Augsburg gegen Antisemitismus

August 20, 2017

filmed by Yehuda Shenef, August 8, 2014 Synagoge Augsburg, Innenhof

Mayor Kurt Gribl, Rabbi Dr. Henry Brandt, Israeli consul general Dan Shaham, head of Jewish community Alexander Mazo

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Israel – The Neighborhood Bully (Bob Dylan song)

May 16, 2017

Well, the neighborhood bully, he’s just one man

His enemies say he’s on their land

They got him outnumbered about a million to one

He got no place to escape to, no place to run

He’s the neighborhood bully.

The neighborhood bully he just lives to survive

He’s criticized and condemned for being alive

He’s not supposed to fight back, he’s supposed to have thick skin

He’s supposed to lay down and die when his door is kicked in

He’s the neighborhood bully.

The neighborhood bully been driven out of every land

He’s wandered the earth an exiled man

Seen his family scattered, his people hounded and torn

He’s always on trial for just being born

He’s the neighborhood bully.

Well, he knocked out a lynch mob, he was criticized

Old women condemned him, said he could apologize

Then he destroyed a bomb factory, nobody was glad

The bombs were meant for him. He was supposed to feel bad

He’s the neighborhood bully.

Well, the chances are against it, and the odds are slim

That he’ll live by the rules that the world makes for him

‘Cause there’s a noose at his neck and a gun at his back

And a licence to kill him is given out to every maniac

He’s the neighborhood bully.

Well, he got no allies to really speak of

What he gets he must pay for, he don’t get it out of love

He buys obsolete weapons and he won’t be denied

But no one sends flesh and blood to fight by his side

He’s the neighborhood bully.

Well, he’s surrounded by pacifists who all want peace

They pray for it nightly that the bloodshed must cease

Now, they wouldn’t hurt a fly. To hurt one they would weep

They lay and they wait for this bully to fall asleep

He’s the neighborhood bully.

Every empire that’s enslaved him is gone

Egypt and Rome, even the great Babylon

He’s made a garden of paradise in the desert sand

In bed with nobody, under no one’s command

He’s the neighborhood bully.


100. Todestag Ludwig Zamenhof

April 13, 2017

Vor hundert Jahren, am 14. April 1917 starb Ludwig Zamenhof, der Erfinder des Esperando.

Elieser Samenhof als Schüler (1879, wikipedia)

Geboren wurde er am als Eliezer Levi Samenhof am 15. Dezember 1859 in Białystok. Seine Eltern und Großeltern waren bereits in der Haskala engagiert. Nach den Pogromen von 1882 wandte Samenhof sich dem Zionismus zu, am dann aber zu der irrigen Ansicht, dass es nicht gelingen könne, den Staat Israel wieder zu gründen und Hebräisch als gemeinsamen Sprache des Staates zu etablieren. So ersann er unter dem Pseudonym Dr. Esperando („Hoffender“) eine internationale Sprache, die nationale Grenzen überwinden sollte. Aus seinem Pseudonym wurde schließlich der Name der Sprache. Zamenhof starb 1917 in Warschau. Sehr viele seiner Verwandten, die ebenfalls Esperando gelernt hatten, wurden Opfer der Nazis.

Zamenhof-Straße. Tel Aviv (Israel), Wikipedia


Svulon & Ish’shachar

May 30, 2016

depiction of the Israeli tribes of Svulon and Ish’shachar at Synagogue of Augsburg, designed by Heinrich Lömpl (1877-1951) for Fritz Landauer about 100 years ago, colorfully adopted by Chana Tausendfels in 2010:

Svulon and Ishshchar Israel Tribes at Synagogue of Augsburg

זבולון יששכר


Die Juden von Liverpool

February 18, 2016

In Anbetracht des Europapokalspiels zwischen dem FC Augsburg und dem weltberühmten FC Liverpool am heutigen Abend, ist es für den JHVA naheliegend, sich auch etwas mit der Geschichte der Juden Liverpools zu befassen, zumal es tatsächlich ein paar wenige nachweisbare, dann aber doch auch bedeutsame Verbindungen gab.

*Die moderne Geschichte der Juden von Liverpool beginnt etwa um das Jahr 1750 mit einer Synagoge an der Stanley Street. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts etablierte sich sodann eine Gemeinde, die wesentlich aus Juden portugiesischer Herkunft bestand, die über Dublin oder London an den Mersey gekommen waren. Immer wieder finden sich aber bei Bauarbeiten Reste alte hebräischer Grabsteine, die Zeugen einer älteren, kaum tradierten Geschichte sind. Um 1780 gab es in Turton Court an der Stelle des Customhouse (Zollhaus) einen Betsaal, dessen Gemeinschaft überwiegend aus deutschen und polnischen Juden bestand. 1789 erhielten die Liverpooler Juden an der Frederick Street eine Synagoge mit Mikwe und einem angrenzenden Begräbnisplatz. 1806 kam in der Seel Street eine weitere Synagoge hinzu, wo die orthodoxe Gemeinde bis 1874 ihren Sitz hatte, ehe die stattliche neue Synagoge an der Princes Road (Photos) eingeweiht wurde. Um 1840, als die erste hebräische Schule gegründet wurde, lebten bereits rund 250 jüdische Familien in Liverpool, viele von ihnen stammten aus Süddeutschland, von denen sich jedoch in der Folgejahren – wie auch anderswo in Europa – sog. Reformer abspalteten. Um 1880 wurden einige Tausend russische Juden, die vor Verfolgung im zaristischen Russland geflohen waren über den Hafen von Liverpool nach Amerika verschifft, doch manche der Flüchtlinge bleiben auch in Liverpool hängen.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAPrinces Road Synagogue Liverpool (wikipedia)

prince road syn liverpool inside

Wurden um 1960 noch 7500 Juden in Liverpool registriert, sind es heute (bei etwa 470.000 Einwohnern) nur noch etwa 2500. Sie verteilen sich auf vier orthodoxe und eine Reformgemeinde, mit neuen Gebetsstätten. Daneben gibt es noch zahlreiche jüdische Institutionen und Einrichtungen in der Stadt, wie etwa die beiden Friedhöfe in Broad Greene und an der Deane Road (Fairfield).

Zu den bedeutenden Persönlichkeiten der Stadt gehört u.a. Charles Mozley (1797-1881), von 1863 bis 1864 Bürgermeister der Stadt war. Nach ihm bekleideten das (zweijährige) Amt, das seit 1893 als Lord Mayor of Liverpool betitelt wird, noch eine Reihe weiterer Juden, darunter von 1899-1900 Louis Samuel Cohen. Der bislang letzte jüdische Bürgermeister der Stadt war bis 2003 Ron Gould von den Liberal Democrats. Weit über Liverpool hinaus bekannt geworden ist Brian Epstein (1934-1967), der „Entdecker“ und Manager der „Beatles“, dessen Familie aus dem österreichischen Schwaben stammt und auch zahlreiche Augsburger Verbindungen hatte.

Der 1892 gegründete FC Liverpool hatte im Laufe seiner Geschichte eine ganze Reihe jüdischer Spieler und Manager, zuletzt sogar auch Sportler aus Israel, wie etwa Yossi Benayoun. Aktueller Eigentümer des Clubs des  ist der 1950 in New York geborene TV-Produzent Tom Werner, dem in den USA auch die San Diego Padres und die Boston Red Sox gehören, politisch den Clintons nahe steht und Weltstars wie Tom Hanks hervorgebracht hat.

 

Weitere Infos zur jüdischen Geschichte Liverpools:

http://www.jewishencyclopedia.com/articles/10043-liverpool

www.jewishvirtuallibrary.org/

www.liverpooljewish.com/community/

http://www.liverpoolmuseums.org.uk/mol/visit/documents/Liverpool-Jewish-community-trail.pdf


סרט קצר: שיעור ראשון באהבה

January 27, 2016

Israeli Short Movie: First Lession in Love

Jaffa Road, Jerusalem 91323, Israel


Shimon Peres’ lifestory

January 22, 2016