Augsburger Rabbiner: Reuven Unger

August 3, 2012

הרב ראובן אונגר באוגסבורג

Im November 1997, vor nunmehr annähernd 15 Jahren trat der  1937 in Jerusalem geborene Reuven Unger als erster festabgestellter Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Augsburg  seit der Niederlage des Nazi-Regimes sein Amt an. Seine erste öffentlichkeitswirksame Handlung war im Rahmen einer Veranstaltung zur sog. „Reichskristallnacht“:

Augsburger Allgemeine, Montag 10. November  1997:

Über Nacht gab es keine jüdische Kultur

Gedenkfeier in Synagoge zur Pogromnacht von 1938

Vor dem Eingang weht der blaue Davidstern mit schwarzem Trauerflor, im Vorhof brennen zwei Kerzen, sechs weitere zündet Rabbiner Reuven Unger in der Synagoge an. Die Kinder Israels trauern über die Nacht, die vor 59 Jahren die jüdische Kultur in Deutschland ausgelöscht hat.

 

„In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 klirrten die Fensterscheiben von jüdischen Geschäften, Wohnungen und Bethäusern, und Sie können den schrillen Ton noch immer hören“, eröffnete Dr. Iradj Neman, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, gestern Abend die Gedenkfeier. Zerstört worden sei damals mehr, als sichtbar war. Neman: Jüdische Nachbarn, Kollegen, Freunde. Über Nacht gab es keine jüdische Kultur mehr.“

Über 400 Synagogen hatten fanatische Einsatzgruppen und Sonderkommandos in der „Reichskristallnacht“ verwüstet und in Brand gesteckt. Die Heiligen Schriften, nach Nemans Worten Fundament jeder Religion, wurden entweiht und vernichtet. 94 Menschen wurden in dieser Nacht ermordet, zahlreiche weitere gequält oder vergewaltigt, 30.000 Juden wurden verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. „Kein anderes Volk hat die Erfahrung von Erniedrigung und Gewalttätigkeit in solcher Tiefe erlebt“, äußerte Neman Verständnis für traumatische Erinnerungen, die lieber verdrängt würden.

Mit der Vergegenwärtigung der Dunkelheit verband der Gemeindepräsident die Hoffnung auf die Helligkeit des Morgens. „An jedem neuen Morgen sind wir aufgefordert, eine Zukunft mitzugestalten, die geprägt ist von Toleranz und Mitmenschlichkeit“, sagt er.

Rabbiner Unger rief mit Psalm 83 zu Gott, die Feinde Israels abzuwehren „wie Feuer, das den Wald versengt“. Zuvor führte er beredte Klage: „Deine Gegner verheeren dein Haus, wider dein Volk ersinnen sie listige Pläne“. Sie sprechen: Kommt tilgen wir sie aus.“

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Erst drei Tage später musste der Redaktion aufgefallen sein, dass sie im Zuge der Gedenkfeier an das Geschehen von 1938 irgendwie vergessen hatte, den bereits genannten Rabbiner als solchen ihrer Leserschaft überhaupt mal vorzustellen:

 

Augsburger Allgemeine, 13. November 1997

Zur Person: Rabbiner Reuven Unger

„Streng ist er nur gegen sich selbst“

Sieht so ein orthodoxer Rabbiner aus? Schläfenlocken und Kaftan fehlen, allenfalls mit einem mächtigen schlohweißen Bart kann der fast 61jährige Reuven Unger dienen. In der Augsburger Israelitischen Kultusgemeinde ist er der erste Rabbiner nach 59 Jahren. Sein Vorgänger verließ drei Tage nach der schrecklichen „Kristallnach“ das Land: unter den erlittenen Misshandlungen im Konzentrationslager Dachau waren ihm die Augen aufgegangen, dass jüdisches Leben ausgelöscht werden sollte.

 Jetzt wird die Augsburger Gemeinde wieder zu normalen Verhältnissen zurückkehren. Gemeindepräsident Iradj Neman sieht seinen Traum in Erfüllung gegangen. Anderen Juden dagegen ist der neue „Rebbe“ nicht geheuer. Sie fürchten Gängelung und Engstirningkeit.

 Doch in Rabbi Ungers Reden ist nichts kompromißloses: „Ich lasse einen jeden leben, wie er lebt, und mische mich nicht ein in seine privaten Angelegenheiten.“ Lediglich für sich selbst nimmt er ein konsequentes jüdisches Leben nach den 613 Geboten und Verboten der Thora in Anspruch: „Ich möchte nicht gezwungen sein, gegen mein Gewissen zu handeln“, lautet die Maxime, die sich in einem kurzen Dienstjahr bei der Berliner Richtungsgemeinde Adass Jisroel geschärft hat.

Schochet und Mohel

 Reuven Unger weiß, dass inzwischen russische Zuwanderer die Mehrheit der etwa 1000 Mitglieder der Kultusgemeinde bilden. Er versteht, dass sie wenig religiöse Kenntnisse mitbringen. „Die Leute waren 70 Jahre unter dem atheistischen Kommunismus, und an manchen Orten war es gefährlich, sich als Jude auszugeben“. Seine Aufgabe sei es, in sie „in bisschen Judentum hineinzubringen“. Dass er selbst kein Russisch spricht, mache nichts aus. Erforderlichenfalls gibt es Dolmetscher – oder das Jiddische.

Bei Rabbi Unger liegt diese Sprache in der Familie. Bereits 1888 ist sie von Galizien nach Palästina übersiedelt. Reuven Unger wurde in Jerusalem geboren. Er wurde zum Rabbiner ausgebildet und gleichzeitig in der hohen Kunst des Schächtens als Schochet und des Beschneidens als Mohel. Im Laufe des Berufslebens in Israel kamen Erfahrungen in der Religionsverwaltung dazu. Im Jahre 1985 rief man ihn nach Frankfurt als Schochet und damals einzigen Mohel in ganz Deutschland.

Was in Augsburg auf ihn zukommen wird, kann Unger noch nicht absehen. Sein Religionsunterricht wird gerade organisiert. Auch um die Eltern wird er sich kümmern, außerdem predigen, trauen, beerdigen und, wenn es wieder mal so ist, einen Buben beschneiden. Gegen das christliche Umfeld will er sich nicht abschotten. Und für Auskünfte steht Reuven Unger „gern zur Verfügung“.

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Die folgenden Jahre waren trotz aller guter Vorsätze von starken Spannungen geprägt, die mitunter sogar in gewalttätige Auseinandersetzungen, Anzeigen und Gegenklagen, etc. ausarteten die bundesweit als „Augsburger Verhältnisse“ und abschreckendes Beispiel für eine völlig misslungene Integration galten. Bei aus dem Ruder laufenden Konflikten stellt sich eine “Schuld”-Frage in der Regel nicht, eher wieviele der Beteiligten bereits die Volljährigkeit erreicht haben und in der Regel ist es so wenig nachzuvollziehen wie interessant, wer wen zuerst beleidigt oder issverstanden haben soll, da Streithähne in der Regel ohnehin dazu tendieren, die eigene Partei milde zu berurteilen und die gegnerische unnachgiebig. Das ist nich neu. Das ist nicht originell. Im Kern ging es wie so oft um Kompetenzen, wobei die Art der Auseiandersetzung von sehr unterschiedlichen kulturellen wie religiösen Voraussetzungen gepägt wurden.

In früheren Zeiten war dies nicht anders und zumindest das neuzeitliche Augsburg galt imemr schon als “heißes Pflaster” für Rabbiner und Kontroversen, seitdem sie auf Lehrer aus Pfersee und Kriegshaber verzichten wollten und konnten. Der erste Rabbiner der Neuzeit war Jakob Heinrich Hirschfeld (1819-1902), war noch in Ungande der Gemeinde gefallen und frsitlos entlassen worden. Als 1871 die jüdischen Reformrabbiner Deutschland zu einer “Synode” in Augsburg tagten stellte ihnen die Stadt Augsburg großzügig den Goldenen Saal zur Verfügung. Die jüdische Gemeinde vor Ort, die damals ihre Synagoge und Sitz in der Wintergasse hatte, wollte von der Veranstaltung nichts wissen, während Hirschfeld sich dafür erwärmen konnte und anlündigte, als Augsburger Rabbiner daran teilzunehmen. Darauf beschloss Salomon Rosenbusch als Vorsitzender der jüdischen Gemeinde  mit dem Vorstand, Hirschlfeld eben kurzerhand zu entlassen. Nun konnte er zwar an der “Synode” teilnehmen, jedoch nicht als Vertreter der Gemeinde von Augsburg, in deren Stadt die Tagung stattfand. An gegenseitigen Spott fehlte es in keiner Weise. Hirschfelds Nachfolger Heinrich Gross, wie er aus Ungarn stammend, gelang es hingegen einen harmonischen Ausgleich zwischen Reformen und Tranditionalisten hinzubekommen. Sein Nachfolger Richard Grünfeld hingegen verstärkte als ausgesprochener Liberaler die früheren Gegensätze. In seiner Amtszeit wurde zwar die neue Synagoge an der Halderstraße eingeweiht, jedoch erfuhr die Synagoge in Kriegshaber zugleich wachsenden Zulauf der sog. Orthodoxen, die keinen Gefallen hatte an opernhaften Gesangseinlagen und vergleichbaren Inszenierungen. Die Amtszeit Walter Jacobs, auch er war ein Reformrabbiner, bis 1938 konnte keine Akzente mehr setzen, zu sehr war bereits der Alltag überschattet von den aufkommenden Nazi-Horden, die immer größer wurden und normale Bürger mit Hass und Neid infizierten. Die Geschichte ist bekannt.

Nahm man früher an Reuven Unger Anstoss, hielt ihn für zu “streng” hielten und meinte, er würde die Juden von der restlichen Stadtgemeinde zu sehr abgrenzen, so sehnen sich heute – ironischerweise – nicht wenige wieder ganz umgekehrt nach einem “echten” Rabbiner wie ihn zurück, der zumindest die Grundregeln der Halacha ernst nimmt und nicht nach Belieben auslegt und sich insgesamt eher an Nichtjuden ausrichtet, wie manche seinem seit 2004 in Augsburg tätigen, bald 85jährigen Nachfolger Dr. h.c. Henry Brandt unterstellen, der zudem noch Rabbiner der kontroversen Reformgemeinde von Bielefeld ist und vielleicht auch deshalb nicht genug Zeit hat.


Vor 10 Jahren: Augsburger Rabbiner entkommt Anschlag

August 1, 2012

Ende Juli vor zehn Jahren berichtete u.a. die Augsburger Allgemeine die ungewöhnliche Schlagzeile von einem heimtückischen Mordanschlag auf den aus Jerusalem stammenden damaligen orthodoxen Rabbiner Ruven Unger, der später nach Hannover ging, wo er ebenfalls nicht glücklich wurde und zuletzt in Bad Nauheim war.

 

Hier der damalige Bericht der netzeitung:

 

Augsburger Rabbiner entkommt Anschlag

Der Leiter der jüdischen Gemeinde in Augsburg ist offenbar knapp einem Attentat entgangen. Unbekannte hatten die Bremsen seines Auto manipuliert.

AUGSBURG. Auf den Augsburger Rabbiner Reuven Unger ist offenbar ein Anschlag verübt worden. Unbekannte hatten den Bremsschlauch seines Autos manipuliert, wie die «Augsburger Allgemeine» am Freitag berichtete.

 

Ehefrau zog Handbremse

Dem Bericht zufolge fühlt sich der Rabbiner von Angehörigen seiner eigenen Kultusgemeinde bedroht. Als Ungers Frau mit dem Auto aus dem Hof der Synagoge herausfahren wollte, bemerkte sie, dass die Bremse nicht funktionierte, und zog die Handbremse. Zu einem Unfall kam es nicht. Unger erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

Der 65-jährige Rabbiner, der die rund 900 Mitglieder zählende israelitische Kultusgemeinde seit 1997 leitet, ist nach Informationen der Zeitung in seiner Gemeinde umstritten.

Gemeindestreit als mögliches Tatmotiv

Nachdem ihm Arbeitsverweigerung und Verletzung der Dienstpflichten vorgeworfen worden waren, wurde ihm im Februar dieses Jahres fristlos gekündigt. Unger erhielt nach einer Einigung mit der Gemeinde sein Amt zurück. Die Querelen gingen aber nach Angaben der Zeitung weiter. Die Augsburger Kripo ermittelt. (ddp)

http://www.netzeitung.de/kultur/153177.html


Liste der Rabbiner in Augsburg

December 4, 2006

Zu definieren, was genau eigentlich ein „Rabbiner“ oder „Rabbi“ ist, ist nicht ganz so einfach wie mancher meinen möchte. Zwar ist der Begriff als solcher schnell erklärt – er leitet sich ab vom hebräischen Wort „raw“, was in mancherlei Hinsicht „groß“ heißt und am ehesten dem lateinischen Titel „master“, (früh)deutsch „meister“ / „meinster“ entspricht – doch haben sich die Vorstellungen darüber, was ein „Rabbi“ ist, wer sich oder andere so nennt, im Laufe der Jahrhunderte oft verändert und in vielen Gruppen auch völlig auseiander entwickelt.

Grüßt man auf Hebräisch „schalom raw“ redet man damit weniger einen Rabbiner an, sondern unterstreicht eher den Gruß als „großen“ Gruß, sozusagen. Etwa bis zum 18. oder frühen 19. Jahrhundert ist „Rabbi/ner“ eine Ehrenbezeichnung für einen meist hoch gebildeten Mann, der in der Gemeinde oder darüber hinaus angesehen war und sicherlich auch Aufgaben übernahm, wie Unterricht zu erteilen, wohltätig zu sein, etc. Im heutigen, meist säkularen Kontext hingegen ist „Rabbiner“ eine Berufsbezeichnung, die seit den josefinischen oder nach-napoleonischen Reformen (Emanzipation durch Assimilation) im frühen 19. Jahrhundert in der Regel eine Universitätsstudium und eine staatliche Prüfungen voraussetzt. Als Faustregel kann man nun davon ausgehen, dass der „Rabbiner“ als Angestellter der Gemeinde schon aus beruflichen Gründen zumindest ansatzweise so belesen sein sollte, wie in früheren Zeiten der gewöhnliche Jude im Bethaus. In diesem Sinne entspricht der „Rabbiner“ den die Reformen übrig gelassen haben nicht von ungefähr eher einem christlichen Pfarrer, der den Wein segnet, zu Beerdigungen kommt, Predigen (und zwar auf Deutsch ..!) hält und ggf. auch Schulunterricht gibt, als einem traditionellen Rabbiner, der mit Studenten (aramäisch, hebräisch) den Talmud lernt, als halachischer Richter fungiert oder sich als Beschneider oder Schächter spezialisiert hat, usw. Es ist klar, dass es nach dem christlichen Vorbild natürlich auch nur „einen“ Rabbiner geben kann in der (reformierten) Gemeinde, während im althergebrachten Judentum die gesamte Gemeinde aus Rabbinern bestehen könnte, zumindest aber in der Regel doch eine Anzahl von ihnen vorhanden war/ ist.

Wo nun also in mittelalterlichen Unterlagen von einem „Schulmeister“ die Rede war, meinte dies in der Regel den Leiter einer Schule, der Kinder- (seder), u.U. aber vielleicht auch der Talmudschule (Jeschiwa, Yeshiva), in welcher er eine Anzahl von Schülern unterrichtete. Eine solche „Schul“ war meist unabhängig von der allgemeinen „Synagoge“ (knesset), in welche auch Frauen und Kinder gingen, verfügte aber über einen eigenen Betraum. Wurde jemand als „Judenbischof“ bezeichnet, so handelte es sich dabei um den seitens der Stadträte als Oberhaupt der Juden empfundenen Vorsitzenden eines Rabbinatsgerichts (bet din). Dies setzte, wie im Augsburger Stadtrecht automatisch die Existenz weiterer „Rabbiner“ voraus, da ein Gericht mindestens aus drei Richtern (dajanim, schoftim) bestehen musste.

Kurz und gut, es ist nicht grundlos, mit Sorgfalt unterscheiden, in welcher Zeit man von einem Rabbiner spricht, da man damit einen hochmittelalterlichen Gelehrten und Richter, der ggf. auch vor Kaisern auftrat ebenso bezeichnen kann, wie den Lehrer einer Kleingemeinde, der bei Nachfrage, so denn vorhanden, Einwanderkindern Nachhilfe erteilt. Logischerweise ist das nicht daselbe. Da könnte man christlich auch Rang und Funktion von Papst und Dorflehrer gleichsetzen.

Hebräische Belege sprechen dafür, dass es bereits vor der städtischen Fixierung im Stadtrecht von 1276 ein Bet Din in Augsburg gab, jedoch ist nicht zu bestimmen, ab wann ein solches eingerichtet wurde. Offensichtlich ist nur, dass die mindestens seit dem frühen zehnten Jahrhundert vorhandene Gemeinde ab dem späten 12. Jahrhundert überregionale Bedeutung erlangte und entsprechend auch bedeutende Gelehrte anzog.

Erst ab dem 19. Jahrhundert bedeutet die Bezeichnung „Rabbiner“ und Aufführung in der Liste, dass es sich beim genannten um einen staatliche geprüften Berufsrabbiner im säkularen Sinne handelt.

In der Zeit nach 1440 gab es in Augsburg keine dauerhafte Gemeinde, jedoch in den heute eingemeindeten österreichischen Dörfern Pfersee und später Kriegshaber (die auch den mittelalterlichen Vorsitz über das Schwaben (medinat schwaben) übernahmen, bis ab 1863 wieder ein Rabbiner in Augsburg fungierte nun als freilich nur noch provinzieller schwäbischer „Bezirksrabbiner“. Die frühen Jahreszahlen können um ein Jahr schwanken, da hebräische Jahre im Herbst anfangen.

Augsburg:

1185 – 1196    R  Jehuda b R Schmuel

1198 – 1212    R Eleasar b R Jehuda

1214 – 1228    R Jehuda b Schimon

1228 – 1234    R Josef

1234 – 1240    R Baruch

1240 – 1252    R Meir b Baruch (MaHaRaM 1215-1293)

1254 – 1276    R Isaak b Meir

1277 – 1290    R Chaim b Mosche

1292 – 1319    R Abraham (Ulm)

1322 – 1327    R Feivel

1327 – 1348    R Schneor

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1355 – 1357    R Jehuda (Hochmaister de Lauingen)

1357 – 1364    R Eleasar (Hochmaister)

1364 – 1366    R Baruch (Rothenburg)

1364 – 1369    R Mosche b R Levi Molin (Maister Molin) (MaHARiL)

1367 – 1368    R Mosche (Muschel Schulmeister)

1368 – 1370    R Isaak (Schulmeister Horborgum = Harburg/Schwaben)

1370 – 1386    R Mosche b R Aharon (Rabbi Aaron)

1387 – 1405    R Jehuda b Mosche

1405 – 1408    R Mordechai Polin

1408 – 1411    R  Koppelmann (Koppelmann Meister Nürnberg)

1412 – 1438    R Jakob Weil (Jakob Jochmeister) (MaHaRiW)

1414 – 1428    R Isaak (Schulmeister Hitzel)

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Über die Zeit zwischen 1440 und 1470 um Augsburg herum ist wenig bis nichts bekannt

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Pfersee:

1465 – 1490    R Löb Salman

1490 – 1511    R Jakob b Löb


Oberhausen/Wertach:

1512 –  1530    R Isaak (Meister Isik)

1530 – 1561    R Natan (gest. 1575 Frankfurt am Main)

 

Pfersee:

1560 – 1591    R. Lieberman Mosche

1591 – 1625    R David b Jehuda Prag

1626 – 1644    R Pinchas b Schmuel

1644 – 1655    R Zvi b Josef (Hirsch)

1655 – 1680    R Henoch Sundel Prag

1680 – 1712    R Jehuda Löb b Henoch

1712 – 1730    R Jehuda Löb b Ischschachar Ber Oppenheimer Worms (“Sefer Minchat Jehuda”)

1730 – 1763    R Isak b Menachem Etthausen (Seckel, Or Neelam)

1763 – 1792    R Benjamin Wolf Spira Prag

1793 – 1794     R Josef Ulmo

1794 – 1804     R Isaak Oppenheimer

1804 – 1837     R Ber ben Jona Ulmo

 

Kriegshaber:

1765 – 1780    R David Skutsch

1780 – 1819    R Pinchas b R David Skutsch

1819 – 1857    Rabbiner Aharon Guggenheimer

 

Augsburg:

1863 – 1870    Rabbiner Jakob Heinrich Hirschfeld

1875 – 1910    Rabbiner Heinrich (Henoch b Eljahu) Gross

1910 – 1929    Rabbiner Richard (Isaak b Elieser) Grünfeld

1929 – 1938    Rabbiner Ernst Jacob

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1997 – 2004    Rabbiner Reuven (Ruben) Unger

2005 –             Rabbiner Henry (Heinz Georg) Brandt