Shalom from Swabia

September 30, 2013

Seven years (or 84 months) ago our weblog project started. Now it already has 420.000 site views, some 725 articles and ober 3000 original photos related to Jewish history in the region, visitors from 125 countries in the world.

Yehuda Shenef Schwaben AugsburgYehuda Shenef exhibited at Illerbeueren Museum

 Many thanks and best wishes to all friends and visitors in the world.


אנדענקונג אין באד וועריסהאפען

September 29, 2013

אין די בייס – וילעם פון סוועבישן ספּאַ באד וועריסהאפען איז אַ מעמאָריאַל צו די אידן וואָס זענען געהרגעט געווארן דורך די נאַצים אין וועריסהאפען און די סוויווע

Jewish Memorial Bad Woerishofen jüdisches Denkmal אין די שטאָטיש בייס – וילעם פון באד וועריסהאפען

דא רוען די קארבכעס

פין בלוטיקען נאצי רעזשים

ערע זייער אנדענקונג

דער יידישער קאמיטעט אין

באד וועריסהאפען

Jüdisches Denkmal Friedhof Bad Wörishofen

בילדער: מאַרגיט

Selbstfindung im Dialog

September 26, 2013

Micha BrumlikProf. Micha Brumlik, Vortrag in Augsburg

Am Montag 23. September hielt im Hollbau Annahof in Augsburg Prof. Micha Brumlik einen Vortrag, der versprach „Das Christentum aus jüdischer Sicht“ zu beschreiben. Aus der Perspektive eines „Professors für Erziehungswissenschaften“ (Universität Frankfurt, bis zum Frühjahr 2013) wäre das sicher mal interessant gewesen. Den Besuchern im „Evangelischen Forum Annahof“ (in Kooperation mit der „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“) wurde letztlich aber das Gegenteil geboten, nämlich eine Kurzgeschichte des Judentums über Antike, Mittelalter und Neuzeit – aus christlicher Sicht und mit seinen begriffen definiert. Das mag in eine solchen Rahmen vielleicht nicht anders gehen und auch gar nicht anders gewollt sein, ist aber eines eben nicht: „Christentum aus jüdischer Sicht“.

Das stattdessen eher vertrackte Verhältnis könnte man allenfalls so erklären: … Ein Abriss über die Haltung einzelner Gruppen des amerikanischen Reformjudentums die sich dem Christentum weitgehend angenähert haben in für Christen verständlichem Vokabular, ihrem eigenem nämlich.

Nach der (am Umfang des Gesamtvortrags gemessen) recht ausgedehnten Skizzierung der jüdischen Geschichte, lautete Prof. Brumliks an für sich wenig spektakuläre Aussage, dass das Judentum in seiner heute bekannten Form als “rabbinisches Judentum” nicht älter als das Christentum sei. Selbst wenn man das Judentum der Mischna erst nach der Zerstörung des „Tempels“ ansetzen wollte, setzte Brumliks Interpretation eine weitgehend unkritische Haltung gegenüber den historischen Quellen des Christentums voraus. Wie dem auch sei: Das Christentum sei demnach keine „Tochterreligion“ des Judentums, das Verhältnis von Juden und Christen das von Geschwistern. An diesem Punkt war aber wohl lange vorher der polnische Papst Jan Pawel Sekund angekommen, als er 1986 beim Besuch einer römischen Synagoge seine Gastgeber, „die Juden“ als „ältere Brüder“ bezeichnete.

Brumlik spricht mit angedeutetem Humor noch von Christentümern und Judentümern und von ihrem therapeutischen Verhältnis (Verhältnissen?) zueinander, mehrfach von einer problematischen „Karfreitagsbitte“, ehe er zum Kern des selbstgewählten Themas kam: „Das Christentum aus jüdischer Sicht“. Das war dann recht kurz gefasst und konzentrierte sich auf die Frage, ob das Christentum aus jüdischer Perspektive „Götzenkult“ wäre. Wie nun lautete die Antwort des Pädagogen gegenüber seinen evangelischen Gastgebern? Er verwies auf eine Erklärung amerikanischer Reformrabbiner, die am 11. September 2000 in der „New York Times“ unter dem Titel „Dabru Emet – Speak the Truth“, unter anderem behaupteten, dass Juden und Christen „zum selben Gott beteten“ oder der Nationalsozialismus „kein christliches Phänomen“ gewesen sei.

In der anschließenden Diskussion mit dem christlichen Publikum wurden weitere Randphänomene angesprochen, etwa eine „Judenmission“ (die darauf abzielt, Juden zu Christen zu machen) oder Gruppierungen die eine Art „jüdisches Christentum“ („Jews for Jesus“) praktizieren. Abgesehen davon, dass Brumlik hier und da ein hebräisches Wort murmelte oder ein lateinisches Gebet im Wortlaut zitierte, benutzte er doch ihr gemeinsames christlich-akademisches Vokabular. Redner und Publikum verstanden einander genau und so (oder: trotzdem) kam es zu keinen Kontroversen.

Etwas überraschend war, dass zwar ein halbes Dutzend Mal das Wort „Zionismus“  und ein paar Mal auch „Israel“ ausgesprochen wurde, die in Deutschland sonst omnipräsenten Debatten über „den Nahost-Konflikt“ nicht im Ansatz vorkamen. Offenbar bestand auch hier eine Übereinkunft zwischen Redner und Publikum, die sich mir als außenstehenden Zufallsbesucher nicht erschloss.

Micha Brumlik Publikum Augsburg Brumlik vor 29 Zuhöhern im “Ausstellungsraum” des Hollbau 

Zugegeben hatte ich den Namen Brumlik schon mal irgendwo gehört oder gelesen. Nur wo? Vielleicht im Fernsehen? In der „Jüdischen Allgemeinen“, die ich durchschnittlich einmal im Jahr mal an einem Bahnhof-Kiosk kaufe? Egal. Schon der Wikipedia-Artikel zu „Micha Brumlik“ klärt darüber auf, dass er „als Kind jüdischer Flüchtlinge“ 1947 in Davos geboren wurde und ein “Erziehungswissenschaftler” ist und: „Als Publizist und Gastautor diverser Zeitungen veröffentlichte er Sachbücher, Essays und Artikel zur Geschichte des Judentums und zeitgenössischer jüdischer Themen.“ Da hammas ja.

Weiter heißt es im Artikel, dass Brumlik 1967, also im Alter von 20 Jahren nach Israel in … „ein Kibbuz“ … kam, wohl angeregt vom Erfolg der israelischen Armee im Sechstagekrieg, Israel aber als „imperialistisches Land“ erlebt hätte. Trotz der ganz erheblichen Landgewinne des israelischen Militärs ist das natürlich schon im Wortsinn („Imperium“) Blödsinn, aber Mich Brumlik wurde, so fährt der Artikel weiter zum „Antizionisten“ und kehrte aus Israel zurück nach Frankfurt am Main, wo er Philosophie, Sozialpädagogik und dergleichen studierte. D.h. er war einer jener deutschen „68er“. Ob er seinen Kommilitonen als „jüdischer Kronzeuge“ gegen das „imperialistische zionistische Regime“ wohl willkommen war? Wen er damit beeinflusste? Die deutsche Linke nahm jedoch bald eine eindeutig anti-israelische Haltung ein, die teilweise bis heute nachwirkt.

Die goldene Formel dabei: Holocaust-Andenken sollten zur Klage gegen Israel berechtigen. 🙂

Als Israel 1991 während des Irak-Kuwait-Kriegs von Saddam Husseins Militär mit Raketen angegriffen wurde, erklärte er seinen Austritt aus der Partei „Die Grünen“, da diese Waffenlieferungen zur Verteidigung Israels ablehnten. Ein israelischer Psychoanalytiker habe ihm auch dabei geholfen, „seine Haltung zum Staat Israel und zur Bedeutung des Zionismus für das Judentum“ zu überdenken.

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Von 2000 bis 2005 war er der Quelle gemäß Leiter des „Fritz Bauer Instituts zur Geschichte und Wirkung des Holocaust“. 2008 war er in einen Disput über den Leiter des „Zentrums für Antisemitismusforschung“ (ZfA) Wolfgang Benz verwickelt, dem von dem Politikwissenschaftler Clemens Heni angelastet wurde, seine eigene Doktorarbeit unter Karl Bosl verfasst zu haben, der selbst engagierter Nazi-Funktionär war (Lebensraum Ost usw.) und dergleichen mehr (Ost, Nahost, …). Manche Töpfe macht man vielleicht besser gar nicht auf, weil man den Geruch schwer wieder aus den Klamotten kriegt. Das ist wie mit Rauch den man abbekommt. Verbringt man als sog. „Nichtraucher“ mal zwei Stunden in einem solchen Milieu, wird’s einem schon ganz anders

Das nun aber zeitgenössische “Antisemitismus-Forschung” in Deutschland auf noch von Nazis ausgebildeten Leuten basieren „könnte“, ist aber – für Außenstehende – nicht ganz so skandalös und überraschend, wie für Leute, die da mit drin stecken und es ganz anders erscheinen lassen wollen müssen …

Der logische Zusammenhang ergibt sich ja von selbst:

Antisemitismus war Staatsdoktrin,

Anti-Antisemitismus ist Staatsdoktrin.

Das Nähere regelt ein Gesetz.

Da ich von Micha Brumlik nicht mehr wusste, als dass ich den Namen vielleicht schon mal irgendwo gelesen habe und erst siebenundzwanzig Minuten vor Beginn des Vortrags davon erfuhr, dass es ihn geben würde, ergab sich dann nicht mehr, als ein Hand-Shake mit dem Redner im Annahof, kurz vor Beginn. Im Nachhinein hatte ich auch keine Fragen, außer die nach der Beschneidung. Die hatte er als Hindernis bezeichnet für das Judentum und seine Ausbreitung. Da das Christentum keine Beschneidung hat, hätte es sich eben viel leichter ausbreiten können. Und da wollte ich nach dem Islam fragen, der trotz Beschneidung … Naja, egal.

 Die Angaben über Brumliks „Haltung“ zu “Israel” klingen nach einem komplizierten Verhältnis. Man kann vermuten, dass sein Publikum ähnliche Auf-und-Abs durchlebte.

Bei Amazon stünde da die Anmerkung, dass Leute mit solchen (wechselnden, widersprüchlichen) Vorlieben sich auch für Selbstfindungskurse, Bewegungsmelder, Zickzack-Muster oder für Jo-Jos interessieren. Kann sein.

Mein Interesse galt eher dem Gebäude, in dem der Vortrag stattfand. Immerhin gingen hier u.a. Napoleon III, Carl von Obermayer, Ferdinand Wertheimer oder Rainer Werner Fassbinder zur Schule. Damals

Anna Gymnasium Hollbau Annahof

Photos: Margit (Vortrag), Yehuda (Haus)


Festessen für Jom Kippur

September 24, 2013

Ja, Jom Kippur ist bereits vorbei. Hier ein Rezept für eine festliche Mahlzeit für den jüdischen Versöhnungstag zu veröffentlichen, ist deshalb nachträglich. Macht aber nichts, da es ja im nächsten Jahr wieder einen jaum-kiper geben wird.

hp photosmart 720(wp) Das passende Gericht zum Tag des Gerichts

Rezept

Sechs Nullen halbieren und entgräten, grob gehackt in Frischhaltefolie gut einwickeln, dann das Vakuum in gleich große Würfel schneiden, Nichts dazugeben (vorher häuten), nach Belieben mit frischem Niente, Nada oder Nitschewo würzen, alles ein halbe Stunde auf mittlerer Temperatur garen lassen. Mit 3-4 EL Leere garnieren.

Mahlzeit, massel tofffffff


Marcel Reich Ranicki (1920-2013) und Franz Josef Neuner (1924-2013)

September 18, 2013

In Erinnerung an den heute am Vorabend des Suckot -Festes im Alter von 93 Jahren verstorbenen Literatur-Kritikers Marcel Reich Ranicki. Kaum ein anderer hatte über Jahrzehnte hinweg ein besseres Verständnis für die deutsche Sprache und Kultur vermitteln können. In einer Zeit trivialer “Unterhaltung” und kurzlebigen “Figuren” ist sein Abschied ein erheblicher Verlust.

ברוך דין האמת

In Erinnerung bleiben wiird uns auch der leidenschaftlich engagierte schwäbische Heimatforscher und Pfleger des örtlichen jüdischen Friedhofs Franz Josef Neuner der letzte Woche im Alter von 89 Jahren verstarb. Wir verdanken ihm zahlreiche Informationen, Daten, Ein- und Ansichten, Dokumente, unvergessliche Augenzeugenberichte und viele Stunden unterhaltsamer Begegnungen. Im Jahr 2010 hatte wir Herrn Neuner ihn für den “German Jewish History Award” der Obermayer Foundation aus Boston vorgeschlagen, jedoch blieb ihm diese Anerkennung für seinen selbstlosen und Jahrzehnte dauernden Einsatz “gegen das Vergessen” verwehrt. Letztlich ein Makel für den Preis.

 Franz Josef Neuner Buttenwiesen Rabbiner HausFranz Josef Neuner (died 2013, age 89)


Von Wahl zu Wahl

September 17, 2013

“An drei aufeinanderfolgenden Sonntagen sind in der Region Wahlen: in Bayern (LT am 15.09.), Deutschland (BT am 22.09.) und Österreich (NRW am 29.09.). Vom sog. „Wahlkampf“ bekommt man am ehesten die überall aufgehängten, teilweise bald wieder abgeschlagenen Plakate verschiedener Parteien. Der wesentlich amüsantere österreichische Wahlkampf („Todesstrafe für Berufskiller“ contra *Liebe deinen nächsten … Österreicher* … hehe!) spielt in Bayern natürlich keine Rolle, da unseren Medien Berlin näher ist als Salzburg (wie immer sie das geistig schaffen) und darüber nichts berichten (dafür gibt’s ORF und Co.). Welche Plakate der deutschen Parteien sich auf die Landtagswahl beziehen, die letzten Sonntag mit einer absoluten Mehrheit (an Sitzen, 49 % sind keine solche) für die CSU endete, und welche auf die Bundestagswahl am kommenden Sonntag, ist in den meisten Fällen kaum zu entscheiden, die Botschaften der Parteien mitunter etwas eigenartig… Ein paar Schnappschüsse aus Augsburg und von unterwegs…

Seehofer CSU Bad Wörishofen

Ministerpräsident Horst Seehofer, CSU-Plakat in Bad Wörishofen, links oben für Giraffen: Plakat der NPD

Ude hält Wort Weißenburg Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, SPD “hält Wort” im mittelfränkischen Weißenburg

Freie Wähler Augsburg

die Freien Wähler Augsburg mit Parteichef Hubert Aiwanger am Augsburger Rathausplatz

Grün das neue Weiss Blau 2013GRÜN ist das neue WEISS BLAU” (Green is the new Blue … whaaaat ..?)

Sahra Wagenknecht nicht wetterfest Augsburgnicht wetterfest und zu spät: Sahra Wagenknecht, Die Linke, Augsburg

Miriam Gruß FDP Freiheit statt Bevormundung NPD Bayern statt BrüsselMiriam Gruß, FDP, Freiheit statt Bevormundung; oben für Giraffen: NPD Bayern statt Brüssel – Du hast die Wahl 

NPD Freiheit Heimat IdenditätNPD: Freiheit, Heimat, Idendität in Memmingen

Bayernpartei Alles verbotenBayernpartei – die Alternative zum Verbotsstaat? Alles verboten (… in Greding)

FDP Marsch Augsburg Verbote“Plakiate” sind erlaubt? Anti-Verbots-Demo der FDP in Augsburg (beim Weberhaus) 

Demonstrant Augsburg ZeughausUnabhängiger (?) Demonstrant beim Zeughaus

Alexander Süßmair Augsburg LinksparteiBundestagsabgeordneter Alexander Süßmair, Die Linke

Republikaner Könnte dieser Arsch auch rot sein

 REPublikaner: Könnte dieser Arsch auch rot sein? Eppa nöd?

REP Republikaner Strick des Lebens

piratenhundFilz-Gegner Piraten – Hund: für mehr Transparenz und Öffentlichkeit

wirrwarr Augsburg hat nazi polizeiKlebt an vielen Ampeln: “Augsburg hat NAZi – Polizei”

Wahlkampf in AugsburgWahlkampf in Augsburg: Nachts sind alle Hunde grau

Germane auf StimmenfangGut gelaunter Germane auf Stimmenfang

Straßenwahlkampf Die Linke AugsburgStraßenwahlkampf der “Linkspartei”

NPD Unwiderstehlich andersNPD “Unwiderstehlich anders”

Kegeln Nazis Jusos AugsburgAugsburger Jusos am Rathaus-Platz: “Kegeln gegen Nazis”

Anti-Nazi Demo Augsburg Rathaus PlatzWahlkampf 2013: Augustus-Brunnen und Nazi-Gartenzwerg

Rauchverbot videoüberwacht FürthVideo überwachtes Rauchverbot in Fürth

Republikaner REP Welchen ArschREP: “Richtig Ehrliche Politik”

Demonstration AugsburgDemonstration in Augsburg

Demo AugsburgMan in Black

Fleischfresser furzenDie Wahrheit über Fleisch”

CSU Mieterhöhung um 35 %SPD: “Bringt CSU 35 % Mieterhöhung ..?”

Verbotsschild AugsburgÜberall Verbote ..?

60 Jahre Bezirk Schwaben60 Jahre Bezirk Schwaben

WahlkabineWahlraum

Trittin AugsburgJürgen? On Tour? Ähm, nein.

und nun ..?

Gartenzwerg Freude“Freude” in the Happy Valley

Wahler Illerbeurenoder is es eh wurscht ....?

Campaigning in Bavaria and Germany nowadays is somewhat diverse. Although there usually are no surprises  (CSU rules Bavaria and Merkel will have her third term as Bundeskanzlerin, the only question to ponder is who will be her partner this time? FDP again, SPD again or the Green Party for the first time?), there are many different smaller groups fighting over some tenths of a percent and some attention they otherwise will not get. It is colorful and sometimes with bad taste. So you may see ass cheeks as well as many Nazi comparisons. And of course lots of bland and failed mottoes …


Kriegshaber

September 16, 2013

Synagoge Kriegshaber Augsburg gelb yellowKriegshaber Prestigeobjekt alte Synagoge: Gelb für Barzahler

Kriegshaber Synagoge jüdisches Hausformer synagogue of Kriegshaber, currently converted to a museum turns yellow

Der Umbau der ehemaligen Synagoge in Kriegshaber geht voran, auch wenn man von außen betrachtet noch nicht erkennen kann, dass es mit der Eröffnung der Filiale des jüdischen Museums in diesem Herbst noch was werden könnte. Sehr wohl kann man aber sehen, dass offenbar ein gelber Anstrich für die Fassade geplant ist. Da das Gebäude einen solchen bislang noch nicht hatte, wäre zumindest auch gleich der bei Restaurierungen öfter mal pauschal erhobene Vorwurf der Historisierung gleich im Vorfeld widerlegt. Dagegen sprach bereits das Mühlhäusel anstelle der alten Mikwe.