Baubeginn vor 100 Jahren: Neue Synagoge Augsburg

July 28, 2014

dome synagogue Augsburg kuppel synagoge100 years ago in summer 1914 the construction works for the new synagogue in Augsburg begun, only a very short time before the outbreak of world war in early august.

synagoge-augsburg 1914 - 2014Синагога в Аугсбурге

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Keine FIFA-WM in Qatar, stoppt Hamas in Gaza.

July 25, 2014

Der israelische Wirtschaftsminister Naftali Bennet weist in einem Interview mit dem britischen SKY-news völlig zurecht daraufhin, dass die Hamas und ihr Terror von Qatar finanziert wird und nicht mit der FIFA WM 20222 belohnt werden sollte. Wer Israels Verteidigung kritisiert solle drüber nachdenken, wie er selbst handeln würde, wenn man ihn permanent beschießt. Oder selbst den Job machen.

Übrigens kommen in Qatar hunderte Bauarbeiter um, beim Versuch Fußballstadien auf Sand zu bauen, wie im Frühjahr Menschenrechtsorganisationen ermittelten. Details darüber erfährt man nicht. Offenbar ist es gefährlicher von dort zu berichten als aus Gaza.

Israeli minister Naftali Bennet quite correctly pointed out that Hamas actually is financed by QATAR which in Europa at best is known as host of the FIFA world cup in 2022. However a regime which sponsors many terror groups hardly can be a host for an international football tournament.

Stop Qatar, stop Hamas.

 


Zur jüdischen Geschichte in Osterberg

July 23, 2014

 

Karte Osterberg map Jewish

 Jewish settlement (blue), cemetery (green) at Kolbenweg, few yards away

Osterberg Schloss

Schloss Osterberg castle

Osterberg sheep next to Jewish cemetery

Osterberg sheep

In Osterberg einer c. 20 km nördlich von Memmingen und zwischen Babenhausen und Altenstadt gelegenen kleinen Gemeinde im Landkreis Neu-Ulm an der Grenze von Bayern und Württemberg, gab es etwa hundert Jahre lang ein jüdische Gemeinde. Heute erinnern daran nur noch das Straßenschild “Judengasse” und der etwas versteckte, umwaldete kleine jüdische Friedhof.

Judengasse Osterberg

 part of the Judengasse in Swabian Osterberg

Osterberg Judengassen Siedlung

Osterberg selbst war eine für die Region recht typische Dorfsiedlung unterhalb eines Schlosses und von diesem völlig abhängig und darauf ausgerichtet. Auch die Nähe zum nur etwa 6 km entfernten Fugger-Sitz Babenhausen (wo es zeitweilig ebenfalls eine jüdische Gemeinde gab und auch dort erinnert heute namentlich nur der erhaltene Straßenname „Judengasse“ daran) spielte dabei eine Rolle.

Osterberg Judengasse

Einzelne Nachrichten über Juden am Ort in  finden sich ab dem 16. Jahrhundert. Doch erst um das Jahr 1800 entstand eine jüdische Siedlung für die der Freiherr von Osterberg geworben hatte. Als etwas zwielichtiger Kommissar in den Ermittlungen der Papiernoten – Vorwürfe gegen die schwäbischen Juden im Herbst 1803 ist er uns gut vertraut aus dem Bericht des Ber Ulmo aus Pfersee. Angeworben wurden auch Juden aus Steppach, Kriegshaber und Pfersee. Zu den Bewohnern zählte 1835 deshalb auch der Lederer und Gerber Abraham Steppacher in Haus 8 oder die Familie der Binswanger in der Judengasse 22. 1820 wurde ein jüdisches Schulhaus und hernach ein (neues) Tauchbad (Dauche) gebaut, welche die bisherigen Provisorien ersetzten. Die genauen Standorte zu lokalisieren war eine knappe halbe Stunde vor dem Anpfiff des FIFA-WM-Endspiels zwischen Deutschland und Argentinien nicht möglich – und letztlich auch egal.

Jüdischer Friedof Osterberg Eingang Entrance Jewish cemetery

steiler Aufgang/Eingang des etwas versteckt liegenden Friedhofs

Jüdischer Friedhof Osterberg

abandoned Jewish cemetery of Osterberg

Jüdischer Friedhof Osterberg Jewish Cemetery

בית קברות יהודי באוסטערבערג

Es gab drei zusammenhängende Judengassen in Osterberg. Knapp hundert Meter Luftlinie von der Judengasse entfernt (siehe Karte oben), am steil aufsteigenden Waldrand erlangte die Gemeinde im Juli 1802 auch einen eigenen, „40 Quadratschuh“ (ein bayerischer Schuh maß 29.72 cm) großen, ursprünglich umzäunten, jetzt aber ummauerten Begräbnisplatz. Es sind nur wenige Grabsteine erhalten geblieben und von diesen haben nur einige noch identifizierbare hebräische Inschriften. Am bekanntesten ist der offenkundig in der Nachkriegszeit restaurierte Stein der Blimle Binswanger (geb. Götze), deren Gatte Moses Binswanger am jüdischen Friedhof von Kriegshaber/Pfersee begraben liegt.

Bluemle Binswanger Grabstein jüdischer Friedhof Osterberg

מצבה של בלימלא בינסוונגר בבית הקברות יהודי בכפר הבווארי אוסטערבערג

Osterberg jüdischer Friedhof Grabstein Schimschon haKohen

Hebräischer Grabstein Osterberg jüdischer Friedhof

Osterberg Jewish cemetery

Osterberg jüdischer Friedhof Grabstein

Hebrew gravemarker Jewish cemetery Osterberg Bavaria


Woran man antisemitische Medienberichte erkennt und wie man damit umgeht

July 22, 2014

palestinian media victimPalestinian media victim, usual people smile in front of cameras

Woran man antisemitische Kriegsberichte erkennt und wie man damit umgeht

Dass Polemik und Propaganda Bestandteile von Krisen und Kriegen sind, war bereits in der Antike sattsam bekannt. In der heutigen Zeit, wo vielleicht zu viele meinen, Kurznachrichten und Schnappschüsse wären geeignete Mittel, um rasch über ein Geschehen in einem anderen Teil der Welt zu informieren, ist der technische Fortschritt längst der gezielten Manipulation erlegen. Wo Analysen ausbleiben und Rückfragen über Motive und Beteiligung der Vermittler verschwiegen werden,  ist die sekundenschnelle Übermittlung auch kein Vorteil, sondern nur voreilig. Ein Paradebeispiel dafür ist derzeit mal wieder „der Nahostkonflikt“, ausgetragen im x-ten militärischen Kampf zwischen der Armee Israels und der Paramilitärs der Hamas.

Wie in den vorhergehenden Konflikten ist auch jetzt die Situation etwas paradox: „Während die Palästinenser nur zivile Opfer melden, gibt Israel an, diese vermeiden zu wollen und während die Hamas ausnahmslos zivile Ziele in Israel beschießt, gibt es kaum zivile Opfer in Israel.“ Schon die simple, noch nicht hinterfragte Zusammenfassung beansprucht mehr Zeichen, als eine Twitter-Meldung erlaubt. Aber wozu nach Erklärungen suchen, wenn man stattdessen das Bild eines getöteten palästinensischen Kindes zeigen kann? Ein Bild sagt mehr als 140 Zeichen. Scheinbar.

Wie die (in aller Regel nicht pro-israelische) BBC zu Beginn des aktuellen Konflikts schon ermittelte, stammten eine Reihe der veröffentlichten Bilder, welche palästinensische Opfer israelischer Angriffe auf Gaza zeigen sollten, aus Syrien und dem Irak und teilweise waren sie auch bereits zwei Jahre alt. Das war jemanden nur zufällig aufgefallen, der die alten Bilder schon mal angeboten bekommen hatte. Dem gewöhnlichen Konsumenten westlicher Medien kommt es nicht in den Sinn, solche Berichte zu hinterfragen und selbstverständlich müsste man sich schon gezielt darauf spezialisieren, sich Text-, Bild- und Video-Archive zu diversen Themen und Krisengebieten anzulegen, was weder appetitlich, noch machbar und im Prinzip auch nicht erforderlich ist.

Prinzipiell kann man als normal denkender Mensch voraussetzen, dass wer Waffen einsetzt, immer darauf abzielt, Schaden anzurichten und dass dabei auch Menschen Schaden nehmen, es Verletzte und Tote geben kann und gibt. Die gibt es natürlich auch sonst, etwa bei Stürmen, Erdbeben oder verteilt im Straßenverkehr. Rein statistisch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man in Israel oder Gaza in einem Verkehrsunfall verwickelt wird und dabei verletzt oder getötet wird, um ein Vielfaches höher als die Möglichkeit Opfer eines Terroranschlags oder Raketenangriffs zu werden.

Wer etwas aufpasst, der kann schon bemerken, dass es zahlreiche zeitgenössische Konflikte gibt, mit Toten und Verletzten, beinahe täglich. Das meiste davon beachten unsere westlichen Medien überhaupt nicht, manches erst dann, wenn an einem einzelnen Tag eine sehr hohe Opferzahl erreicht wird oder wenn die Aufmerksamkeit bereits entsprechend ausgerichtet ist. Wenn dem so ist, dann kann auch das deutsche Fernsehen am Rande mitteilen, dass islamistische Terroristen der sog. Boko Haram in Nigeria einen Bombenanschlag auf Fußball-Fans machten, die wie auch hierzulande üblich, in großen Mengen vor Großbildschirmen gemeinsam Spiele ansehen. Bilder braucht das Fernsehen dafür nicht und so reicht es zu sagen, dass es „einige Dutzend Tote und hunderte Verletzte“ gab. Genauso verhält es sich auch mit Kämpfen der sog. „ISIS“ im Irak, Auseinandersetzungen in Libyen, im Libanon, Ägypten, … sonst wo.

Sogar in der Ukraine, wo seit Monaten tägliche Kämpfe stattfinden, erfahren wir meist nur verbal von offenbar periodisch anfallenden Toten. Mal sind es 3, dann “über ein Dutzend”, usw. Ihre Zahl fürs Jahr 2014 wird derzeit auf 3000 geschätzt – aus der Distanz versteht sich. Könnte ja auch so sein. Man weiß es nicht. Investigativer Journalismus findet hier nicht statt. Ab und an gibt es szenarische Aufnahmen. Man sieht ein beschädigtes Haus, ein ausgebranntes Auto und dergleichen, manchmal auch ein paar bedeckte Körper aus einiger Distanz. Auch bei der wohl abgeschossenen malaysischen Verkehrsmaschine MH 17 in der Ostukraine war dies nicht anders. Obwohl der Umgang mit den Leichen durchaus im Blickpunkt internationaler Kritik war, zeigten unsere Medien nur wenige abgedeckte Körper in weiter Entfernung. Im Prinzip reicht das ja auch. Anders wäre es ja nicht mit dem sonst üblichen Sinn für Pietät zu verbinden.

Im Gaza-Konflikt ist das nun ganz anders. Dort kann die Kamera gar nicht nah genug dran sein, wenn Blut fließt, arabisches. Wenn man andernorts aus Desinteresse oder Respekt auf Distanz bleibt,  gibt es hier den Zoom, die Fixierung. Warum sollte sich jeder fragen, dem das Thema interessant genug ist.

Auch wenn wir beiseitelassen, dass kaum jemand wirklich beurteilen kann, ob die jeweiligen Bilder nun wirklich aus Gaza stammen oder nicht doch aus Syrien oder aus einem der zahlreichen anderen Kriege in der Region, in welchen Muslime sich und andere verwickeln, bleibt doch die Frage: warum zeigt man uns das? (und anderes nicht)

Welchen “Zweck” erfüllt ein totes oder verletztes palästinensisches Kind in unseren Medien, die kein vergleichbar nahes Interesse bekunden, wenn es sich um tote holländische Kinder handelt, oder um schwarzafrikanische Terroropfer oder um Muslime die in Syrien und im Irak sterben, Tote von denen es dort in der Woche mehr gibt, als in Gaza im Jahr.

Die Antwort ist simpel: Es interessiert niemanden.

Nur die Palästinenser werden wahrgenommen, jedoch auch nur wegen Israel. Es hat mit dem sog. “Holocaust” zu tun, der gezielten Massentötung von Zivilisten durch die deutsche Militärmaschinerie. Zu belegen, dass „auch“ Israels Militär Zivilisten tötet ist der Balsam, den man zu gewinnen sucht.

Kein Wunder, dass die Hamas gerade hier ihre treuesten Verbündeten hat. Ohne den rettenden Beistand aus Europa (und neuerdings auch der USA) wäre die Hamas auch längst verschwunden. Auch jetzt, wo die Hamas, deren Führung in Qatar sitzt, wieder am Rande der Niederlage ist, intensivieren sich die Bemühungen des Westens sie zu retten.

Zu simpel? Mag sein.

Tatsache ist aber, dass Medien, die verlustreichere Kriege allenfalls als Kleinmeldungen erwähnen, nicht glaubwürdig werden, wenn sie, wie heute abend etwa CNN sogar einem palästinensischen Jugendlichen einen Interview mit Starmoderatorin Christiane Amanpour widmen, „nur“ weil er vor einem Monat wahrscheinlich von einigen durchgedrehten israelischen Soldaten verprügelt wurde. Wenn es wirklich so war, wäre das nicht zu rechtfertigen, keine Frage.

Aber mal im Ernst: welcher andere von der Polizei oder sonst wen verprügelte Jugendliche bekommt eine Sondersendung bei CNN, die weltweit ausgestrahlt wird? Warum werden andere, vergleichbare Fälle nicht so hoch gehangen?

Was sollen amerikanische Jugendliche drüber denken, die von wenig zimperlichen US Polizisten misshandelt werden, was häufiger vorkommt als man glauben will (ein paar spektakuläre Fälle: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_cases_of_police_brutality_in_the_United_States)? Bekommen sie eine solche Chance, ihre Erfahrungen der Welt mitzuteilen? Natürlich nicht. Würden sie eine solche Aufmerksamkeit ablehnen. Kaum.

Hat die Zuneigung von CNN & Co. für die Palästinenser damit zu tun, dass die Qatar Foundation ihr enger Partner ist – ..? Könnte sein, immerhin hat sich ja auch die FIFA einkaufen lassen um dort 2022 eine Fußball-WM im Sand zu veranstalten. Aktuell ist dort gerade schon die Handball-WM. Wer nimmt da noch zur Notiz, dass auch die Hamas-Führung in Qatar residiert???

Zufall? Man weiß es nicht. Unsere Journalisten interessiert das nicht so sehr.

Die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright etwa sagte gestern auf CNN, dass Israel angesichts der zahlreichen zivilen Opfer unter den Palästinensern in Gaza seine „moralische Autorität“ verspiele. Als Albright Außenministerin war, störte es sie wenig, dass bei den Bombardement Serbiens 1999 einige Tausend Zivilisten getötet wurden. Eine genaue Zahl wurde nie ermittelt und interessierte auch niemanden. Für die  Kritiker schuf die NATO-Diplomatie damals den zynisch aufgefassten Begriff des Kolateralschadens. Das hat Albright inzwischen wohl vergessen, sicher auch weil ihr Argument auf sie selbst angewandt, ihre “moralische Autorität” in Nichts auflöste. Genaue Zahlen kennt man nur aus Gaza und sie werden mehrmals täglich aktualisiert. Anderswo ist das auch nach Jahren nicht möglich, hier schon. Hamas sei Dank.

Wie oft eigentlich haben US-Militärs in den letzten zehn  Jahren völlig friedliche Dörfer und Hochzeitsfeiern zerbombt mit ungezählten Toten und Verletzten? Warum schauten die Kritiker, die Israel im Fokus haben, bei all diesen Gelegenheiten weg?

Ist das Zufall? Nein.

Wer interessiert sich in Deutschland für die zivilen Opfer in Afghanistan? Zwar kann es auch bei deutschen Kommandos schon mal 90 tote Zivilisten geben, irrtümlich versteht sich, aber wer möchte da ins Detail gehen, Fotos aus der Nähe sehen, Interviews im Abendprogramm machen?

 

Antisemitismus basiert auf einem simplen Mechanismus: Israel oder einzelnen Juden werden negativ beurteilt nach Kriterien, die man sonst (und schon gar nicht auf sich selbst) nicht anwendet.

Das zu wissen und zu beachten reicht.


Die Unterstützung jüdischer Siedler – support for Jewish settlers

July 16, 2014

„Ägypten. Der Bau der protestantischen Kapelle schreitet rasch vorwärts. Einstweilen ist ein Haus gemietet; die anglikanische Liturgie ist ins Hebräische übersetz und gedruckt worden, und der Missionar Nikolapson sieht täglich etwa 4000 Juden in dem von ihm seinem Gehülfen Pieritz geleiteten Gottesdienst, von denen sich etwa 100 zum Christentum bekennen. Auch von der englischen Religionsgesellschaft ist bereits ein förmliches Institut für Konvertiten eingerichtet, und man will ein hebräisches Gebetbuch herausgeben.

Daneben strebt man unablässig, Palästina durch jüdische Einwanderungen zu kolonisieren. Der englische Konsul bemüht sich, die Juden für den Anbau des Landes ihrer Väter, unter Begünstigung von Seiten Mohamed Ali’s, zu gewinnen, und es sind für fremde Einwanderer bedeutende Qualitäten Feld gekauft worden. Es soll irgendwo ein talmudischer Ausspruch sein, dass wenn im heiligen Land wieder 25.000 jüdische Einwohner sein würden, diejenigen Gesetze und Einrichtungen wieder in Wirksamkeit treten müssten, welche zu jener Zeit galten, als Palästina noch ein jüdischer Staat war.

Die Rabbiner in der Türkei arbeiten dahin, durch Kolonisierung des heiligen Landes diese volle Zahl herbeizuschaffen, was auch wirklich durch den kräftigen Schutz Englands nicht schwer wird. Einige reiche Juden in London und Italien gehen damit um, in Jerusalem und einigen anderen bedeutenden Städten Palästina’s unter englischen Schutz Faktoreien und Fabriken anzulegen. Die englische Regierung hat in Jerusalem einen Vizekonsul für ganz Palästina angestellt.“

Der recht interessante Artikel findet sich in der “Augsburger Postzeitung“, No. 148 vom Mittwoch, den 27. Mai 1840. Rund 20 Jahre vor der Theodor Herzls Geburt im ungarischen Pest, und 55 Jahre vor seinem “Judenstaat“, wird hier recht eindeutig für die erneute und verstärkte jüdische Besiedlung Israels geworben. Christen aus England, die durchaus auch missionarische Motive haben, sehen aber trotzdem als eigentlichen Zweck, die Wiedereinsetzung alten biblisch-talmudischen Rechts im Vordergrund. Schwäbische Juden der Familien Ulmo und Wertheimer aus Pfersee und Kriegshaber verfolgten bereits seit dem 16. Jahrhundert eine organisierte Einwanderung nach Israel. 1838 gab es auch in England erstmals ernst zunehmende Unterstützer.

Siehe auch: http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/106400

 

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Augsburg Synagoge Yehuda Ruven

An article by the “Augsburger Postzeitung” from May 1840 reports from the ongoing effort to colonize  and support Jewish settlers in Israel (“Palestine”), 55 years before Herzls “Judenstaat” was written (1904/5). Although the Anglican Christians  have clear missionary motifs as well, their actual focus was the reinforcement of Talmudic laws in the historical land of the bible. Without doubt they supported Jewish settlers, what of course can be a shining example for Christians in England, Germany and elsewhere in the world, some 175 years later, today. Don’t hesitate, it’s your better tradition.

 


Hamas-Raketen töten 30 Kühe in Israel

July 15, 2014

30 cows have been killed by a Palestinian rocket attack on cows in Israel near the border to Gaza strip. It is not that difficult to come from cow to coward.

Palästinenser töten 30 Kühe bei Raketenangriff auf israelisches Kibbutz.

 


ghost lights

July 9, 2014

יירוט של כיפת ברזל מעל תל אביב

In Germany, where people are used to drive a bit more faster on the Autobahn, it was not easier to notice the incident. Our compliments to the filmer’s remarkable apprehension! here. Only the slow camera car would have been noted, as Verkehrsbehinderung (traffic obstruction).

 

Like some ignis fatuus

belated upon the road

behind them which all could see

and of which none spoke

(Cormac McCarthy, 1985)