Jüdisches Hainsfarth

August 18, 2019

Neues Buch (15.08.2019)

Yehuda Shenef (Autor), Freundeskreis Synagoge Hainsfarth (Herausgeber):

JÜDISCHES HAINSFARTH

Mikwe – Synagoge – Schule – Friedhof

 

 

erhältlich in Hainsfarth in der ehemaligen Synagoge

היינספארט

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Mietek Pemper Weg in Pfersee

August 8, 2019

In Pfersee, Augsburg erinnert heute der “Mietek Pemper – Weg” an Mieczysław Pemper (1920-2011), weltbekannt geworden durch den Spielberg Film “Schindlers Liste”. Er lebte seit 1956 in Augsburg und wurde wie bereits sein Vater am jüdischen Friedhof Hochfeld bestattet.

Mietek Pemper im Jahr 2010 (foto: Yehuda Shenef)

 


The Jews of Hainsfarth

August 7, 2019

The Jews of Hainsfarth

Notes on a former Jewish Community in a Rural Bavarian-Swabian Villlage

Paperback, 60 pages

ISBN: 9783732240944

date of release: August 7, 2019

Hainsfarth is a small town next to Oettingen, located in Bavaria somewhat halfway between Augsburg and Nuremberg, not far from Nördlingen.

At least since the 13th century, Jews lived in Hainsfarth, where they made up half of the population at times.

There has been no Jewish community since 1940, but with the restored synagogue, the recently renovated Jewish school, remnants of a Mikveh and a largely preserved Jewish cemetery, Hainsfarth has a remarkable ensemble of architectural evidence of Jewish life and culture in southern Germany.

The descendants of the Hainsfarth Jews produced scholars, actors and successful bankers. After all, two of the four teachers of the Jewish school were close relatives of later US Secretary of State Henry Kissinger.

The booklet describes with numerous illustrations in short form history and institutions of the Jews of Hainsfarth.

היהודים של היינספארט


Einweihung des neuen jüdischen Friedhofs in Augsburg Hochzoll

July 31, 2019

Heute Vormittag bei strömenden Regen (“ein Segen”): Feierliche Einweihung des neuen jüdischen Friedhofs am Neuen Ost Friedhof in Augsburg Hochzoll-Nord. Mit zahlreichen Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, mit dem Präsident der jüdischen Gemeinde Alexander Mazo, den Rabbinern Shaul Nekrich, Elias Dray und Dan Blaufeld, Vertretern der Presse, usw. Auch unser JHVA war mit zwei Mitgliedern dabei.

חנוכת של בית קברות באוגסבורג האכצאל

 

Торжественное открытие нового еврейского кладбища в Аугсбурге – Хохцолл

Opening of the New Jewish Cemetery in Augsburg – Hochzoll

Schlusswort von Rabbi Blaufeld


Yehuda Shenef und Alexander Mazo, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg-Schwaben

סדר חנוכת בית העלמין


Der jüdische Friedhof in Augsburg Hochfeld

May 13, 2019

Yehuda Shenef: “Die Liebe ist der Dichtung Stern – Der jüdische Friedhof von Augsburg Hochfeld, Geschichte, Inschriften, Grabregister, Biographien, Photos

  • Gebundene Ausgabe: 220 Seiten (Format A 4)
  • ISBN: 978-3752856569
  • 35 Euro

Archäologische Funde legen nahe, dass die Geschichte der Juden in Augsburg wenigstens bis ins dritte Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung zurückreicht, als der Ort Distrikthauptstadt der römischen Provinz Rätien war. Im 9. Jahrhundert gibt es erste Berichte über eine Synagoge direkt neben dem Sitz des kaiserlichen Vogts. Eine städtische Urkunde aus dem Jahr 1298 berichtet vom Ausbau der Bischofsstadt, zu welchem die Augsburger Judenschaft sich verpflichtete, einen etwa 450m langen Abschnitt der Stadtmauer zu errichten, binnen vier Jahren aus eigenen Mitteln, der sogleich auch den bereits existierenden jüdischen Friedhof miteinschließen sollte. In den Jahrhunderten nach der Ausweisung der Juden aus Augsburg in den 1440er Jahren, wurde der Judenkirchhof geplündert und seine wuchtigen Steine als Baumaterial missbraucht, insbesondere auch zum Ausbau des alten und des neuen steinernen Rathauses.

Erst im Jahre 1867, drei Jahre nach der vom bayerischen König Ludwig II. formell anerkannten Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), kaufte der Vorsitzende der Augsburger Juden ein schmales Stück Land in dem Hochfeld genannten Landstrich südlich der Augsburger Altstadt, um endlich einen eigenen Friedhof für die Juden von Augsburg zu besitzen. Über 60 Jahre nach ihrer festen Wiederansiedlung in Augsburg, hatten sie bis dahin ihre Toten am Friedhof von Pfersee/Kriegshaber begraben müssen.

Nun 150 Jahre später, ist der Friedhof zwischen Haunstetter Straße und Altem Postweg ohne Möglichkeit der Erweiterung fast vollständig belegt. Der Friedhof legt Zeugnis ab über die wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde, die sich vom noch souveränen Königreich Bayern und der Gründerzeit über die beiden Weltkriege, das mörderische Nazi-Regime und der desolaten Nachkriegszeit erstreckt, bis zur modernen Gemeinde, die ganz wesentlich dominiert wird von jüdischen Auswanderern aus der post-sowjetischen Ukraine und Russland.
Das Buch bietet ein aktualisiertes Grabregister mit vielen genealogischen Anmerkungen. Es beschreibt anhand zahlreichen Materialen die Geschichte des Friedhofs. Beleuchtet werden auch die am Friedhof tätigen Friedhofswärter und Steinmetze, ebenso wie Stile und Moden der sehr wechselvollen Begräbniskultur in eineinhalb Jahrhunderten.

Abgerundet wird das Werk mit rund sechzig Kurzportraits mit Fotos von Personen, die am Friedhof begraben sind, einem alphabetischen Register, einer Namensliste der im Holocaust ermordeten Augsburger Juden.

  • Gebundene Ausgabe: 220 Seiten (Format A 4)
  • ISBN: 978-3752856569
  • 35 Euro
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Augsburg, Westfriedhof “Gedenken an 235 KZ-Opfer”

May 8, 2019

Augsburg, Westfriedhof “Gedenken an 235 KZ-Opfer”

Memorial for 235 concentration camp victims in Augsburg at Westfriedhof

אנדרטה לזכר קרבנות מחנה הריכוז בווסטפרידהוף באוגסבורג, ביניהם יהודים

Widmung fürs Massengrab

די מאָדנע ווערטער פֿאַר די מאַסע גרוב פון 235 מענטשן

Grabstein für jüdische KZ-Tote in Augsburg

מצבת זיכרון לקרבנות היהודים של מחנה הריכוז אוגוסבורג

Мемориальная доска жертвам Аугсбургского концентрационного лагеря из России

 


Judenkirschen in Mering

October 19, 2018

Judenkirschen in Mering. Wie bitte? Was denn sollen Judenkirschen sein?

Foto von vorgestern

Im 19. Jahrhundert kannte man sie in Deutschland auch unter diesem Namen: Judenkirschen, heute nennt man sie landläufig nur noch Hagebutten (oder Hundsrose = rosa canina, nicht Rosa Kaninchen …). Warum man sie Judenkirschen nannte? Wer weiß, man kann auch fragen was sie mit Hunden zu tun haben. Damals kannte man auch noch Judenbeeren.

Eine Idee, was das nun sein könnte? Nein? Oliven. Vielleicht so genannt, weil sie außer Juden in Deutschland damals keiner essen wollte. Heute gehören sie auf jede Pizza -auch wieder so eine Sache, steht das Rezept, einen ausgewalzten Teig mit Gemüse, Würzsauce oder Fischstücken zu, belegen ja bereits im völlig zur Recht allseits wertgeschätzten Talmud …

Wie dem auch sei, … früher nannte und verknüpfte man in der deutschen Sprache ja eine ganze Menge nach, bzw. mit “den Juden”, weshalb sich im 1877 veröffentlichten Band H-J (10) des Deutschen Wörterbuchs (DWB) der Gebrüder Grimm nicht weniger als 12 komplette Spalten (2351-2363) mit zahlreichen Stichwörter finden, die oft verblüffende Bezüge zu Juden und Jüdischem herstellen wollen und im heutigen Sprachgebrauch größtenteils nicht mehr vorkommen.

Im 19. Jahrhundert freilich waren diese Begriffe gebräuchlich und wohl auch für alle prägend, die mit diesem „objektiven“ Standardwerk der deutschen Sprache und den teilweise umfangreichen beigefügten Begriffserläuterungen vertraut gemacht wurden.

Vieles, nicht alles, ist antisemitisch, manches schlicht skurril, aber was weiß und versteht man heute, über die damalige Zeit, wenn man das alles nicht weiß ..?

Ausführlich ist alles zitiert und beschrieben im Buch:

Yehuda Shenef

Humor, Wucher, Weltverschwörung: Die geläufigsten Vorurteile gegenüber Juden und was es mit diesen auf sich hat 

ISBN: 978-374-3181-205

Taschenbuch: 260 Seiten, 13 Euro