משהו ממני

December 14, 2017

כשאמות, משהו ממני, משהו ממני
ימות בך, ימות בך

כשתמות, משהו ממך בי, משהו ממך בי
ימות איתך, ימות איתך

כי כולנו, כן כולנו
כולנו רקמה אנושית אחת חיה
ואם אחד מאיתנו
הולך מעמנו
משהו מת בנו –
ומשהו, נשאר איתו

אם נדע, איך להרגיע, איך להרגיע
את האיבה, אם רק נדע

אם נדע, אם נדע להשקיט את זעמנו (אם נדע להשקיט)
על אף עלבוננו, לומר סליחה
אם נדע להתחיל מהתחלה

כי כולנו

“When I die, something of you, something of you will die with me, will die with me.

When you die, something of me, something of yours in me will die with you, will die with you.”

 

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“Tipsiles und die Erfindung des Schießpulvers”

September 13, 2017

Artikel von Alexander Rupflin in der heutigen “Augsburger Allgemeinen” unter Berufung auf unsere Webseite:

Tipsiles und die Erfindung des Schießpulvers

-“Wie der Mann mit dem grünen Turban die Stadt Augsburg vor Feinden gerettet haben soll” (Serie “55 rätselhafte Orte”, Teil 49)

Auf diesem Webblog des JHVA haben wir die Geschichte des “Tipsiles” und seine historischen Hintergründe erstmals 2009 ausführlich erzählt, also vor acht Jahren. 2011 führten diese ersten Berichte zu einer Kontroverse mit der sich sogar der Augsburger Stadtrat befasste. Dabei ging es um die damals geplante Umbenennung des Pulvergäßchens. Mit Berufung auf unsere Tipsiles-Geschichte blieb der alte historische Name erhalten.

Es hat auch zumindest zwei Autoren zu eigenen literarischen Werken inspiriert:

Peter Dempf – Das Geheimnis des Tipsiles (Kinderbuch) (September 2013)

Michael Peters – Donnerkaut – das Geheimnis des Juden Typsiles (Roman) (November 2014)

 

 


13. Mitgliederjahresversammlung des JHVA 2017

August 4, 2017

Einladung zur ordentlichen Mitgliederjahresversammlung 2017


Liebe Freunde und Mitglieder des Jüdisch-Historischen Vereins Augsburg (JHVA),

satzungsgemäß gibt, es wie zuvor bereits mitgeteilt

die bereits 13. ordentliche Mitgliederjahresversammlung

und zwar am

am Sonntag, 6 August um 1500 Uhr

im Biergarten Zeughaus,

Zeugplatz 4, 86150 Augsburg,

Haltestellen „Moritzplatz/Königsplatz

in der ehemaligen Waffenkammer der Freien Reichstadt Augsburg.

Bei gutem Wetter  im Biergarten, ansonsten im geräumigen und gemütlichen Lokal.

Freunde und Gäste sind wie immer willkommen.


Chag Shavuot sameach

May 30, 2017

to all friends and members

a happy and healthy

“Feast of Weeks”

חג השבועות

חנה טאוזענדפעלס


הטבע האדם

April 6, 2017

הטבע האדם

the nature of man

природа человека

la nature humaine

人間の本質

الطبيعة البشرية

人的本性

מענטשלעך נאַטור

ბუნების კაცი

illustration by Chana Tausendfels

https://www.amazon.de/dp/3743162016

יהודה שנף

Yehuda Shenef

Schicksalsverstopfung – Erzählungen: mit Illustrationen von Chana Tausendfels*

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (28. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3743162013

EUR 10,00

  • * past away chair woman of the JHVA for ten years

Chana Tausendfels

December 22, 2016

chana-tausendfels-december-2016

ramdom snapshot taken early December 2016

Last Wednesday December 14 in the evening our second chairwoman Chana Tausendfeld past away all of the sudden in the early age of 53 years, 3 months and 3 days.

Her share of the work of the weblog as well as of the JHVA in general was seldom seen in the light of the public, but cannot be overestimated.

Furthermore we have lost the best friend and a lovely sister, but will keep her memory blessed.

baruch dajan ha-emet


erweiterte Neuauflage: “Das Haus der drei Sterne”

November 13, 2016

Yehuda Shenef:  –  Das Haus der drei Sterne: Die Geschichte des jüdischen Friedhofs von Pfersee, Kriegshaber und Steppach bei Augsburg, in Österreich, Bayern und Deutschland

Neuazflage des Buches von 2013

yehuda-shenef-das-haus-der-drei-sterne-neuauflage-2016https://www.amazon.de/dp/374310069X/

ISBN: 978-3743-100-695

288 Seiten / 16.50 Euro

Der jüdische Friedhof an der heutigen Hooverstraße im Augsburger Norden hat eine sehr wechselvolle Geschichte, wie kaum ein anderer in Deutschland. Hier ruhen berühmte Gelehrte, Eisenbahnpioniere, Politiker und Bankiers, bis 1815 auch Hofagenten aus München, bis 1865 auch Augsburger.

Gegründet wurde er zur Beginn des 30-jährigen Krieges in der damals österreichischen Markgrafschaft Burgau, von den Juden aus Pfersee, Kriegshaber und Steppach, just am selben Tag, als gleich daneben ein Feuerball in der Umgebung einschlug.

Hundert Jahre später eskalierte der Bau eines Hauses am Friedhof beinahe zum Krieg zwischen Österreich und der benachbarten Reichstadt. Ein weiteres Jahrhundert später, übte das Militär des Königreichs Bayern neben dem Friedhof den Umgang mit Kanonenkugeln, wobei immer wieder Trauernde, Passanten und Gräber getroffen wurden.

Die Nazis schändeten 1942 den Friedhof als Vergeltung für einen alliierten Bombenangriff auf die MAN-Werke am Vortag. Als nach den Zweiten Weltkrieg um den Friedhof herum eine Wohnsiedlung für US-Soldaten entstand, bildete der Friedhof eine exterritoriale Enklave, für deren Erhalt sich General Eisenhower einsetzte, der bald darauf Präsident der USA wurde.
Nun steht dem lange vernachlässigten Friedhof eine russische Zukunft, als letzte Ruhestätte aus der ehemaligen Sowjetunion zugewanderter Juden, bevor.

Die um hundert Seiten erweiterte Neuauflage des Buches bietet eine Auswahl an Grabsteinen und Inschriften nebst dem (fast) vollständig rekonstruierten Grabregister.

Mit Vorworten von Dr. Arthur Obermayer, Boston (Obermayer Foundation) und Botschafter Peter R. Rosenblatt, Washington DC, beide Nachkommen jüdischer Familien aus Kriegshaber und Pfersee.