The “Boycott Our Enemies, Not Israel” Act

March 27, 2015

Introduced by Doug Lamborn and Ron DeSantis wants federal gov to be required to certify that they are not participating in any boycotts against Israel. The bill also includes penalties for false certification, including permanently banning a company from doing business with the government.

“Our government business practices should not play any role in harming our greatest ally in the Middle East,”

the aim was

“thwart efforts by Palestinian organizations to pressure different corporations, companies and educational institutions to boycott, divest, and sanction Israel.”

“The BDS movement represents a disgraceful attempt to single out Israel for punitive treatment,”

Baulöwen Sackgasse

Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass die US-Regierung sich verpflichtet, sich nicht an sog. Israel-Boykotten zu beteiligen, sondern ganz im Gegenteil Firmen, die sich an solchen Boykotten beteiligen von Regierungsaufträgen ausschließt. Aufrufe zum Boykott Israels oder israelischer Waren gibt es seit einiger Zeit von diversen Gruppen, die freilich nicht mutig genug sind, mit Intel-Prozessoren oder ähnlicher in Israel entwickelter Technologie zu beginnen, was konsequent wäre. Stattdessen richten sie sich etwa gegen Obst aus Israel (haben aber z.B. kein Problem mit solchen aus dem Iran)

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Taubenschlag

March 23, 2015

Augsburg Kein Trinkwasser Taube

harter Schlag für die Taube: Kein Trinkwasser

Taube Augsburg

what a mess, water shortage in the “water city” Augsburg


Sonnenfinsternis in Augsburg 2015

March 20, 2015

Am Sonntag hatten wir erst Meteoriten (oder waren’s wie manche meinten Meteore, Kometen oder gar grüne UFOs ..?) und nun zum Abschluss der Woche noch eine Sonnenfinsternis. Sie war zwar “nur” partiell die Sonnenfinsternis, oder wie schwäbisch eben am Rathausplatz auch zu hören war “bazijel”, dafür bei warmen Frühlingswetter. Wenn man bedenkt wie eine solche “Konstellation” vor dreihundert oder vierhundert Jahren in der Stadtbevölkerung aufgefasst worden wäre (und ist, es gibt Belege), dann ist das heutzutage schon recht entspannt, beim Straßen-Kaffee am Straßen-Cafe…  Fast so rational wie im Talmud, wo es heißt, dass man vor Sonnenfinsternissen, Kometen und dergleichen keine Angst zu haben braucht.

Manche Beobachter waren freilich etwas enttäuscht, weil es dann doch nicht für ein paar Minuten Mitternacht wurde. Ein schon etwas älterer Schüler erklärte das (seiner Oma?), dass es “ja nur zu 87 % finster” wird (was immer das im Wortsinn heißen mag). Für die restlichen 13 % hatten sich viele Beobachter spezielle Brillen gekauft, so dass dann doch jemand einen praktischen Nutzen hatte, denn die gewöhnlichen Sonnenbrillen, die viele ja sowieso aufhaben, schützt ja nur vor dem vollen Sonnenlicht, nicht vor dem bazielen.

Ein “jüdischer” Aspekt bei Sonnenfinsternissen ist übrigens, dass sie – weil eben “Neumond” logischer Weise immer mit dem Beginn eines neuen (Mond-)Monats einhergehen, dieses mal mit dem Nissan (der formell aber erst mit Schabbes, heut abend beginnt), was heißt: in 2 Wochen bereits ist Pessach.

Augsburg Rathaus Sonnenfinsternis 2015

Bazijele Sonn’nfinschternis beim Augschburger Rathaus – partial solar eclipse at Augsburg townhall

Augsburg Sonnenfinsternis 2015 Synagoge Kuppel

Kuppel der Augsburger Synagoge durch das Treppenfenster “der Bank” gesehen (Schrannenstraße)

Sonnenfinsternis 2015 Augsburg Am Judenberg

Sonnenfinsternis am Judenberg in Augsburg


JHVA’s Israeli Knesset Election prediction

March 17, 2015

Our recent poll at the JHVA weblog page had 186 attenders (even from Turkey and Qatar, mind that). The poll now is closed, some hours before the actual ballot in Israel will be. The outcome of our poll comes close to what we have noted in recent polls last weeks, however without the upswing for the left in recent opinion polls and predictions, which indicated a 3 or 4 seat lead for the “Zionist Union” of Herzog & Livni.

Israel Knesset Election 2015 prediction Vorhersage Poll

 

In ein paar Stunden werden wir wissen, inwieweit die 277 Prognosen der letzten Wochen richtig lagen. Sicher ist nur, dass es wieder eine angebliche “Schicksals-Wahl” ist, (die 20. bereits seit 1948, um genau zu sein). Hochgeredet wie sonst nur Wirkstoffe in der Nahrung, die entweder wie Soja Krebs bekämpfen oder auslösen, je nach Weltbild. Objektiv ist daran gar nichts und muss es auch nicht sein, da man sich sonst ja Wahlen und Meinungen sparen könnte.

Ohnehin wird es (wie immer) keinen klaren Sieger geben, da die stärkste Partei oder Bündnis nur mit etwa 25 von 120 Sitzen erreichen wird und das obwohl die Hürde bereits auf 3.5 % angehoben wurde (früher war sie mal bei einem) – man nähert sich der deutschen 5 %-Hürde. Trotzdem wird es wohl wieder 11 Listen geben (die arabische allein setzt sich aus vier völlig widersprüchlichen Parteien zusammen, die aus der Not heraus allein 3.5 % nicht zu meistern, sogar Islamisten und Kommunisten verbindet.) Mit ihnen müsste sich der sozialdemokratische Herausforderer Herzog verbinden (der mit Partnerin Livni nach zwei Jahren tauschen will, so es mit dem Wahlsieg klappt). Dazu bräuchte er noch den Zuspruch von Rechtskonservativen, die jede Kooperation mit (kommunistischen) Arabern ablehnen und die der libertären Zentrischen, die den Einfluss der Religiösen bekämpfen wollen, dabei aber eben mit Islamisten paktieren sollen – und warum?Um eine wahrscheinlich nur 2 oder 3 Sitze dünne Mehrheit gegen Netanjahu zu zimmern, die nicht übers Jahr stabil bleiben würde. Wenig überraschend wäre es demnach, wenn Netanjahu weiterhin im Amt bleibt, mit einer neuen Koalition die mehr rechts und religiös geprägt sein wird (ehe eine religiöse Partei ausscheidet und durch eine zentristische ersetzt wird, die sich erst in ein paar Monaten gründet) und in Europa und bei den US-Democrats (von denen manche derzeit eher den iranischen Mullahs vertrauen als angestammten israelischen Freunden) noch mehr zum Feindbild stilisiert wird, bis schließlich doch wieder eine Regierung der “Nationalen Einheit”, die größeren Blocks zusammenbringt. Im Prinzip nichts, was wir nicht schon des öfteren in den letzten Jahrzehnten gesehen haben.


JHVA Vorstand wiedergewählt

March 16, 2015

Am gestrigen Sonntag, 15. März 2015 (resp. 24. Adar 5775) wurde im Rahmen der mittlerweile 10. Ordentlichen Mitgliedervollversammlung der Vorstand des Jüdisch Historischen Vereins Augsburg (JHVA) für eine nunmehr dreijährige Amtszeit bestätigt, nämlich wie gehabt: Yakiv, Chana und Yehuda. Sprecherin der Vereins bleibt Margit.

Unser Dank gilt unseren Mitgliedern, Freunden und Spendern.

Die Wahl des neuen Vorstands wurde abends noch mit der mehrfach bestätigten Sichtung eines Meteoriten am schwäbischen Nachthimmel von offizieller Seite bestätigt:

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Woher-der-Meteorit-ueber-Bayern-kam-und-wo-er-wohl-gelandet-ist-id33389497.html

JHVA YEHUDA SHENEF YAKOV SAMOYLOVYCH

Yehuda Shenef, Yakiv Samoylovych (Photo: Margit)

The Jewish Historical Society of Augsburg (JHVA) yesterday afternoon confirmed the outgoing board for another term, which – and that was the news – now is a 3 year one. So we may continue our work until 2018.

Remarkably the meeting of the Verein was followed by a greenish meteorite which was seen in many parts of Swabia and Bavaria and caused many attention … and tweets. So with a (heavenly) wink we see it as kind of approval.

* * *

החברה ההיסטורית היהודית של אוגסבורג נבחר מחדש ליו ר
יעקב יהודה וחנה יהיה במשך 3 שנים


אנשים רבים באוגסבורג וחלקים שונים אחרים של שוואביה ובוואריה ראו מטאוריט ירוק בשמיים

אולי זה סימן טוב


מזל טוב


Tzion ציון Zion Сион

March 10, 2015

more ..? ->  www.zusha.com  <-

“Every song is a story. Every tune is a prayer”

 


Israeli Election – what was YOUR vote ..?

March 8, 2015

 

(die Reihenfolge wird zufällig festgelegt / random ranking)

Netanjahus “Purim-Rede” in Washington hatte im Vorfeld für viel Unruhe gesorgt, auf die Meinungsumfragen in Israel  hatte dies jedoch keine signifikante Auswirkung. Auch die verschiedentlich Verstimmung zwischen der Obama-Administration und der aktuellen Regierung in Jerusalem ist kein bestimmender Faktor, obwohl der Umstand, dass Obamas Wahlkampfmanager die Kampagne des Oppositionskandidaten Herzog (Arbeits-Partei/Zionistische Liste) unterstützt durchaus bemerkenswert unzweideutig ist. Obama, Vize-Präsident Biden wie auch Außenminister Kerry hatten so auch jüngst für Netanjahu keine Zeit, bei seinem Besuch im Parlament der USA in Washington.

Die sog. Zionistische Liste (Herzog + Livni) kommt wie Netanjahus Likud aktuell auf 22-23 Sitze (von 120). Die gemeinsame Arabische Liste erreicht 11-12 Sitze in den Umfragen, ebenso wie Yesh Atid und Bait Yehuda von Naftali Bennet. Kulanu erreicht 8, die orthodoxen Tora-Juden erreichen wie ihr sefardisches Gegenstück Shass jeweils 6-7 Sitze, die von russischen Einwanderern geprägte Partei Israel betenu kommt nur noch auf etwa 5-6 Sitze, die links-extreme Meretz auf 4-5 und Jachad shcließlich auf 4 Sitze.

Die Parteien und Gruppen, die sich vorstellen können, in einer Koalition Netanjahu wiederzuwählen kommen in den letzten Wochen potentiell auf mindestens 65 Sitze, die Parteien die dies ausschließen bestenfalls auf etwa 52 Sitze. Obwohl Kandidat Isaak Herzog von der Arbeitspartei mit Zipi Livnis Hathua-Partei als „Zionististisches Lager“) gleichauf mit dem Likud von Netanjahu liegen hat er das Handicap, dass er keine strukturelle Mehrheit von Koalitionspartnern hat. Schon die sicherer Zusammenarbeit mit der linken Meretz kommt im bürgerlichen Mitte-Lager so gut an wie eine Zusammenarbeit zwischen CSU und Linkspartei in Berlin. Hinzu kommt, dass Herzog auf den Support der arabischen Parteien angewiesen wäre. Zusammen mit ihnen und Meretz wird er kaum über 40 Sitze erringen können. Die Wiederwahl von Netanjahu, bereits jetzt nach David Ben Gurion der dienst-älteste Regierungschef in der Geschichte des Staates Israel, ist demnach relativ wahrscheinlich.

Wahlkompass zum Selbst-Test:

http://www.israel.electioncompass.org/page/1/he/default

(in Deutsch hieße das „Wahlomat“).

Demgemäß sollte ich יהדות התורה oder כולנו wählen, was ich aber beides ausschließen kann. Das „Problem“ solcher Befragungen ist u.a. aber auch, dass man aus ganz anderen Gründen als angenommen für oder gegen eine vorgegebene These sein kann.

Anyway, it’s just a game.

 

Unsere Umfrage zur letzten Wahl im Januar 2013

https://jhva.wordpress.com/2012/12/31/מצפן-הבחירות-הישראלי-2013/

israel election 2015 parties poll