Trachten Frühling Friedberg

May 13, 2014

Trachten Frühling Friedberg Hummelcourtesy of: http://trachtenschneider.wordpress.com/


Augsburg: erste Wahl

March 17, 2014

Augsburg Rathaus Perlach Herkules Cisa Zirbelnuss

Die Augsburger haben gewählt: Kurt Gribl aus Kriegshaber holt über 51 % der Stimmen und bleibt Augsburgs „OB“. Die CSU gewann hinzu, doch mit CSM und PRO gäbe es beim aktuellen Stand der Auszählungen nur eine knappste Mehrheit, was die bisherigen Zerwürfnisse vielleicht eher dokumentiert als bereinigt.

Oberbürgermeister Kurt Gribl Augsburgals OB wiedergewählt: Kurt Gribl

Im Abgleich mit unserer Prognose können wir zufrieden sein: Die größte Abweichung ergab sich in der Wahlbeteiligung. Sie lag nicht bei 68 %, sondern nur bei 41 %.

In Oberhausen-Nord wählten nur 19.8 %, in Oberhausen-Süd 20.3 %, in Lechhausen ein Viertel, in Kriegshaber gingen nur 26 % zur Wahl, im angrenzenden Pfersee-Nord auch nur 27.8 %. In der Innenstadt sieht es nur mäßig besser. In der Innenstadt, in welcher der Autor dieser Zeilen wohnt, gingen auch nur 29.8 % zur Wahl.

Das Gesamtergebnis von 41 % Wahlbeteiligung kommt sodann auch nur deshalb zustande, weil der Anteil der Briefwähler 28.8 % erreicht. Mit dieser Beobachtung lagen wir in der Prognose tendenziell dann auch richtig, ergab unsere Befragung doch einen Briefwahlanteil von 25.4 %. Der auf diese Weise virtuell entstehende Wahlbezirk „Brief“  ist so inzwischen auch der bevölkerungsreichste in Augsburg.

Problematisch für Kandidaten und Parteien ist es, dass immer mehr Wähler ihren eigentlichen Stadtteilen nicht mehr zuzuordnen sind. Vielleicht sollte man gleich allen Wahlberechtigten Briefwahl-Unterlagen zukommen lassen. Vielleicht wäre die Wahlbeteiligung dann höher, auch weil man mehr Zeit hätte, die einzelnen Kandidaten und Listen zu bedenken.

So hört man von eigentlichem jedem Wähler Anmerkungen dazu, dass die Zettel immer größer und unübersichtlicher werden, oder das man ja gleich auch das Telefonbuch durchblättern und einen Finger-Tipp abgeben könne, usw. Namentlich bekannt sind jedenfalls die allerwenigsten der Kandidaten, oft noch nicht mal die aller antretenden Parteien und Gruppierungen.

Rathaus Perlach Turm Augsburg

Das Gribl OB bleiben würde, war abzusehen: Unsere Befragten gingen zu 3/4 davon aus, dass Gribl keine Stichwahl bräuchte, aber nur 42 % wollten selbst für ihn stimmen.  Vordergründig widersprüchlich bedeutete dies, dass viele sich durchaus eine Alternative zu Gribl wünschten, sie in Stefan Kiefer aber nicht finden konnten. Punktgenau richtig war deshalb auch die Prognose für das Ergebnis für den Herausforderer: 28 %.

Auch der Stimmanteil der Grünen von 10.6 % wurde richtig eingeschätzt. Bei den anderen, kleineren Parteien konnte es naturgemäß keine größeren Schwankungen geben.

Richtig vorhergesagt war auch das schlechtere Abschneiden der PRO, die mit Peter Grab immerhin bislang den 3. Bürgermeister der Stadt stellte. Unterschätzt hat das Votum der Befragten den mit 6.4 % recht hohen Anteil für die AfD (Alternative für Deutschland), aber der Name der Partei deutet schon an, dass es dabei nicht unbedingt um lokale Belange geht. Das werden wohl auch die Wähler der AfD so sehen und vorallem die Europa-Wahl im Blick haben.

Augsburg Rathaus KaminzimmerKamin im Rathaus

IN summa aquarium kann sich das Ergebnis unser ersten demoskopischen Befragung also durchaus sehen lassen, bildeten sich doch die wesentlichsten Trends und Ergebnisse darin ab. Professionell arbeitende Institute würden es anders als in unserer Stichprob auch nicht bei den „Rohdaten“ belassen, sondern diese auf der Basis früherer Ergebnisse nachbearbeiten.

Nachbearbeitet werden muss auch noch die Auszählung, da zunächst nur die eindeutigen Zuordnungen ausgewertet wurden. Wähler, die wie ich ihre Stimmen nicht von Parteien abhängig machten, sondern an für fähig befundene Kandidaten aus verschiedenen Richtungen aufteilten, können das eine oder andere Ergebnis in Punkto Sitzverteilung noch leicht korrigieren.

Für den JHVA jedenfalls ist das Ergebnis ein solides und nicht nur Anfängerglück. Hoffen wir, dass augsburg besser abschneidet.


Mering

March 10, 2014

Mering is a small townlet of some 14.000 people in the Landkreis-district of Aichach-Friedberg and about 10 miles south from the old city of Augsburg, where next to Rote Tor was the first train station in 1837. Also Mering was one train stop on the way to Munich, when the Augsburg – Munich railway had been the first overland railroad. Since  rails as well as the engines were brought by Augsburgs Jewish banker Isidor Obermayer from England there of course are  a number of more in depth relationships and connections.

MeringSt. Michael church with Torhaus in Mering

Mering coat of arms Wappenschildcoat of arms at former benefice house

Mering altes Hausבית ישן במערינג בדרום אוגסבורג


ehemalige Schwäbische Synagogen

April 4, 2013

Some snap shots of former synagogue buildings in Bavarian part Swabia:

ehemalige Synagoge Oettingen Ries Schwabenformer synagogue of Oettingen

Synagogue Hainsfarth inscriptionHebrew inscription above the entrance doors of former Hainsfarth synagogue

Dinkelsbühl synagogeAt the former synagogue of Dinkelsbuehl

Harburg Synagogeformer synagogue of Harburg (Ries)

Restauration Kriegshaber synagoguerestoration works at former synagogue of Kriegshaber

Judenhof Kleinerdlingen NördlingenAt “Judenhof” in Kleinerdlingen (s. 1972 part of Noerdlingen)


“Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben”

November 12, 2010

Pressemitteilung Bezirk Schwaben vom 04.11.2010:

 

22. Tagung zur Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben

Zahlreiche Vereine, Organisationen und Institutionen in Schwaben, Bayern und der Bundesrepublik befassen sich mit jüdischer Geschichte und Kultur. Deren Selbstverständnis, Interessen, Ziele und Bedeutung für die Erinnerungskultur thematisiert die 22. Tagung zur Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben. Sie findet am Freitag, 26. November, und Samstag, 27. November, unter Federführung der Bezirksheimatpflege und der Schwabenakademie Irsee in Kloster Irsee (Landkreis Ostallgäu) statt.

 

 

Irsee. Yehuda Schenef und Margit Hummel betrachten dabei den Jüdisch Historischen Verein Augsburg, Dr. Benigna Schönhagen beschreibt das Selbstverständnis des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg. In einem Podiumsgespräch diskutiert Bezirksheimatpfleger und Tagungsleiter Dr. Peter Fassl mit Dr. Hanno Loewy (Hohenems) und Bernhard Purin (München) zum Thema „Jüdische Museen: Woher und wohin?“. Weitere Beiträge beleuchten die jüdische Abteilung im Stadtmuseum Memmingen sowie das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm. Am Freitag, 26. November, führt Jutta Fleckenstein in das Ausstellungskonzept „Zuwanderung von Juden aus Osteuropa“ ein, am Abend findet zum gleichen Thema eine Lesung mit Lena Gorelik statt. Sibylle Tiedemann stellt am Samstag, 27. November, das Filmprojekt „Briefe aus Chicago“ und die Ausstellung „Bilder aus dem Exil“ vor. Das Projekt war bereits in Deutschland, Polen, Tschechien und den USA erfolgreich, Sibylle Tiedemann erhält dafür im Januar 2011 den German Jewish History Award im Berliner Abgeordnetenhaus.

Seit 1989 bilden die Irseer Tagungen zur jüdischen Geschichte einen festen Bestandteil der Geschichtsforschung und Kulturarbeit in Schwaben. Dabei werden neue landes- und kulturgeschichtliche, denkmalpflegerische, literarische und kirchengeschichtliche Forschungen und Projekte vorgestellt und aktuelle Entwicklungen diskutiert. Die Tagungen verstehen sich als ein offenes Gesprächsforum, das sich über die Fachwissenschaften hinaus an alle Interessierten aus den Bereichen Bildung, Heimat- und Kulturpflege wendet.

Anmeldungen nimmt die Schwabenakademie Irsee unter Telefon (0 83 41) 9 06 – 6 61 oder -6 62 sowie unter E-Mail buero@schwabenakademie.de entgegen. Im Internet unter http://www.schwabenakademie.de gibt es weitere Informationen zur Tagung.

—-

The JHVA is invited to join the annual conference in Irsee on History and Culture of the Jews in Swabia, hosted by the District of Schwaben in Bavarian Swabia, 26th and 27th of November. Unfortunately most parts of the two day meeting on the question of the “self-conception” of Museums, Organisations or Associations who “deal” with Judaism with many talks will take place at Shabbes, so that we will be able to attend only few of them.