Jüdisch-schwäbisches Oxymoron

June 12, 2015

Neulich im Museum Oettingen /Ries fotografiert.

Oettingen Museum Schwein Seife

Dieses Schwein essen wohl selbst “Reform”- Juden nicht 🙂

This pig not even liberal Jews will eat

גם יהודים ליברליים לא רוצים לאכול חזיר הזה

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Rolf Hofmann – Max Koppel & Söhne, jüdisches Steinmetz-Unternehmen in Nördlingen

December 30, 2013

Neu erschienen im Kokavim – Verlag:

Rolf Hofmann - Max Koppel und Söhne and Sons Kokavim

ROLF HOFMANN – MAX KOPPEL & SÖHNEJüdisches Steinmetzunternehmen in Nördlingen

mit englischer Fassung: Max Koppel & Sons, Jewish Stonemasons in Nördlingen (Bavaria)

KOKAVIM VERLAG, Dezember 2013,

60 Seiten, 12.50 Euro

ISBN 9783944092102

ab sofort erhältlich

bei amazon, weltbild & Co., sowie im Buchhandel

oder direkt bei info@sol-service.de in Schrobenhausen

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Bedeutende jüdische Persönlichkeiten von einst sind heute oftmals vergessen. Dies gilt auch für Max Koppel und seine Söhne, die um 1900 mit ihrem Steinmetzbetrieb in Nördlingen einer der größten Arbeitgeber vor Ort waren. Neben Natursteinarbeiten aller Art fertigten sie auch formschöne Grabsteine die heute noch auf jüdischen Friedhöfen im süddeutschen Raum zu finden sind. Ein besonderes Kennzeichen für Koppel waren schwarze Grabsteine aus Syenit mit aufwendiger  Goldschrift.

Die Maschinen zur Steinbearbeitung stammten von Emil Offenbacher in Marktrewitz, seinerzeit europaweit bekannt für konkurrenzlos erstklassige Qualität. So waren die Koppel‘schen Fabrikanlagen auch überregional von großer Bedeutung. Abgesehen davon war dies wohl einer der wenigen Betriebe dieser Art mit jüdischen Geschäftsinhabern, vielleicht sogar der einzige.“

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Die hochwertigen Grabsteine der “Granit-, Syenit- und Marmorwerke Koppel” aus Nördlingen sind nicht nur auf den Friedhöfen der näheren Umgebung (Wallerstein, Oettingen, Pflaumloch, Schopfloch, etc.) heute noch zu bewundern, sondern in großer Zahl auch in München, Nürnberg und vorallem in Augsburg, wo sich aktuell am Friedhof im Statteil Hochfeld noch 135 namentlich gekennzeichnete Koppel-Grabsteine zählen lassen. Sie alle sind erhaltene Zeugen vom Können einer auch ansonsten geschätzten “Bildhauerei, Syenit- und Marmor-Industrie” der mit königlich-bayrischen und königlich sächsischen Staatspreisen ausgezeichneten jüdisch-schwäbischen Handwerks- und Industriellen-Familie des ursprünglich aus Kleinerdlingen bei Nördlingen stammenden Max Koppel und seiner Söhne David und Emil Koppel.

Die Geschichte des einzigartigen jüdischen Unternehmens in Bayern wurde gründlich recherchiert und geradlinig erzählt vom renommierten Stuttgarter Genealogen und Heimatforscher Rolf Hofmann, mit zahlreichen historischen Abbildungen, nebst englischer Fassung von Yehuda Shenef.

Rolf Hofmann, der sich schon seit Jahren mit Koppel und seinen Werken befasst hat, ist es gelungen, mit seiner Forschung, das beachtliche Wirken der jüdischen Unternehmer vor der Vergessenheit zu bewahren und zugleich Einblicke in die industriellgeschichtlich bedeutsame Entwicklung der Naturstein verarbeitenden Industrie und Handwerk zu bieten.


Der jüdische Friedhof von Oettingen

October 25, 2010

Trotz der langen Geschichte der Oettinger Juden bekamen sie erst um 1850 einen eigenen Friedhof, der sich jedoch außerhalb des historischen Ortskerns neben dem heute eingemeindeten Siegenhofen befindet heute noch davon verkehrstechnisch getrennt (Muehlstr. 44). Vom Friedhofsgelände aus hat man Richtung Osten einen Blick ins benachbarte Hainsfarth. Die Synagoge der damaligen Kultusgemeinde befand sich am Südende Oettingen in der Nähe des Königtors, weshalb von den wahrscheinlich anliegenden Häusern der Weg bis zum Friedhof etwa 1.3 Kilometer oder im Trauerzug ca. 20 bis 30 min. betrug. Nur etwa 40 % des heute ummauerten Friedhofsgeländes sind als Grabfläche ausgewiesen, den weit größeren Teil nimmt das (bewohnte?) ehemalige Tahara-Haus und eine größere, durch Drahtzaun abgetrennte Grasfläche ein, auf der sich auch Garten- und Geräteschuppen befinden. Auf dem Friedhof befinden sich etwa 320 Grabsteine in recht unterschiedlichen Erhaltungszustand. In nicht wenigen Fällen ist die deutsche Inschrift besser erhalten, während zahlreiche hebräische spurlos zerbröckeln. Dokumentation: siehe Links unten

Grüne Umrandung entspricht dem Mauerverlauf, die rote zeigt die Fläche die mit Grabsteinen belegt ist. The greenish border follows the cemetery wall, the red one however displayes the much smaller area with remaining grave markers .

The Jewish cemetery of Oettingen (Siegenhofen) was established only in 1850. Far less of the half of the walled in area is accounted as grave site. There some 320 grave markers left in quite different conditions. Most of the headstones have a Hebrew inscription and a German on the reverse. Tendentially the German inscriptions are in a better state. However there is a comprehensive documentation of the cemetery as it was in 2005 by Rolf Hofmann http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2076/CEM-OET-GRAVELIST.pdf with name index http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2076/CEM-OET-INDEX.pdf and map correspondence http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2076/CEM-OET-MAP.pdf   

Blick vom Jüdischen Friedhof Oettingen nach Hainsfarth


Über die Juden von Oettingen

October 24, 2010

Der erste in Augsburg als Steuerzahler verzeichnet bekannte Jude (Jüdin) aus Oettingen, die ist die  Frau des Isaak (genannt als „Ysackin von Oettingen“), die in den Jahren 1408 bis 1415 registriert ist. Da ihr Mann Isaak zuvor nicht erscheint mit dem Ortsnamenszusatz erscheint, kann man annahmen, dass er zuvor verstorben war und seine Frau als Witwe wieder nach Augsburg zurückkehrte, von wo sie wohl stammte. Andernfalls wäre kaum zu erklären, wie sie „aus dem Nichts“ in der Reichsstadt steuerpflichtige Hausbesitzerin hätte werden können. In den Jahren 1416 bis 1417 ist sie – falls identisch – als Saerlin (Serlin), also als Sara, bzw Saerlin von Oettingen verzeichnet insofern es sich dabei nicht um ihre Tochter oder jemand anderen handelte. Danach verliert sich ihre Spur. Sie ist entweder verstorben oder weggezogen oder hat geheiratet.

townhall of Oettingen with Kings Gate

Über die Oettinger Gemeinde ist aus dieser Zeit wenig bekannt, abgesehen davon, dass auch ihr die Verfolgungsjahre 1298 und 1348 zugeschrieben werden. Schon die räumliche Nähe zur nur 15 km betont die lokale Bindung der sicher nur wenigen Juden in Oettingen. 1434 sind nur drei Steuerzahler in dem kleinen Ort verzeichnet. Da 1457 aber bereits die Judengasse erwähnt ist, dürfte es nach der Verlust der Gemeinde in Augsburg 1439 ggf. auch zu Zuzügen aus Augsburg gekommen sein (eine Reihe von Augsburger Auswanderern in die Region nach Ulm, Nördlingen, Lauingen, Burgau, Donauwörth, etc. lassen sich nachvollziehen), freilich wurde die Oettinger Gemeinde, die nun aus sechs Familien bestanden haben soll im Jahre 1488 gleichfalls aufgelöst, unter ihnen ein „Schulklopfer“, was die Existenz einer Synagoge nahelegt. Die Schwierigkeit in der Rekonstruktion der zeitlichen Abfolgen  von mutmaßlichen Vertreibungen und Wiederansiedlungen besteht nicht zuletzt auch darin, dass vorhandene Einträge oder aber auch Lücken in Steuerbüchern oft einzige Anhaltspunkte dafür sind. Freilich kann es für das Fehlen solcher Einträge auch andere Gründe geben. Urkunden können verloren gegangen sein. Die Steuer wurde aus diesem oder jenem Grund nicht erhoben oder anderswo verzeichnet, an einen Dritten abgetreten, usw. Im Jahre 1467 soll sich aber in Oettingen ein Blutwunder zugetragen haben. Im Jahr 1467 schnitt eine Magd Brotstücke für eine Suppe, und aus dem Brot quoll den Berichten gemäß Blut. Da das Geschehen am 20. Januar stattfand und seitens der Kirche dieser Tag dem heiligen Sebastian geweiht war, schlussfolgerte man, dass es sich um „Sebastiansblut“ handelte und errichtete später an Ort und Stelle eine dem Heiligen geweihte und offenbar auch sehr einträgliche Wallfahrtskirche. Wie auch immer, zur Mitte des 16. Jahrhundert sind in Oettingen auf dieser Basis wieder Juden nachweisbar. Freilich war der kleine Ort in der Folgezeit zwischen den auch religiös zerstrittenen Oettinger Herrschaftslinien (Oettingen, Spielberg, Wallerstein) aufgeteilt, was auch die Juden am Ort betraf – jedoch hatten sie gemeinsame Rabbiner (darunter Henoch Sundel und Pinchas Katzenellenbogen) – die am Ort vielleicht die Funktion eines Konflikt- und Familientherapeuten vorwegnahm.  

Um 1760 findet sich die Oettinger Synagoge mit Rabbinerwohnung in der Schaefflersgasse, direkt an der alten Stadtmauer.  Das Gebäude wurde zwar 1853 renoviert, aber bereits vier Jahre später wurde das Rabbinat von Oettingen aufgelöst  und dem in Wallerstein unterstellt. Lebten zeitweilig bis zu vierhundert Juden in Oettingen, so sorgten die  komplizierten Verhältnisse des katholisch und protestantisch geteilten Gebiets und ihrer jeweiligen Herrscher wohl auch dafür, dass Juden in andere Gebiete abwanderten. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts lebten noch etwa 100 Juden am seit 1806 bayerischen Ort. 1933 waren noch 66 Juden in Oettingen. Fünf Jahre später wurde die Synagoge demoliert und die Gemeinde aufgelöst. Das Gebäude existiert heute noch und ist ein privates Wohnhaus mit Arztpraxen. Erhalten ist noch ein großes rundes Fenster mit David-Stern an der Ostwand des Hauses. An der Wand des Hauseingangs befindet sich seit November 2005 ein Memorial in Form zweier drehbarer Walzen mit den Namen von 78 Juden, die bis 1942 in Oettingen lebten. Eine neue jüdische Gemeinde gibt es auch in Oettingen nicht mehr.

The first known Jew from Oettingen recorded in Augsburg as taxpayers is Sara the wife of Isaac of Oettingen in the years from 1408 to 1415 (or 1417). The medieval  history of the Jews of Oettingen however is not much known. In later times the Jews were influenced by the conflict territorial and religious dispute of the rulers of Oettingen who were divided into rivaling branches of Catholics and Lutherans, what also divided the small village of Oettingen, until in 1806 the whole territory became part of the new Bavarian kingdom.   

Also this memorial from 2005 is toying with the idea of replacing the Torah scrolls by the (revolvable) names of Holocaust vistims, as we have seen it another way inside the restored former Synagogue of Hainsfarth, in this case however within the scope or limits of artistic freedom and design.

siebenarmige Menora in Oettingen Kirche mit römischen Ziffern für die “zehn Gebote”.


impressions de hainsfarth juive

October 7, 2010

porte d'entrée avec l'inscription

Hainsfarth est un petit village à côté de Oettingen petite ville dans le district de Souabe bavaroise (80 km de la capitale Érigé: Augsburg). Dans le 18e et 19e siècle dans le village près de la moitié de la population du village était juif. Depuis les nazis il n’y a pas une communauté juive, mais il ya une synagogue restaurée qui est utilisé par la population chrétienne pour les concerts classiques ou des conférences. Il ya aussi un cimetière juif en Hainsfarth avec environ 300 monuments funéraires de la période de 1850 à 1938. La plupart des pierres tombales ont inscription sur les deux faces, l’une en hébreu, l’autre en langue allemande. Malheureusement, beaucoup de pierres tombales sont en ruine ou attaqués par des moisissures.

Il ya une différence remarquable entre l’état actuel du cimetière juif et la synagogue restaurée, qui maintenant est une salle de concert.

Une petite partie de l’argent utilisé pour la restauration de l’ancienne synagogue aurait assez pour préserver les pierres tombales du cimetière.

1.7 km à l’ouest de Hainsfarth il ya Oettingen avec un autre cimetière juif et dans Steinhart, 3,5 km à l’est de Hainsfarth est un cimetière juif à côté de la ruine d’un petit château vieux.


Der jüdische Friedhof von Hainsfarth

October 6, 2010

Auf dem jüdischen Friedhof der Dorfgemeinde Hainsfarth bei Oettingen wurden dem Vernehmen nach von 1850 bis 1938 291 Personen bestattet. 272 der in aller Regel beidseitig beschriebenen (hebräisch / deutsch) Grabsteine sind in mehr oder minder guten, eher desolaten Zustand erhalten, wobei eine größere Anzahl mit gelben Schimmel überzogen ist (was mit entsprechender Pflege vermieden werden konnte) oder gänzlich zerbröckelt.

Das ursprüngliche Friedhofsgelände mit Tahara wurde in der Folgezeit abgeteilt und die freie Fläche privat vermietet.

Um das Jahr 2000 wurden die Grabsteine in ihrem damals offenbar noch weit besseren Erhaltungszustand ausführlich dokumentiert, Veröffentlicht worden sind freilich nur die deutschen Inschriften: http://www.alemannia-judaica.de/Hainsfarth/web/index.htm

Grabstein der Mina Selz aus dem Jahr 1881

Von Herbert Immenkötter dazu erschienen ist auch das informative Buch „Die israelitische Kultusgemeinde in Hainsfarth (Landkreis Donau-Ries) im 19. und 20. Jahrhundert. Studien zur Geschichte des Bayerischen Schwaben, Bd. 30“ zur äußeren Geschichte der Gemeinde.

http://www.amazon.de/israelitische-Kultusgemeinde-Hainsfarth-Jahrhundert-Bayerischen/dp/3896393324/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1286363452&sr=8-1

Headstone of Simon Bier from 1911, depending on the reading of the family name in German or English, there is a difference in the meaning

the now somewhat typical xanthous mold covering of the “yellowstone” cemetery of Swabian Hainsfarth

single Hebrew grave marker at the Hainsfarth cemetery lying apart at the cemetery wall, marking something else


Die Herkunft der mittelalterlichen Augsburger Juden

August 30, 2010

Über die Bedeutung der jüdischen Gemeinde im mittelalterlichen Augsburg geben nicht zuletzt auch die Orte ab, aus denen Juden in die Reichsstadt zogen. Auch die städtischen Steuerlisten ab dem 14. Jahrhundert geben darüber Zeugnis, dass nicht nur Juden aus den benachbarten Regionen, sondern auch aus fernerliegenden bekannten Zentren jüdischer Gelehrsamkeit nach Augsburg kamen, um mittels Heirat, als Rabbiner oder als Schüler Bestandteil der schwäbischen Gemeinde zu werden.

Im Einzugsgebiet werden dabei Orte genannt, die heute nicht unbedingt immer auf Anhieb mit mittelalterlichen jüdischen Gemeinden in Verbindung gebracht werden: Dinkelsbühl, Nördlingen, Oettingen, Pappenheim, Regensburg, Harburg, Donauwörth, Neuburg, Ingolstadt, Lauingen, Dillingen, Höchstädt, Wertingen, Schrobenhausen, Aichach, Freising, München, Friedberg, Zusmarshausen, Burgau, Ulm, Biberach, Mindelheim, Memmingen, Landsberg und Mühldorf am Inn.

Aber auch aus Orten und Städten in größerer Entfernung kamen Juden nach Augsburg: Köln, Mainz, Worms, Speyer, Straßburg und das benachbarte elsässische Bischoffsheim, Rothenburg ob der Tauber, Zürich, Nürnberg und das kärntische Millstatt (Muelrestat) .

Freilich ist es nicht im sicher, einzelne Orte sicher zu identifizieren. Beispielsweise gibt es nicht weniger als drei schwäbische Orte mit dem Namen Biberach, einige Neuburgs und da die meisten Schreibweisen noch variabel waren könnte ein Rothenburg auch als Rottenburg gelesen werden und der Ort Werd, den wir nicht zu Unrecht wir als Werd an der Donau deuten, sprich als Donauwörth, könnte aber auch der heute noch so heißende kleine Ort Wörth sein, gleichfalls an der Donau, unweit von Regensburg, aber, da Angaben zum Fluss fehlen vielleicht auch Wörth an der Isar, Wörth am Rhein, Wörth am Main und warum nicht auch Wörth an der Sauer im Elsaß ..? Sicher behaupten lässt sich das ebenso wenig wie die Annahme alle genannten Juden -insofern keine Verwandtschaft plausibel ist – kämen aus einem einzigen Werd.

The origin of the medieval Jews of Augsburg

The significance of the Jewish community in medieval Augsburg, also is explained by the places from which Jews moved to the Imperial City. Also the municipal tax records from 14 Century on provide evidence that Jews not only from the neighboring regions but also from more distant known centers of Jewish scholarship moved to Augsburg to get member of the Swabian Jewish community by marriage as a rabbi or student.

In the catchment area of the Imperial City there are many places, which today are not necessarily always instantly connect to the medieval Jewish communitiest: Dinkelsbuehl, Noerdlingen, Oettingen, Pappenheim, Regensburg (Ratisbon), Harburg, Donauwoerth, Neuburg, Ingolstadt, Lauingen, Dillingen, Hoechstaedt, Wertingen, Schrobenhausen , Aichach, Freising, Munich, Friedberg, Zusmarshausen, Burgau, Ulm, Biberach, Mindelheim, Memmingen, Landsberg and Muehldorf am Inn.

However, even from in towns and cities further away Jews came to Augsburg: Cologne, Mainz (Mayence), Worms, Speyer, Strasbourg and the neighboring Alsatian Bischoffsheim, Rothenburg ob der Tauber, Zurich, Nuremberg and the Carinthian Millstatt (Muelrestat). Of course it is not always safe to identify individual toponyms. For example, there are no fewer than three Swabian places called Biberach, some Neuburgs (new castle) and since most writing still is variable Rothenburg eventually also could be read as Rottenburg and place Werd, which we identify not without reason as Werd at the Danube = Donauwoerth, actually also may be quite another Woerth on the Danube, near Regensburg, but perhaps also Worth on the Isar, Worth on the Rhine, Worth on the Main, and why not Worth on the Sauer in Alsace .. ? We do not know in all cases for sure and there also is no guaranty that all entries actually refer only to one single one of them.