כלוב קיץ

November 7, 2017

Am heutigen Abend referierte Rabbiner Julian-Chaim Soussan aus Frankfurt am Main im Festsaal der Augsburger Synagoge kurz und kurzweilig im kleinen Kreis über den biblischen „Prophet Amos, seine Sozialkritik aus klassischer jüdischer Sicht und deren Aktualität“. Zu Beginn sind die beiden etwas unscharfen Schnappschüsse entstanden.

Rabbi Julian Chaim Soussan / Frankfurt am Main

 

Advertisements

100 Jahre Synagoge Augsburg: Nachkommen kamen zum Jubiläum

July 3, 2017

offspring of Augsburg’s former Jewish Community members were in Augsburg to celebrate the 100 anniversary of the new Synagogue at Halderstr. in the center of Augsburg

(130)

מאה שנה בית הכנסת אוגסבורג

Сто лет синагоги в Аугсбурге

איין הונדערט יאר שול

مائة سنة كنيس في أوغسبورغ

Cent ans synagogue à Augsbourg

アウクスブルクの百のシナゴーグ

एक सौ साल ऑग्सबर्ग में आराधनालय


  מאה שנה בית הכנסת אוגסבורג

May 12, 2017

-impressions from Augsburg Synagogue-

כיפת בית הכנסת

דגם של בית הכנסת הספרדי בפראג

מנורה מעל ארון הקודש

מזרקה עם פסל דוד


באר מים חיים

May 2, 2017

Fountain at the Court of the Augsburg Synagogue

באר מים חיים

a well of living water

4.15 – שיר השירים


Augsburg Synagogue snowy in late April

April 18, 2017

After Passover and Easter, snow in Augsburg


100 Jahre Synagoge Augsburg

April 4, 2017

Heute vor Jahren wurde die neue Synagoge an der Augsburger Halderstraße nach mehrjähriger Bauzeit eröffnet. In Zeiten des Weltkrieges wurden die Mittel knapper und so wurde bei der Ausstattung deutlich gespart, was für manche Betrachter aber auch in gewisser Weis zum Charme des Bau beiträgt.

מנורות לבית הכנסת של העיר אוגסבורג

Dass die Große Synagoge תפארת ישראל heute an fünf sechs Tagen der Woche ein Museumsstück ist, am Schabbat hingegen geschlossen ist, nur am Neujahrstag für Gebete, ansonsten aber für diverse Konzerte benutzt wird, ist eine Realität, die die damaligen Erbauer sich überrascht, wahrscheinlich sogar entsetzt hätte. Doch den Besuchern ist das einerlei, schließlich kämpfen sie mit ihrer Visite noch immer mutig gegen das finstere Erbe des letzten Jahrhunderts an.

ציור של חנה טויזענדפעלס

היום, לפני בדיוק מאה שנה, בית כנסת חדשה שנפתחה באוגסבורג

המצב היום יפתיעו הבונים, בלי ספק

שישה ימים בשבוע הכנסת רק המטרה העיקרית של מוזיאון

וביום שבת, בית הכנסת סגור

אבל יש תפילה רק פעם בשנה, בראש השנה

כדי לפצות… יש קונצרטים רבים עם מוסיקה קלאסית


erweiterte Neuauflage: “Das Haus der drei Sterne”

November 13, 2016

Yehuda Shenef:  –  Das Haus der drei Sterne: Die Geschichte des jüdischen Friedhofs von Pfersee, Kriegshaber und Steppach bei Augsburg, in Österreich, Bayern und Deutschland

Neuazflage des Buches von 2013

yehuda-shenef-das-haus-der-drei-sterne-neuauflage-2016https://www.amazon.de/dp/374310069X/

ISBN: 978-3743-100-695

288 Seiten / 16.50 Euro

Der jüdische Friedhof an der heutigen Hooverstraße im Augsburger Norden hat eine sehr wechselvolle Geschichte, wie kaum ein anderer in Deutschland. Hier ruhen berühmte Gelehrte, Eisenbahnpioniere, Politiker und Bankiers, bis 1815 auch Hofagenten aus München, bis 1865 auch Augsburger.

Gegründet wurde er zur Beginn des 30-jährigen Krieges in der damals österreichischen Markgrafschaft Burgau, von den Juden aus Pfersee, Kriegshaber und Steppach, just am selben Tag, als gleich daneben ein Feuerball in der Umgebung einschlug.

Hundert Jahre später eskalierte der Bau eines Hauses am Friedhof beinahe zum Krieg zwischen Österreich und der benachbarten Reichstadt. Ein weiteres Jahrhundert später, übte das Militär des Königreichs Bayern neben dem Friedhof den Umgang mit Kanonenkugeln, wobei immer wieder Trauernde, Passanten und Gräber getroffen wurden.

Die Nazis schändeten 1942 den Friedhof als Vergeltung für einen alliierten Bombenangriff auf die MAN-Werke am Vortag. Als nach den Zweiten Weltkrieg um den Friedhof herum eine Wohnsiedlung für US-Soldaten entstand, bildete der Friedhof eine exterritoriale Enklave, für deren Erhalt sich General Eisenhower einsetzte, der bald darauf Präsident der USA wurde.
Nun steht dem lange vernachlässigten Friedhof eine russische Zukunft, als letzte Ruhestätte aus der ehemaligen Sowjetunion zugewanderter Juden, bevor.

Die um hundert Seiten erweiterte Neuauflage des Buches bietet eine Auswahl an Grabsteinen und Inschriften nebst dem (fast) vollständig rekonstruierten Grabregister.

Mit Vorworten von Dr. Arthur Obermayer, Boston (Obermayer Foundation) und Botschafter Peter R. Rosenblatt, Washington DC, beide Nachkommen jüdischer Familien aus Kriegshaber und Pfersee.