Die Dreiachteljüdin


Ab und an kann man heute noch lesen, was in früheren Zeiten mitunter ganz wissenschaftlich daher kam, in Deutschland wenigstens, nämlich eine quotierte Dosis an Jüdischem in einem Menschen. So wie ein Glas halbvoll oder halbleer sein kann, so kann demnach ein Mann oder eine Frau Halbjude sein oder Halbnichtjude. Das gibt nicht unbedingt Aufschluss darüber, ob der- oder diejenige oben oder unten, vorne oder hinten, rechts oder links, kreuz oder quer jüdisch … oder nichtjüdisch ist. Jedenfalls richtete sich das “irgendwie” nach den Eltern, die man hatte. Nachdem früher nun auch die Großeltern in die Analyse miteinbezogen wurde, konnte man neben drei “jüdischen” Großeltern einen “nichtjüdischen” Großelter oder Großelterin haben. Wenn man dies dann entsprechend zusammenrechnet, konnte jemand, wie mir mal zu lesen kam, entsprechend als Dreiachteljüdin bezeichnet werden. Neulich nun, ich meine es war in Nördlingen, fand ich erstmals einen entsprechenden Beleg für die Existenz. Es war in einem Keller, da wo manche zu Lachen hingehen.

What is a three-eight Jewess? Something Nazi used to figure in order to take all Jewish and non-Jewish ancestors on had into account. Most popular until today are so called half-Jews, altough in many cases it is unclear whether the left or right half is Jewish, bottom or top, back or front. To figure out a three-eights Jewess however is even harder. But fortunately there now are guide markers or indicating labels in Germany, as seen recently in Nördlingen (probably), which may indicate the right door.

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