חג סוכות שמח

October 14, 2016

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סמל לחג הסוכות בבית הכנסה של אוגסבורג

Symbol for the Festival of Booths


Neujahr 5777 שנה טובה

October 2, 2016

to all readers, members and friends of the JHVA
we wish a peaceful, healthy, blessed, prosperous and happy new year 5777
bracha ve shalom

jhva-schana-towa-5777-augsburg

שנה טובה


Schimon Peres, der gute Hirte

September 28, 2016

Schimon Peres ist tot. Er starb im Alter von 93 Jahren, gut zwei Jahre nachdem er Ende Juli 2014 sein höchstes Staatsamt als Präsident Israel verlassen hatte. Das erste hatte er bereits 1959 als stellvertretende Verteidigungsminister im Kabinett von David Ben Gurion, des 1973 verstorbenen ersten Regierungschefs des modernen Israel, dessen Zeitgenossen mittlerweile sehr rar geworden sind. In den folgenden Jahrzehnten war der Sozialdemokrat Peres Minister für Einwanderung und Integration, für Verkehr und Kommunikation, Verteidigungs- und mehrfach Außenminister, schließlich auch drei Mal Premierminister, davon zweimal als Nachfolger seines langjährigen parteiinternen Rivalen Jitzchak Rabins, zuletzt Staatspräsident.

schimon-peres-der-gute-hirte-yehuda-shenef-euro-journal-2016(original published at http://eurojournal.info/)

Im Abgeordnetenbuch des israelischen Parlaments ist als Beruf Schimon Peres Schäfer genannt, was auf seine jugendliche Beschäftigung in einem Kibbuz zurückgeht, in welches er 1934 als Schimon Perski im Alter von 11 Jahren mit seiner Familie aus dem damaligen Polen gekommen war. Seine Cousine Betty Perski machte hingegen als Lauran Bacall Karriere in Hollywood und drehte Filme mit Humphrey Bogart und anderen Größen. Peres war sich bewusst, dass schon andere Größen des Volkes Israel den Beruf des Schäfers ausgeübt hatten, bevor sie zu wichtigerem Berufen wurden: Abrham, Moses, David, Rabbi Akiwa. Als Schäfer verstand er sich zeitlebens und pflegte einen entsprechenden, leicht hintergründigen Humor.

 

Außerhalb Israels ist Schimon Peres am besten bekannt für die Oslo-Abkommen mit der PLO von Yassir Arafat, für die er zusammen mit diesem und Jitzchak Rabin 1994 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Wegen dem zeitgleichen Terror in Israels Straßen durch die von Arafat geduldeten islamistischen Hamas wurde der dieser „Frieden“ in Israel immer unpopulärer und sorgte 1996 für Peres‘ letzte Abwahl als Ministerpräsident. Historisch weitreichender ist aber wohl der Umstand, dass Peres als Vater des israelischen Atomprogramms galt – zu einer Zeit als sein deutscher Gegenpart noch Franz-Josef Strauß hieß.

 

Trotz der vielen Staatsämter die Peres über Jahrzehnte mit wechselndem Erfolg ausfüllte, gewann er eigentümlicher Weise niemals eine Wahl. Erst spät, am Ende seiner politischen Karriere, nachdem er die Arbeiterpartei verlassen hatte und ins konservative Lager von Ariel Scharon gewechselt war, fand er allgemeine Anerkennung im Volk und man verzieh ihm schließlich sogar lebenslang beibehaltenem starken polnischen Akzent. Als letzten Vertreter der Gründergeneration des Staates Israel wurde Peres zuletzt eine Figur von fast biblischer Größe und sein Tod ist eine Zäsur. Wir werden in seinem Sinne für das Wohl des jüdischen Volkes und die Sicherheit des Staates Israel weiter wirken.


Der Deutsche Bundestag in Augsburg

September 2, 2016

Gestern, an historischer Stelle im Augsburger Hotel Drei Mohren wurde auf Einladung des Augsburger Bundestagsabgeordneten Dr. Volker Ullrich das Buch zur (fast vergessenen) Episode des “Bundestags zu Augsburg” von Yehuda Shenef vorgestellt:

Yehuda Shenef - Dr. Volker Ullrich - Bundestag zu Augsburg Buchpräsentationמחבר יהודה שנף עם חבר הבונדסטאג ד”ר פולקר אולריך

Yehuda Shenef - Der Bundestag zu Augsburg, das Ende des Deutschen Bundes im Sommer 1866Der Bundestag zu Augsburg,

das Ende des Deutschen Bundes im Sommer 1866

176 S. / 10 Euro

ISBN: 978-3741-2752-41

erhältlich im Buchhandel, bei Amazon & Co. oder als E-Book (4.99 €)


Buchtipp: “Der Bundestag zu Augsburg”

August 15, 2016

Vor genau 150 Jahren tagte der Deutsche Bundestag, der aus dem von Preußen bedrohten Frankfurt rechtzeitig nach Augsburg kam, vom 18. Juli bis zur Auflösung des Deutschen Bundes Auflösung am 24. August 1866 fünf mal in Augsburg. Ein inzwischen fast vergessenes Zeitgeschehen, dessen Folgen bis heute die deutsche wie europäische Politik beeinflussen.

Das Buch zum 150. Juliläum beleuchtet Umstände, Schauplätze und Protagonisten.

Ab sofort bestell- und lieferbar.

Bundestag Augsburg 1866 - Yehuda Shenef 2016

Yehuda Shenef

Der Bundestag zu Augsburg,
das Ende des Deutschen Bundes im Sommer 1866

176 Seiten, 10 Euro

ISBN 978-3-7412-7524-1

Der Bundestag zu Augsburg

Fragt man nach den Standorten der deutschen Parlamentsgeschichte werden sofort Frankfurt, Weimar, Berlin und Bonn genannt. An Augsburg als letzten Sitz des Bundestages des Deutschen Bundes im Jahre 1866 denkt kaum jemand, dabei markiert die Geschichte des Augsburger Bundestags eine wichtige Zäsur in der deutschen wie europäischen Geschichte, deren Nachwehen bis heute aktuell sind.

Die Abgeordneten gastierten mit ihrer Entourage im Hotel „Drei Mohren“ , das somit zum zeitweiligen Bundes-Palais wurde, mit ihnen ausländische Diplomaten und Korrespondenten. Die Bundesversammlungen fanden im Sitzungssaal (Rokokosaal) der Residenz (heute: Regierung von Schwaben) beim Dom statt.

Das Buch beschreibt anhand zahlreicher zeitgenössischer Zeugnisse die Schauplätze, Abläufe aber auch die inzwischen (zu Unrecht) vergessenen Protagonisten des Bundestags in Augsburg. Beigefügt sind auch Berichte Augsburger Zeitungen wie auch die vollständigen Sitzungsprotokolle.

  • * * *

Hardly know today: In summer 1866 Augsburg was seat of the German Bundestag which ecaped from Frankfurt, which was occupied by the Prussian several days later. In Augsburg the German Parliament had five sessions and the last one on August 24 declared the end of the German Bund, which until that time was dominated by Austria. But the Koeniggraetz Battle has shifted the power to the Prussian, …


the significance of the 9th of Av

August 12, 2016

“If we think about it, it should amaze us that there are people who insist we must always remember the Holocaust — even for generations to come, long after the last survivors are lost to us — who are nowhere to be found on the Ninth of Av, when we remember the long history of hatred directed against the Jewish nation. How can we remember the Holocaust, while forgetting the tragic losses of earlier days?

yad vashem barbwire

Perhaps we need to give it a modern name: “Anti-Semitism Remembrance Day.” Because, of course, hatred for Jews, as Jews, is the source of all the tragedies found in our history.”

read more: at Torah.org


Avishai Cohen Quartett in Augsburg

August 10, 2016

This evening at 8 p.m. / heute abend 8 Uhr

at Botanischer Garten Augsburg