Bar Kochba – Son of Star

November 15, 2017

Bar Kochba – the ancient star of Israel (short instructive video)

 

Bar Kochba followed the same strategy that the Jews had followed in the first rebellion against Rome. He first reconquered the Galilee to cut the Romans off from the sea. Then he surrounded Jerusalem and forced them out. He had active support of most of the rabbis – in contradistinction to the first two revolts against Rome. In those instances the rabbis were at best neutral. In this war, the most influential rabbi lent his name to the cause, was Akiva ben Joseph. It was Rabbi Akiva who ascribed to Shimon bar Kochba the famous messianic verse: “A star will shoot forth from Jacob” (Numbers 24:17). That is how he got the name “Kochba,” which means “star.” In essence, Rabbi Akiva crowned him the Messiah. Rabbi Akiva was so widely respected among the people that if he saw in Shimon messianic qualities then the people immediately elevated him to the level of the Messiah.

See also:

  • ISBN: 978-3739238159
  • 304 Seiten, 18 Euro (3 mal 6)
  • Yehuda Shenef – 666, die Zahl des Menschen:  Das Mysterium der Apokalypse im Spiegel jüdischer Geschichte
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דגל יהודי של פראג

November 24, 2015

jüdische Fahne PragJewish flag of Prague, one of the oldest uses of the so called “Star of David” as token of a Jewish community in Europe, what later became the badge of the Zionist movement as well as for Jews in general. The origin however probably refers to the last ancient Jewish ruler in Israel: Simon Kosiva, better known as Bar Kokhba, lit. “the star”.


Talmud oder Turnen?

July 9, 2013

Vor genau hundert Jahren berichtete das Frankfurter Israelitische Familienblatt in Heft 27, vom 11. Juli 1913 über eine sich zuspitzende Kontroverse im zionistischen Lande Israel. Die Kontroverse bestand darin, ob Turnen oder “Sport” im weiteren Sinne sich mit den Maßgaben der überlieferten Talmudschule vereinbaren ließen. Der Einfluss der allgemeinen Sport-Bewegung hatte seit den 1890er Jahre (von Deutschland aus) um sich gegriffen und hatte gerade auch die jüdische Jugend in ihren Bann gezogen, die sich insbesondere, dem bei den Deutschnationalen noch als “englische Fußlümmelei” verschmähten Fußball widmeten.

Die große Mehrzahl der (traditionellen wie Reform-) Rabbiner konnte dem nichts oder nur wenig abgewinnen, weil sie in den Sportlern eine Hinwendung zu den bereits in der Antike verdammten “Javanim” (Griechen) konstatierten. Feierte das Judentum aber nicht den Sieg über das “Griechentum” mit dem Chanucka-Fest? Die Sportler nahmen die Kritik an, jedoch wohl anders als von den Rabbinern erwartet, denn nun wurden zahlreiche Sportvereine absichtlich nach den Makkabäern oder nach Bar Kochba benannt. Ihr Argument bestand dann auch darin, zu behaupten, dass die Makkabäer die griechische Fremdherschaft mit physischen Mitteln beseitigt hatten, nicht mit frommen Wünschen und bloßen Gebeten. Der andere Einwand bestand in der Vermutung, dass unter der Beschäftigung mit dem Sport die allgemeinen Sitten verdarben – Sportler zeigten mitunter der Öffentlichkeit ihre unverhüllten Knie oder gar noch mehr! Darüberhinaus unterstellten sie dem Sport zum Militär hin zu führen, somit zur Gewaltbereitschaft. Eine Gesellschaft die Sport zum Wettbewerb treibe, sei zwangsläufig eine, die zum Krieg rüste.  Schon im Folgejahr brach der später sogenannte Weltkrieg aus. Aber ob man diesen wirklich als Folge sportlichen Trainings in de geselslchaft darstellen kann? Im Frühjahr, Sommer 1913 erreichte die Diskussion jedoch auch die jüdischen Siedlungen und Gemeinden im noch osmanischen Palästina.

Jaffa. Die Jerusalemer Rabbiner haben einen Bann in der Form des Protests gegen die Maccabäer-Vereine Palästinas geschleudert. Diese Art des Verkehrs der Rabbiner mit der heranwachsenden Jugend ist wahrlich nicht angetan, auf unsere Jugend zu wirken. Der scharfe Protest hat natürlich von der Seite der genannten Vereine einen noch schärferen, der eine völlige Auflehnung der Jugend gegen die Rabbiner darstellt, herausgefordert.

Da versteht es Oberrabbiner Kuck von Jaffa besser, mit der ihm zur Erziehung anvertrauten Jugend umzugehen. Auf seinen ausdrücklichen Befehl müssen die Bachurim, die seine Jeschiwa besuchen, die Turnübungen des hiesigen Maccabäer-Vereins mitmachen.

Turnhalle Augsburg Oberhausen

Aufgang zur Turnhalle der Kapellenschule in Oberhausen (Augsburg) 

Rabbi Abraham Kohen Kuck (1865-1935), heute meist in der englischen Lautung „Kook“ geschrieben,  stammte aus Lettland und war n bereits 1904 nach Israel gekommen und wurde der erste Großrabbiner des Landes in der Neuzeit. Wie am Beispiel zu sehen ist, verstand er es die Anschauungen der jüdischen Tradition mit denen des modernen Zionismus zu versöhnen (aus dem Verbot des Sports wurde bei ihm die Pflicht zum Sporttreiben!), was ihm natürlich auch heftigste Kritik seitens säkularer Zionisten wie auch der antizionistischen Religiösen eintrug. Jedoch hatte bereits siebenhundert Jahre vorher der Rambam (der bekanntlich auch Arzt war) auf die positiven Aspekte körperlicher Betätigung hingewiesen und beim Studium vor andauerndem Herumsitzen gewarnt, da dies den Körper schwäche und zu schlechter Atmung führe … Raw Kook begründete die heute noch maßgebliche Merkas HaRaw – Jeschiwa in Israel und gilt als geistiger Vater der nationalreligiösen und der sog. „Siedler“-Bewegung ‏גוש אמונים‎. Heutige Konflikte zwischen Religion und Sport beziehen sich meist auf die Frage, ob Fußball-Spiele, etc. tatsächlich am Schabbat stattfinden müssen, was oft genug der Fall ist, aber religiös definierte Teams herausfordert.

Weltweit nehmen internationale Sportverbände jedoch nur auf wenige christliche Feiertage wie Weihnachten oder Karfreitag Rücksicht. 

Nach Sandy Koufax bleibt es aber wohl die Entscheidung des jeweiligen Sportlers, für sich zu festuzulegen, ob die Karreire wichtiger ist. Koufax hatte 1965 auf die Teilnahme im ersten ersten Spiel der Endspielserie zur US-Baseball-Meisterschaft teilzunehmen, weil dieses auf den Jom Kipur fiel. Natürlich ist die World Series bis heute das Höchste im Baseball und wäre im europäischen Fußball vergleichbar mit dem Champions League – Finale (seit ein paar Jahren ja auch von Mittwoch- auf Samstag-Abend verlegt). Auf der Teilnahme am wahrscheinlichen Höhepunkt der eigenen sportlichen Karriere zu verzichten, um stattdessen 25 h zu fasten, weder zu essen noch zu trinken, dafür unentwegt zu beten, um Vergebung der eigenen Sünden. Das beindruckt nicht umsonst noch heute, auch weil es nur wenige Entsprechungen zu seinem Verhalten gibt.

In anderer Weise verknüpft mit dem Thema sind die Sportler der israelischen Olympia-Mannschaft, die knapp sechzig Jahre später 1972 in München und bei den Gefechten zwischen den palästinensischen Terroristen und der überforderten deutschen Polizei in Fürstenfeldbruck ermordet wurden. 

 

100 years ago rabbis in the land of Israel tried to ban Maccabi gymnastic clubs, in order to protect their students against immoral influences. In contrary Zionist youth movements oppose the rabbis. Rabbi Kook from Jaffa however reconciled both sides and made gymnastics compulsory for the students of his yeshiva.


Die Darstellung der Stämme Israels in der Augsburger Synagoge

August 31, 2010

3. Teil zur Beschreibung der künstlerischen Innenausstattung der Augsburger Synagoge, anläßlich des 25. Jahrestages der Wiedereinweihung der Synagoge am 1. September 1985

 

An der Wand der Ostseite stehen auf beiden Seiten des Aron Kodesch, dem Schrank in welchem hinter dem Parochet (Vorhang) die Thora-Rollen aufbewahrt werden, die im Mittelalter schon belegten Worte:

דע לפני מי אתה עומד“ – erkenne vor wem du stehst – ursprünglich eine Aufforderung, sich zu vergegenwärtigen eine solches Haus nur für die Zwecke des Gebets zu benutzen und nicht für profane, weltliche Zwecke zu missbrauchen. Heute muss dies eine andere Bedeutung haben, da der Raum Bestandteil eines Museums ist und übers Jahr von wenigen Ausnahmen abgesehen nur für Musikaufführungen und nicht für reguläre jüdische Gebete benutzt wird.  Vielleicht deutet man es deshalb sinngemäß, dass man die jeweiligen Musiker nicht durch Tuscheln, Kichern oder lautes Husten aus dem Takt bringen soll: bedenke vor wem du stehst ..! Die ursprünglichere Bedeutung schimmert allenfalls in der Aufforderung für männliche Juden durch, sich in der Synagoge eine Kopfbedeckung aufzusetzen, selbst wenn es sich nur um ein Stück Karton, aber weder um ein biblisches, noch talmudisches Gebot handelt und ganz sicher um keines, dass jemals für „Nichtjuden“ galt oder eine Relevanz bei Klassik- oder Klezmer-Konzerten hätte. Gerade deshalb ist es wohl aber die „Spielregel“ die in vielen Synagogen und auf Friedhöfen offenbar am bereitwilligsten und ernsthaftesten befolgt wird. Wie dem auch sei

Entlang der „Balustrade“ der „Frauenempore“ befinden sich insgesamt sechs runde, ornamental eingefasste Tafeln mit jeweils zwei der israelischen Stämme in welchem den hebräischen Namen der Stämme mehr oder minder eindeutige Bildsymbole zugeordnet wurden. Diese „Stämme-Tafeln“ entlang der Balustrade sind von auf jeder der drei Seiten (Nord, West, Süd) mit einzelnen hebräischen Worten umgeben, die aus der Bibel zitieren.

Gemäß der etwas ungenauen Angabe des Rabbiners bei der Planung und Einweihung 1917 Dr. Richard Grünfeld sind dies:

 „Symbole der zwölf Stämme Israels, wie sie uns die Bibel in Segensworten Jakobs und Mosis überliefert hat. Levi der Stamm mit dem Brustschild der Hohenpriester und Dan ‚die Schlange‘, Juda ‚der junge Löwe‘ und Ruben, der Baum mit den Liebesäpfeln, Sebulun, am Gestade des Meeres mit dem Schiff, und Isachar, das Lasttier, Simeon, die feste Burg, und Naphtali ‚die lose Gazell‘, ‚von Asser kommt fettes Brot‘ und Ephraim und Manasse sind Stier und Büffel; Gad mit seinen Zelten und Benjamin ‚der reißende Wolf‘.“ (Festschrift, S.82/83)

Die Abfolge wie auch die Zusammenstellung der „Brüderpaare“ folgt jedoch keinem erkennbaren Schema, etwa der in der Thora erwähnten Geburtsabfolge, jedoch sind die Nachkommen Josefs wie in der Thora bereits aufgeteilt in die beiden Linien Efraim und Menasche, die später aber mit dem Nordreich Israel aus der Geschichte verschwanden.

Im Norden: Gad / Binjamin  und Ascher / Menasche – Efraim 

Im Westen: Schimon / Naftali und Swulon / Ischachchar

Im Süden: Jehuda / Ruwen und Levi / Dan

Auf der Nordseite lautet das Zitat „קדשים תהיו כי קדוש אני יי אלהיכם “ (kedoschim tiheju, ki kadosch ani adonai elohechem) aus dem Buch Vajikra (3. Moses) 19.2: „(Rede zur Versammlung der Kinder Israels und sag ihnen): Seid Heilige, denn ich bin ein Heiliger, HaSchem Euer Gott.“

depiction of Israelite tribes

Zwischen den Worten קדשים und  תהיוist die erste der sechs Stämmetafeln eingesetzt mit den beiden Stämmen Gad (גד) und Binjamin (בנימן). Illustriert wird Gad hier mit der Darstellung von drei Zelten, die sich jedoch anders als Grünfeld behauptet nicht aus den beiden Segen ergeben. Jakob benutzt ein Wortspiel (גד גדוד יגודנו והוא יגד עקב) welches ohne Bildsymbol besagt, dass Gad „von Scharen verfolgt“ werde. Moses beschreibt Gad im Buch Dwarim (5. Moses 33.20) wie kurz darauf auch Dan als einen jungen Löwen (לביא – lawi), eine Metapher, die Jakob im Buch Breschit (1. Moses 49.9) als (אריה – arje) und (לביא – lawi) noch für seinen Sohn Jehuda gewählt hatte. Im 12-Stämme-Fenster im Museum of Art in Tel Aviv beispielsweise wird Gad entsprechend (auch nicht ganz korrekt) als Löwin dargestellt. Zelte (in denen übrigens vermutlich  alle Stämme wohnten) hingegen verbindet Moses auch nicht mit Gad sondern mit Ischachar (5. Moses 33.18). Jedoch gibt es im 2. Buch von Samuel (24.11 ff.) eine Erzählung in welcher der Überbringer (Prophet) Gottes namens Gad dem König David unter drei möglichen Strafen eine auswählen lässt: 1. Sieben Jahre Hungersnot im Land, 2. Drei Monate auf der Flucht vor Feinden oder 3. Eine dreitägige Pest (דבר) im Land. David entschied sich dafür, durch Gott und nicht durch andere Menschen gerichtet zu werden und so starben 70.000 im ganzen Land. Die Auswahl von drei Übeln kann vielleicht die Anzahl der Drei, auch wenn Gad hier nur eine Person ist und nicht den Stamm als solchen repräsentiert. Für Binjamin ist ein Wolf abgebildet, gemäß dem Ausspruch seines Vaters Jakob „בנימין זאב יטרף“ (Binjamin ist ein reißender Wolf, Buch Breschit = 1. Moses 49.27).

depiction tribes

Als zweite Stämme-Tafel folgt auf der Nordseite zwischen der Abkürzung des Gottesnamen (יי) und dem Wort (אלהיכם) nun die Darstellung des Stammes Ascher (אשר) und der beiden Josef-Söhne Menasche (מנשה) und Efraim (אפרים). In Jakobs Segen heißt es „fett ist sein Brot“ und die Darstellung in der Stämmetafel zeigt, wohl um ein erkennbares Backwerk abzubilden, dazu nun eine Brezel die von Getreideähren überwölbt wird. Darunter befinden sich zwei Hörner-Paare, um die Söhne Josefs zu repräsentieren (im Segen Jakobs wird Josef freilich an ihrer Stelle gesegnet und als „fruchtbare Zweige über einer Quelle“ (פרת עלי עין בנות) bezeichnet. Für Menasche sind dies Stierhörner und für Efraim sollen es die eines Büffels sein, was zweifellos nicht zutrifft. Quelle ist der Ausspruch von Moses (5. Moses 33.17), der jedoch, durchaus eigentümlich, beides auf den Erstgeborenen Menasche bezieht, da von einem „erstgeborenen Stier“ (בכור שור) die Rede ist, dessen Hörner jedoch die einer Antilope (ראם, genau genommen handelt es sich dabei um Onyx-Antilope) seien, also ein Stier mit den Hörnern einer Antilope, was auch immer Moses damit sagen wollte. Zu Efraim gibt er jedoch keine entsprechende Symbolik, weshalb er wohl in der Darstellung nun die Antilopenhörner verliehen bekam.

Darstellung der biblischen Stämme Simon und Naphtali

Auf der Westseite gegenüber dem Thoraschrein befindet sich der Spruch „משה מורשה קהלת יעקוב תורה צוה לנו“ (tora ziva lanu mosche, morascha kehilat ja‘akow), ein Zitat aus dem Buch Dwarim (5. Moses 33.4): „Mosche befahl uns die Thora, ein Erbe der Gemeinde Jakobs“.

Zwischen den Worten תורה und צוה ist die dritte Stämmetafel eingefügt. Sie zeigt Schimon (שמעון) und Naftali (נפתלי). Die Abbildung zu Schimon präsentiert einen Festungsbau dessen erhöhte Mitte von einer Kuppel bekrönt wird. Die „feste Burg“ (Grünfeld) soll darauf anspielen, dass Schimon, der Sohn Jakobs gemeinsam mit seinem Bruder Levi, für die Vergewaltigung ihrer Schwester Dina blutige Rache nahm und zwar an der „Stadt“ des Vergewaltigers, der zufällig Sohn des Königs war (siehe 1. Moses 34.25). Offenbar soll nun das dargestellte Gebäude den Vorfall und damit Schimon darstellen, obwohl sich die Geschichte selbst auf ihn und seinen Bruder Levi bezieht. In Jakobs ob der Gewalttat etwas angewiderten Ausspruch werden folgerichtig auch beide Brüder mit dem Schwert assoziiert, während Schimon bei Moses überraschender weise unerwähnt bleibt. Die Darstellungsweise mit dem Kuppelbau und dem aufgeteilten Namen שמעון als עון und שמ ist abseits der wahrscheinlich lediglich gestalterischen Anwendung eine unter Umständen auch bewusste Anspielung auf eine Münze aus dem antiken Israel. In genau derselben Weise trennt nämlich eine sog. Bar Kochba – Münze die das jüdische Heiligtum in Jerusalem darstellt den Namen Schimon, der als Schimon Ben Kosiwa vor etwa 1875 Jahren der letzte jüdische Herrscher des antiken Israels war. Da dies aber die Kenntnis der wiederum nicht raren Münze voraussetzt, mag dies vielleicht auch nur eine Zufälligkeit sein. Andererseits wurden bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert eine ganze Reihe von zionistisch beeinflussten Vereinen mit dem Namen „Bar Kochba“ in Deutschland gegründet, etwa der Turn- und Sportverein Bar Kochba in München, von wo auch die Architekten Landauer und Lömpel kamen.  Die untere Darstellung verknüpft Naftali, gemäß 1. Moses 49.21 mit „einer losen Gazell“ wie Grünfeld schreibt.

 Bar Kochba Münze mit getrennter Schem- On  Schreibweise des Namens Schimon in althebräischer (paleo-) Schrift und Tempel in Jerusalem um 135 – 140 n.a.Z.

Schließlich befindet sich auf der Südseite eine weiteres Zitat: „פרס לרעב לחמך ועניים מרודים תביא בית“ (paros lara’ew lachmecha va’anijim merudim taiw bait), dieses Mal verkürzt aus dem Buch des Jeschajahu (Jesaia 58.7): „Verteile den Hungrigen dein Brot und bringe die jämmerlichen Armen in das Haus“. Im Buch ginge der Vers noch weiter: „wenn du einen Nackten siehst, bedecke ihn und verstecke dich nicht von deinem Fleisch“. Da dies aber womöglich eine Selbstverständlichkeit war, konnte dies wohl weggelassen werden.

Inside the Synagogue of Augsburg there are some inscriptions as well as depictions of the biblical tribes of the people of Israel in some respect according to the words of Jacob Israel and Moses.

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paintings: Chana Tausendfels

pictures: Yehuda Shenef


chag suckot someach – ein frohes Laubhüttenfest

October 13, 2008

Wir wünschen allen Freunden und Mitgliedern ein frohes, gesegnetes und koscheres Laubhüttenfest ..!

                                                                Lulav – Strauß mit Etrog (Bar Kochba – Münze, ca. 135 n.a.Z.)