חג סוכות שמח

October 14, 2016

augsburg-synagogue-suckot

סמל לחג הסוכות בבית הכנסה של אוגסבורג

Symbol for the Festival of Booths


חג סוכות שמח

October 8, 2014

to all friends and members a happy festival of suckot

Suckot Lulav Yehuda Shenef Augsburg


Am Münchner Oktoberfest

October 4, 2013

Oktoberfest München LuftfahrtAbgehoben und auf den Kopf gestellt

Das längst weltberühmte Münchner Oktoberfest geht auf die mehrtägige Hochzeitsfeier des bayrischen Kronprinzen und späteren Königs Ludwig I. (1786-1868) und Prinzessin Therese (1792-1854) ab dem 12. Oktober 1810 zurück, zunächst jedoch mit Pferderennen und „olympischen“ Sportveranstaltungen. Der Name Theresienwiese ist der späteren Königin gewidmet. Um 1820 gab es die ersten (freilich mechanischen!) Karusselle. Von da an sollte das Fest nun jährlich stattfinden. Erst Ende des 19. Jahrhundert entfaltete sich das Fest zum „Volksfest“ im heutigen Sinne.

Bierzelt Oide Wiesn Oktoberfest MünchenTradition: Oide Wiesn am Oktoberfest, München

Dazu brauchte es Bierzelte und Bier, das aber erst in den 1880er Jahren verkauft wurde. 1886 wurde am Münchner Oktoberfest das Unternehmen der Brauerfamilie Pschorr erstmals mit 18 elektrischen Bogenlampen beleuchtet, installiert von der schwäbischen Elektrofirma Jakob Einstein & Cie. als erster Festbetrieb elektrisch beleuchtet. Seit einigen Jahren kursiert die Geschichte, dass sich an den Montagearbeiten auch Jakob Einsteins berühmt gewordener Neffe Albert Einstein beteiligt und an der Decke „im Schottenhamel-Festzelt Glühlampen“ eingedreht haben soll („Münchner Abendzeitung“ vom 16. September 2006) Ob das stimmt, kann man nur raten, jedoch wäre der spätere Physiker zum damaligen Zeitpunkt gerade mal sieben Jahre alt gewesen. Da dies wenigstens einigen nicht plausibel klingt, verlegen manche Quelle die Beleuchtung auch ins Jahr 1896.

Jakob Einstein München Elektrotechnische Fabrik AnnuonceZeitungsanzeige der Einsteinschen Elektrotechnischen Fabrik

Die Firma seines Onkels Jakob und seines Vaters Hermann Einstein hatten ihren Betrieb jedoch 1893 bereits eingestellt. Die Stadtverwaltung hatte das in München ansässige Unternehmen übergangen und stattdessen der Nürnberger Firma Schuckert den erhofften Großauftrag zur Installation einer elektrischen Straßenbeleuchtung in der Stadt erteilt. 1894 hatten die Einsteins München verlassen. Anfang Oktober 1896 schrieb der junge albert im schweizerischen Aargau seine Matura.  

Schottenhamel MünchenSpatenbräu Festzelt Schottenhamel “mit einem M”

Schon vor der elektrischen Beleuchtung wurde das Fest einen guten Monat vorverlegt, da man in den Bierzelten schnell zu frieren begann. Den Namen Oktoberfest behielt man zwar bei, doch das Fest beginnt nun jeweils am ersten Samstag nach dem 15. September. Der weit größte Teil des zweiwöchigen Festes findet demnach eigentlich im September statt.

Margit Festzelt MünchenEdel-Tracht im Bierzelt

Bierzelt München inside an huge Oktoberfest beer tent

Yehuda Shenef Oktoberfest München Etrog Suckot Munich Mit Bier und Etrog am Münchner Oktoberfest

Seitdem der Beginn des Oktoberfests in die zweite September-Hälfte vorverlegt wurde, überschneidet sich das Fest regelmäßig mit dem jüdischen Laubhüttenfest (Suckot), dass sich nach dem hebräischen Kalender richtet und dort immer am 15. Tischri beginnt.

Oktoberfest-Beginn

Suckot-Beginn

2009: 19. Sept

2. Okt

2010: 18. Sept

22. Sept

2011: 17. Sept

12. Okt

2012: 22. Sept.

30. Sept

2013: 21. Sept.

18. Sept.

2014: 20. Sept.

8. Okt.

ohel moedOhel Mo’ed – das biblische Festzelt des Volkes Israel (tanachblogger.blogspot.com)

Schon das biblische Wanderzelt in welchem seit Mosche (und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem) mit Gott gesprochen und Tiere geopfert wurde, trug den Namen אוהל מועד was man problemlos als „Festzelt“ übersetzen kann. Von der festlich geschmückten Laubhütte zum Bierzelt ist es nicht weiter wie vom Schofar zur bayerischen Blasmusik. Was könnte man meinen, das Oktoberfest mit seinen Festzelten sei eine säkularisierte Form des Laubhüttenfests, wo die Ochsenbraterei anstelle des Opferaltars getreten ist und der Etrog durch kandierte Früchte ersetzt wurde.

Museumszelt Oide Wiesn Oktoberfest München 2013im Museumszelt der “Oidn Wiesn” am Oktoberfest München

Fesche Madln im Bierzelt OktoberfestFesche Madln im Bierzelt,Oktoberfest München

Yehuda Shenef Lulav Etrog


Prayer for rain

October 7, 2012

בצדקם  חון חשרת מים

fountain at inner court of Augsburg synagogue

(תפילת גשם)

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לברכה ולא לקללה

לחיים ולא למות

לשבע ולא לרזון


shaking the Lulav – נטילת לולב

October 5, 2012

Shaking the Lulav on Hoshanah Rabbah

(1262)

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חג סוכות שמח

October 3, 2012

Suckot, also known as Festival of Booths (no, not: booze…)  is the oldest and actually the basic Oktoberfest, celebrated in huts or cottages, which open roofs are covered with branches and leaves, so that you may see the stars at the sky … probably the inspiration for the festzelt (party tent). The German word Festzelt actually is the litaral translation of the Biblical Hebrew term אוהל מעוד which in English usually is tranlated as “tent of meeting” or “tabernacle” (in German commonly: “Stiftszelt”). The main part of the festival however is not sitting in the sucka in order to eat and drink, but to take the Lulav (לולב), which also is known as the 4 species (ארבעת המינים), that is the Etrog fruit (אתרוג ,citrus medica), which according tradition was the fruit from the tree of the Garden of Eden, 3 branches from the myrtle (הדס), two branches from a fresh willow (ערבה) and finally the eponymous lulav which is the frond or stem from a date palm tree. To take the Lulav actually means to shake it …

Bachweiden am Ufer der Wertach zwischen Augsburg und Kriegshaber

Das älteste und eigentliche Oktoberfest ist das jüdische Laubhüttenfest (Suckot, Sukkot, …), welches alljährlich Ende September anfang Oktober gefeiert wird, wobei der wesentlichste bestandteil des Festes eigentlich der Festsrauß der vier Arten ist – vorausgesetzt man findet frische Bestandteile dafür. 🙂

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chag suckot sameach

September 21, 2010

arbat minim

ארבעת המינים

a happy and healthy festival of suckot to all our friends and members


Festival Greetings from Huerben

October 9, 2009

Impression from a recreated Sucka in the gable roof of the Mittelschwaebisches Heimatmuseum (Middle Swabian Museum of Local History) in Krumbach/Huerben (Heinrich Sinz Str. 3-5), which once was built by the Jewish horse trade Neuburger. The Walls of the Sucka colorfully were painted by a local artist and the table is decorated with candle holder. plastic fruits, nice doilies … unfortunatetely the most essential feature of the Feast of Tabernacles (or Booths) so far is missing: the Lulav. But maybe next year ..?

Suckot Greeting from a Swabian Museum

Suckot Greeting from a Swabian Museum


chag suckot someach – ein frohes Laubhüttenfest

October 13, 2008

Wir wünschen allen Freunden und Mitgliedern ein frohes, gesegnetes und koscheres Laubhüttenfest ..!

                                                                Lulav – Strauß mit Etrog (Bar Kochba – Münze, ca. 135 n.a.Z.)