Rabbiner in Augsburg und in jener Zeit als Reichsrabbiner bevorzugter Adressat von Kaisern, Königen, Bischöfen und Stadtoberen im ganzen Reich war. Einige der Verfügungen lassen seinen Einfluss deutlich erkennen.

 

Ein Verständnis der Bestimmungen über den Rechtsstatus der Juden in Augsburg ist im zeitlichen Abstand von über siebenhundert Jahren nicht ohne weiteres möglich. Zudem ist es undenkbar, das „Judenrecht“ aus dem Kontext der vielgestaltigen Gerichtsbarkeit als singuläres Element herauszulösen, da dies unweigerlich zu den verschiedensten Missverständnissen und Fehlurteilen führen muss. Man kommt deshalb nicht umhin, einige grundlegende strukturelle Voraussetzungen der innerstädtischen Machtverhältnisse auszuführen. Obgleich die Reichstadt der kaiserlichen Hoheit unterstand, fungiert der Bischof als formeller Gesetzgeber, während der Gesetzeskodex andererseits tendenziell auch ein Instrumentarium darstellt, die Macht des Bischofs zu beschränken und die Bürgerschaft zu stärken.

 

Die Rechts- und Prozessfähigkeit

 

Allgemein gesprochen konnte jede Person als Streitpartei rechtsfähig sein, mit Ausnahme von Geächteten, Mönchen und Leibeigenen. Letztere galten als „Sachen“, für die sich ihr Eigentümer zu verantworten hatte. Prinzipiell galt das Recht also für alle „Bürger“, nicht zu verwechseln mit (bloßen) Einwohnern, denn als Bürger galt nur, wer auch Steuern entrichtete. Habenichtse schloss dies aus und Auswärtige betraf es nur, solange sie sich vor Ort befanden. Andernfalls mussten Prozesse gegen sie an ihrem heimischen Gerichtsort angestrebt werden.

 

Von der Rechtsfähigkeit unterschied sich freilich nochmals die Prozessfähigkeit, die Grundlage dafür war, als Prozesspartei vor einem Gericht aufzutreten. Letzteres setzte die Mündigkeit einer Person voraus, die nach unterschiedlichen Angaben im Stadtbuch im Alter von 13 bis 15 Jahren einsetzte. Dies betraf freilich nur männliche Personen. Knaben unter diesem Alter wurden von ihren Vätern vertreten. Frauen jedoch unterlagen zeitlebens einer sog. „Geschlechtervormundschaft“ und waren deshalb prinzipiell nicht prozessfähig.

 

Das Augsburger Stadtrecht stellte Frauen damit Knaben unter 13 Jahren oder „Toren“, also Schwachsinnigen gleich. Neben ihnen waren ganz allgemein auch die Dienstmänner als „Huber“ und „Grundholden“ weltlicher oder „Zinsleute“ geistlicher Herren von der Prozessfähigkeit ausgeschlossen. Für sie nahmen ihre Herren vor Gericht Stellung. Jüdische Hausbesitzer hingegen besaßen das Bürgerrecht.

 

Die komplexe Gerichtsbarkeit der Stadt unterteilt sich in mehrere Gerichtsorte und Instanzen, die sich je nach Begebenheit oder Sachverhalt einander bedingten oder aber einander ausschließen konnten. Sie spiegelten die geteilten Machtverhältnisse in der Stadt wieder, die zwischen geistlichen und weltlichen Herrschern, ihren jeweiligen Vertretern und den Stadträten zu keinem Zeitpunkt unumstrittenen war. So ist als scheinbarer Kompromiss das städtische Gericht bereits zweigeteilt, nämlich in das des bischöflichen Burggrafen und in jenes des königlichen Vogtes.

 

Neben diesen „weltlichen“ Gerichtsinstanzen gab es ein geistliches Gericht – das   „Capitel“ oder Chorgericht – mit dem Bischof selbst als Gerichtsherrn, der sich in der Regel freilich von seinem Offizial vertreten ließ. Das Capitel war fast ausschließlich für Kleriker oder religiöse (also innerkirchliche) Streitfragen und das Eherecht zuständig, daneben aber auch für Pfandgeschäfte und Wucher. Als Inhaber des Münzregals waren die Bischöfe schließlich auch allein berechtigt, den Handel mit Silber zu betreiben oder Münzen herauszugeben, einzuziehen und verhandelten alles, was damit in Berührung stand.

 

Der Begriff der Gleichberechtigung ist ein moderner und hat in der Welt des Mittelalters weder eine Entsprechung noch überhaupt eine Grundlage. Die heute selbstverständliche Auffassung alle Menschen seien vor dem Gericht gleich, wozu wir mehr als nur Ansätze in der Bibel finden, spielte in der mittelalterlichen Welt keine Rolle. Sie existierte gar nicht und hätte die damaligen Menschen zumindest sehr beunruhigt oder völlig überfordert. Im Gegensatz dazu legte man äußersten Wert auf Sonderrechte und Vorzüge, die man entweder als einzelne Person, als Familie oder Gruppe in Form von Freibriefen verliehen bekam. Solche Sonderrechte genossen verschiedene Parteien oder Personen, etwa Adelige, Händler oder Geistliche, die ja teilweise auch heute noch der geltenden Rechtsnorm entsprechen. Wie Klöster oder Kaufleute genossen auch Juden Sonderrechte.

 

 

Grundlagen des jüdischen Rechts

 

Auf das Jahr 1090 bereits geht das Rechtsstatut der Kammerknechtschaft Heinrich IV. zurück, welches zunächst die Rechte der jüdischen Gemeinde von Worms definierte und deshalb auch gelegentlich als Wormser Privileg bezeichnet wird. Die darin getroffenen Regelungen garantierten den Juden Schutz von Leben und Eigentum, Freiheit in der Ausübung ihrer Religion, das Recht des freien Handels und der Beschäftigung christlichen Hauspersonals, nebst der Autonomie in der innerjüdischen Rechtssprechung. Für Streitfälle zwischen Juden und Christen wurden hingegen Verfahrensregeln festgelegt. Im Jahre 1236 bestätigte Friedrich Barbarossa das Wormser Privileg und erklärte es für alle Juden und -gemeinden im Reich für rechtsgültig. Die Juden nannte er in diesem Rechtsdokument servi camerae nostri, wörtlich also „Diener unserer Kammern“.

 

 

Das wesentlichste Merkmal des Augsburger Judenrechts im Stadtbuch von 1276 ist zunächst die formelle Anerkennung der eigenen, unabhängigen Rechtssprechung der Juden in der Stadt nach dem Grundsatz des Wormser Privilegs und dessen Fortschreibung. Immer wieder betont das Augsburger Stadtrecht deshalb ganz beiläufig, dieses oder jenes sei nach dem jüdischen Recht zu entscheiden. Das Augsburger Bet Din verfügte also über eine weit reichende Souveränität in der Jurisprudenz, die sie befugte alle innerjüdischen Angelegenheiten, insofern sie nicht Kapitalverbrechen betrafen, völlig autonom zu entscheiden. Entsprechend erspart es sich das Stadtrecht auch, darauf in irgendeiner Weise inhaltlich Bezug zu nehmen und zitiert deshalb keinerlei Bestimmungen des umfangreichen rabbinischen Gesetzes. Ähnlich verhält es sich aber freilich mit den Rechtsstatuten des Burggrafen oder des Vogtes, die gleichfalls eine eigene Gerichtsbarkeit in der Stadt unterhielten. Auch deren Bestimmungen werden nicht zitiert, sondern wie die der Klöster fraglos als gegeben vorausgesetzt.

 

Neben diesen äußeren Faktoren waren für den Rechtsstatus der Juden selbstverständlich auch innerjüdische ausschlaggebend. Die verbindlichen Grundlagen des rabbinischen Rechts sind die Bestimmungen der Thora, also der Gesetze der ersten fünf Bücher der Bibel. Darin finden sich neben den allgemein bekannten zehn Geboten insgesamt 613 Gebote und Verbote.

 

Eines davon legt bereits dort die Grundlage für die späteren Rabbinatsgerichte: „Handle nach den Weisungen und den Rechtsentscheiden, die sie (die Richter) dir erteilen und weiche von ihren Bestimmungen nicht ab, weder nach links noch nach rechts.“[1]

 

Das rabbinische Bet Din setzte sich aus einem Rat zusammen, dem mehrere Dajanim angehörten. Da Urteile von Einzelrichtern zu keiner Zeit Rechtsgültigkeit besaßen, betrug die minimale Anzahl in kleineren Gemeinden drei Richter. Die ungerade Zahl war indes vorgeschrieben, um bei gegensätzlichen Auffassungen eine Mehrheitsentscheidung zu ermöglichen. Große Gemeinden orientierten sich an der entsprechenden Vorgabe des Talmuds und bestanden aus 23 Richtern, dem Kleinen Sanhedrin.

 

Richter konnte jedoch nur ein Rabbiner werden, der sich in seiner Ausbildung hinreichend spezialisiert hatte und der nach seiner Wahl durch die Gemeinde entsprechend den hohen Anforderungen durch die Smicha würdig im Amt bestätigt wurde.[2]

 

 

 

 

[1] Sefer Dwarim, 5. Buch Moses 17.11

[2] Die Anforderungen an einen Richter hat unter anderem Mosche Ben Maimon (Rambam, 1134 – 1205) ausführlich beschrieben: Jeder Richter soll weise und einfühlsam sein, erfahren und gelehrig im Gesetz. Darüber hinaus soll er über eine umfangreiche allgemeine Bildung in der Medizin, Astronomie und Mathematik verfügen und die Methoden der Zauberei und über die verschiedenen Formen des Götzendienstes unterrichtet sein, um entsprechend urteilen zu können. Als sieben grundlegenden Eigenschaften des Richters galten Weisheit, Genügsamkeit, Gottesfurcht, Verachtung von Reichtum, Wahrheitsliebe, Menschenliebe und schließlich ein guter Name. Spielen um Geld und Geldverleih gegen Zinsen disqualifizieren vom Richteramt. War er mit einer Streitpartei verwandt, darf er aus Gründen der Befangenheit nicht Recht sprechen. In seiner Urteilsfindung musste er alle Seiten gleichermaßen anhören und sich weder von der Armut noch vom Reichtum eines Menschen in seinem Urteil trüben lassen. Selbstverständlich durfte er deshalb auch keinerlei Vergünstigungen oder gar Bestechungen annehmen und auch keiner weiteren von anderen abhängigen Arbeit nachgehen. Er musste nicht nur Recht sprechen, sondern auch dafür Sorge tragen, dass es umgesetzt und allgemein erkenntlich wurde. Jeder Richter war verpflichtet zu prüfen, ob die anderen Richter fachlich qualifiziert sind. Kein Richter durfte mit einem anderen zusammenwirken, den er verachtete. Auch durfte er sich seiner richterlichen Verantwortung nicht dadurch entziehen, dass er sich grundlos dem Urteil anderer anschloss, um ein Verfahren zu verkürzen. Und dergleichen mehr…(siehe: Mischne Thora)



שיר הכבוד

July 9, 2008

 

 

שיר הכבוד (נקרא גם אנעים זמירות לפי פתיחתו) הינו פיוט מבית מדרשם של חסידי אשכנז, שנכתב במאה ה-11 או ה-12 על ידי פייטן אנונימי. הפיוט מיוחס לעתים

לרבי יהודה החסיד, אך על פי דבריו שמהם ניכר שהוא הכיר את הפיוט בעצמו, נראה שנכתב לפני תקופתו.

 

ברוב הקהילות האשכנזיות והחסידיות נהוג לומר אותו בכל שבת וחג, אולם יש האומרים אותו רק בליל יום כיפור לאחר שיר היחוד. בשאר קהילות ישראל הפיוט אינו מוכר ולא נהוג לאומרו.

 

 

 

שיר הכבוד

….

אַנְעִים זְמִירוֹת וְשִׁירִים אֶאֱרג, כִּי אֵלֶיךָ נַפְשִׁי תַעֲרג

נַפְשִׁי חָמְדָה בְּצֵל יָדֶךָ, לָדַעַת כָּל רָז סוֹדֶךָ

מִדֵּי דַבְּרִי בִּכְבוֹדֶךָ, הוֹמֶה לִבִּי אֶל דּוֹדֶיךָ

עַל כֵּן אֲדַבֵּר בְּךָ נִכְבָּדוֹת, וְשִׁמְךָ אֲכַבֵּד בְּשִׁירֵי יְדִידוֹת

אֲסַפְּרָה כְבוֹדְךָ וְלֹא רְאִיתִיךָ, אֲדַמְּךָ אֲכַנְּךָ וְלא יְדַעְתִּיךָ

בְּיַד נְבִיאֶיךָ בְּסוֹד עֲבָדֶיךָ, דִּמִּיתָ הֲדַר כְּבוֹד הוֹדֶךָ

גְּדֻלָּתְךָ וּגְבוּרָתֶךָ, כִּנּוּ לְתֹקֶף פְּעֻלָּתֶךָ

דִּמּוּ אוֹתְךָ וְלא כְּפִי יֶשְׁךָ, וַיְשַׁוּוּךָ לְפִי מַעֲשֶׂיךָ

הִמְשִׁילוּךָ בְּרב חֶזְיוֹנוֹת, הִנְּךָ אֶחָד בְּכָל דִּמְיוֹנוֹת

וַיֶּחֱזוּ בְךָ זִקְנָה וּבַחֲרוּת, וּשְׂעַר ראשְׁךָ בְּשֵׂיבָה וְשַׁחֲרוּת

זִקְנָה בְּיוֹם דִּין וּבַחֲרוּת בְּיוֹם קְרָב, כְּאִישׁ מִלְחָמוֹת יָדָיו לוֹ רָב

חָבַשׁ כּוֹבַע יְשׁוּעָה בְּרֹאשׁוֹ, הוֹשִׁיעָה לּוֹ יְמִינוֹ וּזְרוֹעַ קָדְשׁוֹ

טַלְלֵי אוֹרוֹת רֹאשׁוֹ נִמְלָא, קְוֻצּוֹתָיו רְסִיסֵי לָיְלָה

יִתְפָּאֵר בִּי כִּי חָפֵץ בִּי, וְהוּא יִהְיֶה לִּי לַעֲטֶרֶת צְבִי

כֶּתֶם טָהוֹר פָּז דְּמוּת רֹאשׁוֹ, וְחַק עַל מֵצַח כְּבוֹד שֵׁם קָדְשׁוֹ

לְחֵן וּלְכָבוֹד צְבִי תִפְאָרָה, אֻמָּתוֹ לוֹ עִטְּרָה עֲטָרָה

מַחְלְפוֹת רֹאשׁוֹ כְּבִימֵי בְחוּרוֹת, קְוֻצּוֹתָיו תַּלְתַּלִּים שְׁחוֹרוֹת

נְוֵה הַצֶּדֶק צְבִי תִפְאַרְתּוֹ, יַעֲלֶה נָּא עַל ראשׁ שִׂמְחָתוֹ

סְגֻלָּתוֹ תְּהִי (נָא) בְיָדוֹ עֲטֶרֶת, וּצְנִיף מְלוּכָה צְבִי תִפְאֶרֶת

עֲמוּסִים נְשָׂאָם, עֲטֶרֶת עִנְּדָם, מֵאֲשֶׁר יָקְרוּ בְעֵינָיו כִּבְּדָם

פְּאֵרוֹ עָלַי וּפְאֵרִי עָלָיו, וְקָרוֹב אֵלַי בְּקָרְאִי אֵלָיו

צַח וְאָדם לִלְבוּשׁוֹ אָדם, פּוּרָה בְּדָרְכוֹ בְּבוֹאוֹ מֵאֱדוֹם

קֶשֶׁר תְּפִלִּין הֶרְאָה לֶעָנָו, תְּמוּנַת ה’ לְנֶגֶד עֵינָיו

רוֹצֶה בְעַמּוֹ, עֲנָוִים יְפָאֵר, יוֹשֵׁב תְּהִלּוֹת בָּם לְהִתְפָּאֵר

ראשׁ דְּבָרְךָ אֱמֶת קוֹרֵא מֵרֹאשׁ, דּוֹר וָדוֹר עַם דּוֹרֶשְׁךָ דְּרֹשׁ

שִׁית הֲמוֹן שִׁירַי נָא עָלֶיךָ, וְרִנָּתִי תִקְרַב אֵלֶיךָ

תְּהִלָּתִי תְּהִי (נָא) לְרֹאשְׁךָ עֲטֶרֶת, וּתְפִלָּתִי תִּכּוֹן קְטֹרֶת

תִּיקַר שִׁירַת רָשׁ בְּעֵינֶיךָ, כַּשִּׁיר יוּשַׁר עַל קָרְבָּנֶיךָ

בִּרְכָתִי תַּעֲלֶה לְראשׁ מַשְׁבִּיר, מְחוֹלֵל וּמוֹלִיד צַדִּיק כַּבִּיר

וּבְבִרְכָתִי תְּנַעֲנַע לִי ראשׁ, וְאוֹתָהּ קַח לְךָ כִּבְשָׂמִים ראשׁ

יֶעֱרַב נָא שִׂיחִי עָלֶיךָ, כִּי נַפְשִׁי תַעֲרג אֵלֶיךָ