Fuerstenfeldbruck Airfield Memorial

November 3, 2013

Fürstenfeldbruck Airfield Fliegerhorst 1972 Olympia Memorialבשדה התעופה פירסטנפלדברוק

Am frühen Morgen des 5. September 1972 erstürmten acht bewaffnete palästinensische Terroristen im sog. „Olympischen Dorf“ in der Conollystr. 31 in München das Quartier der  israelischen Sportmannschaft, wobei sie zwei Israelis verwundeten. Sie verbluteten ohne medizinische Versorgung und Hilfe.  In der Gefangenschaft erhielten die noch lebenden, aber geknebelten Athleten Besuch vom damaligen deutschen Innenminister Hans-Dietrich Genscher. Zweck des Gewaltverbrechens war die Freipressung inhaftierter Terroristen, unter anderem die in deutschen Gefängnissen inhaftierten deutschen Terroristen Baader, Meinhof und Co. von der RAF, in deren nachträglichen Erklärung u. a. bereits von „Israels Nazi-Faschismus“ die Rede ist. Seitdem eine geläufige Metapher im Munde linker und rechter Extremisten.

Fürstenfeldbruck Fliegerhorst Denkmal 1972

Die gefangenen Sportler und die palästinensischen Gangster wurden gegen halb elf Uhr abends mit zwei Helikoptern zum nahegelegenen Militärflughafen Fürstenfeldbruck geflogen, wo sie bereits nach elf Minuten Flugzeit landeten. Wie zwischen den deutschen Behörden und den Palästinensern vereinbart wurde, sollte von hier aus ein Flugzeug die Terroristen und die Gefangenen nach Kairo fliegen.

Wenige Minuten nach Landung der Helikopter auf dem Flugfeld begannen die deutschen Gastgeber die palästinensischen Gangster zu beschießen. Den teilweise widersprüchlichen Berichten gemäß waren die Sicherheitskräfte überfordert, schlecht koordiniert und dürftig ausgerüstet, was angesichts der Geschichte und Bedeutung des Ortes wenigstens überrascht:

1935 wurde von den Nazis auf dem Feld zwischen Fürstenfeldbruck und Maisach die sog. Luftkriegsschule (LKS) als größte und bedeutendste Ausbildungsstätte des Deutschen Reiches geschaffen. Zu den dort errichteten, noch erhaltenen Bauten gehörten der sog „Kilometer“-Bau, der tatsächliche aber „nur“ 998 Meter lang ist. Bekannt sind der Turm des Schulungsgebäudes und der „Nibelungen-Saal“, dessen Fresken von dem nationalsozialistischen Künstler Albert Burkhart (1898-1982) gestaltet wurden. Nach dem „Untergang“ war Burkhart Professor und Leiter der Staatlichen Kunstschule in Frankfurt am Main und wurde 1969 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Am Flugfeld Fürstenfeldbruck wurden die Piloten der in zahlreichen Außenlagern der Umgebung von Zwangsarbeitern gefertigten Messerschmitt „Me 262“ ausgebildet.

Fliegerhorst Fürstenfeldbruck Deutsche LuftwaffeFliegerhorst Fürstenfeldbruck: Deutsche Luftwaffe

Seit 1957 befindet sich dort nun ein Stützpunkt der Luftwaffe der Bundeswehr, der aktuellen Planungen nach 2019 geschlossen werden soll. Die bis dato einzige Bedrohung stellte der als „Pasinger Knödelschütze“ bekannt gewordene Anwohner Helmut Winter  (geb. 1919) dar. Um gegen den Fluglärm zu protestieren, hatte er Mitte der 1960er Jahre damit gedroht mit einem Knödel-Katapult die Gerätschaften der Luftwaffe auszuschalten, was für internationale Aufmerksamkeit und einiges Gelächter gesorgt hatte. Unter anderem berichtete auch die New York Toimes darüber: http://web.archive.org/web/20070927172047/http://wirtshausinderau.de/knoedelei/gfx/zeitung/002.gif

Die palästinensischen Gangster hatten mehr als nur Knödel mitgebracht, und die Bundeswehr an ihrem Standort überrascht.

Die Schießerei zwischen den deutschen Schützen und palästinensischen Terroristen dauerte allen Berichten gemäß etwa von halb elf Uhr bis um halb zwei Uhr, als etwa drei Stunden, was in den meisten Darstellungen filmisch auf wenige Augenblicke oder Minuten verkürzt und deshalb für das situative Verständnis missverstanden wird.

 Zwischenzeitlich hatte Conrad Ahlers sogar die “erfolgreiche Befreiung” der Sportler verkündet.

Ahlers (1922-1980) war Sprecher der von Willy Brandt geführten Bundesregierung und diente in Kriegszeiten bei der Luftwaffe und an der Ostfront.

Fürstenfeldbruck Fliegerhorst Denkmal 1972 (3)memorial at entrance of Fuerstenfeldbruck Airbase

Keiner der entführten Israelis überlebte. Sie starben gefesselt in ausgebrannten Helikoptern. Ob sie im einzelnen von deutschen oder palästinensischen Schüssen getroffen wurden, ehe die Fluggeräte durch detonierte Handgranaten in Feuerbälle verwandelt wurden, diese innerhalb oder unterhalb explodierten, … ist auch nach über vierzig Jahren umstritten und ebenso wenig zu klären, wer am 5. oder erst am 6. September 1972 starb.

Der deutsche Polizist Anton Fliegerbauer der ums Leben kam wurde übrigens im Turm von einem „Querschläger“ getroffen.

Luftwaffensützpunkt Fürstenfeldbruck not walkable: Luftwaffe Airbase Fürstenfeldbruck

Am 5. September 1999 wurde vor dem Eingang des Luftwaffenstützpunktes ein Denkmal zur Erinnerung an die ermordeten israelischen Sportler und den getöteten deutschen Polizisten eingeweiht. Gestaltet wurde es von dem deutschen Bildhauer Johann Ludwig Götz (geb. 1934) aus Gröbenzell, dessen Wettbewerbsentwurf den Zuschlag erhalten hatte. Das eigentümliche Konstrukt ist an der linken Mauer neben der vielbefahrenen Einfahrt zum Luftwaffenstützpunkt platziert.

Die Inschrift des Denkmals lautet:

Während der Spiele der XX. Olympiade wurden am V.IX.1972 von Terroristen getötet

Mosche Weinberg, Josef Romano, David Berger, Seew Friedman, Josef Guttfreund, Elieser Halpin, Amizur Shapira. Kehal Shorr, Mark Slavin, Andre Spitzer, Jaakow Springer, Anton Fliegerbauer

Fürstenfeldbruck Olympia Massaker Denkmal Memorial Inschrift

Denkmal Fürstenfeldbuck Olympia 1972 1999 Hannes L. Götz

Olympia Murder Memorial 1972 Fuerstenfeldbruck Luftwaffe Bundeswehrmemorial next to the entrance of the Luftwaffe airbase

Wegen der berechtigten Kritik, dass das Denkmal sowohl die Herkunft der Mörder und Ermordeten verschweigt, etablierte man einige Meter neben dem Denkmal eine weitere erklärende Inschrift, die zumindest diesen Sachverhalt verdeutlicht:

Während der Spiele der XX. Olympiade in München überfielen palästinensische Terroristen die Sportmannschaft des Staates Israel, töteten zwei Menschen und nahmen neun weitere als Geiseln.

Beim Versuch, die Geiseln zu befreien, starben am 05. September 1972 auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck alle neun israelischen Sportler und ein deutscher Polizeibeamter.

Erinnerungstafel Fürstenfeldbruck Olympia 1972additional explanation naming the nationalities of the killers and the murdered

„Gestorben“ waren auch fünf der palästinensische Entführer und Mörder. Ihre Namen bleiben unerwähnt, ebenso wenig wie der Umstand, dass drei überlebende Gangster kaum drei Monate seitens der sozial-liberalen Bundesregierung Brandt / Scheel freigelassen wurden, weshalb sie sich sodann im arabischen TV als “Helden” feiern lassen konnten.

Neben der zusätzlichen Erklärungstafel befindet sich ein weiteres Schild, was sich im Kontext mit dem Geschehen, dem hier gedacht werden soll, eigentümlich liest, nämlich der Hinweis, dass es bei dem umzäunten Areal um einen „Militärischen Sicherheitsbereich“ handelt:

Unbefugtes Betreten ist verboten! Vorsicht Schusswaffengebrauch!

– Der/Die Standortälteste

Fürstenfeldbruck Militärischer Sicherheitsbereich Olympia Denkmal Schusswaffengebrauch

Was der (nur deutschsprachige) Hinweis besagen soll? Vielleicht will man damit an künftigen Terroristen ein Exempel statuieren? Falls ja, wäre es ggf. sinnvoll auf Arabisch anzumerken: ممنوع الوصول للإرهابيين – Das wirkt bestimmt. Die Leut können ja lesen! Also über die Hälfte schon, sagt man.

Fürstenfeldbruck Memorial Olympia

Fürstenfeldbruck Olympia Terror-Opfer Denkmal

Wie sich mit Google Earth (siehe oben) … gefahrenfrei … ermitteln lässt, verfügt der Sicherheitsbereich über eine Reihe von Sportstätten, was angesichts des Umstandes, dass einen bloßen Ballwurf davon entfernt 1972 neun Sportler massakriert wurden, einen gewissen Beigeschmack hat. Sechs Tennisplätze immerhin – es könnte ja mehrere Leute gleichzeitig auf die Idee kommen, dort Tennis spielen zu wollen –  ein Hockey-Feld, noch ein Stadion mit Laufbahnen und 100 m langen Fußballplatz dazwischen. Auch ein kleiner swimming pool fehlt nicht.

Anfang Juli fanden just da, wo 1972 die Helikopter mit den israelischen Sportlern ausbrannten einer von sieben Vorrunden-Wettkämpfe zum Wettbewerb zu „Deutschlands bester Autofahrer“ statt. Beispiel-Foto von „Scott7777“:

http://www.panoramio.com/photo/93133219?source=wapi&referrer=kh.google.com

Wem diese Vergnügungen noch nicht ausreichen, findet “außerhalb der Übungszeiten” weitere Angebote in unmittelbarer Nähe:

Fürstenfeldbruck Militärischer Bereich Hinweis<- – Swingerclub Burg Ibiza – – – Ehrenmal – ->

Fürstenfeldbruck Luftwaffen Ehrenmal Swingerclub Burg IbizaDenkmal Olympia Massaker 1972 Hannes L Götz Fürstenfeldbruck

Explanation of the ideas to the monument by the artist (English and Deutsch):

http://www.hannes-goetz.de/Bilder/FFB/olymp30.pdf

(One of his inspiration was (as he puts it) was “Hakol Hamaaravi – the Torso of Jerusalem’s Western Wall”. This would be “ha-kotel ha’maaravi”, lit. the western wall, ha-kol however just means the voice, not “the wall” the western voice, the voice of the west. Die Stimme des Westens. Since the mistake occurs in his German text as well as in the English translation, it is no typo, but a general misunderstanding.)

pictures: Margit (no. 2, 4), yehuda (others)


אנדענקונג אין באד וועריסהאפען

September 29, 2013

אין די בייס – וילעם פון סוועבישן ספּאַ באד וועריסהאפען איז אַ מעמאָריאַל צו די אידן וואָס זענען געהרגעט געווארן דורך די נאַצים אין וועריסהאפען און די סוויווע

Jewish Memorial Bad Woerishofen jüdisches Denkmal אין די שטאָטיש בייס – וילעם פון באד וועריסהאפען

דא רוען די קארבכעס

פין בלוטיקען נאצי רעזשים

ערע זייער אנדענקונג

דער יידישער קאמיטעט אין

באד וועריסהאפען

Jüdisches Denkmal Friedhof Bad Wörishofen

בילדער: מאַרגיט

Gedenken in Kaufbeuren

October 16, 2012

Umgeben von derzeitigen Bauarbeiten in der Schraderstraße befindet sich in Kaufbeuren neben dem Kriegsdenkmal für den Krieg von 1870 / 1871 ein im November 2008 (natürlich am 9. eingeweiht …) errichtetes dreiteiliges Denkmal welches „Zwangsarbeitern“, „Euthanasieopfern“ und … Juden … gedenken will, die in und um Kaufbeuren herum (“KZ Steinholz”) während der Kaufbeurer Nazizeit ermordet wurden. Schwer zu sagen, welches der bedien Denkmal eigenartiger ist.

Ein freundlicher (serbischer?) Bauarbeiter bot seinen Besen an, so dass es möglich war, das schon mehrschichtig angesammelte Laub über den Inschriften für ein paar Fotos zu entfernen.

Denkmal “Zur Einnerung an den glorreichen Krieg und die Errichtung des DeutschenReiches 1870 – 1871

Two memorials in Schraderstr. Kaufbeuren, one commemorates the “glorious war” and the founding of the German Reich in 1870 and 1871, the other one from 2008 only remembers three kind of victims of the Nazi regime: forced workers, people who were killed in German hospitals by Eu-thanasia (lit. “good death”) and Jews … Which one is more odd?

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Das Kinderdenkmal am jüdischen Friedhof Augsburg Hochfeld an der Haunstetter Str.

December 12, 2010

Nach langer und ausführlicher Planung konnte im herbstlichen Spätsommer und im winterlichen Spätherbst am jüdischen Friedhof Hochfeld zwischen Haunstetter Straße und Altem südlich der Augsburger Altstadt ein Monument für die am Friedhof bestatteten Kinder aufgestellt und eingeweiht werden, deren Grabsteine in der Zeit der Naziherrschaft und danach zerstört wurden.

Das schlichte Denkmal ist etwa 2 Meter 20 hoch und 1 Meter 20 breit und wurde entlang des Fußwegs aufgestellt. 14 schwarze Tafeln (20 x 30 cm) beinhalten in weißer Schrift 82 Namen jüdischer Kinder und ihre Todesdaten, die 2007 bei Recherchen zur Dokumentation des Friedhofs in Archiven und privaten Unterlagen ermittelt werden konnten. Eine fünfzehnte Tafel (40 x 30 cm), in der Mitte oben, enthält unterhalb eines weißen Davidsterns eine hebräische Widmungsinschrift

אל־דמעתי אל־תחרש

Was zwar mit „schweig nicht zu meinen Tränen“ etwa sinngemäß richtig übersetzt wird, in Klammern aber als Zitat, aus Psalm 56.9 ausgewiesen ist, was falsch ist. Tatsächlich stammt das Zitat aus Psalm 39.13 תהילים und lautet vollständig:

שמעה־תפלתי יי ושועתי האזינה אל־דמעתי אל־תחרש כי גר אנכי עמך תושב ככל־אבותי

(„Höre mein Gebet, HaSchem, erhöre meinen Hilferuf, betäube* nicht meine Tränen, denn ein Gast bin ich bei dir verweilend wie all meine Väter“ das Verb חרש bedeutet taub sein, verstummen, beruhigen, … zunächst aber eingravieren, schnitzen, schreiben, vom wohl ursprünglicheren pflügen, beackern.)

darunter ist noch zu lesen:

„Hier ruhen 82 Kinder in unmarkierten Gräbern. Gott kennt ihren Platz; Sie ruhen sanft im Lichte seiner Herrlichkeit.“

Und schließlich die allgeläufige Formel  תנצבה – ihre Seelen seien eingebunden im Bund des Lebens.

Im Sinne eines anderen Tehilim-Verses („כרחם אב על־בנים רחם יי על־יראיו׃“) bedanken wir uns bei der Israelitischen Kultusgemeinde in Augsburg, dem Vorstand und Dr. Henry Brandt – insbesondere bei Herrn Leonid Zamskoy, dem bis dato zuständigen Betreuer des Friedhofs – für die Konzeption, Organisation und Verwirklichung des schlichten und würdevollen Monuments, welches den Kindern der jüdischen Vorkriegsgemeinde „Denkmal und Name“ (yad vashem) zurückgibt und ihnen eine möglichst bleibende Erinnerung in künftigen Generationen ermöglicht.   

 

A new memorial at the Jewish Cemetery of Augsburg – Hochfeld (between Haunstetter Str. and Alter Posterweg),erected end of October and inaugurated early December 2010, commemorates Jewish children from Augsburgs pre-war Jewish community whose grave marker had been destroyed during the Nazi era and the following decades of neglect. The monument is 2.5 yard high and four feet wide and has the names and  dates of death of 82 Jewish children on 14 plates. An additional plate in the top of the middle has a quotation from the Biblical book of Psalms on it, what usually is translated as “do not be silent at my tears”. Although the inscription says it is a quote of Ps. 56.9, however it actually is Psalm 39.13  

Many thanks to the Jewish community of Augsburg, especially Mr. Leonid Zamskoy for the realization of the meaningful and exemplary project. 

большое спасибо


The Synagogue Memorial of Huerben Krumbach

October 20, 2009

mehr als 400 Jahre Ortsgeschichte

mehr als 400 Jahre Ortsgeschichte

 

Juden in Huerben sind erstmals im Jahre 1433 erwähnt, sicher bezeugt sind sie am Ort um das Jahr 1504. Einige Jahre später, 1518 lassen sich einige der aus Donauwörth ausgewiesenen Menschen in Huerben nieder. 1580 sind acht Familien registriert, um 1600 waren es 12. Eine Synagoge ist erst 1675 urkundlich rekonstruierbar, was natürlich nicht heißen muss, dass die kleine, wachsende Gemeinschaft zuvor ohne Gebetsstätte auskam. 1710 und 1765 wurde diese Synagoge erweitert. 1819 entstand ein Neubau, der zuletzt im Jahre 1908 saniert wurde. Dreißig Jahre später wurde die Synagoge am 11. November überfallen und geplündert und hernach als „Heulager“ missbraucht. Nachdem das Gebäude 1939 in Brand geriet – sei es durch Brandstiftung oder wegen des Heus – brachen es die Ortsherren 1942 ab.

real remnants or replication ..?

real remnants or replication ..?

Heute erinnert in der Synagogenstr. in Krumbach – Huerben ein Denkmal an das ehemalige Gebäude. Neben einer Mauerecke und einem Gedenkstein zeichnet Markierung den auf die Verkehrsstraße hineinreichenden Grundriss der Synagoge nach.  

Huerben Synagogue Memorial

Huerben Synagogue Memorial

 

Gedenkstein für die ehemalige Synagoge Hürben

Gedenkstein für die ehemalige Synagoge Hürben

 

Jews in Huerben are first mentioned in 1433, permanently at least since 1504. Some years later, in 1518, some of the people expelled from Donauwoerth settled in Huerben. In 1580 eight families are registered, in 1600 it was a dozen.

 

A synagogue is documentary not before 1675. Of course is does not necessarily mean that the small, growing community previously had no place of worship. In 1710 and 1765 this synagogue was expanded. In 1819 a new building was created, which was last renovated in 1908. Thirty years later, the synagogue was attacked on 11 November and looted, and afterward abused as “hay shed”. After a fire in 1939 – either caused by arson or because of the hay – the building was demolished the following year but never reconstructed.

"Hier stand von 1675 - 1939 die Synagoge der Jsraelitischen Kultusgemeinde zu Hürben"

"Hier stand von 1675 - 1939 die Synagoge der Jsraelitischen Kultusgemeinde zu Hürben"

 

Today in the Synagogenstr. of Krumbach – Huerben a memorial commemorates the former building. In addition to a wall corner, dedications an inset memorial marker traces the ground plan of the former synagogue …

possible variations of pork fillet

possible variations of pork fillet


Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Wehrmachtssoldaten aus Augsburg

November 5, 2008

Teil des Denkmal für die im Ersten Weltkrieg für Deutschland gefallenen jüdischen Soldaten der Wehrmacht aus Augsburg

Teil des Denkmal für die im Ersten Weltkrieg für Deutschland gefallenen jüdischen Soldaten der Wehrmacht aus Augsburg

Zum Anlass des 90. Jahrestages der Beendigung des Ersten Weltkrieges gedenken wir den für Deutschland gefallenen jüdischen Wehrmachtssoldaten aus Augsburg, denen am jüdischen Friedhof in Augsburg-Hochfeld ein Erinnerungsmal gewidmet wurde.

die Gedenktafeln mussten wir von Gestrüpp und Moos befreien, zahlreiche Buchstaben fehlen

die Gedenktafeln mussten wir von Gestrüpp und Moos befreien, zahlreiche Buchstaben fehlen

On the occasion of the 90th Anniversary of the end of World War One we commemorate the fallen Jewish Wehrmacht soldiers from Augsburg who died for Germany. At the  which was dedicated to the Jewish cemetery, Augsburg Hochfeld, Haunstetter Str. there is a memorial.

The following names are listed at the Monument:

 

Table No.  

Birth

Death

   
1 1 Fritz Bissinger

11.06.1890

05.09.1914

  2 Rudolf Bernheimer

09.05.1889

19.02.1915

  3 Leopold Klopfer

08.11.1891

11.05.1915

  4 Leopold Schwarz

18.05.1895

25.05.1915

  5 Paul Rosenstiel

10.05.1887

07.07.1915

  6 Sali Thanhauser

20.11.1880

01.08.1915

  7 Manfred Reis

22.09.1886

20.03.1916

  8 Julius Rosenberg

22.05.1884

26.04.1916

   
2 1 Siegfried Lemle

07.11.1897

10.11.1916

  2 W. Günzburger

01.03.1886

10.07.1916

  3 Moritz Schloss

29.07.1879

18.02.1917

  4 Max Rosenberg

08.05.1886

08.10.1917

  5 Siegfried Metzger

21.02.1899

14.11.1917

  6 Felix Aub

27.06.1896

23.03.1918

  7 Julius Binger

14.04.1918

   
3 1 Alfred Heymann

16.06.1896

31.05.1918

  2 Arthur Stein

12.03.1892

31.04.1918

  3 David Rosenau

01.10.1884

21.06.1918

  4 Ludwig Binswanger

27.08.1880

18.07.1918

  5 F. Lammfromm

26.03.1887

11.08.1918

  6 Martin Strauss

18.05.1886

07.09.1918

  7 Hugo Bein

15.10.1881

15.12.1918

   
4 1 Siegfried Lemle

07.11.1897

10.11.1916

  2 Herrmann Hanauer

28.04.1894

17.05.1916

  3 Ludwig Binswanger

27.08.1880

18.07.1918

  4 Hugo Bein

15.10.1881

15.12.1918

  5 Moritz Schloss

29.07.1879

18.02.1917

  6 Siegfried Metzger

21.02.1899

14.11.1917

  Fritz Bissinger

11.06.1890

05.09.1914

   

 

Grave 6 in row 42 of the southern part (i.e. No S 42.6 in our burial list) of the Hochfeld Cemetery in Augsburg has the following inscrition:

Hier ruht in Frieden

Herr Heinrich Rosenstiel

geb. am 21. Januar 1862, gest. am 8. Oktober 1914

ihm folgte in den Tod sein ältester Sohn

Paul (Rosenstiel)

geb. am 10. Mai 1887

gefallen auf dem Felde der Ehre, am 7. Juli 1915

begraben zu Novéant-Corny

קובץ:1920 poster 12000 Jewish soldiers KIA for the fatherland.jpg

 (wikipedia) כרזה של הברית כנגד האנטישמיות