Jüdische Bier- und Brauer-Geschichte


Juden und Bier, das scheint für viele keine geläufige Kombination zu sein.

Tatsächlich aber ist es eine alte, bewährte, koschere Verbindung, die aus der Antike über den Talmud, das Mittelalter bis in die Neuzeit und Gegenwart reicht … und zudem auch interessante lokale Bezüge hat.

Zum Beginn der bayerischen Starkbier-Saison lädt der JHVA zu einem Vortrag über einige jüdische Apsekte des “5. Elements der Bayern” ein. Freilich nicht ganz bierernst und auch nicht trocken und bloß theoretisch.

Wann?

Dienstag 17.03.2009

ab ca. 19:30 Uhr

Wo?

St. Thaddäus-Zentrum 

Wolfhard-Saal
Madisonstraße 12
86156 Augsburg (Kriegshaber)

Die Herren werden gebeten ein Weizenglas mitzubringen.

 

יש מכבי יש חברים

יש מכבי יש חברים

13 Responses to Jüdische Bier- und Brauer-Geschichte

  1. ssssnake says:

    Ich hoffe vor allem es gibt mehr Bier 😉

    Aber den Vortrag fand ich auch sehr gut.

  2. Dietmar says:

    Der Vortrag war klasse und sehr informativ. Ich hoffe es gibt mehr davon. Weiter so!

  3. Joshua says:

    How was the lecture? Are there any reports or photos?

    • yehuda says:

      We had some 25 people and with Mr. Engelsmann of Augsburgs Augusta Braeu I had an introducing orator. Most of the people liked the lectures I guess as well as the beer. The local press will bring an article the next days.

  4. ssssnake says:

    Ob die dann mit dem Weizenglas auf dem Kopf nicht etwas blöd aussehen?

    Danke für die Erklärung 😉

  5. yehuda says:

    Schmarrn, … der Satz “Herren werden gebeten ein Weizenglas mitzubringen” sollte nur den oft bei “jüdischen” Veranstaltungen zu lesenden Hinweis “Herren werden gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen” auf die Schippe nehmen. Das “Gebot” gilt wie auch immer unter keinen Umständen für Nichtjuden.

    Und genau genommen ist das Tragen der Kippa oder Jamulka auch nicht mal ein religiöses Gebot und es findet sich weder in der Thora noch im Talmud, sondern stammt aus dem Mittelalter. Der Maharam, um 1250 Rabbiner in Augsburg lehnte das (allgemeine) Tragen von Kippot noch strikt ab – das Biertrinken übrigens keineswegs. 😉

  6. ssssnake says:

    Übler Anfall von Machismus, oder was? *g*

    Trink ich halt gleich daheim. 😉

  7. yehuda says:

    Lieber G.M.,

    das ist in der Tat sehr interessant. Vielen Dank für den Hinweis. 🙂

  8. yehuda says:

    @ ssssnake,

    Frauen dürfen Bier mitbringen. 🙂

    @ Joshua,

    es dreht sich eben um ein verwandtes Thema 🙂

  9. G. M. says:

    Dazu ganz interessant: Der Kölner Ebf. Heinrich von Virneburg ist wohl zu Beginn des 14. Jh. gegen einige handwerklich tätige Juden vorgegangen, indem er ihnen den Kontakt zu christlichen Kunden verbot. Im Juni 1326 widerrief er jedoch die Bestimmungen und gestattete den Juden – darunter Fleischer, Bäcker, Geflügelhändler & -händlerinnen und BRAUER (carnifices, pistores, BRAXATORES, et pullorum venditores seu venditrices) – die Ausübung ihrer Gewerbezweige (vgl. Germ. Judaica II/1, S. 421 und 423f.).
    Beste Grüße und viel Vergnügen!

  10. ssssnake says:

    Maybe, the next time is a jar…
    ;.)

    Look whats coming…

  11. Joshua says:

    Hem, only recently it was a cup and now it’s a bottle

    Have fun lecturing!

  12. ssssnake says:

    Ich will mal ganz stark hoffen,dass der letzte Satz nicht bedeutet, Frauen müssen trocken bleiben! *Knüppelschwing* 😉

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