Schutz der Mauer am jüdischen Friedhof Kriegshaber Pfersee

March 5, 2014

Kriegshaber jüdischer Friedhof Mauer baumfreinordöstliche Mauer des Friedhofs am noch belegbaren Grabfeld

Kriegshaber jüdischer Friedhof Maoer Ost Beton Februar 2014von Wildwuchs befreite Ostmauer des Friedhofs

Zum Erhalt der teilweise brüchigen, einsturzgefärdenden und die sog. Verkehrsicherheit beeinträchtigenden Mauer des Friedhofs an der Hooverstraße wurden nun die meisten der maroden und abgestorbenen Bäume beseitigt, die um die Mauer herum gewachsen waren, diese aber massiv schädigten. Die scheinbar grünen Bäume waren aber bereits tot und vom Efeu erdrosselt worden. Die gefährdete ihre Standsicherheit, weshalb, wie wir in den letzten Jahren immer wieder thematisiert hatten, bei jedem Sturm große Äste oder auch ganze Bäume umkippten und Schäden anrichtete. Zum Glück waren davon bislang keine (lebenden) Menschen betroffen.


Impressions from Augsburg Oberhausen

July 2, 2013

Augsburg Oberhausen Altes Rathaus 2013

400 year old town hall of Oberhausen at Wertach (Augsburg) next to the historical brewery inn from 1720

Augsburg Oberhausen alter Braugasthof neben Rathaus

Augsburg Oberhausen Altes Rathaus TreppengeländerTreppe im Alten Rathaus von Oberhausen

Augsburg Oberhausen Rathaus Rückseite Peter Paul KircheOberhausener Rathaus Rückseite mit Peter Paul Kirche

Das historische, über 400 Jahre alte Oberhausener Rathaus, das in den letzten Jahren wohl absichtlich vernachlässigt wurde, um Denkmalschutzaspekte zu hintertreiben ist nach dem Abriss des Oberhausener Schlosses (heute vom sog. “Josefinum” überbaut) und der Vogtei der letzte Überrest aus der Zeit des alten Oberhausen. Die Kirch in ihrem heutigen Aussehen stammt aus der Zeit um 1700. Nun soll das bedeutende Denkmal doch abgerissen werden, um einer Turnhalle Platz zu machen, die zum einem dem Charakter des historischen Ortskern nicht entsprechen kann. Da man Turnhallen nicht so baut, dass man sie auch in 400 Jahren noch benutzen kann und attraktiv findet, ist es auch klar, dass nach 20 oder 30 Jahren spätestens Sanierungsbedarf besteht und der geplante Neubau altmodisch und schändlich wirkt. Man wird sich später zurecht fragen, welche “Verantwortlichen” das waren, die dafür das alte historische Rathaus und damit die Idendität des Ortes vernichtet haben.

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Oberhausen at Wertach, home of Nathan of Oberhausen, one of the progenitors of the Frankfurt Rothschild family, is going to lose it’s historical identity. The municipality in all seriousness wants to destroy the over four hundred years old stately town hall building – under the rather ridiculous pretext of some mold in the basement, which of course could have been eliminated in 3 years of “discussion” – in order to replace it by a featureless sportshall (although there already are other gymns as well as other building f ground).

There are no special points for guessing that the gym of course will not last 4 centuries as well, but most likely not even 4 decades until it will be in dire need of redevelopment. Then at the latest people will ask who was so stupid and acted without due consideration back then.


Denkmalschutz für den Friedhof Kriegshaber

June 5, 2009

Herr Gerhard Huber von der Augsburger Unteren Denkmalschutzbehörde und sein Kollege Herr Hermann vom Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz besuchten uns am Mittwoch am Jüdischen Friedhof in Kriegshaber – Pfersee.  Beide sprachen sich ganz entschieden dafür aus, den Friedhof in seinem Bestand zu schützen und die Arbeit des JHVA fachlich und logistisch zu unterstützen, um eine Reihe von vorhandenen Gefährdungen effektiv zu minimieren. Wir freuen uns über diesen Support und hoffen auf die vorgesehene enge Zusammenarbeit.

 

"Providing security is managing insecurity"

"Providing security is managing insecurity"

Photo: Jakow Samoylovych / JHVA

 

Mr. Huber of the Augsburg’s Municipal Monument Protection Office and his colleague Mr. Hermann from the Bavarian State Office for Monument Protection visited us on Wednesday at the Jewish cemetery in Kriegshaber – Pfersee. Both spoke very strongly in favor of protecting the cemetery and to support work of the JHVA functionally and logistically in order to minimize a number of existing threats. We are delighted with this support and hope for the envisaged close cooperation.