Einweihung des neuen jüdischen Friedhofs in Augsburg Hochzoll

July 31, 2019

Heute Vormittag bei strömenden Regen (“ein Segen”): Feierliche Einweihung des neuen jüdischen Friedhofs am Neuen Ost Friedhof in Augsburg Hochzoll-Nord. Mit zahlreichen Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, mit dem Präsident der jüdischen Gemeinde Alexander Mazo, den Rabbinern Shaul Nekrich, Elias Dray und Dan Blaufeld, Vertretern der Presse, usw. Auch unser JHVA war mit zwei Mitgliedern dabei.

חנוכת של בית קברות באוגסבורג האכצאל

 

Торжественное открытие нового еврейского кладбища в Аугсбурге – Хохцолл

Opening of the New Jewish Cemetery in Augsburg – Hochzoll

Schlusswort von Rabbi Blaufeld


Yehuda Shenef und Alexander Mazo, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg-Schwaben

סדר חנוכת בית העלמין


Der jüdische Friedhof in Augsburg Hochfeld

May 13, 2019

Yehuda Shenef: “Die Liebe ist der Dichtung Stern – Der jüdische Friedhof von Augsburg Hochfeld, Geschichte, Inschriften, Grabregister, Biographien, Photos

  • Gebundene Ausgabe: 220 Seiten (Format A 4)
  • ISBN: 978-3752856569
  • 35 Euro

Archäologische Funde legen nahe, dass die Geschichte der Juden in Augsburg wenigstens bis ins dritte Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung zurückreicht, als der Ort Distrikthauptstadt der römischen Provinz Rätien war. Im 9. Jahrhundert gibt es erste Berichte über eine Synagoge direkt neben dem Sitz des kaiserlichen Vogts. Eine städtische Urkunde aus dem Jahr 1298 berichtet vom Ausbau der Bischofsstadt, zu welchem die Augsburger Judenschaft sich verpflichtete, einen etwa 450m langen Abschnitt der Stadtmauer zu errichten, binnen vier Jahren aus eigenen Mitteln, der sogleich auch den bereits existierenden jüdischen Friedhof miteinschließen sollte. In den Jahrhunderten nach der Ausweisung der Juden aus Augsburg in den 1440er Jahren, wurde der Judenkirchhof geplündert und seine wuchtigen Steine als Baumaterial missbraucht, insbesondere auch zum Ausbau des alten und des neuen steinernen Rathauses.

Erst im Jahre 1867, drei Jahre nach der vom bayerischen König Ludwig II. formell anerkannten Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), kaufte der Vorsitzende der Augsburger Juden ein schmales Stück Land in dem Hochfeld genannten Landstrich südlich der Augsburger Altstadt, um endlich einen eigenen Friedhof für die Juden von Augsburg zu besitzen. Über 60 Jahre nach ihrer festen Wiederansiedlung in Augsburg, hatten sie bis dahin ihre Toten am Friedhof von Pfersee/Kriegshaber begraben müssen.

Nun 150 Jahre später, ist der Friedhof zwischen Haunstetter Straße und Altem Postweg ohne Möglichkeit der Erweiterung fast vollständig belegt. Der Friedhof legt Zeugnis ab über die wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde, die sich vom noch souveränen Königreich Bayern und der Gründerzeit über die beiden Weltkriege, das mörderische Nazi-Regime und der desolaten Nachkriegszeit erstreckt, bis zur modernen Gemeinde, die ganz wesentlich dominiert wird von jüdischen Auswanderern aus der post-sowjetischen Ukraine und Russland.
Das Buch bietet ein aktualisiertes Grabregister mit vielen genealogischen Anmerkungen. Es beschreibt anhand zahlreichen Materialen die Geschichte des Friedhofs. Beleuchtet werden auch die am Friedhof tätigen Friedhofswärter und Steinmetze, ebenso wie Stile und Moden der sehr wechselvollen Begräbniskultur in eineinhalb Jahrhunderten.

Abgerundet wird das Werk mit rund sechzig Kurzportraits mit Fotos von Personen, die am Friedhof begraben sind, einem alphabetischen Register, einer Namensliste der im Holocaust ermordeten Augsburger Juden.

  • Gebundene Ausgabe: 220 Seiten (Format A 4)
  • ISBN: 978-3752856569
  • 35 Euro
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JHVA – one million clicks can’t be wrong

October 1, 2018

By end of September our weblog has crossed the theshold of one million site views (since 2006)

Many thanks to over 500 subscribers to our web site from all over the world.

 

עכשיו יש מיליון אחד עבור תצוגות של הדף שלנו

תודה רבה לכולם

Unser Weblog hat nun, Ende September die Marke von einer Millionen Seitenaufrufe überschritten (seit 2006)


“Tipsiles und die Erfindung des Schießpulvers”

September 13, 2017

Artikel von Alexander Rupflin in der heutigen “Augsburger Allgemeinen” unter Berufung auf unsere Webseite:

Tipsiles und die Erfindung des Schießpulvers

-“Wie der Mann mit dem grünen Turban die Stadt Augsburg vor Feinden gerettet haben soll” (Serie “55 rätselhafte Orte”, Teil 49)

Auf diesem Webblog des JHVA haben wir die Geschichte des “Tipsiles” und seine historischen Hintergründe erstmals 2009 ausführlich erzählt, also vor acht Jahren. 2011 führten diese ersten Berichte zu einer Kontroverse mit der sich sogar der Augsburger Stadtrat befasste. Dabei ging es um die damals geplante Umbenennung des Pulvergäßchens. Mit Berufung auf unsere Tipsiles-Geschichte blieb der alte historische Name erhalten.

Es hat auch zumindest zwei Autoren zu eigenen literarischen Werken inspiriert:

Peter Dempf – Das Geheimnis des Tipsiles (Kinderbuch) (September 2013)

Michael Peters – Donnerkaut – das Geheimnis des Juden Typsiles (Roman) (November 2014)

 

 


13. Mitgliederjahresversammlung des JHVA 2017

August 4, 2017

Einladung zur ordentlichen Mitgliederjahresversammlung 2017


Liebe Freunde und Mitglieder des Jüdisch-Historischen Vereins Augsburg (JHVA),

satzungsgemäß gibt, es wie zuvor bereits mitgeteilt

die bereits 13. ordentliche Mitgliederjahresversammlung

und zwar am

am Sonntag, 6 August um 1500 Uhr

im Biergarten Zeughaus,

Zeugplatz 4, 86150 Augsburg,

Haltestellen „Moritzplatz/Königsplatz

in der ehemaligen Waffenkammer der Freien Reichstadt Augsburg.

Bei gutem Wetter  im Biergarten, ansonsten im geräumigen und gemütlichen Lokal.

Freunde und Gäste sind wie immer willkommen.


חג פסח שמח

April 10, 2017

To all readers, friends and members of the JHVA

a happy, healthy and kosher

Pesach / Passover festival

chag pessach sameach 5775 augsburg 2015

Illustration by Chana Tausendfels (2010)


Chana Tausendfels

December 22, 2016

chana-tausendfels-december-2016

ramdom snapshot taken early December 2016

Last Wednesday December 14 in the evening our second chairwoman Chana Tausendfeld past away all of the sudden in the early age of 53 years, 3 months and 3 days.

Her share of the work of the weblog as well as of the JHVA in general was seldom seen in the light of the public, but cannot be overestimated.

Furthermore we have lost the best friend and a lovely sister, but will keep her memory blessed.

baruch dajan ha-emet