Shimon & Naftali

May 31, 2016

Darstellung der israelischen Stämme Schimon und Naftali in der Augsburger Synagoge, entworfen von Heinrich Lömpel (1877-1951) für den Bau von Fritz Landauer vor hundert Jahren, farblich gestaltet von Chana Tausendfels (2010):

Synagogue Augsburg tribes of Shimon Naphtaliנפתלי ושמעון

בית הכנסת אוגסבורג

 


Svulon & Ish’shachar

May 30, 2016

depiction of the Israeli tribes of Svulon and Ish’shachar at Synagogue of Augsburg, designed by Heinrich Lömpl (1877-1951) for Fritz Landauer about 100 years ago, colorfully adopted by Chana Tausendfels in 2010:

Svulon and Ishshchar Israel Tribes at Synagogue of Augsburg

זבולון יששכר


Jüdischer Friedhof BINSWANGEN Jewish Cemetery

May 24, 2016

new book by Yehuda Shenef

(Deutsch & English)
Der jüdische Friedhof bei Binswangen –
Hintergründe, Fotos. Grabsteininschriften, Familiengeschichten
The Jewish Cemetery at Binswangen –
Background, Photos, Grave Marker Inscriptions, Family History
Yehuda Shenef - Der jüdische Friedhof bei Binswangen The Jewish Cemetery at Binswangen
240 Seiten / pages  // 17.50 €
ISBN: 978-3848220335

Julius Spokojny (1923-1996)

May 11, 2016

Julius Spokojny Augsburg portrait by Yehuda Shenef 2000Portrait of late Senator Julius Spokojny

long time head of Jewish Community in Augsburg

by Yehuda Shenef (2000)

https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Spokojny


„Kriegshaber in Bildern – Am Straßenrand der Weltgeschichte“

April 7, 2016

Kriegshaber in Bildern – Am Straßenrand der Weltgeschichte

mit drei Artikeln zur jüdischen Ortsgeschichte:

Dr. Benigna Schönhagen – Das jüdische Kriegshaber, S: 35-37

Yehuda Shenef – Zur Familiengeschichte jüdischer Viehbauern und Metzger in Kriegshaber, S. 63-65

Yehuda Shenef – Der jüdische Friedhof, S. 107-109

http://www.wissner.com/product_info.php?cPath=156&products_id=5001

Herausgeber: Dr. Thomas Groll, Dr. Christian Kreikle, u.a.

Kriegshaber in Bildern - am Straßenrand der Weltgeschichte - 100 Jahre Eingemeindung Augsburg 1916 2016
seit dieser Woche im Handel

118 S., 14.80 €
ISBN 978-3-95786-057-6


Festakt zum 100. Jahrestag der Eingemeindung Kriegshabers nach Augsburg

April 4, 2016

Synagoge Kriegshaber Augsburg Judenstern magen david

Anlässlich des hundertsten Jahrestag der Eingemeindung Kriegshaber nach Augsburg am 1. April 1916 wurde am gestrigen Sonntag in Kriegshaber dem Jubiläum gedacht. Nach einem christlichen Gottesdienst in der gegenüberliegenden Kirche, gab es in der ehemaligen Synagoge, nunmehr ein Museum, unter Teilnahme zahlreiche Prominenz, wie etwa die Bundestagsabgeordneten Volker Ulrich und Ulrike Bahr, einen Festakt einer Rede von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, der in Kriegshaber geboren wurde und aufgewachsen war. Josef Strzegowski von der Israelischen Kultusgemeinde Augsburg Schwaben verlas Grußworte von Dr. Henry Brandt, der darauf hinwies, dass von der jüdischen Gemeinde in Kriegshaber nichts mehr übergeblieben ist und eine historische Straßenbahnfahrt die verlorene Vergangenheit nicht wieder zubringen könne. Der abwesende Rabbiner wünschte abschließen jedoch eine positive Zukunft und ein friedliches Zusammenleben aller in der Stadt. Frau Dr. Benigna Schönhagen vom Jüdischen Museum, zu deren Filiale die ehemalige Synagoge in Kriegshaber geworden ist, verlas Grüße von Frau Lise Fischer-Einstein aus Israel, die aus Kriegshaber stammte.

Streichquartett Synagoge Kriegshaber ProbeDvořák in Kriegshaber

Kriegshaber Synagogeנעלם ועד

Synagoge Kriegshaber innen stühleשינוי הכיוון

In den musikalische Pausen gab es Miniaturen von Antonin Dvorak, dargeboten vom Streichertrio des Leopold-Mozart-Zentrums. Als Kuriosum wurde in der ehemaligen Synagoge euphorisch ein Ortsschild präsentiert, das Augsburgs Stadtteil namentlich erwähnt, wenigstens im Untertitel, während der Oberbürgermeister mit Krügen beschenkt wurde, u.a. auch vom Bürgermeister Paulus Metz des benachbarten Stadtbergen. Metz hatte unter großem Gelächter des Publikums auch darauf hingewiesen, dass „die Lebensqualität sich sehr entwickelt hat, vor allem seitdem die Amis weg sind“. Da dies manchen missverständlich war, bekräftgte Metz “Ich lass das jetzt mal so stehen.”

Oberbürgermeister Kurt Gribl präsentiert Ortsschild Universitätsstadt Augsburg Stadtteil Kriegshaber“Universitätsstadt Augsburg – Stadtteil Kriegshaber”

Am Ende der fast eineinhalbstündigen Veranstaltung wurde die Festschrift „Kriegshaber in Bildern – Am Straßenrand der Weltgeschichte“ aus dem Wissner-Verlag vorgestellt, das der katholische Bistumshistoriker Dr. Thomas Groll gemeinsam herausgab mit unserem Mitglied Dr. Christian Kreikle, der auch zahlreiche kurze Artikel für das Buch verfasste.

Darin widmen sich drei Artikel dem sonst eher vernachlässigten jüdischen Anteil der Ortsgeschichte:

Dr. Benigna Schönhagen – Das jüdische Kriegshaber, S: 35-37
Yehuda Shenef – Zur Familiengeschichte jüdischer Viehbauern und Metzger in Kriegshaber, S. 63-65
Yehuda Shenef – Der jüdische Friedhof, S. 107-109

http://www.wissner.com/product_info.php?cPath=156&products_id=5001

118 S., 14.80 €
ISBN 978-3-95786-057-6

Michael Moratti Wissner Verlag Kriegshaber Buch PräsentationMichael Moratti (Wissner-Verlag) präsentiert das Kriegshaber-Buch

Kriegshaber Synagoge Toraschrein aron kodesh“reserviert” für wen ..?

Kriegshaber 100 Jahr Feier Büffet Synagoge Kriegshaberbufett, not kosher, … of course

Kriegshaber Synagoge Fenster AusblickAusblick / outlook

Augsburg Stadtteul Kriegshaber ortsschild Präsentation Hinterhof Synagogeachievement of the dayOB Kurt Gribl Eva WeberKriegshaber 100 Jahr Feier Synagogeמסיבה בבית הכנסת לשעבר

yehuda shenef at former Kriegshaber synagogue April 2016פעם בחיים

Dr. Christian Kreikle Yehuda Shenef Synagoge Kriegshaber AugsburgDr. Christian Kreikle, Yehuda Shenef


1916 – 2016: 100 Jahre Eingemeindung von Kriegshaber in Augsburg

March 25, 2016

Die Geschichte von Kriegshaber ist zwar weit älter und hat viele bedeutende Höhepunkte, insbesondere in unserem jüdischen Horizont, doch die nunmehr vor genau einhundert Jahren vollzogene Eingemeindung Kriegshabers zum Stadtteil von Augsburg war sicher eine wesentliche Zäsur in der Geschichte, wenngleich wenige Jahrzehnte später durch den Krieg und der daraus resultierenden 40 jährigen amerikanischen Besatzung (nicht nur) optisch noch prägendere Faktoren Kriegshaber beeinflussen sollten.
In den letzten Jahren entstehen auf dem Terrain der früheren Kasernen und housing areas neue Wohnsiedlungen, die dem Viertel im Nordwesten Augsburgs ein ganz anderen Gepräge geben, als es dies zuvor hat. Man könnte meinen, dass Kriegshaber durch das „großstädtische“ Zusammenwachsen (mit allen erwünschten und unerwünschten Aspekten, baulichen Highlights und Sünden) vielleicht erst jetzt tatsächlich ein Stadtteil von Augsburg wird.

!מיר וועלן זען

Jedenfalls wünschen wir Kriegshaber und Augsburg, mit denen wir in besonderer Weise verbunden sind, alles Gute zum 100. Jahrestag und eine friedliche und lebenswerte Zukunft.

100 Jahre Kriegshaber in Augsburg Logo JHVA100 year anniversary of the incorporation of Kriegshaber to Augsburg

Unser Logo 100 Jahren Kriegshaber in Augsburg setzt sich zusammen aus dem Kirchturm von St. Thaddäus beim ( … ja … ähm… Oberhausener) Bahnhof, dem höchsten Gebäude in Kriegshaber, der „dasteht wie eine Eins“, aber eben erst durch die beiden Nullen (… hintersinnig?) des jüdischen Fensters der ehemaligen Synagoge Kriegshaber zur Hundert wird. Tatsächlich war das alte, “tausenjährige”) (österreichische) Kriegshaber vor allem ein jüdischer Ort, erst in der bayerischen (Spät)phase ergab sich eine christliche Mehrheit. Kirchlich eigenständig wurde Kriegshaber gar erst in den 1860ern (zuvor gehörten die christliche Minderheit Kriegshabers zu … ähm, ja … Oberhausen) und das wohl auch nur, weil die geplante neue Synagoge dann doch nicht gebaut wurde (Die Pläne und Gründe dafür sind im Buch “Mord am Lech” (ISBN: 978-3944-092-034) erläutert).

100 Jahre Kriegshaber Eingmeindung Augsburg JHVA Farbe100 יום השנה של ההתאגדות של קריגסהאבר כדי אוגסבורג

100 years ago – on April, 1 – Kriegshaber was incorporated to Augsburg. Our logo depicts the number by the church tower of St. Thaddaeus and the window of the former synagogue, both at Ulmer Str.