Der mittelalterliche Augsburger Judenkirchhof


אם בארזים נפלה שלהבת

The Augsburg Judenkirchhof

(pdf / English)

see also: http://www.alemannia-judaica.de/augsburg_friedhof.htm 

Beschreibung des mittelalterlichen jüdischen Friedhofs in Augsburg, seiner fassbaren Geschichte, übriggebliebenen Grabsteine und Fragmente in der Stadt mit hebräischen Inschriften, Übersetzung und kritischer Betrachtung … berücksichtigt zudem die antike und mittelalterliche Stadtentwicklung, Karten, wie auch die lateinischen Schrift “Monumenta Antiqua Judaica, Augustæ Videl. Reperta & enerrata cum Mantissa” des christlichen Gelehrten Matthias Beck (1686) der mit dem Pferseer Rabbiner Jehuda Loeb Ulmo damals noch acht teilweise erhaltene Inschriften übersetzte, von denen sich heute nur noch drei und zwar im Innenhof des ehemaligen Peutinger Hauses gegenüber dem Augsburger Dom befinden. Daneben werden die “neueren” Funde, die Beck offenbar nicht geläufig waren vorgestellt, einer befindet sich im “Jüdischen Kulturmuseum” in Augsburg, der andere im Lapidarium des Maximilianmuseums und ein dritter stand bis zum Angriff US-amerikanischer Fliegerbomben im Februar 1944 am jüdischen Friedhof Hochfeld zwischem Alten Postweg und Haunstetter Str.  … (pdf / English)

augsburg synagogue with Jewish seal and city emblem

Eine Replik des Siegels der jüdischen Gemeinde in Augsburg mit der städtischen “Zirbelnuss” über dem mittleren Eingangstor der Synagoge in der Halderstraße. Dies sollte offenbar an das damals einvernehmliche Verhältnis zwischen der städtischen und jüdischen Gemeinde erinnern, in welcher beide Seiten für die gemeinsame Sicherheit und Zukunft wirkten. Freilich nimmt es auch Bezug auf  den “Mauer-Brief” vom August 1298, welcher das einzige bekannte Dokument ist, an dem in Augsburg Siegel der jüdischen und städtischen Gemeinden befestigt worden sein sollen – das sich auch auf den Friedhof bezieht.

Feel free to comment🙂

One Response to Der mittelalterliche Augsburger Judenkirchhof

  1. Joshua says:

    What a great achievement!
    However your final note page 26 on grave marker “A” of the collection regarding “Rabbi Baruch” appears to be way too hesitantly. As you have already pointed out the date in the fragment ביום ב ד בסיון indeed does fit for the 1364 in which Rabbi Baruch of Rothenburg died according to the municipal records. So unless there is no further piece of evidence it most likely refers to him. It stands to reason – and it also is to your credit of course – that you do not want to add just another speculation, but this one seems to be quite clear.

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