Die Rabbiner im schwäbischen Hainsfarth

May 19, 2013

Ein Film von Sibylle Tiedemann, gemäß Wikipedia bereits im Jahr 2001 im Auftrag des bayrischen Rundfunks entstanden (der sich aber weder in der Mediathek von BR TV oder BR Alpha, noch auf youtube oder auf DVD finden lässt), trägt den Titel „Hainsfarth hatte einen Rabbiner“. Kurzbeschreibungen gemäß beschäftigt sich der 45-minütige Dokumentarfilm jedoch in erster Linie mit damals bereits sehr betagten (christlichen) Zeitzeugen und ihren Erinnerungen an die um 1940 ausgelöschte jüdische Gemeinde von Hainsfarth. Der Titel spielt auf einen neuzeitlichen, nur zeitweilig in Hainsfarth tätigen Hilfsrabbiner an. Die Absicht bestand wohl darin, für den auch in modernen jüdischen Quellen kaum beachteten Ort, eine gewisse Aufmerksamkeit zu wecken.

Hainsfarth Synagoge Leuchter Stern Kreuzceiling at former Synagogue of Hainsfarth with Jewish Star symbol as well as with a marked cross

Die zeitgenössische (christliche) Forschung scheint sich aber völlig einig darüber, dass die Hainsfarther Juden keinen eigenen Rabbiner hatten. Auf Seite 1 seines umfassenden Buches über das neuzeitliche Hainsfarth im 19. und 20. Jahrhundert  (Wissner-Verlag 2002) sagt dies Prof. Herbert Immenkötter knapp und deutlich „Aber einen Rabbiner hat Hainsfarth nie gehabt“. In der Fußnote beruft er sich dabei auf einen entsprechenden Beitrag von Hermann Kucher zu den „Rieser Kulturtagen 1998“ (Nördlingen 2000). Schließlich heißt es dann auch in der 2005 erschienen Ortschronik „1200 Jahre Hainsfarth“ auf Seite 172 klipp und klar: „Die jüdische Gemeinde von Hainsfarth hatte zu keiner Zeit einen eigenen Rabbiner.“

Für die Feststellung, dass Hainsfarth zu keinem Zeitpunkt seiner Geschichte Rabbiner besessen habe, bedurfte es demnach auch keiner Argumente oder Erläuterungen, sondern es reichte die bloße Behauptung, die in gegenseitigen Referenzen allenfalls noch im Satzbau umgestaltet wurde. 

In unserem eigenem Beitrag zu Hainsfarth auf diesem Webblog vom 5. Oktober 2010 hieß es – auch weil Hainsfarth nur eine von vier Friedhofstationen an diesem Tag war und Zeit für eine Nachprüfung der Quellen von vor Ort aufgefundenen Behauptungen fehlte – jedoch etwas vorsichtiger: (Hainsfarth) „… hatte in der Neuzeit keinen Rabbiner napoleonischer Facon“. Diese Vorsicht war, wie man sich bereits denken konnte, ganz angebracht. 

dead-end Hainsfarth Sackgassedead end Hainsfarth

In seinem Beitrag zur 1996 erschienen Broschüre „Die ehemalige Synagoge Hainsfarth“ zitierte der ehemalige Schuldirektor und Heimatforscher Albert Schlagbauer (1913-2001) jedoch in seinem Artikel zu „100 Jahre israelitische Schule in Hainsfarth“, eine Mitteilung aus dem Jahr 1672: „Joseph Esel zu Heinsfurt Sohn, oettingisch-oettingisch schutzverwandten Juden, hat den Judenschuelmeyster Abraham wegen eines am Schechten nit geratenen Bocks vor der Schül injuriert.“

Schlagbauer ist zwar bewusst, dass der erstmals 1667 erwähnte  Abraham „Meister der Synagoge“ genannt wurde, geht aber davon aus, dass es keinen Rabbiner in Hainsfarth gab. Also auch nicht vor 1800. Woher seine Auffassung stammt, bleibt unklar, jedoch ist ihm bekannt, dass Schulmeister Abraham auch als Schächter, Vorsänger und Talmudlehrer der Hainsfarther Gemeinde tätig war. All dies wären jedoch auch Aufgaben eines Rabbiners gewesen, während andererseits im 17. Jahrhundert ganz sicher auch in Hainsfarth keine Schule bestand, die den Anforderungen der bayrischen Reformen von 1813 um eineinhalb Jahrhunderte vorweggegriffen hätte.

Synagoge Hainsfarth Scheune

Bereits in mittelalterlichen Quellen wird der Begriff „Rabbiner“ einem lateinischen „magister“ entsprechend aufgefasst und deutsch als “Meister” übersetzt. Ein Augsburger Beispiel wäre Schulmeister Koppelman, der zweifelsfrei in Nürnberg und Augsburg als Rabbiner bekannt war, letzteres im Sinne eines Vorsitzenden des Rabbinatsgerichts, das vor Ort wenigstens aus drei rabbinischen Richtern bestehen musste. In der Regel sind jene awot-bet-din, die Mittelalter als Rabbiner oder Meister, Schulmeister, Hochmeister und dergleichen genannt werden, auch als Oberhäupter der jüdischen Gemeinden aufgefasst (und oft auch missverstanden worden).

Hainsfarth jüdische Schule Türold door of the former Jewish school house at Hainsfarth next to the former synagogue

Neben dem für die Zeit um 1670 genannten Schulmeister und Schächter Abraham lassen sich, in hebräischen Quellen noch um 1764 Rabbi Jakob Ettingen und 1783 Rabbi Hirsch ben R. Schimon als für Hainsfarth genannte Rabbiner u.a. als Subskribenten finden, weshalb man davon ausgehen kann, dass es wohl über hundert Jahre lang Rabbiner in Hainsfarth gab.

Der in den 1780ern genannte Rabbi Hirsch könnte aber vielleicht der letzte in dieser Kette gewesen sein, da ab Ende August 1795 der in Oettingen sitzende Rabbiner Pinchas Jakob Katzenellenbogen auch für Hainsfarth zuständig wird. Aber noch über dreißig Jahre später bemängelt der Magistrat von Oettingen, in Bezug auf die ab 1813 vorgeschriebenen deutschen Predigten, dessen unzureichende Deutschkenntnisse und dass dieser nur hebräische Ansprachen halte (1826). Gut nur, dass der Rebbe nicht erfahren musste, dass heutige “Experten” behaupten, dass Hebräisch eine bereits in der Antike ausgestorbene Sprache war … wie unlängst beim Vortrag eines Pfarrers bei der DIG in Augsburg zu hören war. 

Hainsfarth Schaf Hahn sheep chickensheep and rooster at backside of Hainsfarth synagogue

Rabbiner im Sinne der angestrebten Reform mussten freilich auch erst mal erfunden werden. Sie waren dann imstande den eigentümlichen griechisch-lateinischen Gelehrten-Mischmasch nachzuahmen und statt Tfilin von Phylakterium zu sprechen, das sefer dwarim „Deuteronomium“ zu nennen und sich wie christliche Pfaffen zu kleiden. Immerhin sind diese aber der heutigen Forschung als “Rabbiner” im beruflichen Sinne ausreichend verständlich. Und tatsächlich scheint Hainsfarth keine Berufsrabbiner dieser (staatlichen) Facon gehabt zu haben. Wahrscheinlich kein wirklicher Makel. 

Rabbiner im Sinne der authentischen jüdischen Überlieferung gab es, ohne Zweifel.

Hainsfarth synagoge Rest alte Treppe Rückseitederelict leftover of a stair at the rear of synagogue and Jewish school house Hainsfarth

Although contemporary historians and local experts on rural Jewish community (among them the retired Augsburg Professors Immenkoetter and Kiesling, the later had a talk in Hainsfarth last week) maintain that the Jewish community in Hainsfarth at no time had an own rabbi in the course of their century long history, at least three true rabbis in the time from 1667 to 1783 are actually known. One Abraham is already mentioned in the second half of the 17th Christian century as “schulmeister” (school master), what in previous times, when there were no ordinary schools in rural villages was of course the rabbi. Two others were mentioned in Hebrew sources and of course it likely is possible to find further names. So far the academic experts had no need to explain their surprisingly unique and unrivaled stance, which however appears as incorrect and does not even bear a simple once-over.

Hainsfarth synagogue windows


Video: Jüdischer Friedhof Hainsfarth

April 8, 2013

בית קברות יהודי בהיינספארט

Jüdischer Friedhof Hainsfarth Jewish Cemetery


ehemalige Schwäbische Synagogen

April 4, 2013

Some snap shots of former synagogue buildings in Bavarian part Swabia:

ehemalige Synagoge Oettingen Ries Schwabenformer synagogue of Oettingen

Synagogue Hainsfarth inscriptionHebrew inscription above the entrance doors of former Hainsfarth synagogue

Dinkelsbühl synagogeAt the former synagogue of Dinkelsbuehl

Harburg Synagogeformer synagogue of Harburg (Ries)

Restauration Kriegshaber synagoguerestoration works at former synagogue of Kriegshaber

Judenhof Kleinerdlingen NördlingenAt “Judenhof” in Kleinerdlingen (s. 1972 part of Noerdlingen)


Ber Ulmo – Tage des Gerichts

November 12, 2012

Aktuell: Buch-Lesung am Mittwoch 12. November 2012, 18 Uhr im ehemaligen Zollhaus Kriegshaber

Am Abend des 23. September 1803 wurden im heutigen Bayerisch-Schwaben, das damals teilweise noch zu Österreich gehörte, an über einem Dutzend Orten zeitgleich die jüdischen Gemeinden Gegenstand polizeilicher Razzien. In Pfersee, Kriegshaber, Steppach, Fischach, Binswangen, Buttenwiesen, Ichenhausen, Hürben, Fellheim, Altenstadt, Osterberg, Hainsfarth, Pappenheim und wahrscheinlich noch an anderen Orten kam es zum selben Szenario.

Während die Juden an jenem Freitag-Abend in ihren Synagogen waren und zwei Tage vor dem Versöhnungsfest Jom Kippur den Beginn des Schabbat feiern wollten, drangen überall grimmige mit Bajonetten bewaffnete Soldaten ein und hielten Männer, Frauen und Kinder stundenlang fest. Unter massiven Drohungen durfte niemand aufstehen oder reden. Einzelne jüdische Männer, in der Regel Vorstände ihrer Gemeinden oder zumindest angesehene Kaufleute, wurden verhaftet und entweder nach Günzburg oder Donauwörth gebracht. Die Anzahl der Verhafteten kann auf über 60 Personen geschätzt werden. Oft dauerte es aber Wochen oder gar Monate, ehe die Häftlinge in den Eisenhäusern erfuhren, weshalb sie überhaupt verhaftet und angeklagt wurden. Willkürlich und kafkaesk wie die Verhaftungen waren auch die Bedinungen der Haft und der Ermittlungen.

Vor dem Hintergrund europaweit operierender Geldfälscherbanden, die sich besonders darauf spezialisiert hatten sog. Wiener Bankozettel zu fälschen, wurden die Verhafteten beschuldigt, einen jüdischen Fälscherring zu betreiben und an ihren Wohnorten in Dachböden versteckte Druckereien zu betreiben. In Straßburg gab es in den darauffolgenden Jahren eine Serie von Prozessen gegen Geldfälscher, die meist von Frankreich oder dem damals noch nicht unabhängigen Belgien heraus operierten. Sie fälschten insbesondere Wiener Banknoten, aber auch andere Währungen, verteilten sie aber hauptsächlichen in deutschen Gebieten, vor allem an Handelsorten wie Frankfurt und Leipzig, aber auch in Süddeutschland. In der Mehrzahl der Banden arbeiteten Christen und Juden als Fälscher zusammen. Meist waren jedoch die Juden für den Umtausch oder Verkauf der Banknoten zuständig, während ihre christlichen Komplizen Druckplatten gravierten, Papier besorgten, usw. Manche der Fälscherbanden weigerten sich aber auch mit Juden zusammenzuarbeiten. Der Gedanke, im damals österreichischen Schwaben eine rein jüdische Fälscherbande als Drahtzieher der internationalen Geldfälschungen ausfindig zu machen, muss für die Ermittler ein sehr verführerischer Gedanke gewesen sein, weshalb sie den falschen Anschuldigungen eines gleichfalls schwäbischen Denunzianten nur zu bereitwillig Glauben schenkten. Dieser war selbst ein Jude, konvertierte später jedoch zum Katholizismus und wurde Diener eines Kardinals in Rom.

Grabmal des Ber Ulmo am jüdischen Friedhof Pfersee / Kriegshaber (Augsburg)

Einer der unschuldig Verhafteten war Ber Ulmo (1751-1837), auch bekannt als Bernhard Ullmann, der von 1781 bis zu seinem Tod insgesamt 56 Jahre lang Vorsitzender der jüdischen Gemeinde von Pfersee bei Augsburg war, die lang den Sitz des angesehenen und berühmten Rabbinats von Medinat Schwaben innehatte. Ber Ulmo begann noch in der Haft einen Bericht über die Verhaftung und Haftbedingungen zu verfassen und vollendete ihn wenige Wochen nach der Freilassung im Frühjahr oder Sommer des Jahres 1804.

Als im Jahre 1861 in Augsburg die Israelitische Kultusgemeinde formell durch den bayerischen König Maximilian II anerkannt wurde, übersetzte Ber Ulmos Sohn Jonas den Text seines Vaters in jüdisch-deutscher Sprache. 1928 fertigte Jonas Neffe Carl Jonas Ulmann von dieser jiddischen Fassung in New York eine englische Übersetzung und ließ sie als Privatdruck in einer kleinen Auflage von hundert Exemplaren drucken. Diese verschwanden im Laufe der Zeit. Nur einige wenige Exemplare befinden sich in Bibliotheken über den Globus verteilt. Ab und an taucht auch ein Exemplar im Onlineangebot eines Antiquariats auf.

Anhand einer Abschrift der hebräischen Handschrift ist es Yehuda Shenef gelungen, den hebräischen Text erstmals in deutsche Sprache zu übersetzen und dabei die Fehler der englischen Übersetzung zu vermeiden. Damit konnte ihm auch gelingen die wesentlichsten Protagonisten der Handlung zu ermitteln und den historischen Kontext der Handlung herauszuarbeiten. Neben den tatsächlich stattfindenden Fälscherprozessen jener Jahre ist dies insbesondere die parallel verlaufende Geschichte der Ansiedlung jüdischer Bankierfamilien aus Kriegshaber in Augsburg. Sie waren von den Verhaftungen nicht betroffen, beschafften den verschuldeten Augsburgern jedoch horrende Kreditsummen und erhielten als erste Juden seit dem Mittelalter die Garantie eines bleibenden Wohnrechts in der Reichsstadt, während in Pfersee die kostbare Talmudhandschrift abhandenkam, die als älteste fast vollständig erhaltene der Welt gilt und deshalb von zentraler Bedeutung für das Judentum ist. Ihr letzter bekannter jüdischer Besitzer war Ber Ulmo. Heute befindet sich die “Pferseer Handschrift” in der Bayerischen Staatsbibliothek in München.

Ber Ulmos Augenzeugenbericht ist ein authentisches Zeugnis jüdisch-schwäbischer Literatur aus der Umbruchzeit der Napoelonischen Kriege, in welcher unsere heutige moderne Welt ihre Gestalt annahmen. Seine Schilderungen bieten eine Fülle von Informationen aus erster Hand und ermöglichen es die moderne Geschichte der Juden in Augsburg unter anderen Gesichtspunkten zu sehen. Ein Muss für jeden historisch interessierten Leser.

Im Herbst 2012 als Buch mit Begleitkapiteln, Karten und Abbildungen erschienen im Kokavim-Verlag

Yehuda Shenef – Tage des Gerichts, der Bericht des Ber Ulmo

152 S. , 24.50 Euro

ISBN 978-3-944092-00-3

Erhältlich in jeder guten Buchhandlung oder online

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Tage des Gerichts - Der Bericht des Ber Ulmo aus Pfersee

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Der jüdische Friedhof von Oettingen

October 25, 2010

Trotz der langen Geschichte der Oettinger Juden bekamen sie erst um 1850 einen eigenen Friedhof, der sich jedoch außerhalb des historischen Ortskerns neben dem heute eingemeindeten Siegenhofen befindet heute noch davon verkehrstechnisch getrennt (Muehlstr. 44). Vom Friedhofsgelände aus hat man Richtung Osten einen Blick ins benachbarte Hainsfarth. Die Synagoge der damaligen Kultusgemeinde befand sich am Südende Oettingen in der Nähe des Königtors, weshalb von den wahrscheinlich anliegenden Häusern der Weg bis zum Friedhof etwa 1.3 Kilometer oder im Trauerzug ca. 20 bis 30 min. betrug. Nur etwa 40 % des heute ummauerten Friedhofsgeländes sind als Grabfläche ausgewiesen, den weit größeren Teil nimmt das (bewohnte?) ehemalige Tahara-Haus und eine größere, durch Drahtzaun abgetrennte Grasfläche ein, auf der sich auch Garten- und Geräteschuppen befinden. Auf dem Friedhof befinden sich etwa 320 Grabsteine in recht unterschiedlichen Erhaltungszustand. In nicht wenigen Fällen ist die deutsche Inschrift besser erhalten, während zahlreiche hebräische spurlos zerbröckeln. Dokumentation: siehe Links unten

Grüne Umrandung entspricht dem Mauerverlauf, die rote zeigt die Fläche die mit Grabsteinen belegt ist. The greenish border follows the cemetery wall, the red one however displayes the much smaller area with remaining grave markers .

The Jewish cemetery of Oettingen (Siegenhofen) was established only in 1850. Far less of the half of the walled in area is accounted as grave site. There some 320 grave markers left in quite different conditions. Most of the headstones have a Hebrew inscription and a German on the reverse. Tendentially the German inscriptions are in a better state. However there is a comprehensive documentation of the cemetery as it was in 2005 by Rolf Hofmann http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2076/CEM-OET-GRAVELIST.pdf with name index http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2076/CEM-OET-INDEX.pdf and map correspondence http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2076/CEM-OET-MAP.pdf   

Blick vom Jüdischen Friedhof Oettingen nach Hainsfarth


impressions de hainsfarth juive

October 7, 2010

porte d'entrée avec l'inscription

Hainsfarth est un petit village à côté de Oettingen petite ville dans le district de Souabe bavaroise (80 km de la capitale Érigé: Augsburg). Dans le 18e et 19e siècle dans le village près de la moitié de la population du village était juif. Depuis les nazis il n’y a pas une communauté juive, mais il ya une synagogue restaurée qui est utilisé par la population chrétienne pour les concerts classiques ou des conférences. Il ya aussi un cimetière juif en Hainsfarth avec environ 300 monuments funéraires de la période de 1850 à 1938. La plupart des pierres tombales ont inscription sur les deux faces, l’une en hébreu, l’autre en langue allemande. Malheureusement, beaucoup de pierres tombales sont en ruine ou attaqués par des moisissures.

Il ya une différence remarquable entre l’état actuel du cimetière juif et la synagogue restaurée, qui maintenant est une salle de concert.

Une petite partie de l’argent utilisé pour la restauration de l’ancienne synagogue aurait assez pour préserver les pierres tombales du cimetière.

1.7 km à l’ouest de Hainsfarth il ya Oettingen avec un autre cimetière juif et dans Steinhart, 3,5 km à l’est de Hainsfarth est un cimetière juif à côté de la ruine d’un petit château vieux.


Der jüdische Friedhof von Hainsfarth

October 6, 2010

Auf dem jüdischen Friedhof der Dorfgemeinde Hainsfarth bei Oettingen wurden dem Vernehmen nach von 1850 bis 1938 291 Personen bestattet. 272 der in aller Regel beidseitig beschriebenen (hebräisch / deutsch) Grabsteine sind in mehr oder minder guten, eher desolaten Zustand erhalten, wobei eine größere Anzahl mit gelben Schimmel überzogen ist (was mit entsprechender Pflege vermieden werden konnte) oder gänzlich zerbröckelt.

Das ursprüngliche Friedhofsgelände mit Tahara wurde in der Folgezeit abgeteilt und die freie Fläche privat vermietet.

Um das Jahr 2000 wurden die Grabsteine in ihrem damals offenbar noch weit besseren Erhaltungszustand ausführlich dokumentiert, Veröffentlicht worden sind freilich nur die deutschen Inschriften: http://www.alemannia-judaica.de/Hainsfarth/web/index.htm

Grabstein der Mina Selz aus dem Jahr 1881

Von Herbert Immenkötter dazu erschienen ist auch das informative Buch „Die israelitische Kultusgemeinde in Hainsfarth (Landkreis Donau-Ries) im 19. und 20. Jahrhundert. Studien zur Geschichte des Bayerischen Schwaben, Bd. 30“ zur äußeren Geschichte der Gemeinde.

http://www.amazon.de/israelitische-Kultusgemeinde-Hainsfarth-Jahrhundert-Bayerischen/dp/3896393324/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1286363452&sr=8-1

Headstone of Simon Bier from 1911, depending on the reading of the family name in German or English, there is a difference in the meaning

the now somewhat typical xanthous mold covering of the “yellowstone” cemetery of Swabian Hainsfarth

single Hebrew grave marker at the Hainsfarth cemetery lying apart at the cemetery wall, marking something else


Die ehemalige Synagoge in Hainsfarth

October 5, 2010

Hainsfarth ist ein kleines Städtchen mit ca. 1450 Einwohnern und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen, nahe der bayerischen Grenze zu Württemberg. Der Ort wurde in einer um das Jahr 800 datierten Schenkung erstmals urkundlich erwähnt und litt in der Folgezeit unter der Aufteilung durch mehrere, mitunter wechselnde Herrschaften, wie dem Domkapitel Eichstätt, dem Deutschen Orden, den Häusern Oettingen und Spielberg aus dem benachbarten Oettingen oder der Markgrafschaft Brandenburg. Dies erklärt womöglich auch, warum sich in einem relativ engen Gebiet untypischerweise gleich drei jüdische Friedhöfe befinden, in Oettingen, in Hainsfarth und in Steinhart.

Als erster ermittelter Jude in Hainsfarth gilt ein 1434 in Nördlingen begrabener Jude aus Hainsfarth. Weitere Quellen registrieren und analysieren üblicher Weise die Anwesenheit von Juden im Sinne von Steuerleistungen oder Prozentsätzen. 1810 beispielsweise waren etwa vier von zehn Einwohnern etwa 450 von 1150) im Dorf Juden. Gegen Ende des 19. Jahrhundert als die gesamte Einwohnerzahl des Ortes sank, nahm der jüdische Anteil noch deutlicher ab und betrug nur noch ein Zehntel der Bevölkerung (90 von 1000 um das Jahr 1910). Hatten sich die Fürsten in den Jahrhunderten zuvor schon nicht so recht um die Entwicklung ihrer Orte gekümmert, so fielen die Dörfer nach ihrer Einverleibung ins bayerische Königreich nun noch weiter zurück.

Hainsfarth hatte in der Neuzeit keinen Rabbiner napoleonischer Facon, gehörte aber bereits 1743 zum Rabbinat Oettingen-Spielberg, später dann zum Rabbinat in Schwabach. Freilich ist dies nicht weiter aufschlussreich, wenn man bedenkt, dass etwa bereits im noch nicht mal 1.5 km entfernten Oettingen Rabbiner für alle Gelegenheiten vorhanden waren, die einen Rabbiner erforderten.

Wann eine erste Synagoge in Hainsfarth bestanden hat, ist unbekannt. Der heute existierende Bau geht auf einen 1722 erwähnten älteren Bau zurück. Dieser galt 1855 als instabil  und musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Für eine bereits schrumpfende Gemeinde, die nur wenige Jahr zuvor 1850 ihren eigenen Friedhof mit Tahara erwarb keine leicht zu bewältigende Aufgabe. Am Freitag 6. Elul 5620 (24. August 1860) wurde die von der Gemeindemitgliedern finanzierte neue neo-maurische Synagoge unter der Führung des Rabbiners von Wallerstein David Weisskopf und des Hainsfarther More Wolf Obermeier am Tag vor Schabbes Schoftim eingeweiht.  Offensichtlich war der Bau mit über 200 Plätzen für die schrumpfende Gemeinde aber zu groß geworden, weshalb sich finanzielle Probleme am offenbar allgemein verschuldeten Ort häuften. 1938 ermittelte eine Zählung in Hainsfarth 830 Einwohner, wovon 23 Juden waren. Bald darauf wurden am 10. November auch in Hainsfarth Juden, die Synagoge und auch der jüdische Friedhof angegriffen. Prof. Herbert Immenkötter (Hainsfarth, 2002, S. 144) bezweifelt sicherlich zurecht in seinem Buch über die Geschichte der jüdischen Gemeinde die beharrliche Leugnung der Hainsfarther, an irgendwelchen Ausschreitungen vor Ort aktiv beteiligt gewesen zu sein. Wie anderswo auch dürfte auch hier der bewegliche Besitz der ortsansässigen Juden (Möbel, Geschirr, Kleidung, Fahrräder, Bücher, Spielzeug, …) ebenso wie Häuser in freudige Hände übergegangen sein. Freilich wurde offenbar die entsprechende Gemeinderegistratur zerstört.

Auch die weitere Geschichte verlief in Hainsfarth trotz eigener Protagonisten doch zeittypisch. Der gestohlene jüdische Grundbesitz wurde formell abgewickelt und „verkauft“. Die umgestürzten und beschädigten Grabsteine am Friedhof, so wurde versichert, kamen „ohne Einwirkung von Personen“ zustande (S. 180). Die Synagoge in der ehemaligen Judengasse (Jurastr.) wurde seitens der JRSO an die Gemeinde in Hainsfarth verkauft. Die Gemeindeverwaltung war daran interessiert das Gebäude als Turnhalle zu benutzen. In den sechziger Jahren erwog eine christliche Gemeinde das Gebäude für ihre Zwecke zu konvertieren, schließlich erwarb der Ort das Gebäude zurück. In den 1990er Jahren wurde die ehemalige Synagoge in jahrelange Arbeit im wesentlichen wohl auf Staatskosten renoviert.

In der neuerlichen Einweihung nach „18 jähriger Planungs- und Bauzeit“ im Jahre 1996 bedurfte es weder Thorarollen noch Juden. Der Thoraschrein wurde „bewusst als Wunde“ so belassen, um nicht den Eindruck zu erwecken, als sei nichts passiert. Freilich entschied man sich dafür an der Stelle des Thoraschreins eine Gedenktafel für 20 Hainsfarther Juden anzubringen, die der Inschrift gemäß in den Jahren 1942 bis 1945 in Theresienstadt dem „Vernichtungswahn“ der Nazis „zu Opfer fielen“. Es ist sehr eigentümlich das Gebäude unter dem Namen „Synagoge“ zu restaurieren, zugleich aber den Stellenwert der Thora des Judentums durch eine makabere Gedenktafel zu ersetzen, so als würde der „Holocaust“ sinnbildlich die jüdische Religion, Kultur und Geschichte verdrängen. Gab es zu diesem Platz innerhalb und außerhalb der Synagoge tatsächliche keine Alternative oder war nicht doch eine Art Schlussstein hinter die Geschichte des Judentums in Hainsfarth gewollt? 

Welche Zukunftsperspektive kann sodann aber dieser verewigte „Endsieg“ über das Judentum vor Ort entfalten? Warum etwa nutzt man den Zuzug von Juden aus Osteuropa nicht, um wieder eine jüdische Gemeinde in Hainsfarth aufzubauen? Fragen die sich uns immer wieder, in jedem der Dörfer stellen, die wir als Orte früherer jüdischer Gemeinden besuchen, nicht zuletzt auch wegen der allseits beschworenen „Normalität“, die das Verhältnis zwischen Juden und anderen in Deutschland kenn- oder gar auszeichnen soll. Ernüchternd sind freilich die Antworten auf solch ungehörige Fragen: Der jeweilige Ort ist in jedem Fall viel zu klein und zudem gebe es keine Arbeit. Die Einheimischen müssten ja schon größtenteils außerhalb in die Stadt zum Arbeiten fahren (das könnten Juden freilich auch, oder nicht?). Öfter zu hören ist freilich auch die so und so nuancierte Auffassung, dass man die Vergangenheit ruhen lassen sollte, da es nicht Gutes hervorbringen würde, so man den Frieden stört. Das allerdings klingt im Kontext der Geschichte schon weniger günstig, ist nicht so sehr überzeugt von einer Normalisierung und einem Lernprozess, ein wenig finster und je nach Auffassung vielleicht ja auch fast wie eine Art Drohung.

Dann jedoch besteht eine arrangierte Wirklichkeit in der echte Juden eventuell nur stören können. Aber vielleicht hatten die Initiatoren des Baus von 1859 ja bereits eine Ahnung, als sie über den Eingangstoren auf Hebräisch einen Satz aus Psalm 100.4 schrieben:

באו שעריו בתודה חצרתיו בתהלה הודו־לו ברכו שמו

(Kommt in seine Tore mit Dank in seine Höfe mit Lob, dankt ihm und segnet seinen Namen)

Die Datierung nennt das „Jahr 5619 seit Erschaffung der Welt“, während die Schlusszeile sagt „errichtet und restauriert (im) Jahr 5756“:

שנת התריט לב”ע

מוקם ושופץ שנת התשנו

Der an sich schöne Bau ist ansonsten in ansprechender Weise restauriert und zweifellos das Schmuckstück des ansonsten eher kargen Ortes. Wie in vergleichbaren anderen ehemaligen Synagogen gibt es auch hier übers Jahr eine Anzahl von Veranstaltungen, etwa Lesungen, Filmvorführungen, Musikstücke von Bach oder Kantorengesang zur Kristallnacht.

Im bestuhlten Synagogenraum befindet sich neben einem Klavier interessanter Weise auch ein Modell des Gebäudes selbst, was konzeptionell ein wenig an матрёшки erinnert.

Das ehemalige jüdische Schulhaus (“Judenschule”) neben der ehemaligen Synagoge, das in die bisherige Konzeption einbezogen werden soll. In einem Artikel der “Augsburger Allgemeinen” vom 12.03.2010 wurden dazu folgende Varianten vorgedacht: ‘Es gibt die Idee, dort ein mobiles Klassenzimmer einzurichten zum Thema Judenverfolgung im Nationalsozialismus beispielsweise. Aber auch für die Künstler, die in der Synagoge auftreten, könnte man dort eine Art Umkleideraum einrichten.’ Daneben wäre beispielsweise eine Nutzung durch die Vereine denkbar – vor allem ‘wenn einmal die Gastwirtschaft schließen sollte’. Dabei ist natürlich auch an einen Parkplatz gedacht. Voraussetzung für diese Art von Plänen ist freilich weitere staatliche Unterstützung, insbesondere für den Erwerb des Hauses. Eine alternative Finanzierungsmöglichkeit bietet aber dann vielleicht auch die Werbetafel die unter anderem nach Zahngold fragt, was ansonsten vor der Synagoge keinen so rechten Sinn ergeben mag.

advertising poster for the acquisition of dental gold right in front of the former synagogue of Hainsfarth: “old gold is cash”


כופר בהיינזפארט

October 1, 2010

 

 

Local Nazis caused severe damages in the synagogue in November 1938. When seven years later the Nazis surrendered there were no more Jews in Hainsfarth and until today nothing has changed. The building was used as gymnasium of the local sports club or as storage room and there also was a plan to convert it into a church. However in early 1980s until 1996 the building was restored, paintings and also the inscriptions were recreated – certainly with good intent. Maybe this also applies to the architectural design of the former aron kodesh, which wasn’t restored “in order to leave a wound”, as Mr. Gerhard Wittig a member of the “Freundeskreis” who lives next to building explained us emphatically. The idea was not to make out that “nothing has happened”.

Since there are no Jews in Hainsfarth as well as there are no intentions to invite some of the many new Russian Jewish immigrants to live in Hainsfarth, that is not objectionable. If there are no Jews you also need no synagogue and hence no restored Torah ark, of course. On the other hand the same intention appears to be the last resort, the copestone of the past. So finally where once the Torah scrolls leaned against the wall, there now is a memorial plate in order to commemorate 20 Jewish “Mitbuerger” of Hainsfarth who between 1942 and 1945 in Theresienstadt (Terezín) “fell victim” to the “annihilation mania” (Vernichtungswahn) of the National socialists.

 חילול השם

?.. האם זה חילול השם

Well, of course it is at least appropriate to remember the murdered residents of Hainsfarth, who obviously were offspring of Jews who lived in the village and region for generations and centuries. But what is the message of setting such a memorial plate at the very spot where the Torah scrolls had been before?

sponsored by the German Foundation of monumental protection

Wasn’t there any other place inside or outside that building? Well, of course is no synagogue anymore, but … it still sailes exactly under that flag, since otherwise maybe there was no chance to get stately subsidies for a “cultural center” in a rural village?

Is it the brand logo of “new religion” which replaces the Torah by Holocaust?

Admittedly it has been a most dreadful sight, which all things considered is a mockery of Judaism in the name of the murdered Jews of Hainsfarth and the initial idea of “leaving a wound” … well, obviously works, at least if employed on observant Jews.

sponsored by the Bavarian government

However, Mr. Wittig on the other hand on several queries told that the idea had been that of two former Jews from Hainsfarth, Solomon and Meir Steinharter, who about the same time dedicated another plate to thank Mr. Max Engelhardt the venerable mayor of Hainsfarth for his “tireless efforts” … Mr. Solomon Steinharter, as Mr. Wittig told, took the (only?) Torah scroll of Hainsfarth which “survived” the Nazi rule to his home in Israel. That of course is quite reasonable at a practical level, if there is one  … or was one: The two brothers were born in 1907 and 1911, so there is no immidiatley obvious way to confirm the information. The two tables do not mention any of it.


“Begegnung mit bemerkenswerten Menschen” in Nördlingen

May 12, 2010

Begegnung mit bemerkenswerten MenschenLebensbilder jüdischer Persönlichkeiten von einst” – unter diesem Titel eröffnete am gestrigen Dienstag abend im Stadtmuseum von Nördlingen im Reihl Haus die Ausstellung von Rolf Hofmann aus Stuttgart. Sie zeigt auf 60 Tafeln die Lebensläufe fast vollständig in Vergessenheit geratener Juden aus der Rieser Region mit zahlreichen alten Photographien und interessanten biographischen Notizen, Grabsteinen und Erinnerungen. Unter anderem findet man hier den jüdischen Steinmetz Max (Mordechai ben Josef) Koppel aus Kleinerdlingen, dessen Grabsteine man fast “überall” in der Region, aber auch in München, Augsburg und offenbar auch in Stuttgart finden kann. In Nördlingen besaß er den Angaben von Herrn Hofmann gemäß eine Werkstatt am Löpsinger Tor wo er Marmor aus Italien bearbeitete. Michael Reese ist in Chicago zu Ruhm gelangt durch das nach ihm benannte Hospital. Er war 1835 nach Amerika ausgewandert und machte während des Goldrausches in Kalifornien sein Vermögen. Als er 1878 das Grab seiner Eltern in der alten Heimat besuchen wollte, erlitt er einen Schlaganfall und verstarb, weshalb sein wuchtiges Grabmonument sich heute auf dem jüdischen Friedhof von Wallerstein befindet. Beachtlich ist auch die Biographie von Willi Rosenstein, Kampfpilot im Ersten Weltkrieg in der Flugstaffel des späteren Nazi-Fürsten Hermann Göring, der ihm später zur Ausreise nach Südafrika “verhalf”. Neben vielen anderen Personen werden von Rolf Hofmann, der sich eingehend mit der Geschichte der Rabbinate in Oettingen-Wallerstein befasst hat, auch die Rabbiner Ascher Loew Wallerstein, Moses und David Weisskopf entsprechend gewürdigt, wie auch Farbphotographien von hebräischen Grabsteinen zu sehen, die im Rahmen von Herrn Hofmanns zwei Jahrzehnte umfassenden Arbeit an seinem international beachteten “Harburg Project” entstanden sind. In der Begleitschrift zur Ausstellung heißt es dazu “Damit bleibt wenigstens bildhaft der ursprüngliche Eindruck dieser Grabinschriften für die Nachwelt erhalten, nachdem sie inzwischen vor Ort so nicht mehr lesbar sind. Der Verfall schreitet witterungsbedingt leider unaufhaltsam voran. Irgendwann sind die Grabinschriften unwiderruflich verloren.” (S. 92)

Der Ausstellung voran ging in der Gewölbehalle des Stadtmuseum eine Eröffnungsveranstaltung mit zahlreichen regionalen Ehrengästen wie etwa Prof. Herbert Immenkötter oder der Landtagsabgeordnete Christiane Kamm aus Augsburg und Festrednern, darunter Siegrid Atzmon und Gernot Römer, unterbrochen von musikalischen Darbietungen des Duos Norma and Richard Mayer aus Kalifornien. Letzterer hat familäre Wurzeln in der Region.

"Es waren gute Deutsche und wertvolle Menschen"

"Eine solche Arbeit bedarf erfahrungsgemäß Unterstützung, Engagement und Mut"

Rolf Hofmanns Ausstellung ermöglicht dem Besucher eine “Begegnung mit bemerkenswerten Menschen” und zeigt, was er von sich weisen würde, dass er selbst ein solcher Mensch ist. Die Ausstellung ist noch bis zum 30 Mai im Reihl-Haus neben dem Stadtmuseum, Vordere Gerbergasse in der wunderschönen Altstadt von Nördlingen (die alleine den Besuch bereits lohnt) im Rahmen der Rieser Kulturtage 2010 zu sehen. Dort ist auch die kompakte mit der Stadt Nördlingen und dem “Freundeskreis Synagoge Hainsfarth e.V.” herausgegebene Begleitschrift mit den wesentlichsten Teilen der Ausstellung erhältlich.


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