“Tor in Augsburg”: Wertachbrucker Tor


Das Wertachbrucker Tor ist seit 1370 als Zollstation belegt. Um 1605 wurde es von Elias Holl erhöht und umgebaut. Neben dem “Gögginger (eigentlich: Pferseer) Tor” war das Wertachbrucker Tor jahrhundertelang als Eingangstor der Juden aus Kriegshaber. Zum 200-jährigen Jubiläum des Neubaus kam 1805 Napoleon höchstselbst durch das Tor in die Reichstadt, doch beim Anblick der städtischen Infrastruktur, die durch Misswirtschaft und durch die Kriege der letzten Jahre  in Mitleidenschaft gezogen wurden, insbesondere das desolate Straßenpflaster, kam es zu Napoleons berühmten Satz, der die Augsburger Unabhängigkeit auslöschen sollte: “Die Stadt bedarf eines Fürsten” und so wurde Augsburg dem Münchner Hof “geschenkt”, der mit den Franzosen verbündet war. Augsburg wurde bayerisch und zur Bezirkshauptstadt (“Bezirk Schwaben”), weshalb das Wertachbrucker Tor heimatgeschichtlich sozusagen ein “Gegentor” ist.

שער גשר וערטאך

Wertachbrucker Tor mit Backofenwall

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