Augsburg Judenberg 2017

May 22, 2017

Nach langen Bauarbeiten ist er nun wieder einsehbar, bald vielleicht auch wieder begehbar, der Augsburger Judenberg, die letzte namentliche Erinnerung an die mittelalterlichen Juden der Reichstadt.

Augsburg Judenberg 2017


באר מים חיים

May 2, 2017

Fountain at the Court of the Augsburg Synagogue

באר מים חיים

a well of living water

4.15 – שיר השירים


Torah in Augsburg

April 21, 2017

אז ישיר משה ובני ישראל את השירה הזאת
שמות טו א  (Second Book of Moses 16.1)

Ausstellungsstück der Bibelausstellung im Augsburger Rathaus.

Bible exhibition at theTOWNHALL of Augsburg, among the items are the smallest microfish Bible an in sharpe contrast to it the largest one of the world, which reportedly weighs some 1100 pounds or so, … another one which once belonged to Elvis Presley and … “just imagine” some original Hebrew Torah scrolls (… without source of provinience …) as well… so at least some attentive visitors may recognize where the Bible actually came from.

hebräische Tora im Augsburger Rathaus ausgestellt

אז ישיר משה ובני ישראל את השירה הזאת

Then Moshe and the Israelites sing this song

Στη συνέχεια άμεσα ο Μωυσής και το Ισραήλ τραγούδησαν αυτό το τραγούδι

ثم مباشرة موسى وإسرائيل غنى هذه الأغنية

その後、直接モーセとイスラエルはこの歌を歌いました

ከዚያም በቀጥታ ሙሴና እስራኤላውያን ይህን መዝሙር ዘመሩ

Затем непосредственно Моисей и Израиль пел эту песню

דעמאָלט גלייַך משה און ישראל סאַנג דעם ליד

Avy eo i Mosesy sy ny Isiraely mivantana nihira izao fihirana izao

然后直接摩西和以色列人唱这首歌

그런 다음 바로 모세와 이스라엘은이 노래를 노래

तो फिर सीधे मूसा और इसराइल इस गीत गाया

Dann sangen Moses und die Kindern Israel dieses Lied

Alors Moïse et les Israélites ont chanté cette chanson


הטבע האדם

April 6, 2017

הטבע האדם

the nature of man

природа человека

la nature humaine

人間の本質

الطبيعة البشرية

人的本性

מענטשלעך נאַטור

ბუნების კაცი

illustration by Chana Tausendfels

https://www.amazon.de/dp/3743162016

יהודה שנף

Yehuda Shenef

Schicksalsverstopfung – Erzählungen: mit Illustrationen von Chana Tausendfels*

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (28. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3743162013

EUR 10,00

  • * past away chair woman of the JHVA for ten years

Buch: Humor, Wucher, Weltverschwörung

March 23, 2017

Das neue Buch ist soeben erschienen:

Humor Wucher Weltverschwörung Yehuda Shenef

Humor, Wucher, Weltverschwörung: Die geläufigsten Vorurteile gegenüber Juden und was es mit diesen auf sich hat

260 Seiten – 13.00 EURO   /  ISBN: 978-3-7431-8120-5

Wissen Sie,

  • was das Wort „deutsch“ eigentlich bedeutet?
    warum Jesus im Talmud nicht mal erwähnt wird?
    was es mit Hostienschändungen und Ritualmordlegenden auf sich hat?
    warum niemand Schweinemilch trinkt?
    warum Juden ihre Bar-Mitzwa im Alter von 13 Jahren feiern?
    was im Wörterbuch der Gebrüder Grimm als Judenbeeren, Judenkirschen oder Judenpech bezeichnet wurde?
    dass die Pfandgebühren mittelalterlicher jüdischer Geldhändler nicht höher waren als heute?
    welchen Ursprung der beliebte jüdische Humor hat?
    was genau nun eigentlich Antisemitismus ist?

 Die mitunter überraschenden Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich im Buch.

 

erhältlich im Buchhandel, oder bei Amazon & Co., auch als E-book erhältlich

https://www.amazon.de/Humor-Wucher-Weltverschw%C3%B6rung-gel%C3%A4ufigsten-Voruteile/dp/3743181207/ref=sr_1_11?s=books&ie=UTF8&qid=1490307795&sr=1-11

 


erweiterte Neuauflage: “Das Haus der drei Sterne”

November 13, 2016

Yehuda Shenef:  –  Das Haus der drei Sterne: Die Geschichte des jüdischen Friedhofs von Pfersee, Kriegshaber und Steppach bei Augsburg, in Österreich, Bayern und Deutschland

Neuazflage des Buches von 2013

yehuda-shenef-das-haus-der-drei-sterne-neuauflage-2016https://www.amazon.de/dp/374310069X/

ISBN: 978-3743-100-695

288 Seiten / 16.50 Euro

Der jüdische Friedhof an der heutigen Hooverstraße im Augsburger Norden hat eine sehr wechselvolle Geschichte, wie kaum ein anderer in Deutschland. Hier ruhen berühmte Gelehrte, Eisenbahnpioniere, Politiker und Bankiers, bis 1815 auch Hofagenten aus München, bis 1865 auch Augsburger.

Gegründet wurde er zur Beginn des 30-jährigen Krieges in der damals österreichischen Markgrafschaft Burgau, von den Juden aus Pfersee, Kriegshaber und Steppach, just am selben Tag, als gleich daneben ein Feuerball in der Umgebung einschlug.

Hundert Jahre später eskalierte der Bau eines Hauses am Friedhof beinahe zum Krieg zwischen Österreich und der benachbarten Reichstadt. Ein weiteres Jahrhundert später, übte das Militär des Königreichs Bayern neben dem Friedhof den Umgang mit Kanonenkugeln, wobei immer wieder Trauernde, Passanten und Gräber getroffen wurden.

Die Nazis schändeten 1942 den Friedhof als Vergeltung für einen alliierten Bombenangriff auf die MAN-Werke am Vortag. Als nach den Zweiten Weltkrieg um den Friedhof herum eine Wohnsiedlung für US-Soldaten entstand, bildete der Friedhof eine exterritoriale Enklave, für deren Erhalt sich General Eisenhower einsetzte, der bald darauf Präsident der USA wurde.
Nun steht dem lange vernachlässigten Friedhof eine russische Zukunft, als letzte Ruhestätte aus der ehemaligen Sowjetunion zugewanderter Juden, bevor.

Die um hundert Seiten erweiterte Neuauflage des Buches bietet eine Auswahl an Grabsteinen und Inschriften nebst dem (fast) vollständig rekonstruierten Grabregister.

Mit Vorworten von Dr. Arthur Obermayer, Boston (Obermayer Foundation) und Botschafter Peter R. Rosenblatt, Washington DC, beide Nachkommen jüdischer Familien aus Kriegshaber und Pfersee.

 


Rabbi Löw Memorial in Prague

October 6, 2016

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Das 1910 vom Prager Bildhauer Ladislav Šaloun (1870-1946) geschaffene beim Neuen Rathaus (Nova Radnice) in Prag ist selbstredend kein historisches Abbild von Rabbi Jehuda ben Bezalel Löw Liwa (1522-1609), der Maharal, (מורנו הגדול רבי ליווא). Neben der schieren Höhe des Denkmals fallen als Nebenfiguren ein Hund und eine nackte Frau auf, die sich von zwei Seiten an den hohen Mann hängen, dessen zu klischeehaft geratene Nase sich über die Straße erhebt.

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Der Allgemeinheit bekannt ist Rabbi Löw, dessen Grab am alten Friedhof eine Zirbelnuss krönt, vor allem für die Golem-Legende. In seinen umfangreichen, übrigens auch heute noch gut zu lesenden, Schriftwerk ist freilich nirgends von einem Golem die Rede, jedoch befasste sich ein Augsburger Vorfahr des Gelehrten aus der Kalonimos-Sippe bereits im 13. Jahrhundert mit der Frage, ob es möglich sei ein(en Golem als) künstliches Wesen zu erschaffen.

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Ein Spaßmacher meinte mal dazu, das handfeste Ergebnis existiere noch heute sichtbar in Augsburg und sei seit einiger Zeit als „Steinerner Moa“  (Mann) bekannt, dem Generationen anderer Scherzbolde regelmäßig die Steinnase mit Feuerzeugen anschwärzen.

steinerner-mo-augsburgגולם אוגסבורג הפכו לאבן