Christlicher Humor


Friedhof Fürstenfeldbruck

Gesehen am christlichen Friedhof in Fürstenfeldbruck. Welcher Nutzer (!) der Grabstätte wird das Babberl lesen und sich um die Standsicherheit des Grabsteins kümmern. Und vorallem: wie denn?

Und dabei dachten wir, Grabsteine und Grabstätten zu verwechseln sei etwas spezifisch “reformjüdisches”.

Reisen bildet.

* * *

With a streak of humor stickers on tomb stones at the cemetery of Fuerstenfeldbruck (near Munich) actually request the “user” of the grave to improve the stability of the queried monument.

7 Responses to Christlicher Humor

  1. Andrea says:

    Der “Nutzer der Grabstätte” ist wohl derjenige der die Gebühren für das Grab zahlt. Also ein Angehöriger des Verstorbenen.

    Total witzig und extrem christlicher Humor. Ich frag mich manchmal echt… Wär das umgekehrt auch “komisch”?

    • yehuda says:

      Ich meinte, der Nutzer des Grabs … liegt drin (= benutzen) und der Angehörige der die Pacht zahlt wäre … der Pächter. Aber wenn Du meinst es wäre umgekehrt komischer, dann eben so.😉

      • Andrea says:

        Nein, der BEnutzer liegt drin. Der Nutzer ist der Typ mit den Blumen (oder Steinen) der davor steht weint und das Grab pflegt😉

        Also kann sich meiner Ansicht nach der Nutzer sehrwohl um kippelnde Steine kümmern, der Benutzer eher nicht.

        Drum ist der Kleber schon richtig. Was hätten sie denn ausser “Nutzer” draufschreiben können? “Mieter” würde wohl zu mehr Spott aufrufen…

        • yehuda says:

          Den Unterschied zw. „Nutzer“ und „Benutzer“ den Du hier machst, gibt es nicht, da Nutzer lediglich die Kurzform von Benutzer ist:

          “Ein Benutzer (auch kurz: Nutzer) ist eine Person, die ein Hilfsmittel zur Erzielung eines Vorteils (eines Nutzens, z. B. zur Zeit- und/oder Kostenverringerung) verwendet.”

          (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer)

          Generell ist laut Duden ein Nutzer/Benutzer: “eine juristische Person, die die Berechtigung hat, etwas zu nutzen.”

          (Quelle: http://www.duden.de)

          Jetzt kommts: Im deutschen Zivilrecht fällt der menschliche Leichnam unter den Begriff der „Sache“. Allerdings ist diese Sichtweise auch unter deutschen Juristen nicht unumstritten.

          (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Leiche)

          Das Missverständnis geht darauf zurück, dass ich die Bestatteten – wie in meinem Kulturkreis üblich – auch nach der Beerdigung als Person betrachte und nicht als Sache. Deswegen ist für mich der Tote im Grab der Nutzer des Grabs.

          Die Mieter des Grabes werden übrigens in anderen Friedhofsordnungen auch „Erben“ genannt. Und das könnte man dann auch anstelle von Nutzer verwenden und niemand würde sich wundern.

  2. Christian Schuster says:

    Seltsame Sache dies. Aber sehr passend zum Helloween, was eher aber ein -Wahn wird so langsam. Was sagt denn “das Judentum” dazu eigentlich? In New York feiern doch auch viele Juden HW, aber das werden wohl Säkulare sein?

  3. Hábel János says:

    Meine liebe Sabine, vor dem Allerseelen-Tag ein Beitrag von Jehuda. Heute Abend? Bussis, Dein Johann “\”Jüdisch Historischer Verein Augsburg\”” írta: > yehuda posted: ” Gesehen am christlichen Friedhof in Fürstenfeldbruck. Welcher Nutzer (!) der Grabstätte wird das Babberl lesen und sich um die Standsicherheit des Grabsteins kümmern. Und vorallem: wie denn? Und dabei dachten wir, Grabsteine und Grabstätten zu verw”

  4. gunnerjoshua says:

    yeah, jhva goes “Hello Wien”🙂

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