Eröffnung am neuen Augsburger Königsplatz

December 15, 2013

Eröffnung neuer Augsburg Königsplatz 15 Dezember 2013new traffic center in Augsburg, this morning hours before the official opening

Seit heute früh fahren am (noch immer nichts ganz) umgebauten Augsburger Königsplatz Busse und Straßenbahnen im neuen Haltestellenbereich, dem “UFO”, da auch Bäcker Wolf schon Brezen für 30 Cent verkauft. Bei kühlen Temperaturen sind nur einzelne Fahrgäste unterwegs, während einige Techniker Buden und Bühnen aufbauen für die Politiker, die offiziell verkünden, was bereits passiert ist. Es ist soweit, die “Sache” läuft.

Eröffnung Neuer Königsplatz Augsburg

Bäckerei Wolf Königsplatz Eröffnung

Augsburg Königsplatz Kundencenter

פתיחה חדשה

Eröffnung Augsburg Königsplatz

Augsburg Königsplatz Park

Augsburg Königsplatz Eröffnung BühneSlogans: “Endlich Zukunft” – “Hier wird dafür gesorgt, dass die Zukunft rechtzeitg fertig wird

Augsburg Königsplatz Schwarze KisteBis morgen, Schwarze Kiste? – Wenn das mal kein gutes Omen ist …

Augsburg Königsplatz Eröffnung Paul Klee WerbungIm Winter nur Mythos, Fliegen am Augsburger Königsplatz

Königsplatz Park Augsburg

Augsburg neuer Königsplatz Architektur

Augsburg Banken Königsplatz Park

Augsburg Königsplatz Werbung Slogans EröffnungIch wünsche dem neuen Kö, dass er für Augsburg den Start in eine neue Zukunft bedeutet” sagt die Werbe-Figur “Leoni”, auf dem hinteren PLakat liest sich: “Ich wünsche dem neuen Kö, dass er genauso viele schöne Momente erleben darf wei der alte.” Genausoviele, kein Gramm mehr? Also eine erneuter Umbau in 30 Jahren ..?

Augsburg neuer Kö Kundencenter

Augsburg neuer Kö neuer BaumBaumarchitektur am neuen Kö in Augsburg

Blick Bahnhofstraße Bahnhof Kö AugsburgBlick vom Kö über die Bahnhofstraße (ehem. “Pferseer Weg”) zum Bahnhofsgebäude


Der neue Augsburger Königsplatz

December 12, 2013

Wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung am Sonntag sieht es im Panorama so aus:

Panorama Neuer Königsplatz Augsburg Dezember 2013Augsburg Königsplatz new central station

Dezember 2013 Neuer Königsplatz Ausgburg Panoramaformer Bühler Bank in the center

Augsburg Neuer Königsplatz Panorama Dezember 2013former Buehler Bank, Annastr., Riegele Haus, former Landauer store

Ab nächste Woche wird die Szenerie mit “Leben” gefüllt, sprich mit Verkehr.


Umleitung zur Augsburger Synagoge beim Königsplatz

July 24, 2013

Auch nach gefühlter 27-jähriger Bauzeit ist es immer noch nicht einfach bei täglich wechselnden Straßenführungen zur Augsburger Synagoge zu gelangen. Da es ja Telefon und email gibt ist das nicht ganz so dramatisch, außer dass die einen keinen Anschluss haben, die anderen den ihren an Schabbes nicht benutzen.

Für Gewichtigeres gibt es nun aber am anderen Ufer, bzw. Straßenrand wenigstens einen Außenposten in Form eines Briefkastens (falls er vorher schon vorhanden war, ist er älteren Datums und wurde in den letzten Jahrzehnten von Bauschildern oder Erdaufschüttungen verdeckt). Dort nun kann man Briefe einwerfen, die sodann von Maulwürfen im Rahmen des beliebten 1-Euro-Job-Programms vorbei an der nicht mehr gebrauchsfähigen Mikwe in das Büro der IKG oder gleich zum Museum gebracht werden. Andersrum soll das auch gehen, theoretisch zumindest.

Umleitung Synagoge Augsburg Halderstr

Augsburg Halderstr Synagoge

Ziemlich genau vor einem Jahr sah es hier noch völlig chaotisch aus, kein Vergleich zu heute:

Augsburg Synagoge halderstr Juli 2012

Auch der Königsplatz-Umbau ist fast fertig und soll bald, d.h. wohl pünktlich zum “Weihnachts-Geschäft” für den Verkehr freigegeben werden. Wie man sieht, fehlt ja nun auch wirklich nicht mehr viel:

Augsburg Königsplatz UmbauDas Schild im Vordergrund ist etwas irreführend. Es ist tatsächlich Augsburg und nicht Ulm, auch kein Ulm-, sondern ein Umbau. Aber wem sagen wir das ..?

Augsburg Königsplatz Umbau Juli 2013Fast fertig: Königsplatz Augsburg

 


“Niemand hat vor eine Mauer zu errichten …”

October 9, 2012

Man könnte fast meinen, dass … das würde sicher auch gleich wieder dementiert, wohl ganz zu Recht. Was so aussieht, als wollte man in Augsburg nun gleichfalls eine hohe Betonmauer errichten, die von Ost nach West führt und den Südteil vom Norden der Stadt trennt, ist wohl nur ein Bestandtteil der durchdachten Planung zum (noch) lange anhaltenden Umbau des Königsplatz in Augsburg. Es besteht demnach keine Gefahr, dass künftig die Halderstraße und damit die Synagoge in Augsburg durch eine hohe Betonmauer durchtrennt wird und Synagogen- und Museums-Besucher werden keine Visas benötigen und keinen Checkpoint Mordechai passieren müssen.

Niemand hat vor eine Mauer zu errichten…” (nobody has the intention to build a wall) was the famous quote by Walter Ulbricht, then political leader of communist Eastern Germany only a few days before the construction works of the Berlin Wall actually started. Now in Augsburg in the context of the extensive reconstruction of the main trolley and bus station there is a new concrete wall which reminds of the Berlin wall. Of course there will be no wall which speratares  parts of Augsburg (but if so the wall would run in front of the synagogue – that is why we bother … haha), at least that is what politicians will say … just note the ladder leaning on the wall (second photo).

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Reste der Stadtmauer am Augsburger Königsplatz

June 17, 2012

Vom heutigen, derzeit grundlegen umgebauten Königsplatz verlief vom 1861 abgerissenen Gögginger Tor zum gleichfalls nicht mehr existierenden Eserwall, südwestlich von St. Ulrich, entlang der heutigen Konrad-Adenauer-Allee ein Teil der Stadtmauer. Der Abschnitt hieß innerstädtisch „Mittlerer Zwinger“ oder nach dem vorgelagerten Hirschgraben mitunter auch „Hirschmauer“, ist heute aber am ehesten noch durch den außerstädtischen Schießgraben, oberhalb der Adenauer-Allee geläufig. Die Mauerdicke entspricht nachgemessen 177 cm, was ziemlich genau dem vorgegebenen Maß von drei kleinen Augsburger Ellen (59.24 cm) entspricht. Die nun kurzfristig wieder freigelegten Funde sind keineswegs die Fundamente der mittelalterlichen Stadtbefestigung, da der hier verlaufende Hirschgraben mindestens 15 Ellen tief gewesen sein soll, was einer damals etwa neun Meter hohen Mauer entsprochen haben dürfte.

Construction works at Augburg Koenigsplatz (King’s Place) brought to ligth remants of the emdieval city wall fortification which led from the Goegginger Gate towards south to the Eser-Wall rampart. The wall was about 9 yards high and according Augsburg measure had a thickness of three small Augsburg cubits (1 small “Augsburger Elle” measured 59 cm or 23 inches) . The finding, which of course was no surprise, will as it is understood be buried again and partly used for the new construction which will be finished in 2013.

על עבודות השיקום בתחנת האוטובוס המרכזית באוגסבורג התגלו שרידים של חומת העיר העתיקה

במקום היה שער געגגינג שהוביל לפערשא ואת הקהילות היהודיות באוסטריה העילית

 


Gögginger Tor Augsburg

August 12, 2011

Construction works at Augsburg’s central bus- and streetcar station “Königsplatz”  recently exposed some remnants of the former Goegginger Gate, which was part of the medieval city fortification, but demolished in 1862 in order to clear the way for the traffic to the railroad station. Since the construction works were somewhat controversial for some years, apparently there are no archeological excavations and the digging now is hedged by a screen fence of plastic sheeting. Maybe to exclude “the public” which nearby sits in street cafés. Even though obviously not for all, the history of the Gate however is quite interesting. Not only does it date back to early 14th century Augsburg, after the expulsion of the Jews about 1440 the Gegginger Gate was the main entrance for Jews from Steppach and Pfersee to enter the city for visits or business.

The building in the background until the Nazi was the big store and shopping mall “Landauer” at the time the most mordern and biggest in Augsburg.

Die aktuellen Bauarbeiten am Augsburger „Königsplatz“ legten auch ein paar Fundamente des alten, 1862 abgerissenen Gögginger Stadttor frei. Wahrscheinlich könnte man mehr finden, aber das ist offenbar nicht gewollt. Selbst neugierige Blicke werden nun bereits von weißen Abedeckplanen ferngehalten. Es geht um Verkehrsplanung nicht um (manchmal lästige) Geschichte, wie etwa die einer erstmals um 1330, mehrfach, entscheidend 1622 von Stadtbaumeister Elias Holl umgebauten erwähnten Toranlage. Für die jüdische Geschichte in Augsburg war das „Gegginger“ im 15. bis in das 19. Jahrhundert das Eingangstor. Von dort führte der Pferseer Weg (heute Bahnhofstraße) eben nach Pfersee oder Steppach, oder umgekehrt nach Augsburg.