Augsburger Synagoge im Winter

February 19, 2018

some impressions from yesterdays onset of winter (just about the 27th of this season):

רשמים של בית הכנסת אוגסבורג

Впечатления синагоги Аугсбурга

انطباعات كنيس أوغسبورغ


(c) yehuda shenef Feb. 2018

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Kriegshaber Toravorhang zurück in der ehemaligen Synagoge

January 30, 2018

Kriegshaber Toravorhang zurück in der ehemaligen Synagoge … zeitweilig zumindest.

פרוכת קריסהבר

Das obige Exemplar aus dem Jahre 1723 von Elkana Schatz Naumberg für die Kriegshaber Gemeinde gefertigt, befindet sich gewöhnlich in der Judaica-Ausstellung des Israel Museums in Jerusalem. Es ist vorübergehend in der ehemaligen Synagoge in Kriegshaber zu sehen, wo ab heute Abend bis Mitte Juni des Jahres eine Ausstellung zu “Judaica aus dem Umfeld der Synagoge Kriegshaber” öffnet.

http://www.jkmas.de/2018/01/erinnerung-ausstellung-kriegshaber/#more-7928

Das in Schwarzweiß gezeigte Exemplar aus dem Jahr 1751 wurde 1927 von Theo Harburger in Augsburg abgelichtet (CAHJP P160/105) und ist wohl “verloren” gegangen.

Auch in den Nachbargemeinden gab es vergleichbar hochwertig verarbeitete Stücke, wie das Pferseer Exemplar von Jakob Koppel Gans aus der Gemeinde belegt (Jüdische Museum New York):

פרוכת פארשי

F 1285, Torah Ark Curtain and Valance, Jacob Koppel Gans, Photographer: John Parnell, Photo © The Jewish Museum, New York

 


וווּ מען דאַרף האָבן מוח העלפֿט ניט קיין כּוח

January 10, 2018

Am heutigen Abend wurde in der Stadtbücherei Mering in der Bachstraße die Wanderausstellung „מה טובו – (ma tovu) …- „Wie schön sind deine Zelte, Jakob… – Synagogen in Schwaben“ vorgestellt. Zur Begrüßung sprachen der Bürgermeister von Mering Hans-Dieter Kandler, Landrat Dr. Klaus Metzger, Günter Wurm aus Unterbergen als Sprecher der Partnerschaft von Mering mit Karmiel in Israel, Gerhard Schröder (nein, nicht der …) von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Augsburg, wie auch Frau Dr. Benigna Schönhagen, vom Jüdischen Kulturmuseum Augsburg, „dem einzigen Ort im Bezirk Schwaben, in dem heute Juden leben können“, die die ausgestellten Bildtafeln und ihre Anordnung erläuterte. Die Reden wurden umrahmt von den viel Applaus bedachten musikalischen Darbietungen des Augsburger Tenor Yoed Sorek. Für die Sicherheit der Versammelten unter denen immerhin zwei Israelis weilten, standen vor dem Gelände immerhin drei Polizeikombiwagen, die bei der Anfahrt wegen ihrer für normale Verkehrsteilnehmer wohl verbotene Abstellweise zur schwierigen Platzsuche für Auto (nein, Park sage ich nur bei Pflanzen) beitrugen. As men sogt:

וווּ מען דאַרף האָבן מוח העלפֿט ניט קיין כּוח

Den wohl treffendsten Satz sagt aber wohl der Tenor Sorek mit der Aussage, dass ehemalige Synagogen die heute Museen sind, eine traurige, keine freudige Sache seien.

די גאַנצע וועלט שטייט אויף דער שפּיץ צונג

 


100 Jahre Synagoge Augsburg: Nachkommen kamen zum Jubiläum

July 3, 2017

offspring of Augsburg’s former Jewish Community members were in Augsburg to celebrate the 100 anniversary of the new Synagogue at Halderstr. in the center of Augsburg

(130)

מאה שנה בית הכנסת אוגסבורג

Сто лет синагоги в Аугсбурге

איין הונדערט יאר שול

مائة سنة كنيس في أوغسبورغ

Cent ans synagogue à Augsbourg

アウクスブルクの百のシナゴーグ

एक सौ साल ऑग्सबर्ग में आराधनालय


באר מים חיים

May 2, 2017

Fountain at the Court of the Augsburg Synagogue

באר מים חיים

a well of living water

4.15 – שיר השירים


Augsburg Synagogue snowy in late April

April 18, 2017

After Passover and Easter, snow in Augsburg


erweiterte Neuauflage: “Das Haus der drei Sterne”

November 13, 2016

Yehuda Shenef:  –  Das Haus der drei Sterne: Die Geschichte des jüdischen Friedhofs von Pfersee, Kriegshaber und Steppach bei Augsburg, in Österreich, Bayern und Deutschland

Neuazflage des Buches von 2013

yehuda-shenef-das-haus-der-drei-sterne-neuauflage-2016https://www.amazon.de/dp/374310069X/

ISBN: 978-3743-100-695

288 Seiten / 16.50 Euro

Der jüdische Friedhof an der heutigen Hooverstraße im Augsburger Norden hat eine sehr wechselvolle Geschichte, wie kaum ein anderer in Deutschland. Hier ruhen berühmte Gelehrte, Eisenbahnpioniere, Politiker und Bankiers, bis 1815 auch Hofagenten aus München, bis 1865 auch Augsburger.

Gegründet wurde er zur Beginn des 30-jährigen Krieges in der damals österreichischen Markgrafschaft Burgau, von den Juden aus Pfersee, Kriegshaber und Steppach, just am selben Tag, als gleich daneben ein Feuerball in der Umgebung einschlug.

Hundert Jahre später eskalierte der Bau eines Hauses am Friedhof beinahe zum Krieg zwischen Österreich und der benachbarten Reichstadt. Ein weiteres Jahrhundert später, übte das Militär des Königreichs Bayern neben dem Friedhof den Umgang mit Kanonenkugeln, wobei immer wieder Trauernde, Passanten und Gräber getroffen wurden.

Die Nazis schändeten 1942 den Friedhof als Vergeltung für einen alliierten Bombenangriff auf die MAN-Werke am Vortag. Als nach den Zweiten Weltkrieg um den Friedhof herum eine Wohnsiedlung für US-Soldaten entstand, bildete der Friedhof eine exterritoriale Enklave, für deren Erhalt sich General Eisenhower einsetzte, der bald darauf Präsident der USA wurde.
Nun steht dem lange vernachlässigten Friedhof eine russische Zukunft, als letzte Ruhestätte aus der ehemaligen Sowjetunion zugewanderter Juden, bevor.

Die um hundert Seiten erweiterte Neuauflage des Buches bietet eine Auswahl an Grabsteinen und Inschriften nebst dem (fast) vollständig rekonstruierten Grabregister.

Mit Vorworten von Dr. Arthur Obermayer, Boston (Obermayer Foundation) und Botschafter Peter R. Rosenblatt, Washington DC, beide Nachkommen jüdischer Familien aus Kriegshaber und Pfersee.