Der alte Jüdische Friedhof an der Thalkirchner Straße in München Sendling

June 30, 2009

"Betreten auf eigene Gefahr !"

"Betreten auf eigene Gefahr !"

Grabreihe am alten Münchner Friedhof
Grabreihe am alten Münchner Friedhof
Kohen Emblem des Harry Kohenstamm 1841 - 1886
Kohen Emblem des Harry Kohenstamm 1841 – 1886

 

Bis zur formellen Gründung einer jüdischen Gemeinde in München 1815 begruben Münchner Juden ihre Toten am Friedhof Kriegshaber-Pfersee, darunter die ersten Führer und Rabbiner der zunächst noch inoffiziellen Gemeinde in der Residenzstadt, wie Schimon Wolf Wertheimer, ältester Sohn des berühmten Rabbiners und kaiserlichen Hoffaktors in Wien, Schimschon Wertheimer oder Abraham Uhlfelder, dessen Nachkommen in München das Kaufhaus Uhlfelder am Oberanger gründeten und zuletzt der Gelehrte Rabbi Loeb Gumperts im September 1815.

 

1816 eröffnete der Friedhof an der Thalkirchner Straße 240 im Münchner Stadtteil Sendling (U3 Brudermühlstr.), da jedoch mit München auch die jüdische Gemeinde der Stadt rasch anwuchs, wurde der Grabplatz 1854, 1871 und zuletzt schließlich 1881 erweitert. Im Jahr darauf wurde das alte Tahara-Haus abgerissen und durch ein großes neues am Südende ersetzt. Ein Vierteljahrhundert danach, als es keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr gab, bekam die Münchner Gemeinde im Stadtteil Freimann einen neuen Friedhof. Der nunmehr alte Friedhof wurde seitdem eher nur noch sporadisch genutzt. Das letzte Begräbnis fand jedoch fand erst im Jahr 2003 statt.

 

Die Gräber sollten sicher nach Jerusalem ausgerichtet werden, was den Planern aber offenkundig misslang, weshalb sie stattdessen eher nach Rom, genauer gesagt Richtung  Venedig, Sizilien und Malta zeigen – aber dieses Orientierungsproblem ist leider typisch für zahlreiche jüdische Gemeinden in dieser, aber auch folgender Epochen. Der Grundriss des Friedhofs entspricht etwa einem unregelmäßigem Pentagon. Entlang der namensgebenden Thalkirchner Straße, an der sich auch das große Haupteingangstor befindet, misst der Friedhof 180 m. Nördlich schließt sich im rechten Winkel an der Blyerstraße eine etwa 70 m lange Mauer an. Die folgenden Mauerstücke sind jeweils 130 m, 100 und 80 m lang, woraus sich eine Gesamtlänge der gut erhaltenen Mauer von ca. 560 m ergibt. Die Fläche beträgt damit etwa 2.5 ha. Der Friedhof selbst nun ist in insgesamt 35 wiederum unregelmäßige, nicht ganz logisch gegliederte Sektoren eingeteilt, die vor Ort durch kleine nummerierte Ecksteine gekennzeichnet sind. Der Sektor 11 in der Mitte des Friedhofs ist der älteste Teil um den herum im Laufe der Zeit erweitert wurde. Der daran nördlich angrenzende Bereich der früheren Tahara ist freigeblieben.

 

Monumentales Grabmal von Max und Therese Heilbronner im maurischen Stil

Monumentales Grabmal von Max und Therese Heilbronner im maurischen Stil

 

Der Friedhof verfügt über ca. 5300 Gräber, von denen viele ältere aus dem früheren 19. Jahrhundert nicht gut erhalten sind. Der stellenweise dichte Baumbewuchs jedoch geht nur in seltenen Fällen auf Kosten der vorhandenen Grabsteine, was mancherorts leider ganz anders ist. Dies spricht für eine kontinuierlich gute Pflege des Areals, für die die seit 1917 ansässige Familie der selbst schon seit 1965 vor Ort tätigen Friedhofswärterin Johanna Angermeier verantwortlich zeigt. Sie hütet auch ein 1882 in grober alphabetischer Ordnung erstelltes Grabbuch, das auf einem älteren, inzwischen verschollenen Friedhofsbuch basiert. Freilich stimmen die Angaben des Buches stichprobenweise nicht immer mit den Angaben auf den erhaltenen Grabsteinen überein, während ausschließlich in hebräischer Sprache notierte Steine dem Anschein mitunter nach ganz fehlen. Trotzdem bietet das Buch mittels Angabe einzelner Sektoren, Reihen und Grabnummern eine gute Orientierungshilfe für das Auffinden einzelner Grabplätze. Da eine Dokumentation des Friedhofs offenbar fehlt, wäre es freilich wünschenswert, dass die Angaben des Buches allgemein zugänglich wären, etwa im Internet, um Angehörigen und Genealogen die Forschung zu erleichtern.  Freilich stehen nicht alle Grabsteine heute auf ihrem ursprünglichen Platz und eine Reihe von Steinen fehlen ganz, da sie in der Nazi-Zeit geraubt wurden, so man sich nicht damit begnügte die in den 1940ern als „kriegswichtig“ erachteten metallenen Buchstaben zu entfernen und einzuschmelzen. Aber auch dies ist keine Münchner Besonderheit. Dann schon eher ein auf dem Kopf stehend wiedererrichtete Stein des Israel Neustetter.

grave marker upside down

grave marker upside down

Die ältesten erhalten Grabsteine weisen noch eine bis dato als schicklich erachtete Schlichtheit auf, die bald ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Stil der Neugotik und des Second Empire übergehen, ehe diese sich zur Jahrhundertwende in teilweise protzig wirkenden, gelegentlich aber durchaus kunstvoll (etwa im maurischen oder Jugendstil) wirkenden Monumenten verliert, die bekanntlich charakteristisch für im Großbürgertum aufgegangene liberale jüdische Gemeinden waren. 

 

Neben zahlreichen Angehörigen der Familien Strauß, Hirsch auf Gereuth, Aufhäuser, Einstein, Schülein, Obermayer, Feuchtwanger, Westheimer und Wertheimer finden sich auch Grabmale von Rabbinern wie Hirsch Aub (1795 – 1875) oder Dr. Josef Perles (Peretz ben Baruch Ascher) 1835 – 1894), der von 1871 bis zu seinem Tod Rabbiner der Israelitischen Cultusgemeinde in München und Autor zahlreicher profunder Artikel zur Geschichte und Religion des Judentums war – beispielsweise über „Das Memorbuch von Pfersee“ (1873). Der prominenteste Name am Friedhof an der Thalkirchner Straße dürfte wohl der des Karl Marx sein, jedoch handelt es sich hier nur um eine zufällige Namensgleichheit.

 

grave marker of Rabbi Dr. Josef Perles s.A.

grave marker of Rabbi Dr. Josef Perles s.A.

Da die Münchner wie auch die noch viel später gegründete Augsburger jüdische Gemeinde in nicht unwesentlichen Teilen aus Mitgliedern der schwäbisch-burgauischen Gemeinden von Pfersee, Steppach und Kriegshaber rekrutiert wurden, finden sich selbstverständlich zahlreiche Belege familiärer Bezüge.  Neben den bekannten Namen wäre dies z.B. Mathilde Skutsch (1866 – 1929), die mit ihrem Gatten Julius Ulrich (1854 – 1927), seineszeichens Senatspräsident bestattet wurde. Die Hinterbliebenen des im Juni 1846 im Alter von 85 Jahren verstorbenen und im Sektor 15 begrabenen Isaak („Eisik“) Welsch etwa betonten noch stolz die Herkunft des Verstorbenen aus Steppach.

crumbling inscription

crumbling inscription

Haupttor des alten Münchner Friedhofs

Haupttor des alten Münchner Friedhofs


Rabbiner von Augsburg: der MaHaRaM

June 24, 2009

Der MaHaRaM (Morenou HaRav Meïr) Meir bar Baruch (- ר מאיר בר ברוך  -) wurde 1215 als Sohn von Rabbi Baruch in Worms geboren und studierte in Wien, Augsburg, Würzburg und hernach u.a. bei Rabbi Jechiel ben Josef in Paris. Dort wurde er Zeuge von Angriffen gegen Juden und Verbrennungen des Talmuds, doch es gelang ihm im Jahr 1242 zu entkommen und ein kostbares Exemplar des Buches aus Paris zu retten.

Meir erwarb sich schnell einen bedeutenden Ruf als Tosafist und gelehrsamer Rabbiner der bedeutendsten deutschen Gemeinden seiner Zeit, darunter Nürnberg, Würzburg, Worms, Mainz und Augsburg. In die allgemeine Geschichte eingegangen ist er freilich als Rabbi Meir von Rothenburg.

Im Jahre 1283 reagierte Rabbi Meir auf die drückende Besteuerung und sich wiederholende Anschuldigungen über sog. Schändungen von Hostien (lat. „Schlachtopfer“) mit einem Appell an alle Juden des Landes, ins Land Israel auszuwandern – mehr als sechshundert Jahre vor Theodor Herzl. Mit seiner Familie und zahlreichen Anhang machte er sich auf den Weg, wurde aber verraten und am 4. Tammus 5047 (= 1286) gekidnapped – das Datum jährt sich übermorgen zum 723. mal. Die Steuereinnahmen der Juden wollten sich die Herrscher nicht entgehen lassen. Für die Freilassung des Rabbiners versuchten Bischöfe und Kaiser die (bei einer jährlichen Kopfsteuer von einem Gulden) damals unfassliche Summe von 30.000 Gulden zu erpressen, doch Rabbi Meir weigerte sich dies zu akzeptieren, um keinen Präzedenzfall zu schaffen und verbot seiner Familie und Anhängern, Geld für diesen Zweck zu sammeln. So kam es, dass er in der Festung Ensisheim Jahre bis zu seinem Tod im Frühjahr 1293 als Gefangener verblieb. Dies trug ihn u.a. auch den Ehrentitel des Meor hage’ula – Licht des Exils – ein, neben Raschi und Rabbenu Gerschon der einzige Rabbiner, der so bezeichnet wurde. Erst Jahre nach seinem Tod durfte sein Leichnam auf dem Friedhof seiner Geburtsstatt Worms bestattet werden. Dort ist sein Grab heute noch Anziehungspunkt zahlreicher Pilger aus aller Welt, während Rothenburg vor allem touristisch für ihn wirbt.

Dass der MaHaRaM aber sowohl als Lernender wie auch als bedeutsamer Lehrender in Augsburg weilte, ist in Augsburg selbst seit Jahrhunderten kein Thema gewesen, …

Kein Platz, keine Tafel erinnert an ihn …

 

מהר"ם - Meir bar Baruch - Rabbi of Augsburg

מהר"ם - Meir bar Baruch - Rabbi of Augsburg

Meir bar Baruch, the Maharam, Augsburg’s major Rabbi his expertises still  are of high relevance to advanced students of Talmud-Torah and mediaeval history as well.


Angst vor Vandalismus

June 23, 2009

In der Augsburger Allgemeinen wurde einmal mehr die Untätigkeit in Bezug auf die Situation der ehemaligen Synagoge Kriegshaber angemahnt. Entsprechende Berichte in unserer Sammlung gehen tatsächlich bereits in die 1970er Jahre zurück.

die ehemalige Synagoge von hinten gesehen

die ehemalige Synagoge von hinten gesehen

 

“Seit Jahren beschäftigt sich die Stadt mit der Sanierung der alten Synagoge Kriegshaber. Die Instandsetzungspläne liegen fertig in der Schublade. Auch die künftigen Mieter von der Israelitischen Kultusgemeinde haben ihre Ideen für eine sinnvolle Nutzung in einem Konzept verankert.

Doch Papier ist geduldig. Im Falle des jüdischen Gotteshauses sollte die Geduld allerdings nicht überstrapaziert werden. Denn je länger die Renovierung verschoben wird, desto größer werden die Schäden und desto teurer das Ganze. Kriegshaber soll sich dank des Stadtumbaus West in den nächsten Jahren positiv verändern. Die Synagoge muss Teil des Gesamtpakets werden, zumal sich durch die Nähe zur katholischen Kirche Heiligste Dreifaltigkeit Ansätze für eine interreligöse Zusammenarbeit bieten.”
 
Ein weiterer Artikel konstatierte, es sei “5 vor 12″:
Wenn Geld da wäre, würden wir sofort beginnen.“ Baureferent Gerd Merkle weiß, dass die Sanierung der Synagoge in der Ulmer Straße dringend angepackt werden muss. Das unscheinbare, weiß gestrichene Haus zerfällt zusehends. Da seit kurzem auch die ehemalige Rabbinerwohnung im Erdgeschoss leersteht, befürchtet Merkle in dem städtischen Gebäude obendrein Vandalismus.”
Nach den Vorstellungen der Stiftung Jüdisches Kulturmuseum soll die Kriegshaber Synagoge als Dependance ihres Innenstadt-Gotteshauses dienen. Denkbar sind Ausstellungen, etwa die Darstellung ländlichen Judentums, sowie pädagogische Angebote. In der Wohnung finden Schulungsraum, Bibliothek und Teeküche Platz. Der Saal im ersten Stock kann für Veranstaltungen genutzt werden.

Die Entwurfsplanung für die 1850 erbaute Synagoge steht. Demnach müssen rund 1,5 Millionen Euro für die Sanierung in die Hand genommen werden. Im aktuellen Haushaltsjahr seien dafür keine Gelder vorgesehen, sagt Merkle. Er strebt nun an, im Nachtragshaushalt zumindest eine Verpflichtungsermächtigung für 2010 zu verankern. „Dies bedeutet, das noch heuer die Arbeiten ausgeschrieben und im nächsten Jahr zügig begonnen werden können.“ 2010, das ein „sehr schwieriges Haushaltsjahr werden wird“, möchte der Referent eine halbe Million Euro unterbringen, 2011 dann den Rest.”

 

 

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Fuer-die-Synagoge-steht-es-fuenf-vor-zwoelf-_arid,1668589_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

The Interior of former Kriegshaber Synagogue

June 19, 2009

painting of the interior

painting of the interior

The painting depicts the interior of the former Synagogue of Kriegshaber as it was in the olden days. There also is the famous parochet made by Elchanan Schatz Naumburg of Fuerth and founded by R. Jehuda Loeb Ulmo in 1723, which is now part of the renowned Judaica exhibition of the Israel Museum in Jerusalem.

http://www.imjnet.org.il/htmls/article_368.aspx?c0=13719&bsp=12759

 

Darstellung aus dem Innenraum der ehemaligen Synagoge in Kriegshaber in alten Zeiten. Zu sehen ist auch der berühmte Vorhang von Elchanan Schatz Naumburg aus Fürth, der 1723/24 von R. Jehuda Löw Ulmo gestiftet wurde und sich mittlerweile als Bestandteil der bedeutenden Judaica-Austellung im Israel Museum in Jerusalem befindet.


Wie alt ist Augsburg?

June 12, 2009

 In der heutigen offiziellen Geschichtsschreibung der Stadt, wurde Augsburg 15 v.a.Z. gegründet. Im Jahr 1985 feierte man folgerichtig auch das 2000jährige Stadtjubiläum und man bewirbt diesen Umstand auch heute noch für den Tourismus.

Gäste früherer Jahrhunderte bekamen offenbar aber noch ganz andere Daten genannt, wenn sie Tore der Reichsstadt betraten und einige Tage vor Ort verweilten. Eine offenbar gängige Auffassung war demnach, dass der Gründer der Stadt ein Sohn Japhets gewesen sein soll, also ein Enkel Noachs. Und wer weiß, vielleicht strandete die berühmte Arche ja auch in der Nähe der Lechstadt?

Noah gilt nach der biblischen Überlieferung als Begründer des Weinbaus und anscheinend erklärten Augsburger auf diese Weise die Weintraube, die lange Zeit als ihr Stadtsymbol galt, ehe man sie zum Pinienzapfen, der Zirbelnuss umdeutete.

In dem Sammelband „Reiseberichte und Selbstzeugnisse aus Bayerisch-Schwaben“ (Augsburg 2003) finden sich einige Anhaltspunkte dafür, was über die Ursprünge Augsburgs im 16. und 17 Jahrhundert angenommen und Besuchern erzählt wurde:

Der adelige Protestant Barthold von Gadenstedt notiert im Oktober 1587: „Augsburg … soll ihren Anfang haben von den uralten Schwaben, welche man meint den Anfang zu haben von Japhet faber erstlich … vor zeiten ist sie zisaria genennet worden wegen einer Göttin Kisa, die da verehrt wurde. Etliche wollen, diese stadt sei von Troja und der Kinder Israel Auszug aus Ägypten und vor Rom 550 Jahr gestanden. Andere setzen ihren Anfang 1129 vor Christi gebhurrt. Claudius Drusus hatt diese Stadt erneuert und erweitert und ist dieselbe dem keiser zu ehren Augusta genannt worden.“ (Reiseberichte, S. 92)

Fynes Moryson, ein 1566 geborener englischer Jurist schrieb im April 1592: „Man sagt, (Augsburg) sei schon 600 Jahre bevor Rom gebaut wurde, vom Sohne des Japhet gegründet. Vor alters beging man da ein jährliches Ceresfest, und am gleichen Tag findet nun ein Jahrmarkt statt, und um der Fruchtbarkeit des Bodens willen gibt die Stadt den Armen eine Garbe Korn.“ (Reiseberichte, S. 100)

http://www.archive.org/stream/fynesmorysons04moryuoft/fynesmorysons04moryuoft_djvu.txt

got caught in Augsburg

got caught in Augsburg

 

 

How old is Augsburg?

According to common believe Augsburg in 1985 was exactly 2000 years old, but visitors in the 16th and 17th centuries, such as English jurist Fynes Moryson, were told that Augsburg actually was founded by a son of Japhet who in turn was the son of Noah, the biblical hero. So maybe Noah’s Ark stranded near Augsburg … :-))


Denkmalschutz für den Friedhof Kriegshaber

June 5, 2009

Herr Gerhard Huber von der Augsburger Unteren Denkmalschutzbehörde und sein Kollege Herr Hermann vom Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz besuchten uns am Mittwoch am Jüdischen Friedhof in Kriegshaber – Pfersee.  Beide sprachen sich ganz entschieden dafür aus, den Friedhof in seinem Bestand zu schützen und die Arbeit des JHVA fachlich und logistisch zu unterstützen, um eine Reihe von vorhandenen Gefährdungen effektiv zu minimieren. Wir freuen uns über diesen Support und hoffen auf die vorgesehene enge Zusammenarbeit.

 

"Providing security is managing insecurity"

"Providing security is managing insecurity"

Photo: Jakow Samoylovych / JHVA

 

Mr. Huber of the Augsburg’s Municipal Monument Protection Office and his colleague Mr. Hermann from the Bavarian State Office for Monument Protection visited us on Wednesday at the Jewish cemetery in Kriegshaber – Pfersee. Both spoke very strongly in favor of protecting the cemetery and to support work of the JHVA functionally and logistically in order to minimize a number of existing threats. We are delighted with this support and hope for the envisaged close cooperation.

 


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