Neuauflage: das BUCH DER WORTUNGEN

August 17, 2017

2. erweiterte und verbesserte Auflage:

Buch der Wortungen

kleines etymologisches Wörterbuch für alle,
denen Bildung auf Dauer nicht genug ist

Paperback, 108 Seiten, 7.50 €

ISBN 978-3-7386-2407-6

 

Bestellbar ab sofort über

https://www.bod.de/buchshop/buch-der-wortungen-yehuda-shenef-9783738624076

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העלה נדף תערוץ ואת־קש יבש תרדף

August 16, 2017

העלה נדף תערוץ ואת־קש יבש תרדףBlätter von unten, Fuggerstraße Augsburg

Will you frighten a driven leaf and pursue dry straw?

Job 13:25

Ängstigst Du das Blatt im Wind ?

Jagst Du trockenem Stroh nach ..?


Ausgrabungen beim Augsburger Stadttheater

August 15, 2017

Am Augsburger Stadttheater, wo auf der Westseite Wiese und Park im Lauf jahrelanger Bauarbeiten durch was auch immer ersetzt werden soll, haben die fürs Frühjahr terminierten Aushub-Arbeiten begonnen, die “der Archäologie” gewidmet sind, jener Disziplin, deren Stellenwert in Augsburg bekanntlich so relevant ist wie die Zeitung von vorgestern: “Das interessiert heut keinen mehr.”

However, falls was zu sehen ist, werden wir als direkte Nachbarn  es ab und an zufällig hin schauen und berichte. Zu sehen jedenfalls sind durch erste Ausgrabungen bereits weiter Reste der früheren Stadtmauern, deren Vorläufer vor über 700 Jahren von den Augsburger Juden errichtet wurden.


Neuauflage: Mord am Lech

August 15, 2017

Mord 2. Auflage: Mord am Lech

NEU

ein jüdisch-bayerischer Kriminalfall aus dem Jahr 1862

Paperback

264 Seiten, 16 Euro

ISBN: 978-3-7448-9364-0

Erscheinungsdatum: 11.08.2017

 

The brutal murder case of young Jewish jeweller Ludwig Bach from Kriegshaber near Augsburg in 1862 in historical documents. The books dips into the complex almost inescapable circumstances of the victim and the perpetrator who tried to save his skin with crude antisemitism.


Jahrzeit für Rabbi Samson Wertheimer

August 11, 2017

Rabbi Samson Wertheimer  Jahrzeit 17. Aw (= Todestag, Gedenktag)

Der erstgeborene Sohn von Samson (Schimschon) Wertheimer war Schimon Wolf Wertheimer, der als Gesandter des polnischen Königs in Pfersee und Augsburg lebte und Hoffaktor in München war, wo aus seiner Familie die moderne jüdische Gemeinde  Münchens hervorging. Schimon Wolf Wertheimer ist am jüdischen Friedhof von Pfersee/Kriegshaber begraben, wie zahlreiche Angehörige der Wertheimer-Familie.

Mehr Info: https://www.bod.de/buchshop/das-haus-der-drei-sterne-yehuda-shenef-9783743100695

 

http://www.ojm.at/wertheimerhaus/bild01/

 

Rabbi Samson Wertheimer

 Jahrzeit 17. Aw (= Todestag, Gedenktag)

Rav Samson Wertheimer wurde 1658 in Worms geboren. Er lernte in den Jeschiwot von Worms und Frankfurt und heiratete 1684 eine Tochter des Rabbiners von Mannheim. Durch deren Verwandten Samuel Oppenheimer (1630-1703), des einflussreichsten Hofjuden am Wiener Hof, kam Rav Wertheimer nach Wien, das nach der Vertreibung der Juden aus Wien im Jahr 1670 nur Juden das Wohnrecht gestattete, an denen der Staat großes Interesse hatte. Er wurde bei Hof als Mitarbeiter Oppenheimers eingeführt und führte in dessen Abwesenheit die Geschäfte als Finanzier und finanzieller Berater des Kaisers Leopold I. Der Kaiser hielt so große Stücke auf Rav Wertheimer, dass sie eine enge Beziehung entwickelten, von der beide immens profitierten. Rav Wertheimer war von 1694-1709 der de facto Finanzminister der Kaiser Leopold I, Joseph I und Karl VI und wurde von Leopold I auch auf diplomatische Missionen entsandt. Er unterstützte die österreich-ungarischen Habsburger im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714).

Sein Organisations- und Verwaltungstalent erweiterten u.a. den Salzhandel für den Kaiser und Rav Wertheimer wurde zu einem der reichsten Juden seiner Zeit. 1712-1722 finanzierte er den Druck des Talmuds in Frankfurt unter der Aufsicht seines Schwiegersohnes Moses Kann und nutzte seinen Einfluss, die Verbreitung des antisemitischen Werkes Johann Eisenmengers anfänglich zu unterdrücken.

Es wurde ihm trotz allem verwehrt, in Wien eine jüdische Gemeinde zu gründen und er wurde Rabbiner im 60 km entfernten Eisenstadt, wo sein Palais, in dem auch die Synagoge war, noch heute zu sehen ist. Er nahm den Titel „Landesrabbiner von Ungarn“ an, doch es wurden ihm viele andere rabbinische Ehren angeboten, die er ablehnte. Er hatte den Ruf eines Talmid Chacham (Toragelehrter), dem halachische Fragen angetragen wurden und dessen Schriften zu Tora, Midrasch und Kabbala als Handschriften erhalten sind.

Er starb 1724 in Wien.

 

Text vom aktuellen “Daf Paraschat HaSchawua

zum Dwar Tora der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland http://www.ordonline.de


“Beiträge zur jüdisch-deutschen Sprachgeschichte”

August 10, 2017

Das neueste Buch ab sofort bestellbar:

Beiträge zur jüdisch-deutschen Sprachgeschichte
mit etymologischem Wörterbuch jüdischer Wörter in der deutschen Hochsprache”

Paperback, 320 Seiten

ISBN-13: 978-3-7448-9432-6

18.50 €

Erscheinungsdatum: 10.08.2017

ab sofort bestellbar bei

bod.de, im regulären Buchhandel, bei Amazon & Co.


Neptunbrunnen Ulm

August 8, 2017

Neptunbrunnen am Judenhof in Ulm

מזרקת נפטון בחצר יהודים בעיר אולם