Fahrradfahren in Augsburg


Die Anzahl der Baustellen in der Augsburger Innenstadt ist immer noch hoch genug um Bewohner anderer Großstädte (deutsche Definition: mit mehr als 100.000 Bewohnern) in den Wahnsinn zu treiben, da aber mal wieder Weihnachten naht und allüberall vom sog. Weihnachtsgeschäft die Rede ist und keine städtische Stelle dem im Wege sein will, lichtet sich hier und da das Chaos und zeitweilig wenigstens ist Platz, um Weihnachtsbäume aufzustellen, wo eben noch gebaggert wurde oder ein Bauloch zuzuschütten, um eine weitere Verkaufsbude  aufzustellen …

Schlechter sieht es wie hier letztens erst anhand der “Osterinsel” in der Patrizi… – äh … Fugger-Straße thematisiert mit den “leidigen” Fahrrad-Fahrern (gegen die es neuerdings gezielte Straßenkontrollen gibt). Da durch die Umbauten ihre Wege immer weiter beschnitten (ooops …) werden, wird es knapp.

Fahrradweg Schaezlerstr AugsburgFahrrad (-Aus-) Weg in Augsburg

73.3 % der Augsburger wünschen sich (voallem) zur Weihnachtszeit Tannenbäume wo früher Fahrrad-Wege den Autoverkehr behinderten.

* * *

Biker in Augsburg are in danger. Since bikeways recently in different ways “run short”, a growing number of the so called “unmotorized road user” (URU) seek refuge in the air.

Note: The photo above shows no car, because the photographer waited about 18 hours to find a rare car free moment…

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5 Responses to Fahrradfahren in Augsburg

  1. gunnerjoshua says:

    The Augsburg URU ;-)

  2. Saskia says:

    “Note: The photo above shows no car, because the photographer waited about 18 hours to find a rare car free moment…”

    Well… at least it’s warm there as we can all see in the picture. You probably had a great time waiting ;-)

    • yehuda says:

      Did you notice the snow ..? :-)

      • Saskia says:

        Absolutely! ;-) That’s why I imagine taking this picture was so much fun, waiting for no car to pass ;-)

        • yehuda says:

          Zwischenzeitlich wurde das Bäumchen, wie die anderen Neupflanzungen der Umgebung erneut um einige kleine Äste reduziert.

          In den Fachdiskussionen werden Bäume im Stadtgebiet inzwischen als “Kostenfaktoren” definiert, da ihre regelmäßig “Pflege” Kosten verursachen und weltfremde Baumschützer doch Patenschaften übernehmen sollen, wenn Ihnen das so ein Anliegen ist.

          Die Kosten sind zwar fast vollständig vermeidbar, aber man sie sich natürlich gut vorstellen, denn zu jedem der Bearbeitungsschritte rücken meist drei oder vier orange oder rot bekittelte Arbeiter mit Fahrzeugen und Geräten an und brauchen für fünf oder sechs der Bäumchen einen Vormittag.

          Um etwa die Bäume der Schaezlerstr. abzuholzen, schichtweise abzutransportieren, ihre Wurzeln auszugraben, wieder zuzuschütten, erneut aufzugraben um neue Sämlinge zu pflanzen, wieder ausgraben, weil was nicht stimmte, wieder zuzuschütten, mit Pflastersteinen zu umfassen, das weil wieder was nicht passte, rückgängig und wieder neu zu machen, usw. erforderte mehr als zehn Durchgänge mit ähnlichen, oft größerem Personal- und Materialaufwand.

          An einem Mangel an finanziellen Mitteln kann dies nun wirklich nicht liegen. Eher hat es den Anschein, dass man im Jahr “x” so und so viel Gelder verbraten muss, um sie für das Jahr “y” erneut einfordern zu können.

          Nur gut, dass sich Auftraggeber und Beschäftiger nicht kennen.

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