Der schwäbische Gruß


Goetz von Berlichingen Augsburg Kreuzturm

Der fränkische Ritter Götz von Berlichingen (c. 1480-1552) ist vor allem durch das „Leck mich am Arsch“-Zitat, dem vielleicht bekanntesten deutschen Zitat überhaupt bekannt, welches ihm Johann Wolfgang von Goethe in seinem Schauspiel „Götz von Berlichingen“ zuschreibt, welches sich mit der Rolle des Ritters in den Bauernkriegen befasst. Wolfgang Amade Mozart, dessen Vater Leopold aus Augsburg stammte, kannte den Ausspruch bereits als „Schwäbischen Gruß“ und so verwundert es auch nicht, dass dann auch Götz von Berlichingen doch einen Augsburg-Bezug hat, wenngleich dieser für den Ritter weniger angenehm war. Götz saß nämlich, und daran erinnert heute noch eine freilich oft übersehene Widmung am Meuting-Haus, im Gefängnis des ehemaligen Kreuzturms, im Westen der Augsburger Altstadt, einen „Katzenwurf“ vom Alten Einlaß beim Stadttheater entfernt, nämlich vom 30. November 1528 bis 1. März 1530, also doch einige Zeit.

Das Tor befand sich am Zugang zum alten jüdischen Viertel In Augsburg, dass sich einen „Steinsprung“ entfernt zwischen Hafnerberg und der heutigen Fußgängerzone erstreckte /Obstmarkt/Karlstraße, früher: Judengasse). Eine vergleichbare Redensart gab es auch im jüdisch-taitsch: לעק מיר אין די טאָכעס sie ist auch nicht höflicher, kann aber den schwäbischen Gruß beeinflusst haben.

Zum Götz in Augschburg siehe auch: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Goetz-von-Berlichingen-in-Augsburg-id8482241.html

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