Konzentrationslager Mühldorf am Inn und Mettenheim


Impressions from the Mass Grave Memorial Site in Mühldorf am Inn, Ahamer Str. (next to the Feuerwehr and opposite of the municipal cemetery), now surrounded by a parking lot. Until today THERE IS NO memorial plate WITH THE NAMES at least of several hundred known murdered people from lists. Thus entering the place is a nameless, faceless experience. According to the season there are flowers, birds, butterflies, snow, leaves and other leftovers. Aside from the 3 mentioned by the Tesslers: No Names. No Names, No Names.

And the question is: WHY …?

Es fehlt noch immer eine Tafel mit den aus Listen zumindest der bekannten Namen der Verstorbenen und das sind schon einige hundert. Zumindest Namen mit Geburts- und Sterbedaten sollten möglich sein. Es sind schon 73 Jahre vergangen und es wurde und wird Geld für Kränze ausgegeben, die niemand sonst nutzen.

“Das KZ-Außenkommando Mühldorf, auch KZ-Lagergruppe Mühldorf, war eines von 169 Außenkommandos des Konzentrationslagers Dachau. Neben den Lagern in Kaufering und München-Allach gehörte die Lagergruppe Mühldorf zu den drei größten Außenkommandos des Stammlagers Dachau. Die Häftlinge der Lager wurden in der Umgebung von Mühldorf zum Arbeitseinsatz gezwungen. Ein Großteil von ihnen war dabei außerhalb der Lager tätig, vor allem in der Landwirtschaft und Bauwirtschaft. Auf der Baustelle des Projektes Weingut I, wo ein Rüstungsbunker für die Produktion der Me 262 entstehen sollte, stellten die KZ-Häftlinge die Hälfte der Zwangsarbeiter. Wie viele Häftlinge die Lager des Außenkommandos Mühldorf tatsächlich durchliefen, ist nicht mehr zweifelsfrei belegbar. Im so genannten Mühldorf-Prozess wurde eine Zahl von etwa 8.300 Personen für den Zeitraum von Juli 1944 bis April 1945 angegeben. Die Zahl der Todesopfer schwankt je nach Quelle, liegt aber vermutlich bei etwa 4.000 Personen. Außer den KZ-Lagern gab es im Umkreis von Mühldorf mehrere Arbeitslager der Organisation Todt sowie Fremdarbeiterlager. Diese waren zwar nicht dem KZ in Dachau unterstellt, aber meist ähnlichen Bauprojekten zugeordnet.” (wikipedia, siehe Link unterhalb Foto)

Überlebende des Außenkommandos Mühldorf am 4. Mai 1945, wenige Tage nach der Befreiung durch die U.S. Army. Die meisten der jüdischen KZ-Häftlinge wurden in Osteuropa gefangen genommen und 1944 nach Bayern verschleppt für aussichtslose Rüstungprojekte, überwiegend aus Ungarn.

מילדורף על האינן

 

 

3 Memorial stones: one in German, one in Hebrew one in English Rudolph and Edith Tessler of Chicago, Il. Dedicated to some 1500 murdered Jews by as memorial for her brothers Yitzhak Leib, Binyamin Moshe and Abraham Yehuda of blessed memory who all were sons of her father David Hofmann from the (Hungarian) town of Pápa.

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