
אַ מיסט פּלאַץ

Müllplatz jüdischer Friedhof

אוגסבורג - בית הקברות היהודי הופך מזבלה

אַ מיסט פּלאַץ

Müllplatz jüdischer Friedhof

אוגסבורג - בית הקברות היהודי הופך מזבלה

והיה כעץ שתול אשר פריו יתן בעתו
Dear friends
The Hebrew letters to abbreviate the number 770 ( תשע– tav, shin, ayin) pronounced as a word is tisha what again makes a numeral: nine or as ha-ti-sha it is the 9th … a fact some interpreters attach value or importance to …
However: We wish all members and friends of the Juedisch Historischer Verein Augsburg (JHVA) and all of their relatives a sweet but yet healthy festival of New Year only blessed by HaShem, the appropriate and essential reflection during the “ten awe-ful days” and good final signatures in the opened books for a happy and just year to come.
A number of years all sound good: The number of Jews increased from 1989 from 28.000 to some 130.000, what is less than a quarter of the number of Jews living in Germany in 1933, when Hitler rose to power. Several Jewish Communities all over Germany were reestablished, some of them even occupied Rabbis, the first time for 60 years and … worldwide headlines announced a kind of Jewish Renewal in Germany. Only some years ago German newspapers relished that the number of Jewish immigrants from Russia to Germany exceeded the one to Israel. But this was just a snap-shot …
Julius Schoeps, historian and head of the Moses-Mendelssohn Center in Potsdam in view of declining figures of member in Jewish Communities in Berlin as well as Brandenburg suggested to pool them together in order to keep the Jewish Communities “alive”. In Berlin for instance last year there was a decrease of 121 people. 139 arrivals (immigrants, removals and births) contrasted 260 leavings (deaths, removals). The decrease is an underestimated trend for some years. In 2003 the Jewish Community in the German Capital had more than 13.000 members, now at the end of 2008 the figure shrank to mere 10.794 (that is a downturn of 17 % in 5 years). Smaller communities of course are affected by this trend more badly, the more so because there was a trend in recent years that Communities like Berlin advanced there growth by people moving in from surrounding localities.
The situation in Berlin and Brandenburg is representative for the situation of the development in whole Germany. The figure of immigrants decreased to less than one thousand a year – it was at an annual average of 10.000 a couple of years ago. Since a vast majority of the immigrants from former Soviet Union were elderly people, figure of deaths is exceeding nationwide. Especially in smaller communities there are few births, circumcisions or bar mitzvahs.
As few experts predicted the figures of Jewish growth in Germany had reached the point of culmination in 2004/5 and are decreasing since. The high rate of inter-marriages, the increasing leaning towards splitting up into sectarian “liberal” or “reform” communities as well as the current age distribution illustrate that the often acclaimed “normalization” of Jewish life in Germany merely was a kind of flash in the pan. You don’t need to be a prophet to predict that the speed of the diminishment will increase. Maybe as early as 2025 the figures of Jews in Augsburg, Bavaria and Germany again will reach the level of 1990.

uncertain future
“1944 wurde er von den Nationalsozialisten zerstört – 65 Jahre später wird der Alte Jüdische Friedhof in Erfurt wiederhergestellt. Dazu hat die Stadt Erfurt eine Gedenkstele errichtet, die an die Geschichte des 1811 eröffneten Friedhofs erinnert.”

http://alte-synagoge.erfurt.de/jle/de/ajfriedhof/
“Anfang des 19. Jahrhunderts durften Juden in Erfurt siedeln, 1811 erhielt die jüdische Gemeinde das Grundstück in der Cyriakstraße, das aber bald zu klein wurde. 1878 wurde der Neue Friedhof an der heutigen Thüringenhalle eröffnet. Während des Zweiten Weltkrieges zerstörten die Nationalsozialisten 1944 den Alten Jüdischen Friedhof. In den DDR-Zeiten standen auf dem Gelände Garagen für die Staatsanwaltschaft, die 2007 abgerissen wurden.”
http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/6583259.html
Mir Erfurt verbindet uns natürlich Rabbi Jakob Weil, der nachdem er 1438 Augsburg verließ schließlich nach einem Umweg 1443 in Erfurt landete, wo ihm heute, anders als in Augsburg eine Straße zum Gedenken gewidmet ist.
Vielleicht wird Augsburg, dass sich gerne mit Geschichts- und Religions-Verständnis schmückt diesem Beispiel irgendwann mal folgen wollen? Schlimmstenfalls kann das Beispiel Erfurt zeigen, dass verfallene Friedhöfe sogar 65 Jahre später noch erinnert werden können.
Jene, die insgeheim darauf setzen, dass ”die Geschichte” sich von selbst erledigt, solte dies ernüchtern.
Auf der Webseite des Internetportals http://www.stadtumbau-kriegshaber.de/ (erstellt „im Auftrag des Stadtplanungsamtes der Stadt Augsburg) werden Pläne zum Umbau des Augsburger Stadtteils Kriegshaber vorgestellt und Wünsche der Bewohner behandelt.
Für den JHVA ist dies thematisch selbstverständlich von Interesse, befindet sich der akut bedrohte Jüdische Friedhof an der Hooverstraße doch in diesem Gebiet. Der Friedhof ist in der vorgestellten Sammlung allerdings noch nicht einmal erwähnt. Mehr noch, eine beigefügte Karte des Stadtplanungsamtes zur planbaren Freiflächennutzung zeigt die mit „Israelit. Friedhof“ beschriftete Fläche dort mit Kreuzen. Das wird wohl nur ein „Versehen“ sein oder ist der Friedhof gedanklich bereits christlich „umgebaut“? Vielleicht gar etwa als „Treffpunkt für ein Miteinander der Religionen und Kulturen“, wie unter der Rubrik Zukunftsvisionen vorgeschlagen? Diskutabel wäre allenfalls die Frage, ob der jüdische Friedhof offiziell als christlich deklariert besser geschützt werden könnte, als dies in den letzten Jahren der Fall ist.

Kriegshaber Jewish Cemetery marked with crosses in municipial plan
http://www.stadtumbau-kriegshaber.de/kh-planbar-freiflaechennutzung.html
Auch die Meinungsrubrik “Was ist das Besondere an Kriegshaber?” verschweigt die Existenz des jüdischen Friedhofs, jedoch findet unter dem Schlusspunkt “Besondere Orte” die Notiz:
“Synagoge und Judenhäuser – sollten saniert werden“.
Daran kann kein Zweifel bestehen, erinnert der Zustand der bröckelnden Bausubstanz doch sehr stark an den Standard verfallender südosteuropäischer Dörfer. Jedoch sollte dessen ungeachtet nicht vergessen werden, dass es sich bei den genannten Gebäuden um einstige “Judenhäuser” und eine ehemalige Synagoge handelt. Letztere wird, und jeder weiß warum, seit mehr als sechs Jahrzehnten nicht mehr solche genutzt.
Anders verhält es sich freilich beim Jüdischen Friedhof an der Hooverstraße. Er ist nach wie vor ein Friedhof, und auch wenn die Bausubstanz (Mauer, Wärterhaus) zunehmend zerfallt und die Grabsteine weiter zerbröckeln, so sind die Gräber dennoch erhalten.

Hakenkreuz an der Friedhofsmauer
A new municipal map of the Augsburg city planning department’s website (see URLs above) introducing and discussing ideas and proposals for the redevelopment of Augsburg’s northwestern city district of Kriegshaber marks the 380 years old Jewish cemetery (labeled as “Israelit. Cemetery”) with three crosses.
Certainly it only is a strange kind of mistake, but what exactly does it imply, not to mention the cemetery even once in numerous pages of text?
At best it says there is no plan for the future of the cemetery.
Am Sonntag 26. April konnten wir wieder in Zusammenarbeit mit der Jungen Augsburg Stadtmitte eine Gruppe von etwa 40 Besuchern zu einer Führung über den Jüdischen Friedhof Kriegshaber begrüßen. Im Anschluss daran folgten den Worten konkrete Taten und so halfen uns die jüngeren Besucher bei der praktischen Arbeit am Friedhof und sammelten auf den Gelände verstreuten Müll aus der Nachbarschaft und beseitigten Wildwuchs der den Bestand zahlreicher alter Grabsteine akut gefährdet.
Ein herzlicher Dank unsererseits an die JU Augsburg und an Lena Jakat für den netten bericht in der heutigen Ausgabe der “Augsburger Allgemeine” (AZ vor Ort):


On Sunday April 26, we once again had a group of some 40 visitors on a guided tour at the Jewish cemetery of Kriegshaber with lots of questions, among them Mrs. Seeger a descendent from the Kriegshaber Maendle family of Jacksonville, Alabama, who was very upset by the “willful neglect “ of the Cemetery.
So “walk it like you talk it”, as the saying goes and that once more was our motto together with the members of the Junge Union (the youth organization of the Bavarian political party CSU) Stadtmitte (local branch of Augsburg’s city center) who were eager to suit the action to the word, means to pick up scattered garbage from the neighborhood and to eradicate rank growth which after all is still an acute danger to many of the centuries old grave markers at the Jewish cemetery.
Our heartfelt thanks to the dedicated members of the JU Augsburg Stadtmitte and to Mrs. Lena Jakat for the nice report in today’s edition of the local “Augsburger Allgemeine” newspaper.
“Vorsicht auf Gleis 2 Süd, es fährt ein der Zug der Erinnerung …”
Der Zug der Erinnerung ist eine mobile Ausstellung in alten Bahnwagons die in zahlreichen Bahnhöfen jewils für einen oder mehrere Tage inmitten des gewöhnlichen Bahnverkehrs an geschätzte 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche erinnern will, die vor fast sieben Jahrzehnten mit den Zügen der Reichsbahn ins sog. “Vernichtungslager” deportiert wurden. Initiiert wurde das Projekt unterstützt von Parteien, Kirchen und Gewerkschaften, vom gleichnamigen Verein “Zug der Erinnerung”, etc. dessen Anliegen es ist, insbesondere “jüngere Menschen” das historische Geschehen auf diese Weise zu verdeutlichen.
Als etwa 90 Station der ungewissen Reise hielt der Zug nun auch in Augsburg, wo er seit gestern für drei Tage Station macht.
Zur Begrüßung des Zuges hielten der Vertreter des Vereins, sowie Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl und Dr. Henry Brand von der Israelitischen Kultusgemeinde Ansprachen, die von französischen Liedern eines Augsburger Schülerinnen-Chores unterbrochen wurden. Auszüge der Reden werden wir in Kürze als Video veröffentlichen.

"zug der erinnerung in augsburg"

blick ins zugfenster

the Mayor of Augsburg
http://www.zug-der-erinnerung.eu/fahrplan/ZdE_Flyer_Rahmenprogramm_Augsburg.pdf

"ich kann nicht für die Opfer sprechen"
http://www.zug-der-erinnerung.eu/verein.html

zur erinnerung
Am Spätnachmittag des 6. April erhielten wir am Jüdischen Friedhof in Kriegshaber Besuch einer kleinen städtischen Kommission, um die aktuelle Situation des Geländes und dringend erforderliche Sicherungsmaßnahmen zum Erhalt des kulturellen Erbes zu besprechen.
Frau Dr. Maria Dober, Leiterin des städtischen Amtes für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen mit ihrer Assistentin, die Stadträtin Regina Stuber-Schneider, Mitglied des Augsburger Jugend-, Sozial- und Wohnungsausschusses und Herr Rainer Schaal, Referent für Umwelt und Energie, Forsten, Öffentliches Grün, Naturschutz, Abfallwirtschaft und Stadtreinigung, Friedhofs- und Bestattungswesen (“Referat 2″) der Stadt Augsburg vergegenwärtigten sich bei einer ausführlichen Begehung des Geländes und der unmittelbaren Umgebung der problematischen Situation des Friedhofs.
Um den Bestand des unter Denkmalschutz stehenden Friedhofs zu gewährleisten wurden Sicherheitsmaßnahmen besprochen und vereinbart, die dazu beitragen können, die Lage künftig zu verbessern und weitere Beschädigung der historisch, kulturell und religiös einzigartigen Stätte durch Vandalismus und Nachlässigkeit entgegenzutreten. Die städtischen Vertreter erkannten ihren Teil der Verantwortung und versprachen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeiten das erforderliche zu veranlassen.

yehuda, margit hummel, rainer schaal, dr. maria dobner, regina stuber-schneider, Mitarbeiterin von Dr. Dobner
6th April – in the afternoon we had a visit by a small municipal delegation of the City of Augsburg to survey the Kriegshaber Jewish Cemetery and to discuss much-needed arrangements and measures to preserve the centuries-old cultural heritage of the renowned Swabian Jewry.

"something must be done"
The municipal representatives, headed by Rainer Schaal who is member of the City government of Augsburg, recognized their part of responsibility and promised to do everything necessary within their capabilities and competencies in the nearer future.

"we will do our best"
היה לנו ביקור של משלחת המוניציפלי של העיר אוגסבורג
נידונו הסדרים כדי להגן על בית קברות יהודי

"we need to ensure accountability"
(pictures by Elena Asnis)
A happy and healthy passover season to all our members and friends all over the world, to you and yours

colored woodcut illustration
The picture shows a 70 to 50 cm painting basing on the famous scene of the Four Sons from Chaim Shachor’s woodcut illustrated Augsburg Passover Haggadah from 1534 (which bases in most parts on his previous Prague edition from 1526, but of course has some very special features and peculiarities.
Das Bild zeigt eine kolorierte Nachbildung der berühmten Szene der “Vier Söhne” aus der Augsburger Pessach-Haggada von Chaim Schwarz (Schachor) aus dem Jahre 1534, die bei wesentlichen und bedeutenden Ausnahmen in vielen Teilen freilich auf der acht Jahre zuvor von ihm in Prag herausgegebenen Haggada (http://en.wikipedia.org/wiki/Haggadah_of_Pesach) basiert.
ευτυχισμένη Φεστιβάλ εβραϊκό Πάσχα ..!
Ist Broder als Vorsitzender des Zentralrats der Juden geeignet?
October 23, 2009Henryk M. Broder – Journalist und Verleger will Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschand werden. Das sorgt für Aufruhr und alle gackern und da es thematisch wie regional zu uns passt: ausnahmsweise auch wir.
“Wer ist gerade im Vorstand der entsprechenden Gremien der Katholiken, Protestanten oder Muslime in Deutschland … oder erwägt eine Kandidatur ..? Weiß niemand, interessiert niemand.”
(http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Broder_Henryk_M.-by_Steschke.jpg)
Als Journalist hat Broder einen guten Blick auf das Mediengeschehen und versteht sich als Macher, als Meinungsmacher, gerade auch, weil er sich wiederholt darin gefällt, gegen den „mainstream“ zu argumentieren. Das freilich ist schnell passiert, wenn man überhaupt ein paar Argumente hat, muss also Broder nicht zwangsläufig persönlich angekreidet werden.
Schon die Ankündigung einer Kandidatur ist schlagzeilentauglich und sorgt für Artikel und Kommentare. „Nicht ganz koscher“ schreibt der „Tagesspiegel“, so als brauchte ein Kandidat einen Hechscher, so als machte im Vergleich auch ein Nachtspiegel Sinn. Die Süddeutsche bezeichnet ihn als „Pausenclown“, ohne zu sagen, worin gerade pausiert wird. Die „Märkische Allgemeine“ geht noch etwas weiter und konstatiert, dass Broder den Zentralrat der Juden lächerlich mache, sagt andererseits nun aber nicht, was am Zentralrat nun lächerlich geworden wäre?
Wenn Welt-Online aber etwa anmerkt, Broders Kandidatur sei entbehre nicht der „Ironie“, da dieser „bekennender Atheist“ sei, bleibt unklar, was für ein Bekenntnis ein Atheist letztlich ablegen würde (wo und vor wem?) … fest jedenfalls steht, dass hier nicht vom Amt eines Rabbiners die Rede war und dass der Zentralrat überhaupt keine religiöse Instanz ist noch entsprechende Bedeutung hat.
So wie der Zentralrat zu gerne von den Massenmedien in Deutschland benutzt und instrumentalisiert wird, so meint Broder die Regeln der journalistischen Kunst zu kennen und damit spielen zu können. Freilich ändert sich nicht nur die Perspektive, wenn man vom Subjekt zum Objekt, vom Jäger zum Gejagten, vom Journalisten zur Zielperson wird. Man denke an Michel Friedman, nicht nur weil dieser dem Zentralrat mal angehörte und sozusagen vor Broder schon mal Broder war. Sicher, Journalisten können politisch erfolgreich sein, aber ein Selbstläufer ist das nicht. Wo man früher selbst still in sich hinein gelacht hat, beim Beobachten, wird die eigene Stirnfalte nun exemplarisch, zum Politikum.
Wer Henryk Broder ein guter Vorsitzender des Zentralrats? Im Februar letzten Jahres geisterte noch die „Nachricht“ herum „Broder konvertiert zum Islam“ aus „Schmock der Woche“ wurde der Schock der Woche, zumindest im Wortspiel journalistischer Kollegen. Jünger als die 1932 geborene Münchnerin Charlotte Knobloch ist der aus Kattowitz stammende Broder, jedoch nicht deutlich jünger. Bei einer Wahl wäre auch Broder schon 64, ein Alter bei dem vor 40 Jahren The Beatles fragten, ob man dann gefüttert wird. Das Schlagwort „Generationswechsel“ fällt demnach wohl weg. Und was würde ein verlegener Abraham Melzer dazu sagen?
Mit dem persönlichen Aufstieg, dem sog. „Karriere-Highlight“ ist es ja oft so eine Sache, sind Peter-und Dilbert-Prinzipien auch auf Juden anwendbar. Es stellt sich dann auch die Frage, ob ein Zentralratsvorsitzender Broder nicht zu sehr damit beschäftigt wäre, ein „Tabu“ nach dem anderen aufzugreifen, virtuell zu „brechen“, vielleicht um einem intellektuelleren Publikum, dem gemeinen Spiegel-Leser zu gefallen. Das hätte sicher einen gewissen Charme, so wie früher etwa Pressekonferenzen mit Gerhard Schröder und/oder Joschka Fischer durchaus Unterhaltungswert haben. Die Frage ist, ob das der Wert ist, um den es den Juden in Deutschland geht. Die Gemeinden, im wesentlichen „sowjetiziert“, sind überaltert und haben ihr Zwischenhoch bereits hinter sich. Zunehmende Sozialaufgaben (Altenpflege), sanierungsbedürftige Gebäude, ungeschützte Friedhöfe, all dies verlangt nach anderen Antworten als Diskussionen darüber ob nun Hitlers „Mein Kampf“ (Stephan Kramer) oder die Holocaust-Lüge“ (Henryk Broder) legalisiert werden soll. Seine klaren Ansichten zum sog. „Nahostkonflikt“ (gibt es nur einen?) hingegen würden als „bloße Pflichtmeinungen“ des Zentralrats abgetan und an „objektiver“ Bedeutung verlieren.
Aber vielleicht ist vom „russischen“ Zwischenhoch in 20 – 30 Jahren ohnehin nichts mehr übrig und „das Judentum in Deutschland“ geht dann unter Klängen süßer Geigen seinen dereinst angedachten Weg ins Nichts. Warum soll dann ein Vorsitzender Broder nicht auch ein wenig auf seine Weise für Varieté und „Unterhaltung“ sorgen.
Will there be (a) much bro(a)der political debate? Schlimmer wird dadurch nichts … – oder doch?