“Juden und Jüdisches auf gut Deutsch gesagt”


Die aus einer calvinistischen Familie aus Hanau stammenden Brüder Jacob Grimm (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859), heute eher durch ihre Kinder- und Hausmärchen-Sammlung (1812-1815) berühmt, begannen das Deutsche Wörterbuch (DWB) bereits 1838. Über zwanzig Jahre lang sammelten sie an der Berliner Friedrich-Wilhelms Universität Material.  Der erste Band erschien 1854. Nach ihrem Tod (beide sind nebeneinander in Berlin-Schöneberg begraben worden) führten andere Sprachwissenschaftler das Werk fort. Erst 1961 nach 123 Jahren wurde das Werk mit dem 32. Band beendet. 1971 erschien ein Quellenband. Alle Bände zusammen umfassen in der vierten Auflage von 1999 exakt 34.824 Seiten.

Die Online-Ausgabe findet sich hier: http://germazope.uni-trier.de/Projects/DWB

Im 1877 veröffentlichten Band H-J (10) des DWB finden sich nicht weniger als 12 komplette Spalten (2351-2363) mit zahlreichen Stichwörter die oft verblüffende Bezüge zu Juden und Jüdischem herstellen wollen und im heutigen Sprachgebrauch größtenteils nicht mehr vorkommen. Im 19. Jahrhundert freilich waren diese Begriffe mehr oder minder gebräuchlich und wohl auch für alle prägend, die mit diesem „objektiven“ Standardwerk der deutschen Sprache  und den teilweise umfangreichen beigefügten Begriffserläuterungen vertraut gemacht wurden.

Sich damit (wenigstens in Auszügen) vertraut zu machen, lohnt sich – unter anderen Vorzeichen auch heute noch oder wieder. Die entsprechenden Einträge (die Schreibweisen sind, wo sie keine im Werk aufgeführten Belegstellen zitieren, dem heutigen Schreibweisen angepasst) beginnen alphabetisch mit „JUDAS“, der u.a. erläutert wird als Synonym „für einen heimtückischen Menschen überhaupt“.

Es folgen

JUDASBAUM

JUDASBEUTEL, eine bildliche Metapher für das „Verlangen nach schnödem Gewinn 

JUDASBRUDER = „ein falscher Bruder“

JUDASJAGEN nimmt Bezug auf einen auch in der Augsburger Region (Jaudasjagen) belegten katholischen Brauch zur christlichen Fastenzeit, mitunter wurde eine Judas-Strohpuppe dabei verbrannt.

JUDASGRUSS, JUDASKUSS

JUDASOHR, Name einer ostindischen Flussschnecke voluta auris Judae, vom Aussehen erinnert die Muschel eher spitzen Eselsohren

JUDASÖHRLEIN, ein Schwamm peziza auricula, auch JUDASSCHWAMM

JUDASSCHWEIS, ein besonders starker Angstschweiß

JUDASZUNGE, falsche Zunge

Ausführlicher erklärt wird das Stichwort JUDE, unterteilt in 10 Unterpunkte:

1. der fremde Eigenname, der im lateinischen Gewande zu uns kommt

2. Jude heißt sowohl der Bewohner des jüdischen Landes im alten Testament, wie auch der von dort Vertriebene …

3. von ihren schlimmen Eigenschaften werden namentlich ihre Unreinlichkeit, sowie ihre Gewinnsucht und ihr Wuchersinn in mannigfachen Verwendungen betont … („er stinkt wie ein Jude“, „schmecken wie ein toter Jude…“)

4. Sprichwörtliches: „Willst du einen Juden betrügen, musst du ein Jude sein“ …

5. Unter Jude wird auch bloß der hausierende Handelsjude verstanden: etwas beim Juden kaufen, der Jude schachert, … Sprichwörtlich: fürs Gewesene gibt der Jude nichts

6. Auch abgesehen von der Religion, wird der, welcher gewinnsüchtig und wucherisch verfährt, ein Jude genannt …: ein unbeschnittener Jude;  „zwanzig Prozent nimmt der allerchristlichste Jude“ (Lessing), „Es gibt doch wohl auch Juden, die keine Juden sind“ (Schiller) , …

7. der Ewige Jude, als Bild eines unruhig umherziehenden Menschen8. Einige Handwerksleute nannten die Jungen (Lehrlinge) die noch keine Gesellen waren „Juden“, weil sie nach ihrer Zeremonie noch nicht „getauft“ waren.

9. Jude, ein Gedicht, Fabel: jemanden einen Juden anhängen

10.  ein stacheliger Bart: „ich habe einen wahren Juden im Gesicht, muss mich balbieren lassen“ …

 
 
 

Dem Stichwort JUDE folgen nun eine Anzahl damit verknüpfter Assoziationen etwa der JÜDELEI, das JÜDELN, als Verb auch: juden (ich jude, du judest, er judet, …ihr judetet, wir werden gejudet haben ..? ). JÜDELN wird dabei so erklärt: die Art eines Juden öfter zeigen; im Handel betrügen; wie ein Jude riechen… Verwandt damit ist wohl auch das Verb JUDENZEN: eine jüdische Art an sich tragen und hervorkehren, im Denken… Die „Zuspitzung“ davon dürfte wohl der Terminus JÜDSCHEN sein, ein Verb welches erklärt wird mit: „jüdisch machen, daher: beschneiden“.

 

Es gibt jedoch noch eine ganze Reihe spezifischer Begriffe wie JUDENBENGEL („Schimpfwort für einen jüdischen Knaben oder jungen Mann“), JUDENJUNGE, JUDENFRAU, erstaunlicherweise ein Synonym für „Jüdin“, JUDENGENOSSE („Genosse der Juden nach Art und Glauben: weh euch, Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler,…“), JUDENMÄDCHEN, … oder summa summarum:  das JUDENGESINDEL , im Deutschen Wörterbuch dargelegt als „das weltverlaufene und an seinem Erlöser treubrüchige Jüdengesindlein“.

Eine Anzahl von Begriffen leiten sich von der Religion ab:

Der JUDENAPFEL etwa, definiert als citrus decumana, Paradiesapfel, von den Juden zum Laubhüttenfest gebraucht (gemeint ist der Etrog, heute durchgängig als citrus medica cedra bezeichnet. (Vom hebräischen Wort ertrag leitet sich über persisch etransch das heute in aller Munde befindlich Orange ab, was allgemein für Arabisch gehalten wird. Im Arabischen heißen Orangen freilich „burtukal“). In der „teutschen apothek“ (1548) werden „Citronaten“ als „Judenöpfel“ übersetzt. 

Als JUDENFUHRE wurde von Fuhrleuten bezeichnet der „Transport mit JUDENÄPFELN von Italien nach Deutschland zum Ausschmücken der Laubhütten, der schnell geschehen musste und gut bezahlt wurde.“

Das Stichwort JUDENSCHUL wird erläutert als Synagoge. Sprichwörtlich: „es geht zu wie in einer Judenschule“ (d.h. laut, lärmend; ein Ausdruck der nicht nur bei älteren Deutschen zumindest im ländlichem Schwaben noch geläufig ist, wobei klar ist, dass es sich nur um einen tradierten Ausdruck handelt, ohne eigenem Erfahrungshorizont).

ich schätz, du seist dein Freunden als genehm,
als wenn ein sau in die judenschul käm

Viele Begriffe sind auch heute noch selbsterklärend (auch wenn nicht ersichtlich ist, worin der Bedarf diese Worte bestand):  JUDENBART („großer Bart nach Judenart“), JUDENDEUTSCH („Deutsch wie es die Juden sprechen mit hebräischen Bestandteilen versetzt“ – „Christendeutsch“ wäre demnach wohl „Deutsch wie es die Christen sprechen, mit lateinischen Bestandteilen versetzt“?). Ein JUDENBEKEHRER ist jemand versucht Juden zum Christentum zu bekehren, der im „Erfolgsfall“ daraus hervorgehende JUDENCHRIST wird auf zwei Weisen erläutert: 1. ein Christ jüdischer Herkunft, 2. ein getaufter jüdischer Spekulant. Die JUDENGASSE („Gasse in welchem die Juden im Mittelalter abgesondert wohnen mussten“ – zumindest in Augsburg war dem trotz des Straßennamens nicht so), JUDENGEMEINDE, JUDENVIERTEL (nicht zu verwechseln mit dem erst späteren VIERTELJUDEN), JUDENGLAUBE (auch JÜDENGLAUBE), schließlich auch das in neuerer Zeit vielfältiger verwandte JUDENHAUS („Haus eines Juden, Haus wo Juden wohnen“, aber auch als Begriff für Synagoge; sprichwörtlich: „er ist so willkommen wie ein Ferkel im Judenhaus“). Neben Judenhaus und Judenschul ist dem DWB gemäß noch JUDENKIRCHE ein anderer Begriff für Synagoge, der auch in alten städtischen Urkunden in Augsburg namentlich belegte JUDENKIRCHHOF  bezeichnet hingegen den Friedhof in der Stadt, der anders als man dem Begriff nach vermuten könnte, nicht in der Nähe der Synagoge war. Der ebenfalls in Augsburg bekannte JUDENHUT ist ein „Hut von der Form und mit dem Abzeichen, wie ihn die Juden im Mittelalter tragen mussten“ zugleich aber auch ein „Pflanzenname: auch Judenhütchen, Judenhütlein: von rhamnus paliurus, judendorn, impatiens nolitangere, springkraut; physalis alkekengi, judendocke..“ Etwas sehr verharmlosend ist die Erläuterung des JUDENRINGLEIN: „Ringlein wie es die Juden als Abzeichen auf der Brust oder auf dem Hut tragen“. Zum einem trugen „die“ Juden ein solches Abzeichen nicht freiwillig, sondern unter Nachahmung muslimischer Vorbilder an manchen Orten in Deutschland zeitweilig und unter Zwang. In Augsburg wurde 1434 eine solche Pflicht auf Drängen der Kirche angeordnet, damit die Juden nicht mehr freundlich gegrüßt und mit gut gekleideten Priestern verwechselt werden konnten. Abgesehen davon hatte der Ring in Augsburg einen Durchmesser von 19 cm, was die Bezeichnung „Ringlein“ unangebracht erscheinen lässt. Einen expliziten Augsburger Bezug hat der Eintrag JUDENHAUBE, der so erklärt wird: „eine Frauenzimmerhaube der Augsburger Tracht“. Kopfbedeckungen für männliche Juden werden JUDENKAPPE oder JUDENMÜTZE genannt.

Es gäbe noch zahllose weitere Varianten und Unterbegriffe, die sich in den angeführten Belegstellen exemplarisch noch mehr verbreiten. Sprachlich interessant ist aber zum Abschluss eine Sammlung von Begriffen zur Erklärung der Natur, worin der Volksmund oder einzelne deutsche Naturwissenschaftler jüdische Eigenheiten entdeckten, die Motiv für eine entsprechende Benennung waren:

Da wäre etwa das JUDENHARZ auch bekannt als JUDENLEIM oder JUDENPECH und definiert als „bitumen asphaltum“, was nichts anderes ist als der (heute meist aus Erdöl gewonnene) Asphalt, der inzwischen überall zum Straßenbau verwendet wird. Den Arabern wird nachgesagt, dass sie bereits vor tausend Jahren damit praktische Erfahrungen sammelten. Warum man dies nun ausgerechnet mit gleich verschiedenen Namen „den Juden“ zuschrieb ist unklar, aber sicher eine eigene Recherche wert. Etwas seltsam mutet auch der JUDENSTEIN an, mancherorts als Ortsangabe vermittelt mit Bezug zu einem meist bereits verschwundenen, sprich überbauten jüdischen Friedhof. Im Wörterbruch der Grimm – Nachfolger jedoch ist es die Bezeichnung für Olivenkerne (Olivensteine) oder aber Stachel oder Pfeile von Meerigeln … „die lang und dünn geformten heißen JUDENNADELN“. Als JUDENBAUM oder JUDENDORN bezeichnete man rhamnus paliurus heute eher geläufig als Stechdorn. Eine JUDENDOCKE physalis alkekengi nennt man heute Lampionblume. Der namensgebende Blütenkelch der heute an Lampions erinnern soll wurde früher als Judenhut gedeutet. Als JUDENKIRSCHE wurden früher Hagebutten bezeichnet. Als JUDENFISCH wurde hingegen squalus zigaena, der Hammerfisch angegeben: „wegen der Ähnlichkeit seines Kopfes mit einer eigentümlichen jüdischen Kopftracht“.  JUDENKRAUT hingegen wird erklärt als „stachys annua, jährige Rossnessel, Hexenkraut; auch achillea millefolium, Schafgarbe“.

Und in dieser Art geht es noch munter weiter: JUDENNUSS staphylea pinnata, kennt man heute als Pimpernuss. Die Pflanze ist selten geworden. Ihre Früchte sehen aus wie kleine Haselnüsse und erinnern geschmacklich an Pistazien. Überliefert ist die Existenz eines Pimpernusslikörs. Aber es gibt da auch noch die JUDENPAPPEL, den JUDENPFEFFER, den JUDENPILZ , die JUDENFEDER oder in literarischen Werken auch die JUDENLEBER („Leber eines Juden“) als phantastisches Zaubermittel:  „… thut auch Drachenschuppen dran, Hexenmumien, Wolfeszahn, … Judenleber, Ziegengall, Eibenzweige, abgerissen bei des Mondes Finsternissen.“ (Schiller) . Nicht nur Schillers Freund Christian Körner fand dies ausgesprochen komisch und schreibt am 2. Dezember 1804 aus Dresden an den Verfasser: „Als vollends die Judenleber mit solchem Pomp her deklamiert wurde, wäre das Parterre beinahe in allgemeines Lachen ausgebrochen.“
 

Nach der Anzahl und Vielfältigkeit zu urteilen  muss Deutschland damals wohl noch ein JUDENLAND („Land der Juden oder auch Land wo viele Juden wohnen“) gewesen sein, auch wenn die große Mehrzahl der Begriffe merkwürdig und absonderlich anmutet. Das meiste haben sich wohl JUDENSPÄHER (jemand der argwöhnisch Ausschau hält nach Spuren von Jüdischem: „… an dem wackeren Herz möchte auch der scharfsinnigste Judenspäher keine Spur seiner Abstammung erkennen“) aus den Fingern gesogen, beim Versuch in die rätselhafte JUDENSEELE („Seele eines Juden, von einem wucherischen Menschen“; sprichwörtlich: „verloren wie eine Judenseele“) zu blicken.

Man benötigt nicht zu viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie ab 1877 gebildete Schüler und Studenten, mit den objektiven, sachkundigen Erklärungen des angesehenen Deutschen Wörterbuchs der Brüder Grimm als Maßstab Juden wahrgenommen haben. Wer etwas nicht wissen oder genau erklären kann, schaut ins Wörterbruch oder Begriffslexikon und schlägt nach. Davon leben entsprechende Werke auch heute noch.

Aber wie sieht es heute aus mit dieser Art Vokabular? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Sprachschatz zur Definition der Juden zweifellos noch weit vielfältiger geworden – und vielleicht existiert irgendwo auch eine Sammlung von Begriffen, wie sie sich etwa in der NaziPostille „Stürmer“ finden lassen. Aus den Wörterbüchern der Zeit nach 1945 ist aber bereits auch das meiste aus dem Bestand des DWB vollständig verschwunden. Im nunmehr wieder ungedruckten Volksmund hat sich aber mehr gehalten als vermutet oder eingeräumt wird. Immer noch etwa hört man ganz selbstverständlich Ausdrücke wie Halbjude (ohne das erläutert wird, welche Hälfte der betreffenden Person jüdisch ist: die rechte, die obere?) Das kann bei der allgegenwärtigen Verbreitung und dem hohen Ansehen der Werke auch gar nicht anders sein.

Die Gegenwart des vereinten, weltoffenen Deutschland hat jedoch längst eigene Verhaltens- aber auch Sprachregeln festgelegt. Demnach würden andere Wendungen in einem solchen Werk stehen müssen, etwa die Metapher von den „jüdischen Mitbürgern und Mitbürgerinnen“ (die keine Mit-Bürger sind, sondern Bürger oder nicht). Insbesondere die modernere lokale, regionale, in aller Regel jedoch (abermals) universitäre Geschichtsforschung hat sich ein wenig doch verdient gemacht um die Schaffung von Ersatzvokabular für das was man nun etwas boshaft die „Grimmsche Lücke“ nennen könnte: Da ist nun von Hofjuden (oder neutraler Hoffaktoren) die Rede, von Schutzjuden, von Kammerjuden, von Betteljuden und Judenregalen, sogar Vorstadtjuden sind schon belegbar. Die meisten Begriffe verknüpfen sich direkt oder bald mit finanziellen Zuordnungen, die scheinbar unverzichtbare Grundlage sind, um Juden und Judentum (von außen) zu verstehen. Besitzende und besitzlose Juden werden gleichermaßen mit dem Merkmal des Unsteten typisiert und da Juden in früheren Zeiten nicht fliegen konnten, spricht man auch von Land- und nicht von Luftjuden.

Die gewiss bemerkenswerteste „Bindestrichisierung“ im Zusammenhang mit Juden ist aber zweifellos der Terminus des Nicht-Juden dessen charakteristische Eigenart in jeweiligen Kontexten als nicht-jüdisch umschrieben wird. Das erinnert ein wenig an Nicht-Schwimmer oder Nicht-Raucher, erscheint aber, da anders als Rauchen oder Schwimmen mit keiner spezifischen, nur zeitweiligen Tätigkeit als Ausschlussdefinition verbunden, etwa so „sinnvoll“ wie die Bezeichnung Nicht-Mann für Frau, Nicht-Erwachsener für Kind oder noch offener Nicht-Katze anstelle von Hund. Im spätmittelalterlichen oder frühneuzeitlichen historischen Kontext ist es offensichtlich, dass „Nicht-Juden“ in Deutschland doch wohl Christen waren und keine Nicht-Juden. Vielleicht vermeidet man diese direkten Bezeichnungen aber auch, um in akademischen Abhandlungen der jüdischen Verhältnisse nicht in Gefahr zu geraten, das Vokabular auf die eigene (in der Regel „nicht-jüdische“) Abstammungslinie anzuwenden. Man könnte von Hof-, Land- oder Bettelchristen abstammen oder falls man dies alles nicht zu persönlich nimmt, zumindest Größen wie Mozart oder Goethe im Blickwinkel auf ihre Steuerleistungen zu verengen. Es sagt – wie bei jüdischen Gelehrten ja auch – vielleicht viel mehr über Goethe aus, wenn man sieht, wieviel Steuern er gezahlt hat. Wozu soll man sich auch durch seine staubigen Bücher quälen? Und wer war der bessere Komponist, Mozart oder Beethoven oder Bach? Das kann uns ihre Musik nicht sagen, vielleicht aber die Einträge in den Steuerlisten?

12 Responses to “Juden und Jüdisches auf gut Deutsch gesagt”

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