In guter Gesellschaft: jüdischer Friedhof Kriegshaber


Am gesterigen Sonntag hatten wir nachmittags bei bestem Wetter eine Führung für Mitglieder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Augsburg mit ihrem Vorsitzenden Dr. Dieter Münker, Hans-Peter Grab, Gernot Römer, Frau Thomae und über 25 weitere sehr interessierte und fachkundige Besucher:  http://dig-augsburg.de/

Führung jüdischer Friedhof Kriegshaber Zur weiterführenden Lektüre zum Friedhof, seiner Geschichte und zu einzelnen hier bestatteten Personen konnten wir erstmals auch das neue Buch dazu vorstellen:

Yehuda Shenef - Haus der drei Sterne - jüdischer Friedhof Kriegshaber Pfersee AugsburgDas Haus der drei Sterne“, Kokavim-Verlag, 29.50 Euro

erhältlich im Buchhandel

oder direkt bei: www.sol-service.de

6 Responses to In guter Gesellschaft: jüdischer Friedhof Kriegshaber

  1. Andrea says:

    *glotz*

    Nach 2 Jahren, die ich nicht auf dem Friedhof war, kann ich den Standort der Leute nur am Hausdach oben im Bild ausmachen….

    • yehuda says:

      Guter Beleg dafür, wie sich 30 Monate Wildwuchs auswirken können und somit auch eine Erklärung dafür was zwischen Frühjahr 2005 und Herbst 2007 passiert ist.

      • Andrea says:

        Egal,

        alter Käse ist alter Käse…

        Seit 8 Jahren kümmert sich fast niemand um den Friedhof.

        Wenn ich an meine Großmutter denke, die mit über 70 Jahren mit krummem Buckel Zweige aufgeklaubt hat, die nach dem Mähen noch rumlagen, oder “verschwendete” Samstage, an denen Bäume und Sträucher von den Gräbern ferngehalten wurden könnt´ ich schreien…

        Hätten wir damals ne Bergwanderung gemacht, gegrillt, unsere Namen getanzt oder gezockt wäre das Ergebnis heute im Wesentlichen identisch.

        • yehuda says:

          Ja, so ist das. Alles was wir so bis 2009 nach und nach wieder freigeschafft hatten, wächst seit 2010 wieder zu. Ohne kontinuierliche Pflege geht das eben nicht. Das Angebot gab es. Doch die Interessen waren andere und je mehr zugewachsen ist, umso weniger stört es. Aber die Geschichte geht weiter und alles wird immer und immer wieder thematisiert.

      • Andrea says:

        Ich persönlich warte ja nur auf den Zeitungsartikel, in dem das Ganze als “wildromatisch” verkauft wird.

        Dann könnte man ja Ruhebänke aufstellen, Grillstellen einrichten und einen Kinderspielplatz bauen. Je nach Höhe der Bäume auch einen flotten Hochseilgarten😉

        Der Eintritt wäre selbstverständlich nicht zu knapp bemessen. Es wird ja schliesslich was geboten. Und mit dem Geld könnte man dann die Entwilderung angehen.

        Blöd wäre aber, nachdem das Gelände wieder einem Friedhof gleicht, wäre die Geldquelle weg und das Desinteresse würde dem Wildwuchs wieder neue Nahrung geben.

        Obwohl, dann wäre es wieder “wildromatisch” und man könnte Ruhebänke aufstellen und…..

      • Andrea says:

        Jetzt hab ich das mit der kontinuierlichen Pflege auch kapiert.

        Aber es gab kein Angebot und die letzen Versuche waren enthusiastisch aber nutzlos.

        Ausser zu den “Angeboten” zählte die Arbeit, die sich andere ans Revers heften wollten. Warum die Junge Union da nicht mitgespielt hat ist mir schleierhaft… Dabei lebt doch eine politische Organisation davon, das keiner erfährt was sie machen😉

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