Roter Stern im Ulmer Münster

June 25, 2015

eine eigentümlich Installation bot sich letztens den Besuchern des Münsters von Ulm, ein großer pulsierender roter Ball, vielleicht ein roter Riese oder ein roter Zwerg, der aus bestimmten Perspektiven zusammen mit dem wohl permanent dort hängenden “Engel” eine eigentümliche, “apokalyptische” Sichtweise gibt, zumindest meinten das zwei Schüler aus Aspen, die davor standen und die Lichtveränderungen mit ihren smartphones filmten.

Ulmer Münster roter Ball Engel installation 2015 (2) red star apocalypse angel in Ulm
Ulmer Münster roter Ball Engel installation 2015 (4)whether this is a red giant, dwarf or herring, depends on your ownstandardsUlmer Münster roter Ball installation 2015

The huge pulsating red ball inside the Munster of Ulm caused some attention by visitors (and as us, most quite obviouly were tourists). A group of youngsters from the US speculated whether the installation was a hint to the “Apocalypse of John” or a red giant or dwarf … listening I told them: “Well, maybe it is red herring.” Some minutes later an older German couple compared the vibrating red ball to Pink Floyd, but as they mentioned there was no music, although the accustic probably woud be great as the man told his friend or wife. However, actually there probably are too many Jewish items in the Munster of Ulm which would prevent at least Roger “Abu Kif” Waters to enter the building.

Anyway, our reason to visit the Church, once again was the medieval Hebrew grave marker of Mina, the daughter of Yitzchak haLevi, who died on day 6, 27th of Elul in the year 5048, what is Friday, 27th of August of the year 1288 a. H.

Ulmer Münster hebräischer Grabstein Mina b Isaak 1288 Hebrew tombstone

אבן קבר עברית משנת 5048 בהמינסטר של אולם

The grave marker of Mina was misused for the sake of the Christian “noblemen” Hainrich Fischer of Ulm as the exhibitioned stone’s rear reveals:

Ulmer Münster christliche Inschrift auf hebräischen Grabstein Rückseite

 


Gedenken an 141 ermordete Ulmer

June 23, 2015

Am Platz der neuen Synagoge in Ulm befindet sich ein Denkmal, welches an 141 ermordete Juden aus Ulm erinnert

Ulm Holocaust Memorial Synagoge

 

Memorial for 141 Jews murdered by the Nazi Regime and it helpers

Ulm Synagoge Gedenktafel 141 Tote Juden

בזכירה סוד הגאולה

Ulm Holocaust memorial

Dem Denkmal eingegeben ist der Satz „Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“. Dabei soll es sich um ein Zitat handeln, das dem Baal Schem Tow (Rabbi Israel ben Elieser, 1698-1760, dem Neubegründer des osteuropäischen Chassidismus) zugeschrieben wird, der es aber wahrscheinlich eher nicht auf Deutsch gesagt haben wird. Obwohl das (durch Yad Vashem international bekannt gewordene) Zitat bislang nirgends belegt werden konnte, weißen manche Kommentatoren darauf hin, dass es nur unvollständig ist, und komplett „Das Vergessen verlängert das Exil, in der Erinnerung liegt das Geheimnis der Erlösung” geheißen haben soll. Und natürlich soll sich der „BeSCHT“  um die Mitte des 18. Jahrhundert auch nicht auf den „Holocaust“ bezogen haben, sondern auf die Rückkehr nach Israel und die Wiedererrichtung des Tempels in Jerusalem. Das klingt sicher plausibler, beantwortet aber auch nicht die Frage nach der Quelle des zugeschriebenen Zitats, insofern man es hier mit der Erinnerung genau nehmen will. Wie gut also, wenn man sich auf Yad Vashem berufen kann …

Die Tora mahnt uns zu an Schabbes zu erinnern, dem Weggang aus Ägypten, aber auch an Amalek … doch was besagt das im Zeitalter der Zitate und Kurznachrichten? Über Google und Co. wird das Zitat bereits einige Male dem ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker als Autor zugeschrieben, da er es wohl 1985 bei einer Rede im Bundestag zitierte, auf Deutsch freilich. Aber das hält auch englische Webseiten nicht ab, ihn als Quelle für das übersetzte „in remembrance lies the secret of redemption“ (für dass es ab Ende der 1970er publizierte Belege gibt) zu nennen. Vielleicht war  der im Januar verstorbene Politiker Weizsäcker eine Art deutscher Balschemtof. Da es auch die Alzheimer-Variante der Erinnerung gibt, sollte man ungeprüfte Zitate auch nicht so genau nehmen, auch wenn es bequem ist, in den Tagen von sms und twitter (wo 140 Zeichen erlaubt sind pro Nachricht)

Für das Ulmer Denkmal ist das alles nicht relevant, verblassen dort doch bereits schon wieder einige der 141 Namen, an die das Denkmal erinnern wollte.

Ulm Holocaust Denkmal 141 names

fading names of murdered Jews from the City of ULM (at river Danube)

The memorial has the alleged quote of Baal Shem Tov “in remembrance lies the secret of redemption” on it, which is known from Yad Vashem in Jerusalem. However the actual source so afr has not been varified so far, while in the internet also a number of pages in English refer it to the former German president Weizsacker, who quoted the verse in his 1985 speech at the Bundestag in order to address the 40th anniversary of the end of world war two, where he called it a day of liberation, what caused a lot of discussions ongoing in Germany until today. Of course “most” (<-crucial point) Germans fought until the(ir) bitter end of the Nazi regime and they were defeted not liberated.

Synagoge Ulm

אמר הבעש’ט= רק זכירה שיש בה מעשה, תיוניות בה


Artikel zu Ber Ulmo in “Schönere Heimat”

March 4, 2015

In der neuen Ausgabe 1/2015 der “Schöneren Heimat – Bewahren und gestalten” auf S. 33 ff. – herausgegeben vom Bayrischen Landesverein für Heimatpflege e.V. befindet sich ein Artikel zu Rabbi Ber Ulmo aus Pfersee und seinem Bericht zu den skandalösen Verhaftungen und zur Affäre um die Fälschung österreichische Bankzettel im Herbst 1803:

“Tage des Gerichts – Die Verhaftung schwäbischer Juden im Jahr 1803”

Schönere Heimat 2015 Heft 1 cover

Inhaltsverzeichnis // Link:

http://www.heimat-bayern.de/uploads/17f89890fce359f18025ff64dfee5a91.pdf

 


Simon ben Sanwil Ulmo (1645-1720)

February 6, 2015

Yehuda Shenef as Simon ben Sanwil Ulmo of Pfersee Augsburg 1645 - 1720

yehuda shenef as simon sanwil ulmo of pfersee

 

Rabbi Simon ben Sanwil Ulmo (1645-1720) was head of the renowned Jewish community of Pfersee and owner of the not less famous Talmudic script, which by experts is regarded as oldest surviving almost complete handwriting of the Talmud Babli, later known as “Pferseer Handschrift”,  lost in 1803 when Simons offspring Ber Ulmo (1751-1837) was in prison under false allegations, and at least from 1880s is in possession of the Bavarian State library (BSB) in Munich.

Rabbi Simon Ulmo lived in Pfersee next to the synagogue and was court agent of Austrian as well as Bavarian rulers and head of the Swabian Jewry “Medinat Schwaben”. He also was author of a small Hebrew book on human traits, such as desire (תשוקה), fixation (הקבוע) or vanity (הגנדרנות), which we currently translate in modern German and what likely will be released this summer. He is buried at the Jewish cemetery of Kriegshaber/Pfersee in the north-western part of Augsburg, which from 1945 until 1998 was surrounded by US army housing facilities (Centerville, Cramerton).

To honor R. Simon Ulmo already we captured the costume which he was wearing as court agent in Vienna which is in late baroque style (about 1690).  The costume was manufactured by master tailor Margit Hummel, Friedberg.

Simon ben Sanwil Ulmo Pfersee 1645 - 1720 Yehuda Shenef

יהודה שנף לבוש כהרב שמעון בן זאנוול אולמא מפערשי ליד אוגסבורג

הבארוק מאוחר
רב שמעון אולמא היה ראש היהדים במדינת שוואבען

בביתו בפערשי היה הכתב יד המפורסם של התלמוד בבלי שהיום במינכן

רב שמעון אולמא כתב ספר קטן ששת פרקי על תכונות אנושיות

זאנוול = שמואל


Ulmo Grabstein Kriegshaber im Laufe der Zeit

December 20, 2013

Die Entwicklung am jüdischen Friedhof Kriegshaber an Hand des Beispiels des Grabsteins der Chana Ulmo aus dem Jahr 1741

Kriegshaber Cemetery January 20080. vor der Reinigung des bis dato “unbekannten” Grabsteins

Chana Ulmo Grabstein Kriegshaber 2008

1. bei der Reinigung

mit Softschwamm und Wasser

im frostigen Anfang Januar 2008

Chana Ulmo Grabstein Kriegshaber 20102. hinterlassener Pflegezustand im März 2010

Chana Ulmo Grabstein März 20133. mittlerweile neu aufgetretener Schimmel im März 2013

Chana Ulmo gravemarker Kriegshaber Jewish Cemetery December 20134. aktueller zustand gestern nachmittag 19. Dezember 2013

5. “See the stone set in your eyes …” 


Jewish Cemetery Neu-Ulm

February 13, 2013

 

  (Video)

Jüdischer Friedhof Neu-Ulm Jewish Cemetery

Das nachstehende Register listet alle auf dem jüdischen Abteil des städtischen Friedhofs von Neu-Ulm auf, deren Namen bei einem knapp halbstündigen Aufenthalt bei üppigem Schneefall identifiziert werden konnten. Einige wenige Grabsteine waren zugewachsen mit Gestrüpp oder komplett mit zugefrorenem Moos bedeckt. Da die Anzahl der Grabsteine nicht sehr groß und auch die Fläche des Friedhofs (ca. 22 m / 15 m, = ca. 330 m²) auch überschaubar ist, reicht eine alphabetische Liste mit – soweit vorhanden – Geburts- und Todesdaten (:DDMMYYYY)

Name Birth Death
Adler, Abraham 00.00.1830 00.00.1897
Bauland, Leopold 09.10.1867 02.07.1928
Bauland, Carrie

geb. Lindauer

Bauland, Sigmund

06.09.1869

05.03.1865

27.10.1929

11.10.1936

Bauland, Max

Bauland, Berta,

geb. Levi

09.04.1861

28.10.1864

13.07.1927

„den 14. Tamus“

10.11.1938

Bernheim, Bertold 23.08.1863 10.02.1921
Bissinger, Jacob

Bissinger, Hannchen

10.09.1852

30.03.1856

17.08.1920

20.12.1938

Bissinger, Sigmund 14.06.1867 26.06.1907
Bissinger, Sigfried 29.08.1878 06.04.1934
 
Fuchs, Sara 20.04.1849 09.05.1925
Fürsetzer, Oskar 00.00.0000 00.00.2000
 
Glaser, Max 24.02.1819 15.01.1911
 
Kahn, Hedwig

geb. Rosenheim

21.12.1864 1.09.1919

New York

Kaufmann, Karl 00.00.0000 00.00.0000
Kaufmann, Nathan

aus Zaberfeld

11.10.1910 11.01.1910

gewidmet von Gebrüder Bauland

 
Levi, Leonhard 05.10.1842 23.00.1939
Levi, Caroline 00.01.1845 00.00.1892 (?)
Levinger, Sophie 25.10.1843 05.05.1881
Liebermann, Julius 03.01.1825 16.07.1902
Liebermann, Julius 25.06.1898 20. 01.1902
 
Moos, Ernst 20.04.1911 22.01.1988

Südafrika

 
Nowak, Schaja 17.05.1914 19.06.1995
 
Rosenheim, Jacob 08.08.1857 31.07.1882
Rosenheim, Bernhard 02.08.1826 20.08.1884
Rosenheim, Julie

geb. Heiden

03.05.1831 06.12.1915
 
Steinheimer, Sarah 00.00.1810 (?) 00.00.1882
Steinheimer, Isaak
Stern, Ferdinand

geb. zu Malsch in Baden

10.03.1857 16.12.1905
Stern, Flora

geb. Bauland

zum Gedenken: Stern, Josef

26.03.1870

02.04.1893

21.04.1933

gest. „in Polen“

Ullmann, Isaak

Ullmann, Luise

23.09.18xx

17.03.1832

07.01.1902

23.09.1905

 
Wollf, Adelheid

geb. Weiss

27.09.1834 05.11.1892
Wurmser, Klara

Wurmser, Lehmann

23.10.1864

05.03.1860

25.05.1937

11.11.1937

 

Jüdischer Friedhof Neu-Ulm Sarah Steinheimer Jewish Cemetery


Der jüdische Friedhof im Bayrischen Neu-Ulm

February 8, 2013

 

Neu-Ulm Friedhof (70)Fountain at municipal cemetery Neu-Ulm

Neu-Ulm entstand um 1810 nachdem die Donau zum Grenzfluss wurde, die Königreiche Bayern und Baden-Württemberg trennte und Ulm letzterem zugeschlagen wurde. Auch in der bayerischen Neustadt gründete sich eine jüdische Gemeinde, die zur Jahrhundertwende etwa einhundert Menschen umfasste. Im Laufe der Zeit besaß sie verschiedene Bethäuser, jedoch war die Gemeinde, die dem Rabbinat von Ichenhausen zugeordnet war, zu klein, um sich den Bau eines eigenen Synagogengebäude leisten zu können. Der städtische Friedhof an der Reuttier Straße (/Zypressenweg) wurde zwar bereits 1861 eingeweiht, jedoch stammen die ältesten (noch lesbaren) Grabinschriften der jüdischen Abteilung beim Leichenhaus aus den Jahren 1881 und 1882. Das mit Hecken eingegrenzte Areal umfasst mittels Google Earth gemessen etwa 22 mal 15 m, also ca. 330 m². Die letzten drei Begräbnisse stammen aus den Jahren 1995 (Schaja Nowak), 2000 (Oskar Fürsetzer) und 2003 (Chaim Weinberg).

Neu-Ulm Friedhof (19)

Jüdischer Friedhof Neu-Ulm Jewish Cemetery

Am Eingang des jüdischen Friedhofs gibt es eine weiße Säule mit der dreizeiligen Inschrift “RUHESTÄTTE JÜDISCHER MITBÜRGER” in Großbuchstaben. Daneben befand sich beim Besuch am 6. Februar, eine wahrscheinlich anlässlich des sog. “Holocaust-Gedenktags” am 27. Januar aufgestellter grüner Kranz mit rötlichen Blumen. Auf dem blau-weißen Band wurden zur Widmung goldfarbene Buchstaben aufgesteckt: „Stadt Neu Um – Der Oberbürgermeister“. Wohl in der Aufregung muss den Machern entgangen sein, dass die Stadt eigentlich „Neu ULM“ heißt, bzw. dass das L ausgelassen wurde. Das bekannte Sprichwort wird damit jedenfalls auch nicht einfacher:

Oberbürgermeister Neu-Ulm Kranz Jüdischer FriedhofIn Um, um Um, um Um herum …“

Belegt sind nur etwa zwei Drittel der Fläche, im wesentlichen in fünf Grabreihen, die nordöstlich, bzw. südwestlich nach Dillingen, Prag und Warschau, bzw. Bern und Madrid ausgerichtet sind. Insgesamt gibt es etwa 40 erkennbare Grabstätten, wovon 37 Personen namentlich lesbar sind. Vier oder fünf Grabplatten sind vollständig mit Moos und/oder Gestrüpp überwachsen und konnten bei Schneetreiben und Dauerfrost nicht identifiziert werden.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts schlossen sich viele Neu-Ulmer Juden der jüdischen Gemeinde in Ulm an. 1933 lebten noch etwa dreißig Juden in Neu-Ulm. Der Grabsteininschrift nach starb Berta Bauland (geb. Levi) im Alter von 74 Jahren am 10. November 1938 – was womöglich kein zufälliges Datum sein wird. Ihr Ehemann Max Bauland war bereits elf Jahre zuvor am 13. Juli 1927 gestorben. Berta Bauland ist wahrscheinlich die letzte Jüdin, die vor dem Weltkrieg hier bestattet wurde. Erst in den letzten Jahrzehnten gab es wieder drei Bestattungen: 1995 (Schaja Nowak), 2000 (Oskar Fürsetzer) und 2003 (Chaim Weinberg).

Jüdischer Friedhof Neu-Ulm

Jewish Cemetery Neu-Ulm

Abgesehen von der jüdischen Abteilung am städtischen Friedhof erinnert heute nichts an die Geschichte der Juden in Ulm.

Eine ausführlichere Beschreibung des Friedhofs folgt demnächst.


Ber Ulmo – Lesung in Augsburg

January 22, 2013

Einladung Historischer Verein Schwaben Ber Ulmo Lesung

Historischer Verein Schwaben

Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg: Historischer Verein Schwaben

Mittwoch, 23. Januar 2013, 19 Uhr im Lesesaal (Untergeschoss), Schaezlerstr. 25, Augsburg


Lesung zur Geschichte der Juden in Schwaben: Ber Ulmo

January 3, 2013

Augsburg Staatsbibliothek Stadtbibliothek

Was:

Buchlesung zur Geschichte der Juden in Schwaben

Tage des Gerichts – Der Bericht des Ber Ulmo aus Pfersee“

Kokavim_Verlag / ISBN 978-3-944092-00-3

Der aus dem Hebräischen übersetzte authentische Bericht des Vorsitzenden der damals selbständigen jüdischen Gemeinde von Pfersee Bernhard Ulmann aus dem Jahre 1804 über seine Verhaftung unter dem Vorwurf der Geldfälschung zur Zeit der Napoleonischen Kriege.

Wer:

Yehuda Shenef und Margit Hummel, Vorstand und Sprecherin des Jüdisch-Historischen-Vereins-Augsburg JHVA

Wo:

Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg, Schaezlerstr. 25, im Lesesaal, Untergeschoss,

Wann:

Mittwoch 23. Januar 2013, 19:00 Uhr

Staatsbibliothek Augsburg Zirbelnuss

Veranstalter: Historischer Verein Schwaben

www.hv-schwaben.de  

Staats- und Stadtbibliothek Augsburg Schaezlerstr

 Staats- und Stadtbibliothek Augsburg, Schaezlerstr. 25


Einweihung der Neuen Synagoge in Ulm

December 2, 2012

Neue Synagoge Ulm

אולם בית ההכנסה החדש

Heute Nachmittag (17. Kislev 5773) wird nach dem Einzug der heiligen Tora am Ulmer Weinhof die neue Synagoge in Ulm in Anwesenheit des Bundespräsidenten Gauck und des Botschafter Israels  Hadas-Handelsmann von Rabbi Trebnik eröffnet.

* * *

ברכות ומזל טוב

* * *

Am Weinhof stand bereits die alte Vorkriegssynagoge, die 1938 in den frühen Morgenstunden des 10. Novembers zerstört wurde.

Synagoge Ulm Infotafel

Ulm Synagoge Münster Weinhof Mai 2012

Synagogue Ulm (state of construction in May 2012) with tower of Ulm munster

Ulm Synagogue

In less than two hours from now at Weinmarkt in Ulm. the new synagogue of Ulm will be inaugurated. It was built in two years next to place where in 1938 the old synagogue was burned and destroyed by local Nazis.


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